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Krieg in Ukraine

Drohnenangriff auf die Krim + Drei Tote bei Explosionen in Russland

Tag 272 im Krieg. Alle Entwicklungen rund um die Lage in der Ukraine und die Auswirkungen des Krieges finden Sie hier.

11/22/2022, 06:55 AM

Aktuelle Entwicklungen

  • Russland: Drei Tote bei Explosionen nahe Grenze zu Ukraine (mehr)
  • Ukrainischer Stromversorger rechnet mit Abschaltungen bis Ende MĂ€rz (mehr)
  • Geberkonferenz: Millionen-Zusage an Hilfe fĂŒr Moldau (mehr)
  • Videos zeigen Tötung russischer Soldaten: Untersuchung angekĂŒndigt (mehr
  • Selenskij: "Sind bereit, das Letzte zu geben" + 4.700 russische Raketen auf die Ukraine gefeuert (mehr
  • Russland plant vorerst keine weitere Mobilisierungswelle (mehr
  • Erneut starke Explosionen bei AKW Saporischschja (mehr
  • Zweites Opfer des Raketeneinschlags in Polen beigesetzt (mehr
  • "Russland nimmt alles aus unseren Museen weg" + Mehr Leichenfunde (mehr
  • NATO: Russische Kampfjets haben sich Marineverband gefĂ€hrlich genĂ€hert (mehr
  • Russland erhöht offenbar Truppen in Luhansk (mehr)
  • Mehr als 1.000 verletzte und getötete KinderCherson: Hunderte Menschen verschwunden (mehr)
  • Russische Ostseeflotte kĂŒndigt große Manöver an (mehr)

Wie man den Menschen vor Ort helfen kann, erfahren Sie hier.

  • Trotz Wintereinbruchs meldet Kiew heftige Gefechte im Donbass (mehr)
  • Ex-Offizier der deutschen Bundeswehr soll fĂŒr Russland spioniert haben (mehr)
  • Ukraine und Polen verhandeln ĂŒber Ermittlungen nach Raketeneinschlag (mehr)
  • Selenskij: Mehr als zehn Millionen Ukrainer ohne Strom (mehr)
  • Nach dem Raketeneinschlag in Polen: In Przewodow regiert die Trauer (mehr)
  • Raketen-IrrlĂ€ufer in Polen: Knapp vorbei am NATO-BĂŒndnisfall (mehr)
  • Explosion in Polen: Laut NATO und Regierung wohl ukrainische Abwehrrakete (mehr)
    • Polen: Verfahren zu Artikel 4 nicht nötig (mehr)
    • NATO: Was bedeuten Artikel 4 und 5? (mehr)
  • Heftige Raketenangriffe auf mehrere StĂ€dte (mehr)
  • Mehr als sieben Millionen Haushalte in der Ukraine ohne Strom (mehr)
  • 1.600 Euro fĂŒr einen Panzer: Russische Armee verspricht AbschussprĂ€mien (mehr)
  • Ukraine-Krieg: Folter auf beiden Seiten (mehr)
  • G20-Treffen: Russlands RĂŒckhalt schwindet (mehr)
  • KlimaschĂ€den durch Krieg: Ukraine verlangt "Rechenschaft" von Russland (mehr)
  • Flug MH17: Gericht spricht drei MĂ€nner wegen des Abschusses schuldig (mehr)

Ukraine-Krieg: News zur aktuellen Lage

  • Heute, vor -47 Minuten

    Selenska: Vergesst die ukrainische Tragödie nicht

    Die Frau des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskij, Olena Selenska, hat dazu aufgerufen, auch vor Weihnachten an ihre Landsleute zu denken. „Wir hoffen sehr, dass Euch die bevorstehende Weihnachtszeit nicht unsere Tragödie vergessen lĂ€sst und ihr Euch an unser Leid gewöhnt“, sagte Selenska am Dienstag dem Sender BBC Radio 4.
    „Die Ukrainer sind sehr mĂŒde von diesem Krieg, aber wir haben keine Wahl in diesem Fall. Wir kĂ€mpfen um unser Leben. Die Briten haben eine Wahl. Sie können sich an unsere Tragödie gewöhnen und sich auf ihre eigenen wichtigen Dinge im Leben konzentrieren“, sagte Selenska. Ihre Botschaft aber sei: „Das ist nicht nur ein Krieg fĂŒr unsere Freiheit und unser Leben. Das ist ein Krieg der gegensĂ€tzlichen Weltanschauungen, ein Krieg um Werte.“

    Selenska nahm in London an einer Konferenz ĂŒber sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten teil. Dabei betonte sie, Russland setze sexuelle Gewalt „systematisch und offen“ als weitere Waffe ein. Russische Soldaten wĂŒrden dies in GesprĂ€chen mit Verwandten offen zugeben. Sie behauptete, dass die Frauen der russischen Soldaten sie dazu ermutigten. Deshalb sei eine globale Antwort notwendig.

  • Heute, vor 10 Minuten

    Nato-Außenminister-Treffen

    Die Nato-Außenminister treffen sich in Bukarest. Im Zentrum der Debatte in der rumĂ€nischen Hauptstadt wird der Krieg in der Ukraine stehen. Themen sind unter anderem Waffenlieferungen insbesondere zur Verbesserung der Luftabwehr der Ukraine sowie die Aufstellung der Nato gegen die Bedrohung durch Russland.

    Am Rande der Tagung soll zudem ein Treffen der G7 stattfinden, bei dem die wichtigsten Industrienationen und PartnerlĂ€nder ĂŒber Soforthilfe zum Wiederaufbau der ukrainischen Energieversorgung nach den russischen Angriffen beraten.

  • Heute, vor 44 Minuten

    Dnipro von Raketen getroffen

    Die zentralukrainische Großstadt Dnipro ist Behördenangaben zufolge in der Nacht zu Dienstag von vier russischen Raketen getroffen worden. Die Produktionsanlagen einer „privaten Firma“ seien schwer beschĂ€digt worden, teilte der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Walentyn Renitschenko, auf Telegram mit.

    NĂ€here Angaben zu dem Unternehmen machte er nicht. Es sei ein Brand entstanden, der aber gelöscht worden sei. Niemand sei getötet oder verletzt worden, schrieb Resnitschenko. Auch die weiter sĂŒdlich gelegene Stadt Nikopol am Fluss Dnipro sei beschossen worden.

  • Heute, 07:13 AM

    Keine Einigung auf Preisdeckel fĂŒr russisches Öl

    Vertreter der EU-Regierungen haben sich Diplomaten zufolge am Montag nicht auf einen Preisdeckel fĂŒr russisches Öl einigen können, das ĂŒber den Seeweg transportiert wird. Es gebe keine VerstĂ€ndigung, da Polen darauf bestanden habe, die Preisgrenze niedriger anzusetzen, sagten die Diplomaten. Einige Staaten wie Polen wollen einen deutlich niedrigeren Deckel als die 65 bis 70 Dollar je Barrel, die von den G7-Staaten vorgeschlagen worden sind.

    Dagegen wollen etwa Griechenland und Zypern einen höheren Preis oder EntschĂ€digungen fĂŒr zu erwartende Kosten.

  • Heute, 07:06 AM

    MenschenrechtsanwĂ€ltin fordert Waffen fĂŒr ihre Heimat

    In einem ungewöhnlichen Schritt hat die ukrainische MenschenrechtsanwĂ€ltin Oleksandra Matwijtschuk, deren Organisation CCL den Friedensnobelpreis 2022 erhĂ€lt, Waffenlieferungen fĂŒr ihr Heimatland gefordert. "Wir brauchen Flugabwehrsysteme. Wir brauchen andere Arten militĂ€rischer AusrĂŒstung, die uns helfen wĂŒrden, unseren Himmel zu schĂŒtzen", sagte Matwijtschuk AFP in Stockholm. "Wir mĂŒssen neuen Schaden an kritischer ziviler Infrastruktur verhindern", fĂŒgte sie hinzu.

    Matwijtschuk ist Vorsitzende der ukrainischen Menschenrechtsorganisation Zentrum fĂŒr bĂŒrgerliche Freiheiten (CCL), die gemeinsam mit der russischen Organisation Memorial und dem belarussischen Politiker und Menschenrechtsaktivisten Ales Bjaljazki den diesjĂ€hrigen Friedensnobelpreis erhĂ€lt.

  • Heute, 06:34 AM

    Selenskij: Russland wird zur Verantwortung gezogen

    Die Ukraine ist nach den Worten von PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij bestrebt, Russland fĂŒr den Angriffskrieg und die daraus entstandenen Folgen international zur Verantwortung zu ziehen.

    In seinen GesprĂ€chen mit auslĂ€ndischen Politikern und in diversen Kontakten der ukrainischen Behörden mit westlichen Institutionen werde stets darĂŒber gesprochen, sagte Selenskij am Montagabend in seiner tĂ€glichen Videoansprache.

  • Heute, 06:33 AM

    StromausfÀlle gefÀhrden GefÀngnis-Sicherheit

    Angesichts von StromausfĂ€llen durch russische Raketenangriffe auf Kraftwerke und Stromleitungen warnt der ukrainische Justizminister, Denys Maljuska, vor einer Notsituation in ukrainischen GefĂ€ngnissen. "Eine unserer grĂ¶ĂŸten Sorgen ist die Situation in den GefĂ€ngnissen. Wir brauchen die Versorgung mit Strom und Wasser in den GefĂ€ngnissen", sagt Maljuska den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    Ein Belastungstest habe gezeigt, dass die Sicherheit und Versorgung in den GefĂ€ngnissen höchstens eine Woche ohne Strom aufrechterhalten werden könne. "Nach einer Woche sind Versorgung, Heizung und auch Sicherheit stark gefĂ€hrdet, da im GefĂ€ngnis auch Strom fĂŒr Überwachungskameras und andere Sicherheitsausstattung benötigt wird."

    Die USA wollen einem Insider zufolge die Ukraine angesichts der russischen Angriffe auf das ukrainische Energienetz bei der Wiederherstellung der Stromversorgung unterstĂŒtzen.

  • 11/28/2022, 10:32 PM

    Selenskij: Russland wird zur Verantwortung gezogen

    Die Ukraine ist nach den Worten von PrĂ€sident Wolodymir Selenskij bestrebt, Russland fĂŒr den Angriffskrieg und die daraus entstandenen Folgen international zur Verantwortung zu ziehen. In seinen GesprĂ€chen mit auslĂ€ndischen Politikern und in diversen Kontakten der ukrainischen Behörden mit westlichen Institutionen werde stets darĂŒber gesprochen, sagte Selenskij am Montagabend in seiner tĂ€glichen Videoansprache.

     "Das Hauptthema all dieser Ereignisse ist die Verantwortung Russlands fĂŒr Krieg und Terror." Nach einer kurzen Auflistung der jĂŒngsten russischen Angriffe und der neuesten SchĂ€den, darunter der Ausfall der Wasserversorgung in der sĂŒdukrainischen Stadt Mykolajiw, warf Selenskij den Invasoren Zerstörungswut vor. "Nun, was kann man ĂŒber sie sagen? Das ist die wahre Essenz dieser zufĂ€lligen Genossen, die Russland ĂŒbernommen haben", sagte Selenskij. "Nach 20 Jahren Herrschaft ist ein großer Teil ihres Staates so ruiniert, als hĂ€tte es dort Krieg gegeben."

  • 11/28/2022, 09:43 PM

    NATO berĂ€t am Mittwoch ĂŒber weitere UnterstĂŒtzung fĂŒr Ukraine

    Die Außenminister der 30 NATO-Staaten beraten an diesem Dienstag bei einem Treffen in der rumĂ€nischen Hauptstadt Bukarest ĂŒber weitere UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten fĂŒr die Ukraine. Nach Angaben von NATO-GeneralsekretĂ€r Jens Stoltenberg wird es dabei unter anderem um die Lieferung von nicht letalen GĂŒtern gehen. Damit sind zum Beispiel WinterausrĂŒstung fĂŒr die StreitkrĂ€fte, medizinisches Material oder Störsender zur Drohnenabwehr gemeint.

    Die Lieferung von tödlichen Waffen und Munition durch die NATO soll wegen des Risikos einer weiteren Eskalation des Konflikts mit Russland weiterhin Sache der einzelnen Mitgliedstaaten sein. Bei einer Pressekonferenz am Freitag hatte Stoltenberg gesagt, er danke alle Mitgliedstaaten fĂŒr ihre bisherigen BeitrĂ€ge zur UnterstĂŒtzung der Ukraine. Bei dem Treffen in Bukarest werde er allerdings dazu aufrufen, noch mehr zu tun. Langfristig wollen die NATO-Staaten der Ukraine auch dabei helfen, die bisher noch genutzten Waffensysteme aus Sowjetzeiten durch moderne westliche Systeme nach NATO-Standard zu ersetzen. Die UmrĂŒstung gilt auch als eine Voraussetzung, die die Ukraine erfĂŒllen muss, um nach dem Ende des russischen Angriffskriegs BĂŒndnismitglied werden zu können.
     

  • 11/28/2022, 04:07 PM

    AbrĂŒstungsgesprĂ€che zwischen Moskau und Washington auf Eis gelegt

    Geplante AbrĂŒstungsgesprĂ€che zwischen Moskau und Washington zu strategischen Atomwaffen sind kurzfristig verschoben worden. „Russland hat einseitig das Treffen verschoben und erklĂ€rt, neue Daten vorzuschlagen“, teilte die US-Botschaft in Moskau der Tageszeitung Kommersant zufolge am Montag mit. Das Außenministerium in Moskau bestĂ€tigte die Verschiebung der geplanten Konsultationen.

    Der ursprĂŒnglich noch zwischen US-PrĂ€sident Ronald Reagan und dem sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow unterzeichnete START-Vertrag zur Reduktion strategischer Atomwaffen war zuletzt im Februar 2021 um fĂŒnf Jahre verlĂ€ngert worden.
    Eigentlich sollten in Kairo vom 29. November bis 6. Dezember GesprĂ€che ĂŒber die Zukunft des Vertrags laufen. Geplant war, dass beide Seiten wĂ€hrend der Konsultationen die jeweiligen VorwĂŒrfe der Gegenseite anhören. Das betrifft vor allem die Frage der gegenseitigen Inspektionen von strategischen Waffen.

    Russland hatte im August, wenige Monate nach Kriegsbeginn gegen die Ukraine, die Kontrolle seines Atomwaffenarsenals durch die USA gestoppt. Die BegrĂŒndung war, dass eine russische ÜberprĂŒfung amerikanischer Atomwaffen durch die westlichen Sanktionen behindert werde.

  • 11/28/2022, 03:42 PM

    EU-Investitionsbank will Kiewer U-Bahn modernisieren helfen

    Die EuropĂ€ische Investitionsbank (EIB) will enger mit der Stadt Kiew zusammenarbeiten und helfen, die dortige U-Bahn zu modernisieren. Eine entsprechende AbsichtserklĂ€rung wurde am Montag in BrĂŒssel unterschrieben, wie die EIB mitteilte.

    Man gehe davon aus, dass es dringend notwendig sei, mehr als 450 Millionen Euro zu investieren, um die bisherige AbhĂ€ngigkeit der ukrainischen Hauptstadt von russischen Lieferungen zu beenden. Derzeit seien 80 Prozent der U-Bahn-Wagen in Kiew russische Fabrikate. Mehr als die HĂ€lfte mĂŒsse modernisiert, aufgerĂŒstet oder ersetzt werden, hieß es.

    Die EIB erklÀrte, man bereite zudem eine Reihe weiterer Projekte vor.

  • 11/28/2022, 03:28 PM

    Weiter Stromabschaltungen in Kiew

    FĂŒnf Tage nach massiven russischen Raketenangriffen hat die ukrainische Hauptstadt Kiew weiter mit unangekĂŒndigten Notabschaltungen bei der Stromversorgung zu kĂ€mpfen. 55 Prozent der Haushalte seien davon betroffen, teilte die MilitĂ€rverwaltung der Dreimillionenstadt am Montag ĂŒber Telegram mit. Die Notabschaltungen sollten dabei nicht lĂ€nger als fĂŒnf Stunden dauern.

    Vorher hatte der örtliche Versorger angekĂŒndigt, jedem Kunden zumindest vier Stunden Strom tĂ€glich zu ermöglichen. Die Reparaturen der SchĂ€den dauern an.

    BĂŒrgermeister Vitali Klitschko erklĂ€rte, die Probleme mit der Stromversorgung wĂŒrden noch bis zum FrĂŒhling anhalten. In Kiew gibt es seit dem Beginn massiver russischer Raketenangriffe auf die Energieinfrastruktur Mitte Oktober in vielen Stadtteilen nur noch stundenweise Strom.

  • 11/28/2022, 02:54 PM

    Russische StÀdte montieren Wegweiser zu Schutzkellern

    In mehreren russischen StĂ€dten sind vor dem Hintergrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine laut Medien Wegweiser zu Bombenschutzkellern aufgehĂ€ngt worden. „In Rostow am Don wurde solch ein Wegweiser im Stadtzentrum aufgestellt“, berichtete das Internetportal Mediazona am Montag. Vor allem Regionen nahe der ukrainischen Grenze sind von dieser behördlichen Maßnahme betroffen. Berichte gibt es auch aus den StĂ€dten Kursk, Belgorod und Brjansk.

    In Belgorod, das etwa 40 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt ist, sollen demnach bis Ende November 700 solcher Wegweiser angebracht werden. Die Stadt mit 350.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist seit Kriegsbeginn bereits mehrfach beschossen worden. Russland macht dafĂŒr die Ukraine verantwortlich, die sich in der Regel nicht zu den VorwĂŒrfen Ă€ußert.

  • 11/28/2022, 02:24 PM

    Sieben Außenminister zu SolidaritĂ€tsbesuch in Kiew

    Sieben Außenministerinnen und Außenminister der nordischen und baltischen Staaten sind am Montag in die Ukraine gereist. „Wir, die Außenminister von Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden, sind heute in Kiew in voller SolidaritĂ€t mit der Ukraine. Trotz Russlands Bombenhagel und barbarischer BrutalitĂ€t wird die Ukraine gewinnen“, erklĂ€rten mehrere der Chefdiplomaten wortgleich via Twitter.

  • 11/28/2022, 02:00 PM

    Papst erklÀrt, warum er Putin nicht als "Aggressor" nennt

    Papst Franziskus hat sich gegen Kritik gewehrt, in seinen Ansprachen Russland oder PrĂ€sident Wladimir Putin nicht als Aggressor im Krieg gegen die Ukraine zu benennen. „Warum ich Putin nicht nenne? Weil es nicht nötig ist“, sagte der Papst der US-amerikanischen Jesuiten-Zeitschrift America Magazine.

    Russland sei natĂŒrlich das Land, das die Invasion betreibe, erklĂ€rte der 85-JĂ€hrige weiter. „Manchmal versuche ich, nicht zu spezifizieren, um niemanden zu beleidigen, und verurteile lieber allgemein, obwohl es bekannt ist, wen ich verurteile“, begrĂŒndete der Argentinier.

    In seinen öffentlichen Ansprachen ruft der Pontifex regelmĂ€ĂŸig zum Gebet fĂŒr die Menschen in der Ukraine auf. Russland erwĂ€hnt er dabei so gut wie nie.

  • 11/28/2022, 12:44 PM

    Kiew rechnet mit weiteren Raketenangriffen

    Die Ukraine hat am Montag davor gewarnt, dass Russland eine neue Angriffswelle auf die Energie-Infrastruktur des Landes vorbereite. Nach Angaben einer Armeesprecherin wurde kĂŒrzlich ein russisches Kriegsschiff mit Raketen an Bord ins Schwarze Meer verlegt.

    "Dies deutet darauf hin, dass Vorbereitungen im Gange sind", erklÀrte die Sprecherin. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Beginn der Woche von einem solchen Angriff geprÀgt sein wird."

    Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij hatte die Ukrainer bereits am Sonntagabend in seiner Fernsehansprache vorgewarnt, dass Russland neue Luftangriffe vorbereite. Moskaus StreitkrĂ€fte wĂŒrden ihr Programm der systematischen Angriffe so lange weiter betreiben, wie sie ĂŒber Raketen verfĂŒgten, sagte Selenskij. Der Staatschef fĂŒgte hinzu, dass sich die Armee und der gesamte Staat auf die Angriffe vorbereite - auch mit den westlichen Partnern.

  • 11/28/2022, 12:44 PM

    Klitschko ruft im Streit mit Selenskij zur Einheit auf

    Der Kiewer BĂŒrgermeister Vitali Klitschko hat im Konflikt mit PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij erneut zur Einheit aufgerufen. „Wenn der Krieg vorbei ist, dann kann man Innenpolitik spielen“, sagte der 51-JĂ€hrige in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur RBK-Ukraine.

    Mehr zum Konflikt zwischen den beiden Politikern lesen Sie hier:

  • 11/28/2022, 12:30 PM

    FÀröer-Inseln verlÀngern Fischereiabkommen mit Russland

    Die FĂ€röer-Inseln haben ihr Fischereiabkommen mit Russland um ein Jahr verlĂ€ngert. Wegen der Verringerung der erlaubten Fangmengen fĂŒr Kabeljau in der Barentssee beinhalte die Vereinbarung Anpassungen, was zu einer Reduzierung der Fangquoten auf beiden Seiten fĂŒhren.

    Die FÀröer-Inseln gehören offiziell zum Königreich DÀnemark, sind aber weitgehend autonom. Fisch ist das mit Abstand wichtigste Exportgut der kleinen Inselgruppe, die im Nordatlantik zwischen Island und Schottland liegt.

    Die FĂ€röer und Russland stimmen sich seit 1977 ĂŒber die FischbestĂ€nde im nordöstlichen Atlantik ab. Die Vereinbarung bedeutet, dass Schiffe von den FĂ€röern in der Barentssee fischen dĂŒrfen und russische in fĂ€röischen GewĂ€ssern. Dass diese Vereinbarung nun trotz des Ukraine-Kriegs fortgefĂŒhrt wird, sorgte fĂŒr Kritik aus DĂ€nemark und der EU, wie unter anderem der dĂ€nische Rundfunksender DR berichtete.

  • 11/28/2022, 12:19 PM

    OSZE-Chefin gegen Ausschluss Russlands

    OSZE-GeneralsekretĂ€rin Helga Maria Schmid hat sich gegen einen Ausschluss Russlands aus der Organisation fĂŒr Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) ausgesprochen. Ein solcher Schritt wĂŒrde keine Abhilfe schaffen. "Die GrĂŒnder der OSZE haben aus gutem Grund keinen Austrittsmechanismus vorgesehen. Die OSZE ist qua Definition eine inklusive Organisation", sagte Schmid in einem am Montag veröffentlichen Interview mit der Initiative "Gesichter der Demokratie"

    Im Kalten Krieg entstanden, sei die OSZE "keine Schönwetterorganisation", so die deutsche Diplomatin, die sich zuversichtlich zur Zukunft der in Wien ansĂ€ssigen Organisation zeigte: "Wir haben derzeit sehr schwierige Diskussionen, die GrĂ€ben sind tief. Aber in der Zukunft werden die einzigartigen Instrumente der OSZE, der umfassende Sicherheitsansatz und die Tatsache, dass Russland und Amerika, Europa und Zentralasien an einem Tisch sitzen, wegweisend sein". Gerade wegen ihrer inklusiven Mitgliedschaft mit ihren 57 Teilnehmerstaaten aus Zentralasien, Nordamerika und Europa werde die OSZE kĂŒnftig eine noch grĂ¶ĂŸere Rolle spielen wird, so Schmid.

    Diese Woche findet in Polen der jÀhrliche OSZE-Gipfel statt. Russland ist bei dem Jahrestreffen nicht vertreten, da Polen, das derzeit die OSZE-PrÀsidentschaft innehat, der russischen Delegation die Einreise verwehrt.

  • 11/28/2022, 12:17 PM

    Gazprom kĂŒrzt Gaslieferungen durch Moldau doch nicht weiter

    Entgegen vorheriger Drohungen wird der russische Staatskonzern Gazprom seine Gaslieferungen an die Republik Moldau vorerst eigenen Angaben zufolge nicht weiter kĂŒrzen. Das moldauische Energieunternehmen Moldovagaz habe ZahlungsrĂŒckstĂ€nde beseitigt - darunter auch fĂŒr grĂ¶ĂŸere Gasmengen, die nach Moskauer Darstellung zu Unrecht im Transitland Ukraine einbehalten worden seien.

    Zugleich drohte Gazprom damit, die Lieferungen durch die Ukraine in Richtung Moldau doch noch zu kĂŒrzen oder sogar komplett einzustellen, sollte es zu weiteren ZahlungsausfĂ€llen kommen. Ungeachtet des bereits seit mehr als neun Monaten andauernden russischen Angriffskriegs leitet die Ukraine weiter Gas aus Russland in Richtung Westen - wenn auch mit tĂ€glich etwas mehr als 40 Millionen Kubikmeter deutlich weniger als vor Kriegsbeginn. Auch die Lieferungen an die in die EU strebende Republik Moldau hat Russland Anfang Oktober gedrosselt. Statt der bestellten 8,06 Millionen Kubikmeter pro Tag liefert der Konzern nur 5,7 Millionen, angeblich aufgrund von Transitproblemen durch die Ukraine.

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