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Unter besten Voraussetzungen geht Katharina Rhomberg bei den Springreitbewerben der Pferdesport-Weltmeisterschaften ab Mittwoch in Aachen an den Start. Die Vorarlbergerin reitet die erfolgreichste Saison ihrer Karriere, ihr Pferd Colestus ist in Topform und fühlt sich im größten Reitsportstadion der Welt wohl.

Mit der Mannschaft mit Bianca Babanitz, Felix Koller und Max Kühner ist das Olympia-Ticket für Los Angeles 2028 das hohe Ziel.

„Hatte noch nie so ein gutes Gefühl“

Rhomberg ist mit viel Selbstvertrauen angereist. Im Mai feierte sie beim GP von Versilia in der Toskana ihren ersten Sieg bei einem Fünf-Sterne-Bewerb, in St. Gallen folgten zwei zweite Plätze. „Ich habe in den letzten Jahren an mir und an den Pferden in allen Bereichen extrem daran gearbeitet, mich zu verbessern. Ich habe körperlich und mental sehr viel trainiert. Die Pferde und ich haben mehr Erfahrung. Jetzt ist alles zusammengekommen“, erklärte Rhomberg im APA-Gespräch. Das will sie auch in Aachen beweisen.

Das 8:0 am Sonntagabend von Rapid gegen den GAK ist in der Bundesliga-Historie (seit 1974) in der Rubrik „die höchsten Siege“ sehr weit oben zu finden. Aber pikanterweise nur die Nummer drei, was die Duelle der Wiener mit den Grazern betrifft.

Hier ein Best Of über Freuden und Tränen, über Triumphe und Debakel. 

1. Rapid - GAK 11:1, 22. Juni 1977

Damals führten die Wiener zur Pause nur 4:0, am Sonntag stand es nach der ersten Hälfte bereits 5:0. Diese Partie vor 49 Jahren in der allerletzten Runde war allerdings im Rennen um den Meistertitel bereits bedeutungslos, die SpG Wattens-Wacker Innsbruck war als Meister festgestanden. Hans Krankl steuerte sieben Treffer bei, den Rest besorgten Paul Pawlek, Helmut Kirisits, Egon Pajenk und Hans Krejcirik, dem GAK gelang beim Stand von 0:7 durch Karl Philipp das Ehrentor. Rapid-Trainer war damals Antoni Brzezanczyk. 

Nach der Kritik an den mittlerweile verworfenen Investorenplänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino haben sich Betriebsdirektor Kevin Lamour und der Weltfußballverband getrennt. „Die FIFA bestätigt, dass die Arbeitsbeziehung zwischen der FIFA und Kevin Lamour in seiner Funktion als Chief Operating Officer der FIFA am 17. August 2026 beendet wurde“, teilte die FIFA mit. Zu den Gründen für das Ende der Zusammenarbeit wurden keine Details genannt.

Lamour: Infantino habe Mitarbeiter hintergangen

Lamour war seit November 2024 als Betriebsdirektor der FIFA und zuvor seit 2007 bei der Europäischen Fußball-Union UEFA tätig. Er hatte Ende Juli nach Bekanntwerden der Investorenpläne der FIFA schwere Vorwürfe gegen Infantino erhoben. Es sei das Projekt einer Person, Infantino habe die Mitarbeiter hintergangen. Sie hätten Besseres verdient als Missachtung und Einschüchterung, hatte es in einem Schreiben Lamours, das der US-Nachrichtenagentur AP vorlag, geheißen.

Lamour nahm Jobverlust in Kauf

Lamour forderte sogar indirekt Konsequenzen. „Nicht nur darf dieses Projekt nicht weitergehen. Aber die Zeit ist nun gekommen, dass sich die politischen Entscheidungsträger im Fußball die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen“, hatte er erklärt. Der französisch-schweizerische Staatsangehörige sagte außerdem, er sei bereit, wegen seiner öffentlichen Äußerungen seinen Job zu verlieren. „Wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verliere, dann sei es so“, hieß es in der Erklärung des „Chief Operating Officer“.

Michael Liendl übernimmt bei Zweitligist Kapfenberger SV den Posten als neuer Cheftrainer. 

Bei den nach drei Runden noch punktlosen Steirern ersetzt der Ex-Profi Vladimir Petrovic, der sich wieder vollständig der Leitung des Nachwuchsbereiches widmet. Liendl spielte selbst von 2004 bis 2009 für die „Falken“, seit Juli betreute er die Amateurmannschaft der Kapfenberger. Seit einiger Zeit trat er auch als ORF-Experte in Erscheinung.

Der bisherige Co-Trainer Mario Grgic übernimmt künftig die Verantwortung für die Amateurmannschaft.

Am Wochenende hatte Konrad Laimer nach einem Schlag beim Testspiel gegen Leipzig verletzt ausgewechselt werden müssen. Der Fuß des ÖFB-Teamspielers war geschwollen, er hatte gestützt den Platz verlassen.

Beim sogenannten Allianz Team Day am Montag zeigte sich Laimer bei der Teampräsentation, fehlte allerdings im Mannschaftstraining. Laut der Abendzeitung liegt bei ihm keine gröbere Verletzung vor. Ob er beim Supercup am Samstag gegen Dortmund mitwirken kann, ist ungewiss.

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