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An einem Samstag im Herbst 1912 säumen Zuschauer den Spielfeldrand in Kearny, New Jersey. Die Männer auf dem Platz heißen Edward, James oder Patrick. Ihre Väter stammen aus Schottland, England oder Irland, sie selbst arbeiten in den Textilfabriken des Industrievororts von New York.

Unter ihnen auch der 13-jährige Archie Stark, der im Jahr davor mit seinen Eltern aus Glasgow kam. Wenig später spielt der Einwanderersohn für die Kearny Scots, den Verein seiner Landsleute. Nicht, weil Fußball modern wäre, sondern weil er nach der alten Heimat riecht.

Der Historiker E. Kyle Romero beschreibt diese Phase später als entscheidend für den amerikanischen Fußball: „The history of soccer is, in large part, a history of immigration.“

Mehr als ein Jahrhundert später blickt die Fußballwelt wieder nach Nordamerika. Kanada, Mexiko sowie die USA richten erstmals gemeinsam eine Weltmeisterschaft aus. Und sie sind auch sportlich erfolgreich: Zur Halbzeit des Turniers sind alle drei Gastgeber noch im Bewerb.

Trotzdem hielt sich bis zuletzt das Vorurteil, das seien keine „richtigen“ Fußball-Länder. Dabei erzählt kaum ein Kontinent eine so widersprüchliche Fußballgeschichte wie Amerika. Denn lange ehe englische Internatsschüler 1863 die Regeln des modernen Fußballs niederschrieben, sprang auf amerikanischem Boden bereits ein Ball. Vor mehr als 3.000 Jahren errichteten die Olmeken die ersten Ballspielplätze. Maya und Azteken machten daraus das rituelle Ōllamaliztli. Der Chronist Bernal Díaz del Castillo staunte 1519 über die Kautschukbälle, die, wie er später schrieb, höher sprangen als alles, was die Spanier kannten.

Wenn man Kevin Moore fragt, wer die ersten Fußballer der Welt waren, antwortet er:

Bereits vor dem Spiel war klar: Eine der beiden Mannschaften wird Historisches schaffen. Weder Australien noch Ägypten konnten in ihrer WM-Geschichte ein K.-o.-Duell gewinnen. Nach fünf Minuten zeigten die „Socceroos“ das erste Mal, dass sie dieses Team sein wollten. Volpato kam frei zum Schuss und klopfte den Ball an die Latte.

Gejubelt wurde aber auf der anderen Seite. Nach einer Flanke nickte ein frei stehender Ashour zum 1:0 für Ägypten ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang den Ägyptern fast der Traumstart. Omar Marmoush verfehlte das gegnerische Tor nur knapp. Danach waren es die Australier, die über Standards gefährlich wurden. In Minute 55 kam dabei auch Zählbares heraus, als der Ägypter Hany zum 1:1 ins eigene Tor köpfelte.

Danach passierte lange Zeit wenig. Erst die Nachspielzeit brachte Ägypten gleich zweimal die Chance auf den Sieg. In der Verlängerung suchten beide Mannschaften vergeblich nach der Entscheidung. Im Elfmeterschießen konnte sich Ägypten mit 4:2 durchsetzen.

Die Australier hatten extra für das Elfmeterschießen Goalie Beach  durch Ryan ersetzt. Doch dieser war an keinem Schuss der Ägypter dran.

Das Spiel im Liveticker zum Nachlesen.

Der FC Wacker Innsbruck wird in der kommenden Saison mit einem durchaus illustren Team in der 2. Liga am Ball sein. Zwei Neuverpflichtungen des Traditionsvereins vom Tivoli sorgen für Premieren in der langen Geschichte der österreichischen Bundesliga. 

Adrian Wibowo, ein 20-jähriger Flügelflitzer, der vom Partnerverein Los Angeles FC zu den Innsbruckern stößt, ist der erste Spieler mit einem indonesischen Pass, der in Österreich kickt.

Auch das Heimatland von Matt Evans ist ein Novum für die österreichische Bundesliga: Der 20-jährige Mittelfeldmann ist der erste Spieler aus Guatemala, der hierzulande im Einsatz ist. Evans, der ebenfalls von Los Angeles FC zum FC Wacker kommt, kann bereits sechs Einsätze für die Nationalmannschaft von Guatemala vorweisen.

Der Niederösterreicher Lucas Miedler und der Wiener Neil Oberleitner stehen mit ihren Partnern beim Tennis-Grand-Slam von Wimbledon jeweils im Achtelfinale. Das als Nummer 11 gesetzte Duo Miedler/Francisco Cabral besiegte am Freitag die peruanisch-argentinische Paarung Ignacio Buse/Marco Trungelliti 4:6, 6:4, 6:1. Später besiegte Oberleitner mit seinem tschechischen Partner Petr Nouza die Niederländer Tallon Griekspoor/Botic van de Zandschulp 6:1, 6:2.

Der Wiener, der sich erst seit Jahresbeginn ganz auf das Doppel konzentriert, und Nouza treffen nun auf die als Nummer 3 gesetzten Briten und Titelverteidiger Julian Cash/Lloyd Glasspool, Cabral/Miedler auf die ebenfalls starken Deutschen Kevin Krawietz/Tim Pütz (Nr. 7).

Doch in der Doppelszene beherrschen dunkle Gewitterwolken die Stimmung: Radikale Pläne der ATP sorgen für große Aufregung. Ab 2028 will man die Spielfelder im Doppel drastisch reduzieren (Masters-1000 nur noch 16 statt 32 Teams, 500-250-Level nur noch 8). Zudem sollen Single-Spieler bevorzugten Zugang bei Challengern erhalten und der Preisgeld-Split bei Turnieren soll von 80:20 auf 90:10 zu Ungunsten des Doppels aufgeteilt werden. Laut einer Information von Seiten der Doppelspieler wollen alle vier Grand-Slam-Turniere das Doppel so aufrechterhalten, wie es aktuell ist.

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