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Politik Ausland

Russland: Drei Tote bei Explosionen nahe Grenze zu Ukraine

Ein Vertreter der Region Belgorod meldete Tote in den russischen Orten Schebekino und Starosselje.

11/22/2022, 07:04 PM

Bei Explosionen in zwei russischen Orten nahe der Grenze zur Ukraine sind russischen Angaben zufolge drei Menschen ums Leben gekommen. In der rund sieben Kilometer von der Grenze entfernten Stadt Schebekino in der Region Belgorod sei eine Frau durch ukrainischen Beschuss getötet worden, erklÀrte der örtliche Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow am Dienstag im Onlinedienst Telegram. Sie habe durch den Beschuss eine Kopfverletzung erlitten und sei im Rettungswagen gestorben.

Gladkow zufolge wurde außerdem ein Ehepaar in dem Grenzort Starosselje im Westen der Region durch die Explosion von "nicht identifizierter Munition" getötet. In dem Ort sei Ende Oktober der Ausnahmezustand verhĂ€ngt worden. Ermittlungsbehörden untersuchen laut Gladkow den Fall.

Zone mit verstĂ€rkten Sicherheitsmaßnahmen

Die russische Region Belgorod war in den vergangenen Monaten immer wieder beschossen worden. Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin hatte die Region im Oktober in eine Zone aufgenommen, in der verstĂ€rkte Sicherheitsmaßnahmen gelten.

Am Montag hatte Gladkow gegenĂŒber der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass erklĂ€rt, die Behörden in Belgorod hĂ€tten seit April "aktiv die Grenzen verstĂ€rkt". Er veröffentlichte Bilder auf Telegram, die den Bau einer "Sicherheitslinie" an der Grenze zeigen, die wie ein Graben aussieht.

Mitte des Monats hatte der Leiter der russischen Söldnertruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, mitgeteilt, seine Organisation habe damit begonnen, Zivilisten in russischen Regionen nahe der Ukraine auszubilden. Zudem wĂŒrden Befestigungen gebaut.

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