Alexander Zverev gewann bei den French Open sein Drittrundenmatch gegen den Franzosen Quentin Halys mit 6:4, 6:3, 5:7, 6:2 und steht zum neunten Mal in Serie in der Runde der besten 16. Zverevs Sieg stand erst um 0:49 Uhr nach einer Spieldauer von 3:07 Stunden fest. Von den Top-Fünf der Weltrangliste ist nur noch Zverev vertreten, die Tür zum so lange ersehnten ersten Grand-Slam-Turniersieg steht damit weit offen.
Im Achtelfinale trifft der Hamburger auf Jesper De Jong. Der Niederländer war in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert, bekam aber als sogenannter Lucky Loser einen Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte. Fix ist, dass es auf jeden Fall einen neuen Titelträger auf Grand-Slam-Ebene geben wird, da kein bisheriger noch im Bewerb ist.
Auch De Minaur, Chatschanow und Muchova out
Mit Alex de Minaur verabschiedete sich ein weiterer Top-Ten-Spieler früh, der Australier verlor gegen den Tschechen Jakub Mensik (26) nach einem makellosen ersten Satz 6:0,2:6,2:6,3:6. Und auch Karen Chatschanow (13) unterlag einem Außenseiter, nämlich dem Niederländer Jesper de Jong in fünf Sätzen. Er wäre Zverevs nächster Gegner. Mit Andrej Rublew kam aber doch ein Russe ins Achtelfinale. Für ein direktes Achtelfinalduell qualifizierten sich die Spanier Pablo Carreno Busta und Rafael Jodar (27).
Bei den Frauen kam die vierfache French-Open-Gewinnerin Iga Swiatek (4) durch ein 6:4,6:4 gegen ihre polnische Landsfrau Magda Linette weiter. In je zwei Sätzen erreichten auch die Russin Mirra Andrejewa (8) und die Ukrainerin Marta Kostjuk (15) das Achtelfinale. Eine Überraschung gelang der Schweizerin Jil Teichmann mit einem 6:1,7:5 gegen Karolina Muchova (10), die Tschechin war Swiatek 2023 erst im Finale unterlegen.