Sport-News

Nach dem Wegfall von Bad Waltersdorf und zuvor Salzburg ist Florian Leitgeb Mr. Challenger in Österreich. Der Sohn von Legende Ronnie verantwortet die letzten beiden Turniere dieser Serie in Österreich. In Mai war Mauthausen an der Reihe, von 7. bis 13. September ist es Tulln mit den NÖ Open.

„Wir haben gezeigt, dass wir immer ein sehr attraktives Spielerfeld nach Tulln bringen, auch wenn man sich dann die Weiterentwicklung dieser Spieler anschaut“, erinnerte Leitgeb zum Beispiel an Flavio Cobolli, der 2023 in Tulln bis ins Semifinale gekommen war und nun im Viertelfinale der French Open steht. Im Vorjahr gewann Neil Oberleitner mit Joel Schwärzler den Doppeltitel. Der Wiener hat mittlerweile mehr auf seiner Visitenkarte stehen. Zum Beispiel ein Viertelfinale bei den French Open, in dem er am Dienstag mit dem Tschechen Petr Nouza auf das italienische Top-Duo Bolelli/Vavassori.

Die abfällige Aussage über Schiedsrichterin Ana Carvalho bei den French Open kostet Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo die Hälfte seines Preisgeldes. Turnierdirektorin Amelie Mauresmo sagte bei einer Presserunde, der Paraguayer müsse 65.000 Dollar (55.822,74 Euro) zahlen. Zuvor hatte das Grand-Slam-Turnier in Paris in diesem Zusammenhang "jegliche sexistische Äußerung" aufs Schärfste verurteilt und "eine empfindliche Geldstrafe" angekündigt.

Der 22-Jährige hatte nach seiner dramatischen Fünfsatzniederlage in der zweiten Runde gegen den Franzosen Moise Kouame (17) zum Tennis-Magazin Clay gesagt: "Ein solches Match muss von einem Mann geleitet werden, für eine Frau ist das sehr schwierig."

Vallejo entschuldigte sich

In dem knapp fünfstündigen Match auf dem Court Suzanne Lenglen war die Stimmung aufgeheizt, die vielen Franzosen auf den Rängen hatten mächtig Stimmung für ihren Jungstar Kouame gemacht. Bei diesen Bedingungen brauche man "viel Kraft, um gegen die Zuschauer anzukommen", meinte Vallejo.

Der Tennisprofi hat sich für seine Aussagen bereits in den sozialen Medien entschuldigt. Er sei "sehr aufgebracht und emotional aufgewühlt" gewesen, schrieb Vallejo bei Instagram. Seine Aussagen seien aber falsch interpretiert worden: "Ich möchte außerdem klarstellen, dass ich ihr die Niederlage nicht anlaste, sie hat während des gesamten Spiels eine gute Leistung gezeigt."

Tennis-Legende Serena Williams plant ein Comeback beim WTA-Turnier in Berlin. Informationen der Deutschen Presse-Agentur decken sich mit einem Bericht der deutschen Bild-Zeitung. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin aus den USA würde damit fast vier Jahre nach ihrem Rücktritt wieder auf der Tour aufschlagen. Das Rasenturnier im Berliner Grunewald findet vom 13. bis 21. Juni statt und gilt als wichtige Vorbereitung auf das Turnier in Wimbledon.

Zuletzt hatten sich die Hinweise auf ein Comeback verdichtet. Medien spekulierten zunächst über eine mögliche Teilnahme von Williams am Turnier im Londoner Queen's Club, das am 8. Juni beginnt. Dort soll sie im Doppel mit der Kanadierin Victoria Mboko spielen. „Ich will ihr den Moment überlassen. Wenn sie bereit für ein Comeback ist, soll sie das auch verkünden“, hatte Mboko bei den French Open auf eine entsprechende Frage geantwortet und die Gerüchte angeheizt.

Oliver Glasner, zuletzt mit dem englischen Klub Crystal Palace Gewinner der Fußball-Conference-League, bereitet sich offenbar intensiv auf Gespräche über eine mögliche neue Traineraufgabe beim AC Milan vor. Nach Medienberichten wird der Oberösterreicher am Dienstag in Mailand erwartet, wo er auf Klubbesitzer Gerry Cardinale treffen soll. Im Mittelpunkt soll dabei eine mögliche sportliche Neuausrichtung der Rossoneri stehen, die die Champions-League-Plätze verpassten.

Laut Gazzetta dello Sport soll Glasner gemeinsam mit seinem Trainerteam bereits eine detaillierte Analyse des Milan-Kaders erstellt haben. Dabei gehe es sowohl um die Bewertung bestehender Spieler als auch um mögliche Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen. Glasners Ziel sei es, der Vereinsführung ein konkretes sportliches Konzept zu präsentieren, das den Klub mittelfristig wieder zu nationaler und internationaler Konkurrenzfähigkeit führen soll. Laut den Berichten will der 51-Jährige zudem prüfen, welche Spieler seine taktischen Vorstellungen optimal umsetzen könnten und wo gezielte Neuzugänge notwendig wären.

Das Warten der Schweiz auf den ersten WM-Titel im Eishockey geht weiter. Die Eidgenossen verloren bei der Heim-Weltmeisterschaft am Sonntag in Zürich das Finale gegen Finnland mit 0:1 nach Verlängerung. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie schoss Konsta Helenius die Finnen mit dem goldenen Tor in der 71. Minute zum fünften WM-Titel. Die Schweiz verlor nach 2013, 2018, 2024 und 2025 auch das fünfte WM-Finale, das dritte in Folge.

10.000 Fans im Eistempel in Zürich-Altstetten und viele Tausend im ganzen Land standen bereit, um endlich den ersten WM-Titel der Geschichte zu feiern. Vor zwei Jahren in Prag kam der K.o.-Schlag in der 50. Minute, vor einem Jahr in Stockholm in der 63. und diesmal zerstört Helenius von den Buffalo Sabres alle Träume. Die im Turnier bis dahin so souveränen Schweizer müssen sich einzig vorwerfen lassen, dass sie nun schon im dritten Jahr in Folge im Endspiel kein Tor zustande gebracht haben.

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