Vladimir Putin attends work of the State Council

© EPA / SERGEY GUNEEVSPUTNIK/KREMLIN / POOL

Krieg in Ukraine

Haftbefehl gegen Putin + Slowakei will der Ukraine Kampfjets schicken

Tag 385 im Ukraine-Krieg. Alle Entwicklungen im und rund um den Krieg finden Sie hier.

03/17/2023, 08:28 AM | Aktualisiert am 03/17/2023, 05:03 PM

Aktuelle Entwicklungen

  • Lagebericht: Schlacht um Bachmut tobt weiter + Slowakei will MiG-29 schicken (mehr)
  • Internationaler Strafgerichtshof erlĂ€sst Haftbefehl gegen Putin (mehr)
    • Den Haag erhebt Anklage: "Putin kann vor dem Richter landen" (mehr)
  • Drohnen-Zwischenfall: Russland ehrt Kampfjet-Piloten (mehr)
  • Russland könnte Doppelbesteuerungsabkommen mit Österreich kippen (mehr)
  • Chinesischer PrĂ€sident am Montag zu Besuch bei Putin (mehr)
  • China fordert Kiew und Moskau zu Verhandlungen auf (mehr)
  • Polen liefert in den nĂ€chsten Tagen vier Kampfjets an die Ukraine (mehr)
  • Nahe der ukrainischen Grenze: FSB-GebĂ€ude in Flammen (mehr)
  • Briten: Russische Offensive verliert an Schwung (mehr)
  • Bahnstrecken im Fokus: Polen zerschlĂ€gt russischen Spionagering (mehr)

Wie man den Menschen vor Ort helfen kann, erfahren Sie hier.

    Weitere Entwicklungen

    • "Bewegung der Russophilen": Letzte Freunde Putins trafen sich in Moskau (mehr)
    • Putins gefĂ€hrliches Spiel: Was der Drohnenabsturz fĂŒr den Krieg bedeutet (mehr)
    • Geheimplan: Putin will auch Moldau unter Kontrolle bringen (mehr)
    • US-Drohne kollidierte ĂŒber Schwarzem Meer mit russischem Kampfjet (mehr)
    • Russland stimmt VerlĂ€ngerung von Getreide-Deal zu (mehr)
    • Kampf "um jeden Meter": KĂ€mpfe in Bachmut nĂ€hern sich Zentrum (mehr)
    • Heimkinder in der Ukraine: Wochenlang ohne Strom und Wasser (mehr)
    • Waffenimporte: Europa hat massiv aufgerĂŒstet (mehr)
    • Wagner-Chef will PrĂ€sident der Ukraine werden (mehr)

    News zum Krieg in der Ukraine

    • 03/28/2023, 10:13 PM

      Französische Nationalversammlung stuft "Holodomor" als Völkermord ein

      Nach dem Deutschen Bundestag und dem Europaparlament hat nun auch die französische Nationalversammlung die Hungersnot in der Ukraine in den 1930er Jahren mit Millionen Toten als Völkermord eingestuft. Die Abgeordneten nahmen am Dienstag eine entsprechende Resolution mit 168 bei nur zwei Gegenstimmen an.

      Der "Holodomor" (deutsch: Mord durch Hunger) seien "die Geschichte einer organisierten Barbarei" und "der Einsatz von Hunger als politische Waffe", sagte die Abgeordnete Anne Genetet in einer leidenschaftlichen Rede. In Anwesenheit des ukrainischen Botschafters in Frankreich schloss sie mit den Worten: "Es lebe die freie Ukraine".

      Der Entwurf war von Mitgliedern von sieben der zehn Fraktionen der Versammlung mitunterzeichnet worden. Die Abgeordneten der linksradikalen Partei La France Insoumise (LFI) nahmen nicht an der Abstimmung teil, die Vertreter der Kommunistischen Partei stimmten gegen die Resolution.

      Die Nationalversammlung rief die Regierung auf, die Hungersnot ebenfalls als Völkermord anzuerkennen. Zudem solle sie "auf internationaler Ebene den freien Zugang zu den Archiven des 'Holodomor', insbesondere in der Russischen Föderation, fördern".

    • 03/28/2023, 09:01 PM

      Mit den Gleitbomben könnten die ukrainischen Truppen von Saporischschja bis zum Asowschen Meer wirken, also jeglichen Nachschub der Russen um Melitopol beschießen

    • 03/28/2023, 06:59 PM

      Bombenwarnungen: Bulgarien schließt Dutzende Schulen

      Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Bulgarien an diesem Sonntag sind nach Bombenwarnungen Dutzende Schulen im ganzen Land sowie die WirtschaftsuniversitÀt in Sofia gerÀumt worden. Die Staatsanwaltschaft der Hauptstadt leitete am Dienstag eigenen Angaben zufolge Ermittlungen wegen "Verbrechen gegen die Republik" ein. Die Polizei fand zunÀchst keine SprengsÀtze in den Schulen, die seit Montag entsprechende Hinweise per E-Mail oder Telefon erhalten hatten.

      Man gehe vor allem davon aus, dass es um "hybride Angriffe" geht, die in "irgendeiner Weise mit Russland verbunden sind", erlĂ€uterte der geschĂ€ftsfĂŒhrende Innenminister Iwan Demerdschiew. Bulgarien habe Partnerdienste in Europa und den USA um UnterstĂŒtzung gebeten, den Absender der E-Mails zu ermitteln.

      Das EU- und NATO-Mitglied Bulgarien wÀhlt am 2. April ein neues Parlament, wobei die Mehrzahl der Wahllokale in Schulen untergebracht sind. "Der Wahl-Vorgang wird nur dann unterbrochen, wenn es eine reale Gefahr gibt", sagte Innenminister Demerdschiew. Bei den bisher eingegangenen Hinweisen gebe es keine reale Bedrohung, meinte er.

    • 03/28/2023, 06:42 PM

      Ukrainischer Netzbetreiber verspricht Strom fĂŒr nĂ€chstes Halbjahr

      Die Ukraine erwartet trotz der Vielzahl russischer Raketenangriffe auf ihre Energie-Infrastruktur im vergangenen Winter fĂŒr die kommenden sechs Monate keinen Strommangel. "Das ukrainische Energiesystem ist Teil des europĂ€ischen und so haben wir die Möglichkeit, Strom zu importieren, wenn unser eigener nicht ausreicht", sagte der Chef des staatlichen Energieversorgers Ukrenerho, Wolodymyr Kudryzkyj, am Dienstag im Fernsehen.

      Das sei ein sehr wichtiger Faktor fĂŒr die Energiesicherheit des Landes. So könne die Situation in den FrĂŒhlings- und Sommermonaten im Energiesystem ausgeglichen werden. "Doch auf den nĂ€chsten Winter muss man sich gut vorbereiten", betonte der 36-JĂ€hrige. Dabei gehe es vor allem um die Reparatur beschĂ€digter Kraftwerksblöcke von WĂ€rme- und Wasserkraftwerken. Es seien alle Ressourcen zu mobilisieren, damit es im nĂ€chsten Winter nicht mehr zu Stromabschaltungen komme.

    • 03/28/2023, 04:56 PM

      Ukraine wehrt Drohnenangriffe ab: Minister lobt westliche Panzer

      Die Ukraine hat eigenen Angaben zufolge heftige russische Attacken aus der Luft und am Boden abgewehrt. In der Nacht zu Dienstag seien 14 von 15 iranischen „Kamikaze-Drohnen“ vom Typ Shahed-136 abgeschossen worden, teilte der ukrainische Generalstab mit. Insgesamt meldete Kiew innerhalb von 24 Stunden mehr als 60 russische Bodenangriffe, denen standgehalten worden sei. Auch nach Wochen der Belagerung und des Beschusses konnten die russischen Angreifer die strategisch wichtige Stadt Bachmut nicht einnehmen.

      Laut EinschĂ€tzungen aus London erlitten indes die Russen große Verluste. Diese könnten noch signifikanter ausfallen, wenn die aus dem Westen geschickten Panzer zum Einsatz kommen. Nachdem am Montagabend unter anderem Deutschland die Lieferung von 18 modernen Kampfpanzern des Typs Leopard 2A6 vermeldete, zeigte sich Ukraines Verteidigungsminister nach einer Testfahrt mit einem ebenfalls gerade eingetroffenen britischen Kampfpanzer begeistert.

    • 03/28/2023, 04:35 PM

      Russland verschĂ€rfte Kriterien fĂŒr RĂŒckzug auslĂ€ndischer Firmen

      Russland hat die Kriterien fĂŒr einen Marktausstieg auslĂ€ndischer Unternehmen nachgeschĂ€rft. Firmen aus Staaten, die Sanktionen gegen Russland erlassen, mĂŒssen kĂŒnftig mindestens zehn Prozent der Verkaufspreise an den russischen Staat abfĂŒhren, geht aus einem auf der Internetseite des russischen Finanzministeriums veröffentlichten Vermerk hervor.

      Schon frĂŒher hatte Russland Bedingungen fĂŒr einen Ausstieg festgelegt, die fĂŒr auslĂ€ndische Investoren finanzielle Einbußen bedeuten. Seit Jahresende 2022 gilt, dass ein Verkauf nur dann zulĂ€ssig sei, wenn dem KĂ€ufer ein Nachlass von 50 Prozent gewĂ€hrt werde. VerkĂ€ufer hĂ€tten bisher allerdings wĂ€hlen können, ob sie zehn Prozent des Gesamtwertes sofort an den russischen Staat abfĂŒhren oder in Raten ĂŒber ein bis zwei Jahre zahlen wollen. Dies Wahlmöglichkeit sei nun gestrichen worden.

    • 03/28/2023, 04:14 PM

      Norwegischer Waffenkonzern kann wegen Tiktok-Zentrale keine Munition liefern

      "Wir sind besorgt, weil unser potenzielles Wachstum von einem Datenspeicher fĂŒr Katzenvideos bedroht wird", polterte Morten BrandtzĂŠg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des teilstaatlichen norwegischen Munitionsproduzenten Nammo, im GesprĂ€ch mit den Financial Times.

      Der RĂŒstungskonzern ist einer der grĂ¶ĂŸten in Europa, doch der Plan einer neuen ProduktionsstĂ€tte im norwegischen Hamar droht wegen der mangelnden Stromversorgung der Region zu scheitern. Denn vor Monaten erhielt bereits der Social-Media-Betreiber Tiktok die Zusage, dort ein Datenzentrum errichten zu dĂŒrfen.

      Mehr dazu hier:

    • 03/28/2023, 01:33 PM

      Selenskij wirft Russen SchÀdigung von GotteshÀusern vor

      Durch den russischen Angriffskrieg sind nach Angaben aus Kiew Hunderte religiöse GebĂ€ude „zerstört, beschĂ€digt oder ausgeraubt worden“ in der Ukraine. „Es haben alle Religionen und Konfessionen gelitten“, teilte PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij am Dienstag in sozialen Netzwerken mit. Betroffen seien Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie Unterrichts- und VerwaltungsgebĂ€ude der religiösen Gemeinschaften der Ukraine.

      Dazu prĂ€sentierte der 45-JĂ€hrige ein Video auf Englisch mit betroffenen religiösen Einrichtungen und einem Hinweis auf eine Spendenkampagne fĂŒr den Wiederaufbau des Landes. „FĂŒr Russland sind das alles nur Ziele. Doch mit Raketen und Artillerie wird der Terrorstaat unsere Menschlichkeit und unseren Glauben nicht brechen“, versicherte der Staatschef. Sein Land und damit auch das Leben wĂŒrden siegen.

      Russland hat die Ukraine vor ĂŒber 13 Monaten ĂŒberfallen und hĂ€lt einschließlich der bereits 2014 annektierten Halbinsel Krim rund 20 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets besetzt. Den Krieg begrĂŒndet Moskau teils auch religiös. So behauptet die russische Propaganda, dass in der Ukraine Satanisten herrschten und Russland dort fĂŒr die Wiederherstellung traditioneller Werte und die Rechte der bis zum Krieg mit Moskau verbundenen ukrainisch-orthodoxen Kirche kĂ€mpfe.

    • 03/28/2023, 01:31 PM

      Strafanzeige in Slowakei wegen MiG-Übergabe an Ukraine

      Die grĂ¶ĂŸte Oppositionspartei der Slowakei hat Strafanzeige erstattet, weil sie die Übergabe von Kampfflugzeugen an die Ukraine fĂŒr verfassungswidrig hĂ€lt. Die konservativ-populistische Regierung von MinisterprĂ€sident Eduard Heger hatte am 17. MĂ€rz beschlossen, der Ukraine 13 Flugzeuge des sowjetischen Typs MiG-29 zu ĂŒbergeben. Am 23. MĂ€rz wurden die ersten vier dieser Flugzeuge von ukrainischen Piloten in die von Russland angegriffene Ukraine gebracht.

      Hegers Minderheitsregierung wurde schon im Dezember durch ein Misstrauensvotum gestĂŒrzt. Sie amtiert seither nur mehr kommissarisch. Deshalb habe sie gemĂ€ĂŸ Verfassung nicht die Kompetenz, solch grundlegende außenpolitische und militĂ€rische Entscheidungen zu treffen, erklĂ€rte Robert Fico als Chef der Partei „Richtung - Slowakische Sozialdemokratie“ (Smer-SD) in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der Tageszeitung „Pravda“. Schon am Montagabend hatte Smer-Parteisprecher Jan Mazgut die staatliche Nachrichtenagentur TASR ĂŒber die Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs und Sabotage informiert.

      UrsprĂŒnglich hatten Verteidigungsminister Jaroslav Nad und Regierungschef Heger angekĂŒndigt, nicht ohne vorherige Parlamentsabstimmung zu entscheiden. Eine einfache Mehrheit fĂŒr die Flugzeug-Lieferung hĂ€tte die Regierung zwar mithilfe von Teilen der Opposition bekommen können. Aber was sie gebraucht hĂ€tte, wĂ€re eine Verfassungsmehrheit (in der Slowakei DreifĂŒnftel) gewesen, mit der ihr diese Kompetenz erteilt wird.

      Einen solchen Vertrag dĂŒrfe sie auch ohne Einbindung des Parlaments abschließen, erklĂ€rte Nad. Er berief sich auf eine juristische Analyse, die der Regierung vorliege, aber nicht veröffentlicht werden könne.

    • 03/28/2023, 10:49 AM

      Ukraine verteidigt Bachmut weiter - trotz hoher Verluste

      Die Ukraine will die seit Monaten schwer umkÀmpfte Stadt Bachmut trotz einer hohen Zahl an getöteten Soldaten nicht aufgeben.

      "Stand heute ist unsere Hauptaufgabe, die zahlenmĂ€ĂŸig ĂŒberlegenen StreitkrĂ€fte des Feindes zu zermĂŒrben und ihnen schwere Verluste zuzufĂŒgen“, sagt der Befehlshaber der ukrainischen Bodentruppen, General Oleksandr Syrskyj, in einer Videobotschaft an Soldaten. "Das wird die notwendigen Bedingungen schaffen, um zur Befreiung von ukrainischem Gebiet beizutragen und unseren Sieg zu beschleunigen.“

      Russland fokussiere sich weiterhin auf das Gebiet um Bachmut. FĂŒr die FĂŒhrung in Moskau ist die Einnahme der Stadt ein wichtiger Teil bei dem Versuch, die vollstĂ€ndige Kontrolle ĂŒber den Donbass im Osten der Ukraine zu gewinnen.

    • 03/28/2023, 10:00 AM

      Atomwaffen stationiert: Belarus gibt Nato die Schuld

      Belarus macht die Nato dafĂŒr verantwortlich, dass es der Stationierung von russischen Atomwaffen auf seinem Territorium zugestimmt habe. Die Regierung in Minsk sei dazu gezwungen gewesen wegen des aggressiven Vorgehens der Nato-Staaten, das die Sicherheit von Belarus bedrohe, erklĂ€rt das Außenministerium laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass.

      Es handle sich zudem nicht um einen Verstoß gegen internationale AtomwaffensperrvertrĂ€ge, da Belarus keine Kontrolle ĂŒber die Waffen haben werde. Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin hatte am Wochenende angekĂŒndigt, taktische Atomwaffen im benachbarten Belarus zu stationieren. Belarus ist der engste VerbĂŒndete Russlands bei dessen Krieg gegen die Ukraine, hat allerdings keine eigenen Truppen in die KĂ€mpfe geschickt.

    • 03/28/2023, 09:41 AM

      Schwere russische Verluste bei Angriff auf Awdijiwka

      Nach EinschĂ€tzung britischer Geheimdienste hat Russland bei seinen Angriffen auf die ostukrainische Stadt Awdijiwka schwere Verluste zu beklagen. So habe ein Regiment mutmaßlich einen großen Anteil seiner Panzer bei dem Versuch verloren, Awdijiwka vom SĂŒden aus einzukreisen, hieß es am Dienstag im Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums. Das betroffene Regiment sei Teil einer Armeeformation, die extra gebildet worden sei, um den Angriffskrieg in der Ukraine zu unterstĂŒtzen.

      Mittlerweile wiesen jedoch viele Anzeichen darauf hin, dass die Formation Probleme mit schlechter Disziplin und Kampfmoral habe, hieß es von den Briten. Zwar hĂ€tten die zugehörigen Soldaten wohl eine Trainingsphase in Belarus absolviert, hĂ€tten aber dennoch wohl nur eine sehr begrenzte KampfstĂ€rke. Die Verluste seien wahrscheinlich grĂ¶ĂŸtenteils darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass Angriffe taktisch fehlerhaft ausgefĂŒhrt wĂŒrden - wie bereits um die ukrainische Stadt Wuhledar.

    • 03/28/2023, 07:47 AM

      Putin will 400.000 Soldaten mehr - und die Ukraine ins Messer laufen lassen

      Scheitert die ukrainische Offensive, dĂŒrfte die Regierung in Kiew stark unter Druck stehen, in Verhandlungen mit Russland zu gehen.

    • 03/28/2023, 07:44 AM

      Zahlreiche nÀchtliche Luftangriffe

      Die Ukraine hat wieder russische Luftangriffe gemeldet. In der Nacht auf Dienstag habe das russische MilitÀr Angriffe mit 15 Drohnen aus iranischer Produktion gestartet, teilt der ukrainische Generalstab mit. 14 davon seien von der Luftabwehr abgeschossen worden.

      Vor allem Kiew wurde den Angaben zufolge von den russischen StreitkrÀften ins Visier genommen. Die Luftabwehr habe im Luftraum der ukrainischen Hauptstadt zwölf Drohnen geortet und alle zerstören können, teilt die Kiewer MilitÀrverwaltung mit.

      Drohnenwrackteile seien allerdings auf ein GeschĂ€ftsgebĂ€ude im westlichen Stadtteil Swjatoschyno gestĂŒrzt und hĂ€tten dort einen Brand ausgelöst. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde aber niemand verletzt.

    • 03/28/2023, 05:40 AM

      Britischen Kampfpanzer in der Ukraine eingetroffen

      Die ersten britischen Kampfpanzer vom Typ Challenger sind in der Ukraine eingetroffen und sollen bei einer Gegenoffensive der Ukraine im FrĂŒhjahr zum Einsatz kommen. Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow teilte am Montag mit, er habe „NeuzugĂ€nge“ fĂŒr die ukrainischen StreitkrĂ€fte inspiziert - Challenger-Panzer sowie deutsche Marder-SchĂŒtzenpanzer, gepanzerte Lkw vom Typ Cougar und gepanzerte Transporter vom Typ Stryker aus den USA.

      Die Challenger-Panzer aus Großbritannien „sind bereits in der Ukraine“, sagte die Sprecherin des ukrainischen Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur AFP.
      „Vor einem Jahr hĂ€tte niemand mit einer so starken UnterstĂŒtzung unserer Partner gerechnet“, erklĂ€rte Resnikow im Onlinedienst Facebook. Er bezeichnete die britischen Challenger als „militĂ€rische Kunstwerke“.

      Kurz zuvor war bekannt geworden, dass auch die von Deutschland zugesagten Leopard-2-Kampfpanzer inzwischen in der Ukraine eingetroffen sind.

    • 03/28/2023, 05:39 AM

      Selenskyj: Russland muss AKW Saporischschja verlassen

      Der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskij hat beim Treffen mit dem Chef der UN-Atomaufsicht IAEA, Rafael Grossi, die Notwendigkeit des Abzugs der russischen Truppen aus dem Kernkraftwerk Saporischschja betont.

      "Ohne einen sofortigen Abzug der russischen Truppen und des Personals aus dem AKW Saporischschja und den angrenzenden Gebieten sind alle Initiativen zur Wiederherstellung der nuklearen Sicherheit zum Scheitern verurteilt", zitierte die Regierungs-Webseite Selenskij.

    • 03/27/2023, 11:08 PM

      Moskau wirft Westen in Atomwaffendebatte Doppelmoral vor

      Das Außenministerium in Moskau hat dem Westen nach dessen Kritik an den PlĂ€nen zur Stationierung russischer Atomwaffen in Belarus Doppelmoral vorgeworfen. "Die inadĂ€quate Reaktion einer Reihe westlicher HauptstĂ€dte auf unsere Kooperation mit Belarus bei der militĂ€rischen Atomnutzung kann nur Befremden hervorrufen", sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa einer am Montag vom Ministerium veröffentlichten ErklĂ€rung zufolge.

      Schließlich habe die NATO das Konzept gemeinsamer Atom-Missionen eingefĂŒhrt und die USA hĂ€tten Atombomben in Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und der TĂŒrkei stationiert. Kremlchef Wladimir Putin hatte am Samstag vor dem Hintergrund starker Spannungen mit dem Westen infolge des Ukraine-Kriegs angekĂŒndigt, taktische Atomwaffen in der benachbarten Ex-Sowjetrepublik Belarus zu stationieren. Auch Putin begrĂŒndete die Stationierung damit, dass die USA seit Jahren Ähnliches in Europa tĂ€ten.

    • 03/27/2023, 08:58 PM

      Deutsche Leopard-Kampfpanzer schon in Ukraine

      Die Ukraine hat zur Abwehr des russischen Angriffs 18 moderne Kampfpanzer Leopard 2A6 aus Deutschland erhalten. „Ja, wir haben die Leopard-Panzer geliefert, wie angekĂŒndigt“, sagte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag in Rotterdam bei einer Pressekonferenz mit dem niederlĂ€ndischen MinisterprĂ€sidenten Mark Rutte. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin kamen auch Munition und Ersatzteile sowie zwei Bergepanzer BĂŒffel in der Ukraine an.

    • 03/27/2023, 08:29 PM

      Ungarisches Parlament ratifizierte Finnlands NATO-Beitritt

      Das ungarische Parlament hat am Montag mit 182 Ja -, sechs Nein-Stimmen und elf Stimmenthaltungen den NATO-Beitritt Finnlands ratifiziert. Schweden muss noch weiter warten, wofĂŒr Budapest schwedische Politiker und deren "LĂŒgen ĂŒber Ungarn" verantwortlich macht. Die Regierung von Orban unterstĂŒtzt nach eigenen Angaben den NATO-Beitritt beider LĂ€nder, die parlamentarische Mehrheit fĂŒr die Aufnahme Schwedens sei aber zu unsicher, hieß es.

    • 03/27/2023, 04:02 PM

      Selenskij besucht Front in Region Saporischschja

      Wenige Tage nach seiner Visite von Armeestellungen bei Bachmut hat der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskij am Montag einen weiteren Frontbesuch absolviert. "Region Saporischschja, Positionen an der Front", teilte Selenskij auf seiner Facebook-Seite mit. "Ich bin jedem einzelnen unserer Krieger dankbar, die die Ukraine verteidigen, unsere SouverÀnitÀt, unsere StÀdte, und unsere Kinder. Wir werden bestimmt siegen."

      Wie schon bei seinem Frontbesuch am vergangenen Mittwoch ĂŒberreichte Selenskij auch diesmal staatliche Auszeichnungen an verdiente Soldaten. Der PrĂ€sident zeigte sich "geehrt", an der Seite der Armeeangehörigen sein zu dĂŒrfen, meldete die Nachrichtenagentur Ukrinform. Die politische und militĂ€rische FĂŒhrung der Ukraine ist in jĂŒngster Zeit wegen der Ă€ußerst verlustreichen KĂ€mpfe in Bachmut unter Druck geraten. Vor diesem Hintergrund kĂŒndigte die ArmeefĂŒhrung eine baldige Offensive bei Bachmut an.

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