Sport-News

Beim 2:0-Auswärtssieg von Colorado Avalanche bei den Dallas Stars schaffte Brent Burns einen historischen Meilenstein. Der Verteidiger absolvierte als erster Verteidiger - und zweiter Spieler nach Stürmer Phil Kessel - 1.000 NHL-Spiele in Serie. Seit 17. November 2013 hat der 41-Jährige in keinem Spiel gefehlt.

Detroit verliert bei den Rangers

Die Detroit Red Wings mit dem Kärntner Marco Kasper haben im Madison Square Garden die Chance verspielt, in die Play-off-Ränge der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL zurückzukehren. Die Mannschaft von Trainer Todd McLellan musste sich am Samstag auswärts den New York Rangers, dem schwächsten Team der Eastern Conference, mit 1:4 geschlagen geben. Damit liegen die Red Wings vor den letzten sechs Spielen des Grunddurchgangs weiter knapp außerhalb der acht Aufstiegsplätze.

Nach dem Führungstreffer von Jaroslav Chmelar (14.) erzielte der 20-jährige Gabe Perreault einen Hattrick (36., 48./PP, 59./EN). David Perron traf in der Schlussminute für die Gäste aus Detroit. Die Red Wings haben zuletzt im Jahr 2016 die Play-offs erreicht und sind im Osten mittendrin im engen Kampf um zwei Aufstiegstickets, in dem sechs Mannschaften nur durch zwei Punkte getrennt sind.

Rossi traf bei Niederlage von Vancouver

Die Vancouver Canucks, die die Saison als Tabellenletzter beenden werden, kassierten mit einem 4:7 im Heimspiel gegen Utah Mammoth die siebente Niederlage in den jüngsten acht Spielen. Der Vorarlberger Marco Rossi erzielte im Powerplay mit seinem zehnten Saisontreffer das Anschlusstor zum 4:5 (45.), danach trafen die Gäste aber noch zweimal.

Buffalo erstmals seit Vanek-Zeiten im Play-off

Die Buffalo Sabres unterlagen in Washington den Capitals 2:6, sind aber erstmals seit 15 Jahren wieder im Play-off dabei. In der Saison 2010/11 stürmte noch Thomas Vanek für die Sabres, damals wie heute war Lindy Ruff Cheftrainer in Buffalo.

 

Seit fünf Pflichtspielen ist Salzburg schon ohne Sieg. Zwar hat man vor der Länderspielpause den Torfluch beim 1:1 gegen Sturm beenden können, will man im Titelkampf noch ein Wörtchen mitreden, muss aber schleunigst ein Sieg her. Und gegen wen soll der gelingen, wenn nicht gegen Hartberg (14.30/Sky). Gegen die Steirer hat Salzburg noch nie verloren, in 23 Duellen gab es 20 Siege und drei Remis. Und: Salzburg kann am Ostersonntag auf mehrere Akteure bauen, die mit viel Selbstvertrauen von ihren Nationalteams zurückgekommen sind.

Mutig möchte die Wiener Austria aus der kurzen Pause zurück in die Liga starten. Am Sonntag gastieren die Wiener beim LASK, dabei möchte man das Positive aus dem 1:0-Sieg zuletzt in Hartberg mitnehmen. „Es war extrem wichtig, in der Meistergruppe anzuschreiben – umso mehr, weil wir auch im ersten Spiel gegen Sturm über weite Strecken eine sehr gute Leistung gezeigt und eigentlich drei Punkte liegengelassen haben“, so Trainer Stephan Helm, der mit Sportvorstand Tomas Zorn aktuell über die Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrages plaudert. Die Zeichen stehen auf Verlängerung.

Die Luft im Tabellenkeller der Qualifikationsgruppe wird immer dünner. Alles deutet auf ein Duell BW Linz gegen WAC um den Klassenerhalt hin. 
In Graz spielte vor der Pause fast nur die Heimmannschaft, die Gäste aus Linz konzentrierten sich fast nur auf die Defensive. Dennoch kam der GAK zu guten Chancen, für die Führung brauchte es aber einen umstrittenen Elfmeter, Pasic hatte den Ball im Fallen an den Arm bekommen. 

Hofleitner verwandelte zur Pausenführung (39.). Nach Seitenwechsel trauten sich die Linzer dann doch mehr in die Offensive – und wurden gleich bei der ersten Chance belohnt. Routinier Ronivaldo beförderte den Ball aus kurzer Distanz zum Ausgleich über die Linie (62.). Harakate ließ am Ende aber doch den GAK jubeln (79.). Die Grazer rücken mit dem 2:1 auf Platz zwei vor, für Schlusslicht BW Linz wird die Luft immer dünner.

In Innsbruck ging der WAC mit dem ersten Torschuss in Führung. Ngankam hatte sich den Ball schön mitgenommen und abgezogen (9.). Die WSG war das bessere Team, doch es dauerte eine Stunde, bis Müller per Elfmeter ausgleichen konnte (59.). Nach einer Ecke drehte Ola-Adebomi die Partie per Kopf (77.), Wels erhöhte auf 3:1 (94.). Der WAC ist mittendrin im Abstiegskampf.

Der FC Bayern hat sich bei der Generalprobe für den Champions-League-Kracher bei Real Madrid mit einer spektakulären Aufholjagd Selbstvertrauen geholt. Die Münchner kamen am Samstag in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg nach einem 0:2-Rückstand dank dreier später Tore noch zu einem 3:2 (0:0). Das große Österreicher-Duell - mit erstmals sechs ÖFB-Teamspielern in den Startaufstellungen - zwischen Werder Bremen und Leipzig gewann RB 2:1 (1:0).

Die Youngster Tom Bischof (81., 92.) und Lennart Karl (99.) haben dem FC Bayern (mit Konrad Laimer ab der 56. Minute) drei Tage vor dem Duell mit Real einen dramatischen Last-Minute-Sieg beschert. Johan Manzambi (46.) und Lucas Höler (71.) hatten die Freiburger um Abwehrchef Philipp Lienhart in Führung gebracht, aus dem ersten Sieg gegen die Münchner seit fast elf Jahren wurde aber nichts.

Die Bayern, die ohne ihren angeschlagenen Torjäger Harry Kane auskommen mussten, steuern in der Bundesliga weiter klar auf die Meisterschaft zu. Zudem stehen sie nun bei 100 Liga-Treffern und somit kurz davor, ihre eigene Bestmarke aus der Saison 1971/72 zu knacken. Torhüter Manuel Neuer parierte bei seinem Comeback zweimal stark, sah beim 0:2 aber nicht gut aus.

Sechs Österreicher starten in Bremen

Leipzig gewann mit Christoph Baumgartner, Nicolas Seiwald und Xaver Schlager gegen Werder mit Marco Friedl, dem starken Romano Schmid und Marco Grüll - sechs Österreicher zum Anpfiff in einer deutschen Bundesligapartie gab es laut Datenanbieter Opta davor noch nie. Leipzig schloss zumindest bis zum Abend zum drittplatzierten VfB Stuttgart auf. Werder, das seit 2019 gegen Leipzig sieglos ist, liegt weiter sieben Punkte vor einem Abstiegsplatz, weil auch der VfL Wolfsburg verlor.

Der VW-Werksclub lag mit Patrick Wimmer (bis 66.) bei Bayer Leverkusen 3:1 in Führung, musste sich aber mit 3:6 geschlagen geben und hat unverändert drei Punkte Rückstand auf St. Pauli, das auf dem Relegationsplatz liegt. Borussia Mönchengladbach (mit Kevin Stöger ab 63.) hat im Kampf um den Klassenerhalt mit einem 2:2 zu Hause gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim (Mathias Honask bis 62.) wichtige Punkte liegengelassen.

Rückschlag für Hoffenheim

Die TSG 1899 Hoffenheim hat auf dem erhofften Weg in die Champions League den nächsten herben Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer unterlag mit Alexander Prass dem FSV Mainz 05 mit 1:2. Die Rheinhessen jubelten nach zwei Toren von Philip Tietz (13., 79.) über drei wertvolle Punkte im Abstiegskampf und das sechste ungeschlagene Spiel in Serie. Fisnik Asllani (23.) hatte zwischendurch ausgeglichen. Die Kraichgauer sammelten damit in den jüngsten sechs Spielen nur fünf Punkte und gewannen lediglich bei Schlusslicht Heidenheim.

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