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Freitag Abend war die Austria beinahe Meister. Verfolger St. Pölten lag bei Sturm zurück, kämpfte sich zum 2:2-Ausgleich, benötigte aber einen Sieg, um die Wienerinnen noch einholen zu können.

Tatsächlich gelang Sarah Mattner in Minute 89 noch der Siegestreffer zum 3:2 für den SKN. Das Tor der Goalgetterin, die vor einem Wechsel zum FC Bayern steht, könnte für den Serienmeister noch Gold wert sein.

Denn die Austrianerinnen, die am Samstag ihren Matchball hatten, wirkten gegen Salzburg nicht so souverän wie gewohnt.

Lara Ritter mit großartigen Paraden 

Erst nach der Pause wurde der Gegner vom (1:0 gewonnenen) Cupfinale unter Druck gesetzt. Vor allem bei Standardsituationen hatte das Red-Bull-Team große Probleme. Im Tor wuchs Lara Ritter über sich hinaus. Immer wieder parierte die Nr. 1 gegen die Nr. 1 der Liga.

Das deutsche Eishockeyteam steckt bei der WM in der Schweiz vor dem Duell mit Österreich (20.20 Uhr, ORF 1) in der Krise. Dabei wollte man Werbung für die Heim-WM nächstes Jahr in Düsseldorf und Mannheim machen. Doch das Unternehmen schlägt fehl. Nach fünf Spielen halten die mit vier NHL-Profis um Star-Verteidiger Moritz Seider nach Zürich gereisten Deutschen erst bei vier Punkten.

Immerhin konnte gestern Außenseiter Ungarn mit 6:2 besiegt werden.

Dabei hat dem deutschen Team zuletzt mehrmals nicht viel auf einen ganz großen Coup gefehlt. Mit Olympia-Silber 2018 in Pyeongchang, dem WM-Halbfinale 2021 und dem Vize-Weltmeistertitel 2023 gab es Erfolge. Zuletzt gab es aber zwei harte Rückschläge, in Zürich folgt wohl der dritte innerhalb von zwölf Monaten. Im Vorjahr wurde bei der WM der Einzug in die K.-o.-Phase verpasst. Bei Olympia im Februar wollte man mit allen NHL-Stars um die Medaillen mitspielen, doch bereits im Viertelfinale gegen die Slowakei das Aus. Danach gab es deutliche Kritik von Superstar Leon Draisaitl in Richtung des DEB.

Historisches Debakel

In der Schweiz wollten die Deutschen wieder für gute Stimmung sorgen, gelungen ist das bisher nicht. „Es ist eine große Frustration da. Wir haben uns alle mehr vorgenommen“, sagte Seider nach dem 1:6-Debakel gegen die Schweiz, der höchsten Niederlage gegen die Eidgenossen seit 89 Jahren. Offensiv harmlos, mit folgenschweren Patzern und schwachen Special Teams in Über- und Unterzahl präsentierte sich die Auswahl von Harold Kreis bis zum 6:2 gegen Ungarn.

Alexander Albon erlebte im Freien Training in Kanada einen kuriosen wie folgenschweren Zwischenfall. Ein Murmeltier flitzte über die Strecke, es kam zur tragischen Kollision. Murmeltier tot, Auto kaputt, da Albon nach dem Kontakt direkt in die Betonmauer fuhr. Antriebseinheit, Getriebe und Aufhängung waren schwer beschädigt, das Training war für Albon beendet. "Ich habe einfach so ein unglaubliches Pech", jammerte Albon sofort am Funk.

Es war ein echter Rückschlag für den Thailänder. Darüber ärgerte sich auch Williams-Teamchef James Vowles: "Es tut mir unendlich leid für Alex, denn er hatte eigentlich einen guten Speed. Und dann passiert so ein verrückter Unfall. Alex ist natürlich sehr frustriert."

Max Verstappen hat seinen Verbleib in der Formel 1 im kommenden Jahr bekräftigt. Er werde auf "jeden Fall" auch 2027 in der Motorsport-Königsklasse antreten, bestätigte der viermalige Weltmeister in einem Interview mit der niederländischen Zeitung De Telegraaf: "Es sei denn, es passieren ganz verrückte Dinge, aber davon gehe ich nicht aus." Der Red-Bull-Pilot hat in der laufenden Saison mit dem neuen Motoren-Reglement noch keinen Podestplatz geschafft.

Verstappen hatte sich ganz besonders frustriert über die aktuelle Antriebsgeneration gezeigt. Die Hälfte der PS-Leistung kommt aus der Batterie, die anderen etwa 50 Prozent vom Verbrennermotor. Das Aufladen der Batterie hat dabei großen Einfluss auf die Art des Rennfahrens. Dass teilweise in Passagen vom Gas gegangen werden muss, in denen die Piloten sonst Vollgas geben, stört Verstappen. Kommende Saison soll das Verhältnis zwischen Verbrenner- und Batterieleistung zugunsten des Verbrenners geändert werden.

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