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Der Italiener Giulio Pellizzari hat die Tour of the Alps der Radprofis für sich entschieden. Der 22-Jährige vom Team Red Bull holte am Freitag auf der 5. und letzten Etappe von Trient nach Bozen nach 128,6 km den Tagessieg. Der als Führender in den Schlusstag gegangene Pellizzari distanzierte in der Gesamtwertung den ehemaligen Tour-de-France-Sieger Egan Bernal um 40 Sekunden, der Niederländer Thymen Arensman wurde mit weiteren zehn Sekunden Rückstand Dritter.

Als bester Österreicher beendete Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg die Tour als 45. unmittelbar vor Rainer Kepplinger (Bahrain).

Es ist, als würden sich Österreichs Asse gerade in Hinblick auf den großen Heim-Höhepunkt einspielen. Einen Monat vor dem großen Event in Kitzbühel (Austrian Alpine Open, 28. bis 31. Mai) kommen Österreichs Asse auf der DP World Tour immer besser in Fahrt.

Allen voran Bernd Wiesberger. Der Burgenländer geht als Führender der China Open ins Wochenende. Der 40-Jährige spielte am Freitag bei dem mit 2,75 Mio. Dollar dotierten Turnier in Shanghai eine 66er-Runde (fünf unter Par) und lag nach zwei Tagen mit gesamt zwölf unter Par gemeinsam mit dem Südafrikaner Shaun Norris an der Spitze. 

Wiesberger gelangen so wie am Vortag sieben Birdies, diesmal musste er aber auch zwei Schlagverluste hinnehmen. „Ich habe nicht so gut gespielt wie gestern. Manchmal übersteht man solche Tage und schafft trotzdem ein gutes Score, und das ist mir heute gelungen“, sagt Wiesberger.

Und noch ein Österreicher ist am Wochenende zu sehen: Der Tiroler Max Steinlechner schaffte mit einer Par-Runde (71) und gesamt zwei unter Par als 55. gerade noch den Cut.

Die Formel 1 kehrt in der kommenden Saison in die Türkei zurück. Wie die Königsklasse des Motorsports am Freitag mitteilte, wird ab 2027 für fünf Jahre auf dem Istanbul Park Circuit um Siege gerast. Der Kurs auf dem asiatischen Teil der Metropole war schon von 2005 bis 2011 fester Bestandteil des Formel-1-Kalenders sowie 2020 und 2021 während der Corona-Pandemie Ersatzausrichter. Bisher letzter Rennsieger ist Valtteri Bottas, der 2021 noch für Mercedes fuhr.

Historischer Boden

2020 zog Lewis Hamilton mit dem Gewinn seines siebenten Weltmeistertitels mit Michael Schumacher gleich. „Im Istanbul Park wurden in der Geschichte unseres Sports viele unvergessliche Momente geschrieben, und ich freue mich darauf, das nächste Kapitel unserer Partnerschaft aufzuschlagen“, erklärte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali. Die Türkei ist nicht der einzige Rückkehrer im Kalender ab nächstem Jahr. Die Formel 1 fährt in den nächsten beiden Saisonen auch wieder im portugiesischen Portimão, das den Grand Prix der Niederlande in Zandvoort ersetzt.

Neuer Renndirektor bei Audi

Währenddessen präsentierte Neueinsteiger Audi seinen neuen Renndirektor. Nach dem überraschenden Abschied von Jonathan Wheatley als Teamchef des Rennstalls wird Allan McNish Renndirektor. Der 56 Jahre alte Schotte war bis zuletzt Chef des Nachwuchsprogramms des deutschen Werksteams. McNish tritt seine neue Position ab dem Grand Prix von Miami in der kommenden Woche an.

Torfrau Manuela Zinsberger wird Arsenals Frauen-Team nach dem Auslaufen ihres Vertrages nach dieser Saison verlassen. Die Niederösterreicherin spielt seit Sommer 2019 im Trikot des Klubs aus London. 

Österreichs Teamtorfrau hält aktuell bei 143 Einsätzen für Arsenal, 51 Mal blieb sie ohne Gegentreffer

Ihr größter Erfolg war der Gewinn der Champions League im Vorjahr, zweimal holte sie den englischen Women's League Cup.

"Ich bin als 23-jähriges kleines Mädchen hierher gekommen. Was war es für eine Reise, ohne zu wissen, was der Frauen-Fußball hier in England, hier bei Arsenal, bietet", sagte Zinsberger in einem emotionalen Video. 

Etliche Größen des Fußballs wünschten ihr Glück und bedankten sich bei der 30-Jährigen, die sich ab jetzt als "totalen Arsenal-Fan" bezeichnet. "Ich liebte es, deine Teamkollegin zu sein", schrieb Kapitänin Leah Williamson. "Ernsthaft die Beste", würdigte sie Michelle Agyemang. "Die beste Teamkollegin und ein wundervoller Mensch – viel Erfolg im nächsten Kapitel", wünscht Alessia Russo. "So eine spezielle Person", postet Chloe Kelly.

Nach den Rückzügen von Salzburg und für heuer von Bad Waltersdorf bleiben in Österreich noch zwei überaus attraktive Challenger. Sowohl in Mauthausen, als auch in Tulln im September ist Florian Leitgeb Turnierboss. 

Am Sonntag starten in Mauthausen die Danube Upper Austria Open powered by SKE mit ihrer bereits fünften Auflage – und präsentieren zum kleinen Jubiläum erneut ein starkes Teilnehmerfeld. Von den Österreichern sind vor allem Jurij Rodionov und Lukas Neumayer, Helden des "KURIER Austria Davis Cup Teams" dabei, aber auch Joel Schwärzler. Die ehemalige Nummer eins der Juniorenwelt ist auch bei den Profis im Vormarsch, spielte sich in die Top 200. Wild Cards gehen an den Tiroler Sandro Kopp und den Steirer Sebastian Sorger

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