Mit einer Machtdemonstration haben die österreichischen Handballerinnen am Sonntag das Ticket für die Europameisterschaft 2026 fixiert. Im sechsten und letzten Qualifikationsspiel festigten die ÖHB-Frauen in Linz mit einem 38:16-(22:6)-Kantersieg gegen Außenseiter Griechenland den zweiten Gruppenplatz. Damit qualifizierte sich die Truppe von ÖHB-Teamchefin Monique Tijsterman souverän für die Endrunde im Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei.
"Wir realisieren es noch gar nicht, dass es vorbei und fix ist. Wir freuen uns riesig und die Vorfreude ist jetzt schon groß. Wir haben das super gemacht und ich bin stolz auf die Mannschaft", sagte Ines Ivancok-Soltic im ORF. Tijsterman war natürlich zufrieden, vor allem mit der "unüberwindbaren" Torfrau Lena Ivancok. "Ich bin stolz. Heute war es unglaublich und dass wir zum dritten Mal seit 2024 bei einem großen Turnier dabei sind mit dieser jungen Mannschaft, das ist wirklich cool." Außerdem sei es "sehr besonders", es erstmals seit 2008 aus eigener Kraft zu einem Großereignis geschafft zu haben.
ÖHB-Sportdirektor Fölser "sehr zufrieden"
"Ich bin sehr zufrieden, wir haben sie einfach überrannt", ergänzte ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser. "Wir wollen uns nach oben orientieren." Bei der Auslosung am Donnerstag wird Österreich aus Topf 2 gezogen. "Egal, was kommt, wir wollen uns weiterentwickeln. Das war ein guter Schritt heute, ein souveräner Sieg, aber es geht natürlich immer noch besser. Wir können positiv in die Zukunft schauen", sagte Fölser.