Sport-News

Das magere 1:1 gegen Nachzügler gegen den GAK war dann doch eine Enttäuschung zu viel: Red Bull Salzburg zieht die Reißleine und trennt sich von Trainer Thomas Letsch. Der Deutsche hatte das Traineramt bei den Roten Bullen mit Jahresanfang 2025 übernommen und die Mannschaft bei insgesamt 56 Matches (Punkteschnitt von 1,55 pro Spiel) betreut. Nach dem 1:1 beim GAK am vergangenen Sonntag geht seine Zeit in Salzburg nunmehr zu Ende.
Auch Co-Trainer Kai Hesse wird künftig nicht mehr für den FC Red Bull Salzburg tätig sein.

Marcus Mann, Geschäftsführer Sport: „In den ersten sechs Wochen meiner Tätigkeit habe ich mir einen umfassenden Überblick über die sportlichen Leistungen sowie die Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate verschafft. Nach sorgfältiger Analyse bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass für den FC Red Bull Salzburg neue Impulse erforderlich sind. Wir danken Thomas Letsch für seine engagierte Arbeit und seinen Einsatz für unseren Klub und wünschen ihm alles Gute! Momentan bereiten wir die Nachfolgelösung vor und werden diese wohl auch zeitnah verkünden.“

Sie ist die große Hoffnungsträgerin im österreichischen Tennis. Nicht nur, weil sie im Vorjahr mit dem Titel im Juniorenbewerb der French Open Geschichte schrieb. Lilli Tagger gewann als erste Österreicherin einen Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Am heutigen Dienstag wird die Osttirolerin 18 Jahre. 

Lilli Tagger hat mehr Potenzial, als eine Mitläuferin auf der Profi-Tour zu sein. Das bewies sie im Vorjahr, als sie in Jiujiang (China) ihr erstes WTA-Finale erreichte. Im Liveranking liegt sie auf Platz 114 - mit Tuchfühlung auf die Top 100. Doch das ist freilich nur der Anfang. "Ich würde mich sehr wundern, wenn sie in zwei Jahren nicht in den Top 20 steht", sagt Österreichs Top-Trainer Günter Bresnik. "Sie ist total fokussiert und greift auf eine super Betreuung zurück. Ihre Trainerin Francesca Schiavone lebt für ihre Arbeit."

"Hat keinen Blödsinn im Kopf"

Seit ihrem 13. Lebensjahr trainiert Tagger in Italien, seit November 2023  ist sie bei Schiavone, die 2010 die French Open gewann, in besten Händen. Dass das Umfeld ein sensationelles ist, zeigt auch die Tatsache, dass die Osttirolerin mit Alex Vittur den selben Manager wie Superstar Jannik Sinner hat.

Der vorzeitige Abbruch des letzten olympischen Skisprung-Wettkampfs hat für harsche Kritik gesorgt. Beim Gold-Triumph von Jan Hörl und Stephan Embacher im erstmals ausgetragenen Super Team verpassten die viertplatzierten Deutschen ebenso wie Slowenien und Japan knapp Bronze. 

Nicht nur Wetter Schuld für Abbruch

Der deutsche Sportdirektor Horst Hüttel war "richtig sauer", Bundestrainer Stefan Hornbacher benötigte ein "Frust-Bier". FIS-Renndirektor Sandro Pertile verteidigte naturgemäß die Entscheidung.

"Nach dem Wettkampf ist es einfach zu sagen, man hätte warten sollen. Aber wir mussten eine Entscheidung treffen", sagte der aus Predazzo stammende Pertile am Montagabend. Der Italiener ließ außerdem durchblicken, dass ein weiterer Faktor neben dem Wetter eine Rolle für den Abbruch gespielt haben könnte. "Wir wissen alle, dass wir begrenzte TV-Zeit haben", sagte er.

"Miserabel schlecht gearbeitet"

Was die Deutschen erzürnte: Wetter-Apps hätten angezeigt, dass der starke Schneefall als Hauptfaktor des Abbruchs schnell wieder aufhört. "Und diese Wetter-Apps muss auch die FIS haben", sagte Hüttel mit Blick auf den Weltverband. "Es ist einfach schlecht gearbeitet, miserabel schlecht gearbeitet." Japans Springer Ren Nikaido meinte: "Alle denken dasselbe. Dass sie einfach ein wenig länger warten hätten sollen."

Leichte Entwarnung gibt es bei Otar Kiteishvili und Jusuf Gazibegovic, die beim 0:1 in Tirol ausgetauscht werden mussten.  Beide Sturm-Spieler zogen sich Muskelverletzungen zu. 

Die Magnetresonanzuntersuchungen ergab, dass es bei beiden Stützen strukturelle Veränderungen des Muskels gibt. Ihre Einsätze gegen BW Linz am Sonntag (14.30, live Sky) sind eher unwahrscheinlich. Eine Woche später könnten beide beim WAC dabei sein. 

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.