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Valentina Höll ist und bleibt im Mountainbike-Downhill das Maß aller Dinge. Seit Jahren gibt die Pinzgauerin in ihrem Sport das Tempo vor und fährt einen Sieg nach dem anderen ein. Auch in die neue Weltcup-Saison startete Höll wieder mit einem Triumph.

Deutlicher Vorsprung

Beim Weltcup-Auftakt in Yongyong (Südkorea) stellte die 24-Jährige ihr Ausnahmekönnen eindrucksvoll unter Beweis und fuhr der Konkurrenz um die Ohren. Am Ende lag Höll über eine halbe Sekunde vor der Italienerin Gloria Scarsi.

Weltmeister Lando Norris hat sich am Freitag bei der Rückkehr der Formel 1 die Pole Position für den Sprint in Miami gesichert. Der McLaren-Pilot startet beim kurzen Rennen am Samstag (18.00 Uhr MESZ/live ORF 1, Sky) in Florida vor WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (+0,222 Sek.) im Mercedes und Oscar Piastri (+0,239) im zweiten McLaren. Ferrari-Pilot Charles Leclerc (+0,370) wurde Vierter, vor Max Verstappen (+0,592) im Red Bull und George Russell (+0,624) im zweiten Mercedes.

Erstmals kein Mercedes auf Startplatz eins

Damit steht erstmals in dieser Saison kein Mercedes-Fahrer nach einem Qualifying auf dem ersten Startplatz, in den ersten drei Rennwochenenden hatten die "Silberpfeile" dominiert. Die kriegsbedingte Zwangspause nach der Absage der beiden Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien wegen des Nahost-Konflikts wollten Ferrari, McLaren und Red Bull dazu nutzen, um den Abstand zum überlegenen Mercedes-Team zu minimieren. Das gelang McLaren und Ferrari rund um das Hard-Rock-Stadium deutlich besser als den "Bullen".

Norris glücklich, Mekies zuversichtlich

Trotzdem sprach RBR-Teamchef Laurent Mekies von "einem Schritt in die richtige Richtung". Norris hatte im Vorjahr den Sprint gewonnen und könnte heuer im runderneuerten McLaren nachlegen. "Es ist ein perfektes Ergebnis für uns, eine schöne Belohnung für das Team", sagte der Brite, der vor zwei Jahren in Miami seinen ersten Grand-Prix-Sieg gefeiert hatte, erleichtert. "Diese Strecke lag uns schon immer. Wir wussten, dass das, was wir mitgebracht haben, einen Fortschritt bedeuten würde, und das ist auch der Fall. Seit der ersten Runde heute habe ich mich wohlgefühlt."

In der einzigen Trainingseinheit, die wegen der Regelanpassungen bei den neuen Hybridmotoren und der fünfwöchigen Auszeit auf 90 Minuten verlängert worden war, hatte Leclerc die Bestzeit aufgestellt. Im Sprint-Qualifying behielt Titelverteidiger Norris die Oberhand, Teenager Antonelli fuhr bei sommerlichen Temperaturen von etwa 30 Grad Celsius noch in die erste Startreihe.

Der 6. April 2023: Vielleicht hat diesen Tag sogar Didi Kühbauer schon vergessen. Damals kassierte der Burgenländer als Trainer seine letzte Cup-Niederlage. Mit dem LASK verlor er im Halbfinale 0:1 bei Sturm Graz.

Seitdem hat der 54-Jährige eine weiße Weste. Mit dem WAC, wo er als Trainer zur Saison 2024/25 einstieg, sicherte sich Kühbauer seinen ersten Titel als Trainer. Fast wären es sogar zwei geworden – hätten die Kärntner in der letzten Runde Sturm ein zweites Tor erzielt, wären nicht die Grazer Meister geworden.

Im Oktober folgte der fliegende Wechsel zurück zum LASK, nachdem er mit dem WAC die ersten zwei Cuprunden (Wallern; Reichenau) überstanden hatte.

Während die Kärntner, die auch Tabellenletzter sind, im Viertelfinale an Salzburg scheiterten, kam der LASK unter der Kühbauer-Regentschaft über Stripfing, BW Linz und Ried ins Finale – und Kühbauer holte nun seinen zweiten Titel.

Lange ist es her

Er ist der erste Trainer seit Vaclav Halama, der innerhalb eines Jahres mit zwei verschiedenen Klubs Cupsieger wurde. 1981 mit dem GAK, nach einem kurzen Gastspiel bei 1860 München kam er im April 1982 zur Austria, wo ebenso der Cuptitel bejubelt wurde.

Kühbauer schielt jetzt nach dem Double, der LASK ist Tabellenführer. H. Ottaw

Ende März gewann Lukas Neumayer im italienischen Barletta sein erstes  Challenger-Turnier, nun fehlen in Mauthausen  nur noch zwei Siege auf den ersten Heim-Titel. 

Der Salzburger blieb auch im Viertelfinale ohne Satzverlust und schlug den Serben Laslo Djere, der bereits die Nummer 27 der Welt war, mit 7:6 (4) und 6.3. "Es könnte noch besser sein, aber ich habe bis zum Ende gefightet. Jetzt hoffe ich, dass ich auch im Halbfinale meine Leistung abrufen kann."

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