Sport-News

Der Tennis-Weltranglistenerste Jannik Sinner ist am Dienstag nach einem 6:2,7:5 über den Briten Cameron Norrie ins Viertelfinale des ATP-1000-Turniers in Madrid eingezogen. Der Italiener trifft nun auf Spaniens Jungstar Rafael Jodar, der seinen aktuellen Lauf fortsetzte. 

Alexander Zverev setzte sich in einer Nachtschicht gegen Jakub Mensik mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 durch. 

Sabalenka vergab sechs Matchbälle

Völlig überraschend kam bei den Frauen das Aus der topgesetzten Aryna Sabalenka.

Die Weltranglisten-Führende aus Belarus unterlag beim WTA-1000-Turnier am gleichen Schauplatz der als Nummer 30 gesetzten US-Amerikanerin Hailey Baptiste mit 6:2,2:6,6:7(6). Sabalenka vergab nicht weniger als sechs Matchbälle, ehe Baptiste im Tiebreak nach 2:30 Stunden ihren zweiten nutzte. Linz-Siegerin Mirra Andrejewa erreichte mit einem Zwei-Satz-Sieg über Leyla Fernandez (CAN) hingegen das Semifinale.

Wird es so spektakulär werden wie der Viertelfinal-Klassiker Bayern – Real? Und könnte das vorweggenommene Finale der Champions League zu sehen sein? Beide Fragen sind nach dem Semifinal-Hinspiel in Paris kurz zu beantworten: Ja!

Der gesperrte Bayern-Coach Vincent Kompany sah auf der Tribüne eines der spektakulärsten Spiele der Fußballgeschichte. Titelverteidiger PSG besiegt den FC Bayern mit 5:4 (3:2), das Rückspiel in München darf bereits mit großer Vorfreude erwartet werden.

Während PSG in Bestbesetzung loslegen konnte, mussten die Gäste Gnabry, Karl und Guerreiro verletzt vorgeben. Überraschend kam die Nominierung des wieder fitten Davies. Der offensive Linksverteidiger verdrängte Dauerläufer Konrad Laimer. In der 15. Minute folgte auf die erste PSG-Chance ein direkter Konter, der mit einem Elfmeter für die Bayern endete. Harry Kane behielt wie üblich die Nerven und traf zum 0:1.

PSG dreht Spiel nach Rückstand

Fünf Minuten später hatte Olise das 0:2 auf dem Fuß. Sollte in diesem Hochgeschwindigkeits-Spektakel jemand den Eindruck gehabt haben, dass Paris an seine Grenzen stößt, war das wieder schnell vorbei: Dembele vergab einen Hunderter, Khvicha Kvaratskhelia machte es beim nächsten Angriff besser, tanzte Stanisic aus und traf ins lange Eck (24.).

Der FC Wacker Innsbruck hat eine lange und vor allem ereignisreiche Geschichte hinter sich. Der Traditionsverein (Gründungsjahr 1913) musste aber 103 Jahre alt werden, um endlich ein Stadtderby gegen die SPG Innsbruck-West bestreiten zu dürfen.

Ungleiches Duell

Im Viertelfinale des TFV-Kerschdorfer Tirol Cups kam es am Dienstag zu diesem ungleichen Kräftemessen zwischen dem zehnfachen Bundesliga-Meister Wacker und dem Sechstligisten SPG Innsbruck-West.

Rückkehr in die Bundesliga

Die Schwarz-Grünen, die aktuell souverän die Regionalliga West anführen und in der nächsten Saison in die Bundesliga zurückkehren, behielten dann auch erwartungsgemäß mit 4:0 die Oberhand.

Die Innenverteidiger Kunze und Marichal sowie Lorenz und Scholl erzielten die Treffer beim Pflichtsieg gegen den Sechstligisten.

Der Montag war nicht wirklich im Interesse der Turnierleitung um Florian Leitgeb beim „Danube Upper Austria Open“ in Mauthausen, vor allem die bittere Niederlage von Jurij Rodionov nach vergebenen Matchbällen war kein Segen für das Challenger. 

Am Dienstag schafften es aber doch zwei Österreicher ins Achtelfinale. Der Tiroler Sandro Kopp, Schützling von Top-Trainer Hakan Dahlbo, schlug überraschend den ehemaligen georgischen Weltklassemann Nikolosz Basilaschwili glatt 6:3 und 6:4. Zuletzt hatte Kopp bei kleineren Turnieren knappe Niederlagen einstecken müssen. 

Im Achtelfinale steht auch Davis-Cup-Held Lukas "Luigi" Neumayer, der Chun-Hsin Tseng aus Taipeh mit  6:1, 7:5 schlug. Der Salzburger ist am Mittwoch wieder an der Reihe, in der 3. Partie nach 10 Uhr wartet der Chilene Tomas Barrios Vera, der am Montag Sebastian Sorger in drei Sätzen hart umkämpften Sätzen eliminierte. 

Wegen Streitigkeiten am geplanten Austragungsort Nizza könnten Eishockey-Spiele der Männer bei den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen Hunderte Kilometer entfernt in Paris ausgetragen werden. Das Organisationskomitee teilte mit, dass nun auch andere Orte wie Paris und Lyon in Betracht gezogen werden. Eine Entscheidung könnte es am 11. Mai geben, wenn das Exekutivbüro der Veranstalter sich über die Ergebnisse der neu angestoßenen Stadionsuche beugt.

Bürgermeister Eric Ciotti ist strikt dagegen

Eigentlich war vorgesehen, vor allem die Eishockey-Partien der Männer in der Allianz Riviera Arena in Nizza abzuhalten, wo sonst Fußball gespielt wird. Der neue Bürgermeister Eric Ciotti hatte sich aber strikt dagegen gewehrt, das Stadion des Erstligisten OGC Nizza zeitweise anderweitig zu nutzen. Zwei andere vorgeschlagene Stadien in der Stadt hätten Beschränkungen aufgewiesen, hieß es vom Organisationsteam.

Eine zweite Eisfläche ist ungeachtet des Zwists um Eishockey weiterhin in Nizza vorgesehen. Auch andere Eis-Sportarten sollen bei den Spielen 2030 in der südfranzösischen Stadt beheimatet werden.

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