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Die Formel 1 gastiert heuer zumindest vorerst zum letzten Mal auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Die Traditionsstrecke, die im Winter auch für Testfahrten genutzt wird, muss sich aufgrund des Rotationsprinzips ab nächster Saison mit dem Circuit de Spa-Francorchamps abwechseln. Als WM-Leader reist Mercedes-Jungstar Kimi Antonelli an, der nach dem Sieg in Monaco einmal mehr verdächtig für einen weiteren Eintrag in die Geschichtsbücher ist.

Reißt die Siegesserie von Kimi Antonelli?

In der Geschichte des Grand Prix in Montmeló gab es noch nie einen Sieger aus Italien. Das will der Überflieger, dem aktuell die besten Titelchancen zugerechnet werden, ändern. Auch wenn der 19-Jährige im Vorjahr nicht ins Ziel kam: Nach fünf Siegen in Folge weiß er bestens mit der neuen Fahrzeuggeneration und dem Druck umzugehen.

Wie ist die Stimmung bei George Russell?

Der britische Mercedes-Pilot steht unter enormem Druck. Der 28-Jährige liegt nach dem Monaco-Debakel 68 Punkte hinter seinem Teamkollegen Antonelli und wartet seit Australien auf einen Sieg. Aufgeben möchte Russell nicht, er glaubt „nach wie vor“ an sich. Immerhin: Am Freitag gab es im ersten Training die Bestzeit. Im zweiten Training folgte um neun Tausendstelsekunden die Versetzung auf Rang zwei. Aber: Der Brite wartet seit 2023 auf ein Podest auf dem spanischen Kurs.

Lokalmatador Alonso

Für den 44-Jährigen in Aston-Martin-Diensten wird der heurige Grand Prix der letzte in Barcelona sein. Der zweifache Weltmeister deutete bei der Pressekonferenz bereits sein Karriereende mit dem auslaufenden Vertrag 2027 an. Alonso feierte seinen letzten Formel-1-Sieg 2013 in Barcelona, damals als Ferrari-Pilot.

Leonardo Fornaroli zeigte auf

Freitagmittag waren gleich sieben Nachwuchsfahrer für das erste Training gemeldet. Die Oberhand behielt der amtierende F2-Weltmeister Leonardo Fornaroli im McLaren. Hingegen musste Charlie Wurz’ Super-Formula-Gegner Luke Browning (Williams) wegen eines Defekts zusehen und konnte keine Runden fahren.

Als Sebastian Siller im Frühjahr 2023 den Trainer-Job bei Wacker Innsbruck antrat, befand sich der Klub in den Niederungen der 5.Liga. Gute drei Jahre später meldet sich der zehnfache Meister in der 2.Bundesliga zurück.

800 Liter Freibier

Beim letzten Saisonspiel gegen die Altach Juniors (18 Uhr) bekommt der FC Wacker am Samstag die Trophäe für den Meistertitel in der Regionalliga West überreicht. Der Abschied aus dem Amateurfußball wird gebührend gefeiert: Es gibt ein Legendenspiel und 800 Liter Freibier. 

"Vor drei Jahren habe ich mir noch die Frage gestellt: Wie lange wird das wohl dauern, bis wir wieder zurück sind," sagt Meistermacher Sebastian Siller (37), der den FC Wacker von der 5.Liga in die 2.Liga geführt hat.

KURIER: Sind Sie vom Durchmarsch aus der 5.Liga selbst überrascht?

Sebastian Siller: Wir haben gewusst, dass alles perfekt klappen muss, dass uns das gelingen kann. Wir sind in jede Saison mit dem Anspruch und dem Ziel reingegangen: Wir können das schaffen. In der 5.Liga hat's geheißen: Den Aufstieg schaffen wir sowieso. In der 4.Liga haben wir uns gesagt: Das gelingt uns noch einmal. Und heuer in der Regionalliga war das Motto: Wir können es wieder schaffen.

Welcher der drei Meistertitel war im Rückblick der schwierigste?

Ich würde fast sagen, dass der erste Titel in der 5.Liga am schwierigsten war und in gewisser Weise eine Initialzündung. Weil wir damals am Anfang unserer Entwicklung waren und erst damit begonnen haben, eine gewisse Kultur in der Mannschaft zu etablieren. Damals konnten manche Spieler damit noch wenig anfangen.

Am 18. November 2025 löste die schottische Nationalmannschaft gegen Dänemark (4:2) in Glasgow das Ticket für die Weltmeisterschaft in Nordamerika und beendete damit die seit 1998 anhaltende Wartezeit auf die Rückkehr zum größten und zugleich wichtigsten Fußball-Turnier.

Die "Bravehearts" werden am Sonntag (03:00 Uhr MESZ, ServusTV) ihr Auftaktspiel gegen die Karibik-Nation Haiti bestreiten. Die Elf rund um Napoli-Star Scott McTominay und Nationaltrainer Steve Clarke darf sich auf beste Unterstützung der Fans freuen.

Schottland-Feeling in Boston

Die Partie findet im Stadion des NFL-Teams New England Patriots statt. Eine Fangruppe hat es sich in Boston, stilecht in traditioneller Kleidung, in einem angemieteten Haus bereits so gemütlich gemacht, dass Flaggen an den Fenstern angebracht wurden. Und weil auch die Musik nicht fehlen darf, durften sich Einheimische um 6:30 Uhr morgens über Dudelsack-Melodie freuen.

Party in Edinburgh: "Gewinnen gegen Brasilien"

Daheim gab es am Flughafen von Edinburgh eine große Party, wie auf Videos der Lokalzeitung The Scottish Sun zu sehen ist. Die "Tartan Army" stimmte sich zusammen lautstark auf das Turnier ein, einer dreiköpfigen Reisegruppe wurden kurzerhand die Flugtickets aufgewertet.

Ein Vater reist hingegen zum ersten Mal mit seinem Sohn zu einer Weltmeisterschaft und glaubt "an die Zeit unseres Lebens." Die Prognose? "Wir werden gegen Haiti gewinnen und gegen Marokko und Brasilien unentschieden spielen", heißt es. "Wir werden vielleicht sogar das Ganze gewinnen", scherzt der Sohn noch im Nachgang.  

2016, ziemlich genau zur selben Zeit, schlug Dominic Thiem vor rund 15.000 Fans erstmals so richtig im Rampenlicht auf: Der Niederösterreicher verlor auf dem Court Suzanne Lenglen im Halbfinale der French Open gegen Novak Djokovic. Was folgte, waren ein weiteres Halbfinale und 2018 und 2019 sogar Endspiele beim größten Sandplatz-Turnier der Welt.

Genau zehn Jahre später ist der mittlerweile 32-Jährige noch immer im Tennis-Fieber, wenngleich sich die Bühnen seit seinem Profi-Abschied Ende 2024 doch etwas verändert haben. Wie im Vorjahr schlägt die ehemalige Nummer drei der Welt am Wochenende in Wien auf, genauer gesagt im „Better Tennis Center Alt Erlaa“.

Dabei wird kein Grand-Slam-Sieger gekürt, sondern der Wiener Mannschaftsmeister. Und Thiem könnte ein Teil davon werden. Er serviert wieder für den Alt Erlaaer TC, dort wo sein Vater Wolfgang eine Tennisschule besitzt. Gegner im Halbfinale ist der SC Hakoah. Die weiteren Teilnehmer sind der Ober St. Veiter TC und der Wiener Athletiksport Club, auf dessen Anlage im Prater am 18. und 19. September das „KURIER Austria Davis Cup Team“ gegen Belgien antritt.

Auch  2025 mit von der Tennis-Partie

Bereits im Vorjahr war Thiem beim Final 4 zu bewundern. Der US-Open-Champ von 2020 setzte sich damals ebenfalls in Alt Erlaa im Halbfinale gegen den WAC im Duell mit Lukas Krainer in zwei Sätzen 6:2 6:1 durch, verlor aber im Doppel mit Bruder Moritz.Im Finale war er dann nicht mehr dabei. 

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