Sport-News

Von Fabio Tartarotti 

Nachdem die Cup-Sensation gegen den FAK letztes Wochenende ausgeblieben war, gelang dem Wiener Sport-Club zum Saisonauftakt der RLO der erste Sieg im zweiten Pflichtspiel. Nach Toren von Veteran Eren Keles (43.) und Defensiv-Neuzugang Kerim Abazovic (80.) setzte  sich der WSC im einzigen rein Wiener Duell des ersten Spieltags souverän gegen den FavAC durch. 

Neo-Coach Daniel Seper zeigte sich nach seinem ersten Pflichtspielsieg als Cheftrainer mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Natürlich gibt es immer ein paar Kleinigkeiten, bei denen es Luft nach oben gibt, aber im Großen und Ganzen haben wir von Beginn an  gegen und mit dem Ball einen souveränen Auftritt hingelegt.“ In der nächsten Runde kommt es mit dem Spiel gegen Aufsteiger MSV 2020 zu einer speziellen Partie für den gebürtigen Oberwarter. „Als Burgenländer freue ich mich besonders darauf, im Pappelstadion anzutreten. Mattersburg hat den burgenländischen Fußball über die Jahrzehnte geprägt. Das wird richtig cool.“ Die Favoritenrolle will Seper seiner Mannschaft nicht umhängen. „Mattersburg hat eine richtig starke Mannschaft, die man trotz des Labels als Aufsteiger nicht unterschätzen darf. Ich erwarte eine richtig harte Partie.“ 

FIFA-Präsident Gianni Infantino ist nach Ansicht von Spaniens Liga-Chef Javier Tebas im Amt nicht mehr tragbar. „Der Weltfußball braucht eine neue Führung, die die Verbandsstrukturen modernisiert, die institutionelle Glaubwürdigkeit wiederherstellt und künftige Entscheidungen gemeinsam mit den betroffenen Akteuren entwickelt“, forderte Tebas in den sozialen Medien den Rücktritt Infantinos, der nach seinem gescheiterten Investorendeal immer stärker in die Kritik gerät.

Der Schweizer Infantino hatte zuletzt nach massiver Kritik seinen Plan aufgegeben, Anteile an den kommerziellen Rechten der FIFA-Wettbewerbe wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Klub-WM an private Investoren zu verkaufen. „Das Problem war nie nur dieser eine Vorschlag. Das Problem ist ein Modell der Verbandsführung, das Macht konzentriert, Kontrollmechanismen schwächt und diejenigen an den Rand drängt, die von den Entscheidungen unmittelbar betroffen sind“, schrieb Tebas. „Der Rückzug eines Vorschlags macht das Geschehene nicht ungeschehen. Er ist lediglich die Spitze des Eisbergs.“

Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier und sein Ersatz-Co-Pilot Julien Ingrassia sind am Samstag nach einem Crash bei der Finnland-Rallye zum Check per Hubschrauber ins Spital geflogen worden. Wie ihr Team Toyota auf X mitteilte, konnten beide Sportler ohne Hilfe aus dem Auto kommen und sind „generell okay“. Laut den Organisatoren ist der neunfache Weltmeister auf der Sonderprüfung 17 von der Straße abgekommen und überschlug sich mehrere Male.

„Seb war mehr geschockt als sonst etwas, nichts gebrochen“, sagte Toyotas stellvertretender Teamchef Juha Kankkunen dem Rally.tv. Über die Ursache ist noch nichts bekannt.

25 Minuten waren am Tivoli erst gespielt und Sturm Graz lag gegen WSG Tirol bereits mit 4:0 voran. Wohlgemerkt: Bei den Gelben Karten. Ein Beleg dafür, wie genervt die Grazer Spieler waren, weil ihnen der erklärte Angstgegner aus Wattens wieder einmal das Fürchten lehrte.

Effiziente Grazer

In der vergangenen Saison waren zwei Niederlagen gegen die WSG  mitverantwortlich, dass die Grazer im Titelrennen gegen den LASK den Kürzeren zogen. Auch im neuen Spieljahr stolperte Sturm gegen das Team von Philipp Semlic und kam zum Auftakt nur zu einem 1:1.

Falls Gianni Infantino tatsächlich den Plan verfolgt haben sollte, mit seinem Investoren-Deal im nächsten Jahr seine Wiederwahl als Präsident der FIFA zu sichern, dann ist das krachend gescheitert

Umstritten war der selbstherrliche Schweizer Boss des Fußball-Weltverbandes ja schon seit längerer Zeit, aber mittlerweile wollen viele Infantino nur noch loswerden. Am liebsten so schnell wie möglich.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.