Trump: Keine Verhandlungen mit dem Iran + Iran hat erneut Golfstaaten angegriffen

Israel bombardiert Öllager in Teheran und fliegt Angriffe im Libanon. Der Iran greift weiter Golfstaaten an.
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Wie ist die aktuelle Lage im Nahen Osten - das finden Sie in unserem Lagebericht zu Tag 8

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Iran-Krieg

  • |Josef Siffert

    Trump will Kurden nicht in Krieg einbinden

    US-Präsident Donald Trump hat die Einbindung von Kurden in den Iran-Krieg ausgeschlossen. Kurdische Kämpfer in der Region seien bereit dazu, aber er habe ihnen gesagt, dass er das nicht wolle, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One vor Journalisten. Die USA hätten eine gute Beziehung zu den Kurden, "aber wir wollen den Krieg nicht komplizierter machen, als er ohnehin schon ist", sagte Trump.

    Viele iranische Kurden leben wegen der systematischen Verfolgung in ihrer Heimat im benachbarten Irak. Einige sehen jetzt die Chance, Irans Regierung zu stürzen und in einer möglichen neuen Regierung auch dort mehr Schutz und Freiheiten zu erlangen.

  • |Josef Siffert

    Selenskij bot Saudi-Arabien Hilfe bei Drohnen-Abwehr an

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hat mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman über die Lage im Iran und im Nahen Osten gesprochen. Dabei habe er sein Angebot bekräftigt, bei der Bekämpfung iranischer Drohnen zu helfen, erklärte Selenskij am Samstag. Die Ukraine kämpfe seit Jahren gegen vom Iran entwickelte Drohnen des Typs Shahed. Jeder wisse, dass kein anderes Land der Welt über solche Erfahrungen damit verfüge wie die Ukraine.

    "Wir sind bereit zu helfen und erwarten, dass auch unser Volk die notwendige Unterstützung erhält", sagt Selenskij mit Blick auf den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Selenskij hatte bereits jüngst gesagt, er habe mit Bahrain, Jordanien, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten über das Thema gesprochen. Schließlich werde die Ukraine immer wieder mit solchen Drohnen von Russland angegriffen.

  • |Josef Siffert

    Trump: Keine Verhandlungen mit dem Iran

    US-Präsident Donald Trump hat Verhandlungen mit dem Iran eine Absage erteilt und mit der Zerschlagung der gesamten Staatsführung und des Militärs gedroht. Angesichts der Luftangriffe auf die Islamische Republik könnte die Frage nach Diplomatie irrelavant werden, sagte Trump am Samstag vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. "Irgendwann wird wohl niemand mehr übrig sein, der sagen könnte: 'Wir ergeben uns'".

    Bei dem Gespräch an Bord des Präsidentenjets machte Trump den Iran für den Beschuss einer iranischen Mädchenschule mit vielen Toten verantwortlich. "Wir glauben, dass es der Iran war, weil sie mit ihrer Munition sehr ungenau sind", sagte Trump. Zuvor hatte Reuters aus US-Regierungskreisen erfahren, dass wahrscheinlich US-Streitkräfte dafür verantwortlich seien. Verteidigungsminister Pete Hegseth, der im Flugzeug hinter Trump stand, sagte, der Vorfall werde noch untersucht.

  • |Josef Siffert

    Expertenrat soll sich auf Khamenei-Nachfolger geeinigt haben

    Im Iran hat sich der Expertenrat einem Agenturbericht zufolge weitgehend über die Nachfolge des getöteten geistlichen Führers Irans Ali Khamenei geeinigt. Ein Name wurde noch nicht genannt. 

    Es müssten aber noch einige Hürden bei dem Nachfolgeprozess ausgeräumt werden, sagt das Expertenratsmitglied Ajatollah Mohammadmehdi Mirbaqeri der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Iranischen Medien zufolge ist strittig, ob für die endgültige Entscheidung eine persönliche Zusammenkunft des Gremiums zwingend erforderlich ist.

  • |Josef Siffert

    Irans Revolutionsgarden: Können noch sechs Monate "intensiven" Krieg führen

    Der Iran kann nach Angaben der Revolutionsgarden noch mindestens sechs Monate lang einen "intensiven" Krieg gegen die USA und Israel führen. Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran seien in der Lage, einen Konflikt mit dem derzeitigen Tempo "mindestens sechs Monate lang fortzusetzen", erklärte Revolutionsgarden-Sprecher Ali Mohammad Naini laut Berichten der Nachrichtenagentur FARS am Sonntag.

    Die Revolutionsgarden gaben zudem an, bereits "mehr als 200" Standorte angegriffen zu haben, die im Zusammenhang mit Stützpunkten und Einrichtungen der USA und Israels stehen.

  • |Josef Siffert

    Chinas Außenminister kritisiert Angriffe auf den Iran

    Chinas Außenminister Wang Yi hat den US-israelischen Angriff auf den Iran kritisiert. Macht gebe einem kein Recht, und die Welt dürfe nicht zum "Gesetz des Dschungels" zurückkehren, sagte Chinas Chefdiplomat am Wochenende in Peking am Rande des dort tagenden Nationalen Volkskongresses. China fordere eine Feuerpause und ein Ende des Krieges. "Dies ist ein Krieg, der nie hätte passieren dürfen, und der für keine der beteiligten Seiten Vorteile hat", sagte Wang.

    Ohne die USA zu erwähnen, forderte Wang außerdem, die Souveränität von Ländern in Nahost zu wahren, den Einsatz von Gewalt zu vermeiden, sich nicht in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen und Konflikte dort politisch zu lösen. Revolutionen zu planen und Regimewechsel anzustreben, sei unpopulär, sagte Wang. China hatte den Angriff schon zuvor verurteilt, ein Ende der Militäroperationen und Sicherheit in der Straße von Hormuz zum Wohl der Weltwirtschaft gefordert.

  • |Josef Siffert

    Erneut Angriffe aus den Golfstaaten gemeldet

    Die Golfstaaten Kuwait, Katar und Saudi-Arabien haben am Sonntag erneut Angriffe mit Raketen und Drohnen gemeldet. Die Angriffe waren erfolgt, obwohl Irans Präsident Masoud Pezeshkian am Samstag erklärt hatte, keine Nachbarstaaten mehr attackieren zu wollen.

  • |Josef Siffert

    Israel bombardiert Öllager in Teheran

    Israel hat erstmals ein Öllager in Teheran bombardiert. In sozialen Medien kursierten am Wochenende Aufnahmen aus der Hauptstadt, die einen massiven Feuerball und aufsteigende, dunkle Rauchschwaden zeigten. Israel erklärte, Irans Streitkräfte nutzten die Tanks für ihre militärische Infrastruktur. Die Revolutionsgarden bestätigten im Staatssender IRIB die Bombardierung einer Ölraffinerie im Süden Teherans.

    Israel führte in der Nacht zudem nach eigenen Angaben in Libanons Hauptstadt Beirut einen Angriff auf Kommandeure der Al-Quds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden durch. Nach libanesischen Angaben hatte Israels Militär gezielt ein Zimmer eines Luxushotels ("Ramada") in Beirut angegriffen. Sicherheitskreisen zufolge war zumindest eines der Todesopfer ein iranischer Staatsbürger.

    Zugleich setzte Israel seine Angriffe gegen die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz im Süden Beiruts fort. Dabei sei unter anderem eine Abschussanlage der Schiiten-Miliz zerstört worden.

    Am Sonntagmorgen begann die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben eine weitere Angriffswelle im Iran.

    Netanjahu: "Moment der Wahrheit" rückt näher

    Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte in einer Videoansprache an die Menschen im Iran gewandt, der "Moment der Wahrheit" rücke näher. "Wir wollen den Iran befreien und in Frieden mit ihm leben", sagte Netanjahu. Aber "die Befreiung vom Joch der Tyrannei" hänge letztlich vom iranischen Volk ab.

  • |Amina Beganovic

    Trump nennt im Iran-Krieg gefallene US-Soldaten "Helden"

    US-Präsident Donald Trump nimmt am Samstag an der Überführung der sechs im Iran-Krieg gestorbenen US-Soldaten teil. Er reiste dafür zum Luftwaffenstützpunkt Dover im US-Staat Delaware, wo er auf die Familien der Gefallenen treffen soll. Trump hatte die gefallenen Soldaten bei einer Veranstaltung im US-Staat Florida kurz zuvor als "großartige Helden" bezeichnet. Er versprach außerdem, dass die USA die Zahl der eigenen Toten in dem Krieg auf ein "Minimum" begrenzen würden.

    Die sechs Soldaten wurden nach Angaben des US-Militärs alle in der ersten Woche des Krieges bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet.

  • |Amina Beganovic

    Mann in Dubai durch Trümmer eines Geschosses getötet

    In Dubai wurde am Samstag ein Mann nach Behördenangaben durch Trümmer eines von der Luftabwehr abgefangenen Geschosses getötet. Die Trümmer seien auf ein Fahrzeug gefallen, dabei sei der Fahrer ums Leben gekommen, teilten die Behörden mit. Der Mann stammte den Angaben zufolge aus einem asiatischen Land.

    In Dubai ist aktuell nur etwa 25 Prozent des üblichen Flugverkehrs möglich. Die Slots für Rückholflüge werden langsam knapp.

    Mehr dazu hier:

  • |Amina Beganovic

    Weitere Explosionen in irakischer Hauptstadt Bagdad und in Erbil

    Außerdem gab es Samstagabend in der irakischen Hauptstadt Bagdad und in Erbil im Norden des Landes Explosionen. Das berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP vor Ort. Unklar war zunächst, woher die Explosionen kamen.

    In Bagdad sagte ein Augenzeuge, er habe nahe der Grünen Zone, wo sich unter anderem die US-Botschaft befindet, Luftabwehraktivität gesehen. In der Nähe des Flughafens von Bagdad sind seit Beginn des Iran-Kriegs wiederholt Drohnen abgefangen worden.

    In Erbil, der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion im Irak, hörte ein AFP-Journalist eine Drohne und dann mindestens drei laute Detonationen. Auch in Erbil sind seit Beginn des Iran-Kriegs am Samstag vergangener Woche immer wieder Drohnen abgefangen worden. In der Stadt befindet sich ein großer US-Konsulatskomplex.

  • |Amina Beganovic

    Heftige Explosionen in Teheran

    Die iranische Hauptstadt Teheran ist Samstagabend erneut von heftigen Explosionen erschüttert worden. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sah einen Feuerball und Rauch über dem Süden von Teheran. Iranische Medien berichteten ebenfalls von Explosionen, außerdem war die Luftabwehr im Einsatz. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump seine Drohungen gegen die Mullahs verschärft und dem Iran mit der "vollständigen Zerstörung" und dem "sicheren Tod" gedroht.

  • |Amina Beganovic

    Auch Kuwait drosselt offenbar Ölförderung

    Wegen des fortdauernden Iran-Kriegs hat nach Reuters-Informationen nun auch Kuwait seine Ölförderung gedrosselt. Die staatliche Kuwait Petroleum Corporation (KPC) habe die Rohölproduktion und die Raffineriedurchleitung reduziert, wie aus einer Händlernotiz vom Samstag hervorgeht, die der Nachrichtenagentur vorlag. Als Gründe wurden explizite Drohungen des Iran gegen die Schifffahrt in der Straße von Hormuz sowie anhaltende iranische Angriffe auf Kuwait genant.

    Zudem gebe es im Persischen Golf kaum noch verfügbare Schiffe für den Transport von Rohöl und Öl-Produkten. Die KPC habe bei ihrem Vorgehen auf "Höhere Gewalt" ("Force Majeure") verwiesen.

    Was die Unterbrechung des Schiffverkehrs für die ganze Welt bedeutet, können Sie hier nachlesen:

  • |Amina Beganovic

    Lagebericht zu Tag 8

    Die Zerstörung im Libanon ist enorm. Und: Eine Entschuldigung des iranischen Präsidenten bei den Golfstaaten zeigt den inneren Machtkampf im Iran auf.

    Kollegin Caroline Ferstl hat die aktuellen Entwicklungen für Sie zusammengefasst: 
     

  • |Amina Beganovic

    Emirate sind "keine leichte Beute"

    Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Mohammed bin Zayed Al Nahyan, hat in seiner ersten Rede seit Beginn des Nahost-Kriegs die Widerstandsfähigkeit seines Landes betont. "Die VAE haben eine dicke Haut und bitteres Fleisch - wir sind keine leichte Beute", sagte das Staatsoberhaupt in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache. Die Emirate würden ihre Pflicht erfüllen und alle Einwohner schützen, fügte er bei einem Besuch von Verletzten hinzu.

    Der Iran hat inmitten von US-israelischen Angriffen auch Raketen auf das Golfland abgefeuert. Unterdessen stellte der iranische Justizchef Gholam-Hossein Mohseni-Eje'i klar, dass sein Land weiterhin Nachbarländer angreifen wird, die in Teherans Augen die USA und Israel unterstützen.

    "Beweise der iranischen Streitkräfte zeigen, dass die Geografie einiger Länder offen oder verdeckt dem Feind zur Verfügung steht", sagte der Hardliner, der der iranischen Übergangsführung angehört, am Samstag. "Die heftigen Angriffe auf diese Ziele werden weitergehen."

  • |Amina Beganovic

    Außenminister wirft USA Angriff auf Entsalzungsanlage vor

    Irans Außenminister Abbas Araqchi hat den USA vorgeworfen, eine Entsalzungsanlage auf einer Insel im Persischen Golf angegriffen zu haben. Die Vereinigten Staaten hätten auf der Insel Keshm ein "unverfrorenes und verzweifeltes Verbrechen" begangen, erklärte der Minister am Samstag via X. Die Wasserversorgung in 30 Ortschaften sei betroffen, führte Araqchi weiter aus.

    Die iranische Infrastruktur anzugreifen sei ein "gefährlicher Schritt mit schwerwiegenden Konsequenzen". Die USA hätten damit einen Präzedenzfall geschaffen.

  • |Amina Beganovic

    Geistliche fordern rasche Kür von Khamenei-Nachfolger

    Im Iran dringen zwei einflussreiche Geistliche auf die rasche Ernennung eines neuen obersten Führers. Dies sei notwendig, um die Angelegenheiten des Landes besser zu organisieren, zitierten staatliche Medien am Samstag Großayatollah Naser Makarem Shirazi. Auch Großayatollah Hossein Nouri Hamedani forderte das zuständige Expertengremium zur Eile bei der Auswahl eines Nachfolgers von Ali Khamenei auf.

    Nach dem Tod Khameneis führt derzeit vorübergehend ein dreiköpfiger Rat die Amtsgeschäfte. Diese Konstellation dürfte – nach den Aufrufen der Geistlichen zu urteilen – zumindest in Teilen des klerikalen Führungszirkels auf Vorbehalte stoßen. US-Präsident Donald Trump hatte gefordert, die USA müssten bei der Wahl des Nachfolgers ein Wort mitreden, was Teheran zurückweist.

    Mojtaba Khamenei, Sohn des ehemaligen getöteten Oberhaupts, gilt aktuell als Favorit. Lesen Sie mehr hier: 

  • |Amina Beganovic

    Saudi-Arabien warnt Teheran vor "Fehlkalkulation"

    Saudi-Arabien hat den Iran nach einer Reihe von Raketen- und Drohnenangriffen vor einer "Fehlkalkulation" gewarnt. Der saudi-arabische Verteidigungsminister Prinz Khalid bin Salman erklärte am Samstag via X, er habe bei einem Treffen mit dem pakistanischen Armeechef Asim Munir über "die Angriffe des Iran auf das Königreich und die notwendigen Maßnahmen, um sie zu stoppen" gesprochen.

    "Wir haben betont, dass solche Handlungen die regionale Sicherheit und Stabilität untergraben, und haben die Hoffnung geäußert, dass die iranische Seite Weisheit walten lässt und eine Fehlkalkulation vermeidet", fügte der Verteidigungsminister hinzu. Saudi-Arabien hatte nach eigenen Angaben Raketenangriffe auf einen von den US-Streitkräften genutzten Militärstützpunkt sowie Drohnenangriffe auf ein Erdölfeld abgewehrt. Als Vergeltung für die US-israelischen Angriffe auf den Iran greift Teheran auch seine Nachbarstaaten in der Golfregion an.

    Angesichts der Raketenangriffe aus dem Iran sprachen der saudi-arabische Verteidigungsminister und das Militär der Atommacht Pakistan auch über die Umsetzung eines gemeinsamen Verteidigungsabkommens. Zwischen den beiden Ländern besteht seit 2025 ein Verteidigungspakt. Demnach wird jeder Angriff auf einen der beiden Staaten als Angriff auf beide Länder gewertet. Mit der Vereinbarung könnte Saudi-Arabien zumindest theoretisch auch Schutz durch pakistanische Atomwaffen erhalten.

  • |Amina Beganovic

    Die Wurzeln des Konflikts

    In den vergangenen gut hundert Jahren gab es viele Kriege und Krisen im Nahen Osten, darunter zuletzt die Bürgerkriege im Irak, in Libyen und Syrien, den ewigen Konflikt um Israel, und jetzt auch noch den Angriff auf den Iran, der sich zum Flächenbrand auszuwachsen droht. Doch warum genau wurde der Nahe Osten zu so einem Pulverfass?

    Lesen Sie dazu mehr im KURIER-History-Beitrag:

  • |Amina Beganovic

    Außenministerium: "Verfügbare Linienflüge nutzen"

    Das Außenministerium empfehle dringend, die verfügbare Linienflüge, etwas aus Riad (Saudi-Arabien) oder Doha (Katar) zu nutzen. Bisher seien in vier organisierten Flügen über 800 Personen aus dem Oman, aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) nach Österreich zurückgeholt worden, am gestrigen Freitag etwa 244 Personen in einer Chartermaschine aus Abu Dhabi (VAE). 

    Über den EU-Krisenmechanismus konnten weitere 62 Personen Österreicherinnen und Österreich bei der Rückreise unterstützt werden, sagte Mantl. Mittlerweile werde der Luftraum wieder schrittweise geöffnet.

  • |Amina Beganovic

    Österreichs Botschaft in Teheran nach Baku verlegt

    Die österreichische Botschaft in Teheran ist angesichts der andauernden israelischen-amerikanischen Angriffe auf den Iran am Samstag in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku verlegt worden. Dies teilte Außenministeriumssprecher Clemens Mantl mit. Der Konsularbetrieb sei bis auf weiteres eingestellt. An vom Außenministerium organisierten Rückholflügen aus der Nahost-Krisenregion gebe es keinen Bedarf mehr, sagte der Sprecher zudem.

  • |Josef Siffert

    Israelische Hubschrauber landeten im Libanon: Dutzende Tote

    Israelische Spezialtruppen versuchten in der Nacht, Hinweise auf den im Jahr 1986 verschollenen Soldaten Ron Arad zu finden. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete bei schweren Kämpfen habe es mindestens 41 Tote gegeben.

  • |Josef Siffert

    Hardliner wollen rasche Kür von Khamenei-Nachfolger

    Im Iran dringen zwei einflussreiche Geistliche auf die rasche Ernennung eines neuen Obersten Führers. Dies sei notwendig, um die Angelegenheiten des Landes besser zu organisieren, zitieren staatliche Medien Großajatollah Naser Makarem Schirasi. Auch Großajatollah Hossein Nouri Hamedani fordert das zuständige Expertengremium zur Eile bei der Auswahl eines Nachfolgers von Ajatollah Ali Chamenei auf. Nach dem Tod Chameneis führt derzeit vorübergehend ein dreiköpfiger Rat die Amtsgeschäfte. Diese Konstellation dürfte – nach den Aufrufen der Geistlichen zu urteilen – zumindest in Teilen des klerikalen Führungszirkels auf Vorbehalte stoßen. US-Präsident Donald Trump hatte gefordert, die USA müssten bei der Wahl des Nachfolgers ein Wort mitreden, was Teheran zurückweist.

  • |Josef Siffert

    Flugverkehr in Golf-Region bleibt beeinträchtigt

    Der Flugverkehr in der Region um den Persischen Golf wird durch den Krieg weiter stört. Da der katarische Luftraum weiterhin gesperrt sei, seien die Flüge von Qatar Airways ausgesetzt, teilte die Fluggesellschaft auf X mit. Man hoffe, sie am Sonntag wiederaufnehmen zu können. Am Samstag in der Früh hatte das katarische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine auf das Staatsgebiet gerichtete Rakete abgefangen worden sei.

    Ebensfalls gesperrt: der Flugraum über Bahrain. Auch im Irak kündigte die Behörde für zivile Luftfahrt an, dass die Schließung des Luftraums verlängert werde. Diese soll nun vorerst bis Dienstagmittag andauern. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme wegen der Sicherheitslage und der aktuellen Entwicklungen in der Region.

    Der internationale Flughafen von Dubai nahm am Samstag nach einer kurzen Unterbrechung wegen des Iran-Krieges den Betrieb teilweise wieder auf. Auch die Fluggesellschaft Emirates kündigte die Wiederaufnahme des Betriebs an.

    Wegen der Eskalation des Konflikts sitzen seit dem vergangenen Wochenende derzeit noch Zehntausende Menschen im Nahen Osten fest, die dort Urlaub machten oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten.

  • |Josef Siffert

    Revolutionsgarden: Warten auf US-Militär in Straße von Hormuz

    Die iranischen Revolutionsgarden "warten" nach eigenen Angaben darauf, dass das US-Militär Schiffe durch die strategisch und wirtschaftlich bedeutsame Straße von Hormuz im Persischen Golf begleiten. "Wir warten auf ihre Präsenz", sagte ein Sprecher der Revolutionsgarden am Samstag, nachdem die US-Regierung vor dem Hintergrund des Iran-Krieges angekündigt hatte, Schiffen in der Meerenge schnellstmöglich Geleitschutz durch die Marine geben zu wollen.

    "Wir empfehlen den Amerikanern, sich vor jeder Entscheidung an das Feuer auf dem US-Supertanker Bridgeton im Jahr 1987 und an die unlängst angegriffenen Öltanker zu erinnern", sagte der Sprecher laut der Nachrichtenagentur Fars.

  • |Josef Siffert

    Trump: Iran wird "hart getroffen werden"

    US-Präsident Donald Trump verschärft seine Drohungen gegen die Führung in Teheran. "Heute wird der Iran sehr hart getroffen werden", schreibt Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Es würden nun Gebiete und Gruppen für "völlige Zerstörung und sicheren Tod" in Betracht gezogen, die bislang nicht als Ziele galten. Zugleich erklärt Trump, der Iran habe wegen der unerbittlichen Angriffe der USA und Israels vor seinen Nachbarn kapituliert und sich bei ihnen entschuldigt. Das Land sei nun der "Verlierer des Nahen Ostens".

    Am Samstag wurde immer wieder über schwere Explosionen in Teheran und anderen Teilen des Iran berichtet. Im Konflikt mit Israel und den USA sind nach iranischen Angaben bisher mindestens 1.332 Zivilisten ums Leben gekommen. Tausende weitere seien verletzt worden, sagte der iranische UNO-Botschafter Amir Saeid Iravani vor der Presse am UNO-Sitz in New York.

    Die USA hatten bereits am Freitag besonders heftige Angriffe im Iran angekündigt. "Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden", sagte Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox Business. US-Präsident Trump hatte Anfang der Woche erklärt, dass bald noch heftigere Angriffe folgen sollten. "Wir haben noch nicht einmal angefangen, hart zuzuschlagen", sagte er am Montag dem Sender CNN. Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte eine weitere Intensivierung der Angriffe seines Landes gegen dessen Gegner in Aussicht gestellt. Für das militärische Vorgehen brauche es vor allem drei Dinge: "Erstens Entschlossenheit, zweitens Initiative und drittens List", sagte er am Freitag. Der Feind werde diese Fähigkeiten "noch viel stärker" zu spüren bekommen.

  • |Josef Siffert

    Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert

    Der Mullah-Staat ist massiv sanktioniert, Geld fließt dennoch – dank Öl, Kryptos und mancher Golfstaaten. Doch das könnte nun bald vorbei sein.

  • |Josef Siffert

    UNO für Gespräche zwischen Israel und dem Libanon

    Die für den Libanon zuständige UNO-Gesandte Jeanine Hennis-Plasschaert rief zu Gesprächen zwischen dem Libanon und Israel auf. Diese könnten "entscheidend" sein, um es "kommenden Generationen zu ersparen, immer wieder den gleichen Albtraum zu durchleben", erklärte sie. Die Gefechte im Libanon müssten aufhören, schrieb sie weiter und fügte an: "Zu viele Menschen drohen zu leiden."

    Nach dem Beginn der massiven US-israelischen Angriffe auf den Iran am Samstag hatte sich der Krieg am Montag auf den Libanon ausgeweitet. Nachdem die vom Iran unterstützte und finanzierte Miliz Raketen auf Israel abgefeuert hatte, beschoss die israelische Armee Ziele im Libanon. Die israelische Armee beabsichtigt nach eigenen Angaben die Einrichtung einer Pufferzone im Südlibanon.

  • |Josef Siffert

    Revolutionsgarden griffen im irakischen Kurdengebiet an

    Eine Woche nach Beginn des Iran-Kriegs haben die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben Kämpfer im irakischen Kurdengebiet angegriffen. Drei Ziele "separatistischer Gruppen" seien Samstag früh getroffen worden, erklärten die Revolutionsgarden der Islamischen Republik laut der Nachrichtenagentur Tasnim. "Sollten separatistische Gruppen in der Region auch nur die geringste Handlung gegen die territoriale Integrität des Iran unternehmen, werden wir sie zerschlagen."

    Schon am Freitag hatte der Iran vor einem Eindringen kurdischer Kämpfer aus dem Irak in den Iran gewarnt. Der Verteidigungsrat drohte nach Angaben der Nachrichtenagentur Mehr für diesen Fall damit, "alle Einrichtungen" der Kurdenregion im Irak ins Visier zu nehmen.

  • |Josef Siffert

    20.000 Seeleute sitzen im Persischen Golf fest

    Wegen des Iran-Kriegs sitzen im Persischen Golf nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 Seeleute an Bord von Schiffen fest. Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete das als inakzeptabel und wies auf ihr erhöhtes Risiko und die "erhebliche psychische Belastung" hin. Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute zu gewährleisten.

    Zudem müsse die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht gesichert sein. Der Persische Golf wird nur durch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormuz mit den Weltmeeren verbunden. Der Iran weist zwar Berichte über eine vollständige Sperrung der Meerenge, die zwischen seinem Land und dem Oman liegt, zurück. Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr dort aber um etwa 90 Prozent zurückgegangen.

  • |Josef Siffert

    Iranischer Präsident bezeichnet Forderung nach Kapitulation "absurd"

    Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian nennt Aufrufe zur Kapitulation "absurd". In einer am Samstag vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Videobotschaft sagte er, "die Spekulationen über eine mögliche Kapitulation des Landes sind absurd, und die Feinde können solche Träume mit ins Grab nehmen". US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erklärt, er wolle kein Abkommen mit dem Iran mehr abschließen. Stattdessen müsse es auf eine "bedingungslose Kapitulation" hinauslaufen.

    Pezeshkian rief außerdem seine Landsleute auf, alle internen Differenzen beiseitezulassen und geschlossen gegen äußere Bedrohungen aufzutreten. "Wenn wir Differenzen haben, ist es besser, sie untereinander zu lösen", sagte er. Die iranische Bevölkerung ist gespalten: Ein Teil der Iraner unterstützt einen Sturz der politischen Führung und hofft, dass der Krieg diesen beschleunigt.

  • |Josef Siffert

    Flughafen Dubai nahm Betrieb wieder auf

    Der internationale Flughafen von Dubai hat den Betrieb teilweise wieder aufgenommen.  Nach Abfangen eines offenbar iranischen Geschoßes über dem Flughafen war dort am Samstag der Flugbetrieb eingestellt worden.

    Ähnlich verhielt es sich mit der Fluggesellschaft Emirates: Bald nach der Mitteilung, dass sämtliche Flüge von und nach Dubai ausgesetzt würden, kündigte die Airline die Wiederaufnahme des Betriebs an. Zuletzt hatte Emirates eingeschränkt Verbindungen von Dubai und Abu Dhabi über sichere Luftkorridore angeboten. Am Flughafen von Dubai herrscht normalerweise so viel Betrieb wie an keinem anderen Airport der Welt.

  • |Josef Siffert

    Iran will keine Nachbarstaaten mehr angreifen

    Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian kündigte eine Einschränkung der Angriffe auf andere Staaten in der Region an. Die Interimsführung des Iran habe am Freitag "beschlossen, dass keine weiteren Angriffe auf Nachbarländer ausgeführt und keine Raketen abgefeuert werden, es sei denn, ein Angriff auf den Iran geht von diesen Ländern aus", sagte Pezeshkian in einer am Samstag im Staatsfernsehen übertragenen Rede.

    Pezeshkians Aussage dürfte bedeuten, dass auch von US-Militärstützpunkten in der Region keine Angriffe auf den Iran erfolgen dürfen. Da solche Basen in mehreren Nachbarländern stationiert sind, würde die Bedingung faktisch auch die USA betreffen.

    Pezeshkian entschuldigte sich zudem "bei den Nachbarländern, die vom Iran angegriffen wurden". Seit Kriegsbeginn wurden bei iranischen Angriffen in den Golfstaaten 13 Menschen getötet, darunter ein elfjähriges Mädchen in einem Wohngebiet in Kuwait.Mit Blick auf Israel und die USA gab sich Pezeshkian kämpferisch. "Die Feinde müssen ihren Wunsch nach der Kapitulation des iranischen Volkes mit ins Grab nehmen", sagte der iranische Präsident.

  • |Josef Siffert

    Israel: Angriffe auf Militär-Uni in Teheran

    Die israelische Armee hat in der Nacht nach eigenen Angaben unter anderem ein unterirdisches Lager für ballistische Raketen sowie eine Militär-Universität der Revolutionsgarden in Teheran angegriffen. Mehr als 80 Kampfflugzeuge seien im Einsatz gewesen, schrieb die Armee auf Telegram. 

    Die Imam-Hossein-Universität in Teheran sei von den Revolutionsgarden als Versammlungsort genutzt worden und daher ein legitimes militärisches Ziel der nächtlichen Angriffe gewesen, betonte die Armee. In dem unterirdischen Raketenlager, dessen Standort nicht genannt wurde, seien Hunderte von Mitarbeitern des „iranischen Terrorregimes“ tätig gewesen. Israelische Medien berichteten, dort seien auch Raketen hergestellt worden. Zudem sei ein Lagerort der iranischen Raketeneinheit angegriffen worden, in dem sich Militärbunker und Abschussinfrastruktur befunden hätten. Weitere Ziele der israelischen Angriffe seien Abschussorte im Westen und Zentrum des Irans gewesen, um die Fähigkeiten des Irans zu dezimieren, Israel zu beschießen.

  • |Josef Siffert

    Tote und Verletzte im Libanon

    Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen laut Behördenangaben mindestens 16 Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden. Die Zahl der Opfer könne noch steigen, teilt das Gesundheitsministerium weiter mit. Die Attacke galt der Stadt Nabi Schith im Osten des Landes. Seit dem jüngsten Wiederaufflammen der Kämpfe ist dies einer der Angriffe mit den meisten Toten. Insgesamt sind seit Montag bei israelischen Angriffen im Libanon mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Auslöser der schweren Bombardements war der Beschuss Israels mit Raketen und Drohnen durch die Hisbollah im Libanon.

  • |Josef Siffert

    Emirates setzt erneut Flüge von und nach Dubai aus

    Angesichts der fortgesetzten Angriffe im Nahen Osten im Krieg zwischen Israel und den USA einerseits und dem Iran andererseits kommt es wieder zu Einschränkungen in der Luftfahrt. Die Fluggesellschaft Emirates hat am Samstag alle Flüge von und nach Dubai bis auf weiteres wieder eingestellt. Dies teilte das Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten auf dem Kurznachrichtendienst X mit.

    Zuletzt hatten Emirates eingeschränkt Verbindungen von Dubai und Abu Dhabi über sichere Luftkorridore angeboten.

  • |Josef Siffert

    Putin fordert Ende des Iran-Krieges

    Russlands Präsident Wladimir Putin fordert in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Massud Peseschkian die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen im Iran-Krieg. Er verurteile die „bewaffnete israelisch-amerikanische Aggression“ und verlange eine Rückkehr zur Diplomatie, erklärte Putin laut Kreml am späten Freitagabend. Er lehne Gewalt als ein Mittel zur Lösung von Problemen rund um den Iran und darüber hinaus im Nahen Osten ab. 

    Putin sprach sein Beileid zum Tod des geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei, dessen Familienmitgliedern sowie von Politikern, Militärs und „zahlreichen Zivilisten“ aus, so der Kreml. Peseschkian dankte Putin demnach für die Solidarität Russlands.

  • |Josef Siffert

    Angriffe aus dem Iran auf Israel

    Israel wird nach Angaben des Militärs erneut aus dem Iran angegriffen. Am frühen Morgen seien vom Iran aus Raketen auf Israel abgefeuert worden, teilt die Armee mit. Es sind Explosionen zu hören, während die Luftabwehr aktiv ist. Kurz darauf beginnt das israelische Militär nach eigenen Angaben mit Angriffen auf Infrastruktur in der iranischen Hauptstadt Teheran. 

    Auch im Libanon werden demnach iranische und Hisbollah-Ziele attackiert. Stellungnahmen der iranischen Revolutionsgarden oder der Hisbollah liegen zunächst nicht vor. Zuvor hatte es Berichte aus dem Iran über einen Angriff auf den Flughafen Mehrabad in Teheran gegeben.

  • |Josef Siffert

    Motorschaden: Iranisches Kriegsschiff in Indien

    Indien hat einem iranischen Kriegsschiff wegen eines Motorschadens Medienberichten zufolge das Anlegen erlaubt. Die "IRIS Lavan" und ihre 183 Besatzungsmitglieder befänden sich seit Mittwoch in der südwestlichen Hafenstadt Kochi, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Beamte in Neu-Delhi. 

    Die iranische Seite soll gebeten haben, das Schiff aufzunehmen, um technische Probleme beheben zu können. Die Anfrage erfolgte den Berichten zufolge am 28. Februar, also am ersten Tag der israelisch-amerikanischen Angriffe im Iran. Einen Tag später habe Indien der Aufnahme zugestimmt, hieß es. Die Besatzungsmitglieder des Landungsschiffs "IRIS Lavan" befänden sich in Einrichtungen der indischen Marine in Kochi.

    Für die USA ist es im Iran-Krieg ein wichtiges Ziel, alle Kriegsschiffe der iranischen Marine außer Gefecht zu setzen. Erst vor wenigen Tagen hatte ein U-Boot der US-Marine eine iranische Fregatte in internationalen Gewässern vor Sri Lanka versenkt.

  • |Josef Siffert

    Rotes Kreuz: Humanitäre Lage im Nahen Osten ist "fatal"

    Der Krieg im Nahen Osten hat nach Einschätzung des Österreichischen Roten Kreuzes eine schwere humanitäre Krise ausgelöst. Im Iran und im Libanon sind hunderttausende Menschen auf der Flucht. Jürgen Högl vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) appellierte im Gespräch mit der APA an die Einhaltung des humanitären Völkerrechts und bat um Unterstützung für die Hilfsarbeit.

    Die zivile Bevölkerung in den Städten wie Teheran, Shiraz, Tel Aviv, Beirut, sei direkt und indirekt vom Konflikt betroffen. Die Städte befänden sich im Ausnahmezustand, der Schulbetrieb sei eingestellt. Der ständige Luftalarm und die Unsicherheit sind für die Bevölkerung eine enorme Belastung. "Du musst nicht in einem beschossenen Haus leben, um vom Krieg betroffen zu sein", betont Högl.

    Mittlerweile zeichnen sich auch große Fluchtbewegungen in der Region ab, der Großteil davon noch innerhalb der betroffenen Länder. Im Iran hätten 100.000 Menschen die Hauptstadt Teheran verlassen und suchten Schutz in ruhigeren Bereichen des Landes. "Im Iran haben wir definitiv eine humanitäre Notlage", warnt Högl. Während sich die Angriffe zuvor vor allem auf den Westen und Süden des Landes konzentriert hätten, lasse sich mittlerweile auch eine Ausweitung der Angriffe im Osten beobachten.

  • |Josef Siffert

    USA gehen von vier bis sechs Wochen Krieg aus

    Die USA gehen nach eigenen Angaben von einem Erreichen aller Ziele im Iran in vier bis sechs Wochen aus. Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn vor rund einer Woche nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (CENTCOM) auf der Plattform X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.

  • |Josef Siffert

    Bessent: Könnten Sanktionen auf russisches Öl lockern

    Die Ölpreise ziehen wegen der Versorgungsprobleme weiter an. Um für mehr Angebot zu sorgen, brachte US-Finanzminister Scott Bessent die Möglichkeit einer weiteren Lockerung der Sanktionen auf russisches Öl ins Spiel. "Wir könnten weitere russische Öllieferungen von Sanktionen befreien", sagte er Fox Business. "Wir werden weiterhin regelmäßig Maßnahmen ankündigen, um den Markt während dieses Konflikts zu entlasten."Zuvor hatten die USA indischen Raffinerien am Donnerstag erlaubt, für einen begrenzten Zeitraum bereits auf Tanker verladenes russisches Öl zu kaufen.

  • |Josef Siffert

    Frankreich verlegt Hubschrauberträger nach Nahost

    Frankreich verlegt  neben seinem Flugzeugträger "Charles de Gaulle" auch einen Hubschrauberträger Richtung Mittelmeer. Dieser solle die von Paris bereits entsandten militärischen Kräfte verstärken, teilte der Generalstab mit. "Ein amphibischer Hubschrauberträger wird im Mittelmeer eingesetzt, um die französischen Streitkräfte im Rahmen der Krise im Nahen und Mittleren Osten zu ergänzen", sagte eine Sprecherin.

    Der stellvertretende iranische Außenminister Majid Tacht-Rawanchi warnte im Sender France24, falls sich Länder "den USA und Israel bei der Aggression gegen den Iran anschließen, werden sie definitiv ebenfalls ein legitimes Ziel für iranische Vergeltungsmaßnahmen sein". Teheran habe "die Europäer und alle anderen" bereits informiert, dass sie vorsichtig sein sollten, sich nicht in den Krieg hineinziehen zu lassen, sagte Tacht-Rawanchi
     

  • |Josef Siffert

    "Schwerstes Bombardement": USA und Israel verstärken Angriffe

    Israels Luftwaffe hat in der Nacht auf Samstag weitere Luftangriffe auf den Iran gestartet. Das Militär sprach von einer "breiten Welle" an Attacken gegen Infrastruktur. Die halbamtliche Nachrichtenagentur TASNIM sprach von Attacken auf den internationalem Flughafen Mehrabad. Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans Airport. Staatsmedien meldeten Explosionen im Westen der Hauptstadt Teheran. 

    Auch die USA kündigten für die nächsten Stunden besonders heftige Angriffe im Iran an. "Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden", sagte Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox Business am Freitag. Man werde den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den "größten Schaden" zufügen, sagte er. 

  • |Josef Siffert

    Russland liefert Iran Infos über US-Militär

    "Washington Post" und CNN: Kreml versorgt Teheran mit Standortangaben und Bewegungsdaten von US-Truppen.

  • |Manuel Simbürger

    Mindestens 1.332 tote Zivilisten

    Im Konflikt mit Israel und den USA sind nach iranischen Angaben seit Samstag mindestens 1.332 Zivilisten ums Leben gekommen. Tausende weitere seien verletzt worden, sagte der iranische UNO-Botschafter Amir Saeid Irawani vor Journalisten am UNO-Sitz in New York. Auch in den Golfstaaten gab es bei iranischen Angriffen bereits mehrere Tote.

  • |Manuel Simbürger

    Keine Totalblockade der Straße von Hormuz

    Der Iran weist Berichte über eine vollständige Sperrung der Straße von Hormus zurück. Armeesprecher Abolfazl Shekarchi sagte im Staatsfernsehen: "Wir haben die Straße von Hormuz nicht blockiert." Man lasse alle Schiffe passieren - mit Ausnahme von US- und israelischen Schiffen. "Die haben da nichts zu suchen", sagte Shekarchi. Zugleich räumte er ein, dass mitten im Krieg nicht allen Schiffen garantiert werden könne, keine Probleme zu bekommen.

  • |Manuel Simbürger

    Trump: Rüstungskonzerne wollen Waffenproduktion vervierfachen

    Trump bezeichnet sein Treffen mit den Chefs der größten Rüstungskonzerne des Landes als erfolgreich. Die Unternehmen hätten zugesagt, die Produktion hochkomplexer Waffensysteme zu vervierfachen, teilte Trump in mehreren Social-Media-Beiträgen am Freitag mit. An dem Treffen nahmen nach seinen Angaben die Vorstandschefs von BAE Systems, Boeing, Honeywell Aerospace, L3Harris, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon teil.

    In zwei Monaten sei ein weiteres Treffen geplant.

  • |Manuel Simbürger

    Ghanesisches UNIFIL-Bataillon im Libanon von Raketen getroffen

    Das Hauptquartier des ghanesischen Friedensbataillons der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) ist am Freitag von Raketenangriffen getroffen worden. Zwei Soldaten wurden schwer verletzt, teilte die ghanesische Armee in einer Erklärung nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit. Ein Sprecher des österreichischen Bundesheeres bestätigte den Angriff. Österreichische Soldaten seien nicht betroffen, sagte Oberst Michael Bauer auf APA-Anfrage.

    Neben den beiden schwer verletzten Soldaten sei ein weiterer Soldat "traumatisiert" worden, hieß es. Die Offiziersmesse sei getroffen und niedergebrannt, hieß es in der Erklärung Ghanas weiter.

  • |Manuel Simbürger

    Nach Drohnen: Italien schickt Marineschiff nach Zypern

    Italien hat angesichts der jüngsten Drohnenangriffe auf Zypern ein Marineschiff in Richtung der Mittelmeerinsel geschickt. Die Fregatte habe den Hafen der süditalienischen Hafenstadt Tarent verlassen und solle in wenigen Tagen das Gebiet von Zypern erreichen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. An Bord befinden sich etwa 160 Besatzungsmitglieder.

Trump: Keine Verhandlungen mit dem Iran + Iran hat erneut Golfstaaten angegriffen

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