Russland liefert Iran Infos über US-Militär + Slots für Rückholflüge werden knapp

Im Krieg mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Land abschließen.
Mehrere Soldaten in unterschiedlichen Uniformen und Ausrüstungen stehen in Reihen auf einer Straße unter blauem Himmel.
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Iran-Krieg

  • |Josef Siffert

    Angriffe aus dem Iran auf Israel

    Israel wird nach Angaben des Militärs erneut aus dem Iran angegriffen. Am frühen Morgen seien vom Iran aus Raketen auf Israel abgefeuert worden, teilt die Armee mit. Es sind Explosionen zu hören, während die Luftabwehr aktiv ist. Kurz darauf beginnt das israelische Militär nach eigenen Angaben mit Angriffen auf Infrastruktur in der iranischen Hauptstadt Teheran. 

    Auch im Libanon werden demnach iranische und Hisbollah-Ziele attackiert. Stellungnahmen der iranischen Revolutionsgarden oder der Hisbollah liegen zunächst nicht vor. Zuvor hatte es Berichte aus dem Iran über einen Angriff auf den Flughafen Mehrabad in Teheran gegeben.

  • |Josef Siffert

    Motorschaden: Iranisches Kriegsschiff in Indien

    Indien hat einem iranischen Kriegsschiff wegen eines Motorschadens Medienberichten zufolge das Anlegen erlaubt. Die "IRIS Lavan" und ihre 183 Besatzungsmitglieder befänden sich seit Mittwoch in der südwestlichen Hafenstadt Kochi, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Beamte in Neu-Delhi. 

    Die iranische Seite soll gebeten haben, das Schiff aufzunehmen, um technische Probleme beheben zu können. Die Anfrage erfolgte den Berichten zufolge am 28. Februar, also am ersten Tag der israelisch-amerikanischen Angriffe im Iran. Einen Tag später habe Indien der Aufnahme zugestimmt, hieß es. Die Besatzungsmitglieder des Landungsschiffs "IRIS Lavan" befänden sich in Einrichtungen der indischen Marine in Kochi.

    Für die USA ist es im Iran-Krieg ein wichtiges Ziel, alle Kriegsschiffe der iranischen Marine außer Gefecht zu setzen. Erst vor wenigen Tagen hatte ein U-Boot der US-Marine eine iranische Fregatte in internationalen Gewässern vor Sri Lanka versenkt.

  • |Josef Siffert

    Rotes Kreuz: Humanitäre Lage im Nahen Osten ist "fatal"

    Der Krieg im Nahen Osten hat nach Einschätzung des Österreichischen Roten Kreuzes eine schwere humanitäre Krise ausgelöst. Im Iran und im Libanon sind hunderttausende Menschen auf der Flucht. Jürgen Högl vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) appellierte im Gespräch mit der APA an die Einhaltung des humanitären Völkerrechts und bat um Unterstützung für die Hilfsarbeit.

    Die zivile Bevölkerung in den Städten wie Teheran, Shiraz, Tel Aviv, Beirut, sei direkt und indirekt vom Konflikt betroffen. Die Städte befänden sich im Ausnahmezustand, der Schulbetrieb sei eingestellt. Der ständige Luftalarm und die Unsicherheit sind für die Bevölkerung eine enorme Belastung. "Du musst nicht in einem beschossenen Haus leben, um vom Krieg betroffen zu sein", betont Högl.

    Mittlerweile zeichnen sich auch große Fluchtbewegungen in der Region ab, der Großteil davon noch innerhalb der betroffenen Länder. Im Iran hätten 100.000 Menschen die Hauptstadt Teheran verlassen und suchten Schutz in ruhigeren Bereichen des Landes. "Im Iran haben wir definitiv eine humanitäre Notlage", warnt Högl. Während sich die Angriffe zuvor vor allem auf den Westen und Süden des Landes konzentriert hätten, lasse sich mittlerweile auch eine Ausweitung der Angriffe im Osten beobachten.

  • |Josef Siffert

    USA gehen von vier bis sechs Wochen Krieg aus

    Die USA gehen nach eigenen Angaben von einem Erreichen aller Ziele im Iran in vier bis sechs Wochen aus. Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn vor rund einer Woche nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (CENTCOM) auf der Plattform X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.

  • |Josef Siffert

    Bessent: Könnten Sanktionen auf russisches Öl lockern

    Die Ölpreise ziehen wegen der Versorgungsprobleme weiter an. Um für mehr Angebot zu sorgen, brachte US-Finanzminister Scott Bessent die Möglichkeit einer weiteren Lockerung der Sanktionen auf russisches Öl ins Spiel. "Wir könnten weitere russische Öllieferungen von Sanktionen befreien", sagte er Fox Business. "Wir werden weiterhin regelmäßig Maßnahmen ankündigen, um den Markt während dieses Konflikts zu entlasten."Zuvor hatten die USA indischen Raffinerien am Donnerstag erlaubt, für einen begrenzten Zeitraum bereits auf Tanker verladenes russisches Öl zu kaufen.

  • |Josef Siffert

    Frankreich verlegt Hubschrauberträger nach Nahost

    Frankreich verlegt  neben seinem Flugzeugträger "Charles de Gaulle" auch einen Hubschrauberträger Richtung Mittelmeer. Dieser solle die von Paris bereits entsandten militärischen Kräfte verstärken, teilte der Generalstab mit. "Ein amphibischer Hubschrauberträger wird im Mittelmeer eingesetzt, um die französischen Streitkräfte im Rahmen der Krise im Nahen und Mittleren Osten zu ergänzen", sagte eine Sprecherin.

    Der stellvertretende iranische Außenminister Majid Tacht-Rawanchi warnte im Sender France24, falls sich Länder "den USA und Israel bei der Aggression gegen den Iran anschließen, werden sie definitiv ebenfalls ein legitimes Ziel für iranische Vergeltungsmaßnahmen sein". Teheran habe "die Europäer und alle anderen" bereits informiert, dass sie vorsichtig sein sollten, sich nicht in den Krieg hineinziehen zu lassen, sagte Tacht-Rawanchi
     

  • |Josef Siffert

    "Schwerstes Bombardement": USA und Israel verstärken Angriffe

    Israels Luftwaffe hat in der Nacht auf Samstag weitere Luftangriffe auf den Iran gestartet. Das Militär sprach von einer "breiten Welle" an Attacken gegen Infrastruktur. Die halbamtliche Nachrichtenagentur TASNIM sprach von Attacken auf den internationalem Flughafen Mehrabad. Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans Airport. Staatsmedien meldeten Explosionen im Westen der Hauptstadt Teheran. 

    Auch die USA kündigten für die nächsten Stunden besonders heftige Angriffe im Iran an. "Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden", sagte Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox Business am Freitag. Man werde den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den "größten Schaden" zufügen, sagte er. 

  • |Josef Siffert

    Russland liefert Iran Infos über US-Militär

    "Washington Post" und CNN: Kreml versorgt Teheran mit Standortangaben und Bewegungsdaten von US-Truppen.

  • |Manuel Simbürger

    Mindestens 1.332 tote Zivilisten

    Im Konflikt mit Israel und den USA sind nach iranischen Angaben seit Samstag mindestens 1.332 Zivilisten ums Leben gekommen. Tausende weitere seien verletzt worden, sagte der iranische UNO-Botschafter Amir Saeid Irawani vor Journalisten am UNO-Sitz in New York. Auch in den Golfstaaten gab es bei iranischen Angriffen bereits mehrere Tote.

  • |Manuel Simbürger

    Keine Totalblockade der Straße von Hormuz

    Der Iran weist Berichte über eine vollständige Sperrung der Straße von Hormus zurück. Armeesprecher Abolfazl Shekarchi sagte im Staatsfernsehen: "Wir haben die Straße von Hormuz nicht blockiert." Man lasse alle Schiffe passieren - mit Ausnahme von US- und israelischen Schiffen. "Die haben da nichts zu suchen", sagte Shekarchi. Zugleich räumte er ein, dass mitten im Krieg nicht allen Schiffen garantiert werden könne, keine Probleme zu bekommen.

  • |Manuel Simbürger

    Trump: Rüstungskonzerne wollen Waffenproduktion vervierfachen

    Trump bezeichnet sein Treffen mit den Chefs der größten Rüstungskonzerne des Landes als erfolgreich. Die Unternehmen hätten zugesagt, die Produktion hochkomplexer Waffensysteme zu vervierfachen, teilte Trump in mehreren Social-Media-Beiträgen am Freitag mit. An dem Treffen nahmen nach seinen Angaben die Vorstandschefs von BAE Systems, Boeing, Honeywell Aerospace, L3Harris, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon teil.

    In zwei Monaten sei ein weiteres Treffen geplant.

  • |Manuel Simbürger

    Ghanesisches UNIFIL-Bataillon im Libanon von Raketen getroffen

    Das Hauptquartier des ghanesischen Friedensbataillons der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) ist am Freitag von Raketenangriffen getroffen worden. Zwei Soldaten wurden schwer verletzt, teilte die ghanesische Armee in einer Erklärung nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit. Ein Sprecher des österreichischen Bundesheeres bestätigte den Angriff. Österreichische Soldaten seien nicht betroffen, sagte Oberst Michael Bauer auf APA-Anfrage.

    Neben den beiden schwer verletzten Soldaten sei ein weiterer Soldat "traumatisiert" worden, hieß es. Die Offiziersmesse sei getroffen und niedergebrannt, hieß es in der Erklärung Ghanas weiter.

  • |Manuel Simbürger

    Nach Drohnen: Italien schickt Marineschiff nach Zypern

    Italien hat angesichts der jüngsten Drohnenangriffe auf Zypern ein Marineschiff in Richtung der Mittelmeerinsel geschickt. Die Fregatte habe den Hafen der süditalienischen Hafenstadt Tarent verlassen und solle in wenigen Tagen das Gebiet von Zypern erreichen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. An Bord befinden sich etwa 160 Besatzungsmitglieder.

  • |Manuel Simbürger

    217 Menschen im Libanon getötet

    Im Zuge der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah starben im Libanon nach Behördenangaben 217 Menschen.

  • |Manuel Simbürger

    Israel griff Zentrale der Revolutionsgarden im Libanon an

    Israels Militär hat nach eigenen Angaben am Freitag eine Kommandozentrale der iranischen Revolutionsgarden in den südlichen Vorstädten Beiruts angegriffen. Diese sei von der proiranischen Hisbollah-Miliz genutzt worden, teilte die Armee mit. In den als Dahija bezeichneten südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt seien auch drei Kommandozentralen der Schiitenmiliz angegriffen worden, hieß es weiter.

  • |Manuel Simbürger

    "Rechtswidrige Angriffe": UNO-Chef fordert Ende des Kriegs

    UNO-Generalsekretär António Guterres fordert ein sofortiges Ende des Iran-Kriegs. "Es ist Zeit, die Kämpfe zu beenden und zu ernsthaften Verhandlungen zurückzukehren", sagte Guterres laut Mitteilung in New York. Die Angriffe seien "rechtswidrig", führten zu "enormem Leid" bei der Bevölkerung in der Region und stellten eine große Gefahr für die Weltwirtschaft dar. "Die Situation könnte außer Kontrolle geraten", warnte der UNO-Chef. "Das Risiko könnte gar nicht höher sein."
  • |Manuel Simbürger

    Netanyahu stellt stärkere Angriffe in Aussicht

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat eine weitere Intensivierung der Angriffe seines Landes gegen dessen Gegner in Aussicht gestellt. Für das militärische Vorgehen brauche es vor allem drei Dinge: "erstens Entschlossenheit, zweitens Initiative und drittens List", sagte er am Freitag. Der Feind werde diese Fähigkeiten "noch viel stärker" zu spüren bekommen. Die USA gehen nach eigenen Angaben von einem Erreichen aller Ziele im Iran in vier bis sechs Wochen aus.

    Israel sei auf dem Weg, alle seine Missionen zu vollenden, versicherte Netanyahu. Weitere Details zu möglichen nächsten Schritten nannte Netanyahu allerdings bei einem Besuch der Wüstenstadt Beersheva nicht. Der israelische Generalstabschef betonte, die Angriffe gingen in eine nächste Phase über. "In dieser Phase werden wir das Regime und seine militärischen Kapazitäten weiter zerschlagen", sagte Generalstabschef Eyal Zamir Militärangaben zufolge.

  • |Manuel Simbürger

    US-Milliarden-Rückversicherung für Frachtschifffahrt am Golf

    Die USA stellen eine bis zu 20 Milliarden Dollar (gut 17 Mrd. Euro) schwere Rückversicherung für die Schifffahrt in der Golfregion bereit. Damit soll das Vertrauen der Reedereien, die Öl und Erdgas transportieren, während des Krieges gegen den Iran gestärkt werden, teilt die US-Entwicklungsbank DFC mit. Das Programm konzentriere sich zunächst auf Fracht- sowie Kasko- und Maschinenversicherungen für Schiffe, die bestimmte Kriterien erfüllen.

  • |Manuel Simbürger

    Frankreich verlegt Hubschrauberträger in Krisenregion

    Angesichts des Iran-Kriegs verlegt Frankreich neben dem Flugzeugträger "Charles de Gaulle" auch einen Hubschrauberträger Richtung Mittelmeer. Dieser solle die von Paris bereits entsandten militärischen Kräfte verstärken, teilte der Generalstab der Streitkräfte mit. Laut einem Bericht verließ der Hubschrauberträger "Tonnerre" am Freitag in Begleitung einer Fregatte seinen südfranzösischen Heimathafen Toulon.

    "Ein amphibischer Hubschrauberträger wird im Mittelmeer eingesetzt, um die französischen Streitkräfte im Rahmen der Krise im Nahen und Mittleren Osten zu ergänzen", so eine Sprecherin und bestätigte Informationen der Zeitung "Le Marin". Ein weiterer französischer Hubschrauberträger befindet sich bereits im Rahmen einer anderen Mission im Nahen Osten.

    Mit dem Flugzeugträger, der am Wochenende in der Region erwartet wird, befinden sich dann drei der größten französischen Kriegsschiffe in der Konfliktregion. 

  • |Manuel Simbürger

    Libanon: 300.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen

    Nach Einschätzung des Norwegischen Flüchtlingsrats haben die israelischen Militärschläge im Libanon rund 300.000 Menschen dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Die internationale Hilfsorganisation machte diese Zahl öffentlich. Der Norwegische Flüchtlingsrat unterstützt Geflüchtete mit humanitärer Soforthilfe und engagiert sich weltweit für den Schutz von Menschenrechten in Konflikt- und Krisenregionen.

  • |Manuel Simbürger

    Russland versorgt Iran mit Zieldaten über US-Kriegsschiffe und Militärflugzeuge

    Laut Medienberichten soll Russland den Iran mit geheimdienstlichen Erkenntnissen über die Positionen amerikanischer Kriegsschiffe und Militärflugzeuge im Nahen Osten unterstützen. Die „Washington Post“ beruft sich in ihrem Bericht vom Freitag auf drei Insider, die mit den entsprechenden Geheimdienstinformationen vertraut sind. In welchem Umfang Russland diese Unterstützung leistet, ist bislang nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass die Fähigkeit der iranischen Streitkräfte, US-Truppen selbstständig zu lokalisieren, seit Beginn der amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar erheblich eingeschränkt ist.

  • |Manuel Simbürger

    Rubio geht von mehreren Wochen Krieg aus

    US-Außenminister Marco Rubio geht laut einem Medienbericht davon aus, dass der Krieg im Iran noch mehrere Wochen dauern wird. Das teilte er arabischen Außenministern in einer Reihe von Telefonaten mit, wie das Portal "Axios" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Rubio sagte demnach, der derzeitige Fokus der Angriffe liege auf den Raketenwerfern, Lagerbeständen und Fabriken des Irans.

  • |Manuel Simbürger

    Kuwait drosselt Ölproduktion wegen voller Lager

    Kuwait fährt laut "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider die Produktion auf einigen Ölfeldern zurück, weil die Lagerkapazitäten für Rohöl erschöpft sind. Das OPEC-Gründungsmitglied diskutiert demnach, seine Produktions- und Raffineriekapazitäten weiter zu begrenzen. Die Förderung soll auf das Niveau reduziert werden, das zur Deckung des heimischen Verbrauchs nötig ist.


     

  • |Manuel Simbürger

    Rom kritisiert ungerechtfertigte Erhöhungen der Spritpreise

    Die italienische Regierung kritisiert ungerechtfertigte Erhöhungen der Spritpreise. Diese Preissteigerungen seien "noch nicht durch einen tatsächlichen Mangel an Raffinerieprodukten auf dem Markt gerechtfertigt", kritisierte das Infrastrukturministerium in Rom in einer Presseaussendung am Freitag.

    Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigte daraufhin an, das Gespräch mit den Managern der in Italien tätigen Energiekonzerne zu suchen. Ziel sei es, spekulative Tariferhöhungen angesichts der internationalen Krise zu verhindern. Grundsätzlich fordert Meloni angesichts des Krieges die Rückkehr zur Diplomatie.

    Unterdessen hat der italienische Energiekonzern Eni mit der Evakuierung aller ausländischen Mitarbeiter aus dem Zubair-Ölfeld im irakischen Basra begonnen. Grund seien Vergeltungsangriffe Irans in der Region. Insider betonten, dass die Evakuierung der ausländischen Mitarbeiter die Produktionsabläufe im Ölfeld nicht beeinträchtigen werde.

  • |Manuel Simbürger

    Spanien bezeichnet Iran-Krieg als "schweren Fehler"

    Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat erneut auf die scharfen Attacken von US-Präsident Donald Trump reagiert und den Iran-Krieg als "schweren Fehler" bezeichnet. "Ich glaube, dass es zwischen verbündeten Ländern gut ist zu helfen, wenn man Recht hat, und auch darauf hinzuweisen, wenn man Unrecht hat oder einen Fehler begeht, was hier der Fall ist", sagte Sánchez bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem portugiesischen Kollegen Luís Montenegro in Huelva.

    Dieser Fehler werde "uns alle" teuer zu stehen kommen, wie schon jetzt durch steigende Energiepreise, warnte Sánchez. Erneut warf er Israel und den USA vor, mit ihren Angriffen auf den Iran das Völkerrecht zu brechen. Selbstverständlich lehne auch Spanien das "iranische Regime" ab. Dennoch müssten das internationale Recht und die Menschenrechte beachtet werden, betonte der Sozialist.

  • |Maximilian Fally

    Meinl-Reisinger: Situation von 2015 wird sich nicht wiederholen

    Die Flüchtlingssituation von 2015 darf sich nicht wiederholen und wird sich nicht wiederholen. Das betonte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) am Freitag vor Medien in Wien angesichts des Iran-Krieges. Sie verwies dabei etwa auf den EU-Migrations- und Asylpakt, der im Juni in Kraft tritt. 

    Das Außenministerium leiste mit dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) einen Beitrag, dass sich Flüchtlinge aus der Region nicht auf den Weg machen, betonte die Ministerin. Jeder Euro in humanitäre Hilfe vor Ort sei ein Euro weniger für die Flüchtlingsversorgung in Österreich später, unterstrich sie.

  • |Manuel Simbürger

    Emirates fährt Flugbetrieb in Dubai schrittweise hoch

    Der aktuelle Flugplan deckt etwa 60 Prozent des weltweiten Streckennetzes ab.

  • |Maximilian Fally

    Kurdische Kämpfer im Irak melden iranische Angriffe

    Am siebenten Tag des Iran-Krieges hat der Iran nach kurdischen Angaben erneut Stellungen der iranisch-kurdischen Opposition im Nordirak angegriffen. "Unsere Stellungen werden vom iranischen Feind angegriffen", sagte ein Vertreter der Demokratischen Partei Iranisch-Kurdistans (PDKI) am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Nach einem Angriff heute Morgen wurden unsere Stützpunkte vor 20 Minuten erneut mit sechs Drohnen attackiert", führte er aus. Der Angriff dauere an.

  • |Amina Beganovic

    Trump fordert "bedingungslose Kapitulation"

    Im Krieg mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Land abschließen. Stattdessen müsse es auf eine "bedingungslose Kapitulation" hinauslaufen, forderte er am Freitag auf seiner Plattform Truth Social. 

  • |Diana Dauer

    Israels Militär kündigt neue Angriffswelle auf Iran an

    Das israelische Militär startet nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen den Iran. Ziele lägen in der Hauptstadt Teheran und in Isfahan. In Teheran im Norden des Irans leben rund neun Millionen Menschen, in der gesamten Metropolregion mit ihren Vorstädten sind es schätzungsweise bis zu 15 Millionen. Isfahan liegt im Zentrum des Landes, in der Stadt leben rund zwei Millionen Menschen.

  • |Diana Dauer

    Gäste von MSC-Kreuzfahrtschiff teilweise ausgeflogen

    Die auf einem Kreuzfahrtschiff der Schweizer Reederei MSC in Dubai gestrandeten rund 1.500 Gäste haben die Region teilweise wieder verlassen. Wie das Unternehmen MSC Cruises am Freitagnachmittag mitteilte, wurden und werden entsprechende Flüge organisiert. Bis Freitagvormittag seien bereits sieben Flüge mit Gästen aus der Region abgeflogen.

    Zu den Flügen gehörten spezielle Charterflüge, die auf Kosten der Reederei durchgeführt wurden. Zudem wurden Sitze in Linienflügen von Emirates und Fly Dubai wie auch in von der Regierung organisierten Flügen gesichert. "Wir haben noch einige Gäste an Bord, aber wir arbeiten hart daran, ihre sichere Ausreise aus der Region zu gewährleisten", lässt sich MSC-Cruises-Chef Pierfrancesco Vago in der Mitteilung zitieren

  • |Diana Dauer

    Iran-Krieg ist katastrophal für Sudan

    Der Iran-Krieg sorgt für erheblich teurere Schiffsfrachtpreise in der Region - und erschwert damit die humanitäre Hilfe noch weiter. Große Transportunternehmen hätten Zuschläge für Konflikt- und Kriegsrisiken in Höhe von rund 3.000 Dollar pro Container eingeführt, berichtet die UNO-Organisation für Migration IOM in Genf. Die humanitäre Hilfe ist wegen starker Budgetkürzungen in vielen Ländern ohnehin schon reduziert.

    Die Organisation liefert sonst von Dubai aus unter anderem gepanzerte Fahrzeuge und anderes Material in afrikanische Länder und darüber hinaus. Wegen der Sicherheitslage können aber unter anderem in der wichtigen Meerenge von Hormus zwischen dem Iran und Oman praktisch keine Schiffe mehr fahren. "Kommerzielle Spediteure haben uns über vorübergehende Verzögerungen bei einigen Transporten und risikobedingte Änderungen der Frachtraten informiert", sagt die IOM-Spezialistin Anne Kathrin Schäfer. Wann Lieferungen wieder starten können, ist ungewiss.

    Besonders für den Sudan sei die Lage katastrophal, hieß es. Das Land hänge von Schiffslieferungen in den Hafen von Port Sudan ab. Auch die Lieferungen nach Somalia und Südsudan seien betroffen.

  • |Diana Dauer

    Türkei setzt Flüge in Länder des Nahen Ostens aus

    Die Türkei setzt Flüge in mehrere Länder im Nahen Osten bis zum 9. März aus. Betroffen seien der Iran, der Irak, Syrien, der Libanon und Jordanien, teilt der Verkehrsminister mit. Die Fluggesellschaften Turkish Airlines und Pegasus Airlines hätten zudem Flüge in den Iran bis zum 12. beziehungsweise 20. März aus dem Programm genommen. Flüge in die Golf-Staaten Katar, Kuwait, Bahrain und die Vereinigen Arabischen Emirate fänden am Freitag nicht statt.

    Die Fluglinien Lufthansa und Austrian Airlines nehmen indes Flüge nach Zypern wieder auf.

  • |Patrick Resch

    IEA-Chef: Es gibt "reichlich Öl" auf dem Markt

    Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, hat versucht, Sorgen vor einer weltweiten Öl-Krise im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg zu entkräften. "Es gibt heute reichlich Öl auf dem Markt", sagte Birol am Freitag in Brüssel. Eine durch den Krieg verursachte "logistische Störung" führe zwar zu "Herausforderungen für viele Länder", räumte er ein, aber: "Es gibt keinen Ölmangel".

    Im Zuge des Iran-Kriegs hat Teheran die Straße von Hormus de facto gesperrt. Durch die Meerenge verläuft ein Fünftel der weltweiten Rohöl- und ein erheblicher Teil der Flüssiggastransporte. Die Börsenpreise für Öl und Gas stiegen in der Folge deutlich an. Für Verbraucher machten sich die steigenden Energiepreise bisher vor allem an den Tankstellen bemerkbar.

    Birol sprach von einem "ernsten Problem". Dennoch gebe es einen "enormen Überschuss" an Öl auf dem Markt. Mit Blick auf die strategischen Ölreserven der IEA sagte Birol, dass "alle Optionen auf dem Tisch liegen". Derzeit gebe es aber "keine Pläne für ein gemeinsamen Handeln".

  • |Patrick Resch

    Neue israelische Angriffe auf Vorstädte Beiruts

    Die südlichen Vorstädte Beiruts sind am Vormittag zum Ziel erneuter israelischer Angriffe geworden. Auch aus dem Libanon flogen wieder Raketen in Richtung Israel. Bei einem israelischen Angriff auf ein Wohnhaus in der libanesischen Küstenstadt Sidon kamen nach Angaben von Behörden im Libanon fünf Menschen ums Leben, sieben weitere wurden demnach verletzt. Bei einem der Toten soll es sich nach Angaben von Sicherheitskreisen um ein Hamas-Mitglied gehandelt haben.

  • |Patrick Resch

    Katars Energieminister warnt vor weiteren Ölpreissprüngen

    Der Golfstaat Katar hat vor schwerwiegenden Folgen des Kriegs im Nahen Osten für Lieferungen von Energierohstoffen aus der Region gewarnt. Es sei zu befürchten, dass alle Förderstaaten am Persischen Golf ihre Produktion binnen weniger Wochen einstellen könnten, sagte Katars Energieminister Saad al-Kaabi in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times". Dann sei ein Anstieg des Ölpreises bis auf 150 US-Dollar (129,11 Euro) je Barrel (159 Liter) möglich.

  • |Patrick Resch

    Lufthansa: Linienflug nach Riad abgebrochen

    Die AUA-Mutter Lufthansa hat einen Linienflug von München in die saudi-arabische Hauptstadt Riad aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Der Kapitän habe in Rücksprache mit der Zentrale entschieden, nach Kairo abzudrehen, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in Frankfurt. „Sicherheit geht vor.“ Laut Lufthansa war der saudische Flughafen zum Zeitpunkt des Anflugs gesperrt. Der voll gebuchte Rückflug aus Saudi-Arabien kann laut Lufthansa dennoch verspätet stattfinden. 

    Die wenigen Passagiere des Hinflugs seien in Kairo ausgestiegen und dann umgebucht worden. Der Airbus A350-900 sollte noch am Abend am wieder geöffneten Flughafen in Riad landen, um den Rückflug zu absolvieren. Dieser wird am Samstagmorgen um 07.00 Uhr in München erwartet. Derartige Situationen werde man in den kommenden Wochen noch häufiger sehen, sagte Spohr. Hintergrund ist die angespannte Sicherheitslage in der Region. 

  • |Patrick Resch

    UNHCR: Hunderttausende im Nahen Osten auf der Flucht

    Das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) stuft die eskalierende Gewalt im Nahen Osten als großen humanitären Notfall ein. Sowohl im Libanon als auch im Iran seien in den ersten Tagen des Konflikts jeweils rund 100.000 Menschen vertrieben worden, teilt UNHCR-Direktor Ayaki Ito in Genf mit. Zudem seien Zehntausende syrische Flüchtlinge aus dem Libanon in ihr Heimatland zurückgekehrt.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte angesichts der Massenflucht und des Mangels an sauberem Wasser vor dem Ausbruch von Krankheiten. UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk äußerte sich besorgt über die umfassenden israelischen Evakuierungsaufforderungen für den Südlibanon und die südlichen Vororte von Beirut. Diese pauschalen Anordnungen zur Umsiedlung beträfen Hunderttausende Menschen, sagt Türk. Dies werfe ernste Fragen im Hinblick auf das humanitäre Völkerrecht auf, insbesondere wenn es um Zwangsumsiedlungen gehe.

  • |Patrick Resch

    USA greifen Iran mit seinen eigenen Waffen an

    Die US-Armee hat Irans Shahed-Drohne nachgebaut. Nun setzt sie die Waffe ein, um den Iran zu bombardieren.

  • |Patrick Resch

    Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit April 2024

    Der Ölpreisanstieg nimmt wieder an Fahrt auf. Das US-Öl WTI steigt wegen der Furcht vor langfristigen Lieferausfällen durch den Nahost-Krieg um bis zu 4,8 Prozent auf 84,90 Dollar (73,08 Euro) je Fass, den höchsten Stand seit April 2024. Das Nordseeöl Brent markiert mit einem Plus von 2,6 Prozent auf 87,66 Dollar je Fass ebenfalls ein 23-Monats-Hoch.

    Katar rechnet damit, dass alle Energieerzeuger am Golf ihre Exporte innerhalb weniger Wochen einstellen und den Ölpreis auf 150 Dollar pro Barrel treiben werden, sagte der Energieminister des Landes, Saad al-Kaabi, in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times". Selbst wenn der Krieg sofort beendet würde, würde Katar "Wochen bis Monate" brauchen, um zu einem normalen Lieferzyklus zurückzukehren, erklärt Kaabi.

  • |Patrick Resch

    US-Angriff kostete bereits mehrere Milliarden

    Die Kosten des US-Militäreinsatzes gegen den Iran werden in den ersten vier Tagen auf mehrere Milliarden Dollar geschätzt. Die Bandbreite der Schätzungen ist dabei groß.

  • |Patrick Resch

    Iran: Mehrere Festnahmen in England

    Wegen des Verdachts der Unterstützung des iranischen Geheimdienstes sind vier Männer in England festgenommen worden. Ein Iraner und drei britisch-iranische Staatsbürger sollen im Auftrag des Geheimdienstes Personen und Orte mit Verbindungen zur jüdischen Gemeinde in London ausgespäht haben, wie die Metropolitan Police mitteilte. Sie sind weiter in Haft.

    Ermittler der Anti-Terror-Polizei nahmen die Männer demnach an mehreren Adressen in und um die britische Hauptstadt fest. In Harrow im Nordwesten Londons wurden zudem sechs weitere Männer wegen des Verdachts der Beihilfe zu einer Straftat aufgespürt.

    Der Iran sei der weltweit "größte staatliche Förderer des Terrorismus, und leider wirkt sich das auch auf unsere eigene Gesellschaft aus", sagte der britische Vize-Premierminister David Lammy dem Sender ITV. Nähere Angaben zu den Festnahmen wollte er mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht machen.

  • |Patrick Resch

    Iran: Internet im Land weiterhin gesperrt

    Die Bevölkerung im Iran ist am siebenten Kriegstag weitgehend vom internationalen Internetzugang abgeschnitten. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks sprach am Freitag von nur einem Prozent Konnektivität. Daten des IT-Unternehmens Cloudflare zeigten ebenfalls einen vollständigen Einbruch des Internetverkehrs.

    Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats im Iran nutzt das Internet unterdessen weiter ohne Einschränkungen. Seit Jahren verfügt ein privilegierter Kreis über sogenannte "weiße SIM-Karten", die ermöglichen, ohne Sperren und Restriktionen online zu gehen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.

    Das iranische Internet unterliegt auch in Friedenszeiten strenger Zensur. Viele Webseiten und auch Apps sind in dem Land mit gut 90 Millionen Einwohnern gesperrt. Um soziale Medien und Netzwerke wie etwa Instagram, TikTok und YouTube zu nutzen, gehören Tunneldienste (VPN) für einen Großteil der Nutzer zum Alltag. Die Verbindungen sind dann jedoch oft langsam und unzuverlässig.

  • |Patrick Resch

    "Wäre Zeitverschwendung": Trump erwägt keine US-Bodentruppen

    US-Präsident Donald Trump erwägt derzeit nach eigenen Angaben keine Entsendung von US-Bodentruppen in den Iran. "Das wäre Zeitverschwendung", sagte Trump dem US-Sender NBC am Donnerstag (Ortszeit) in einem Telefoninterview. "Sie haben alles verloren. Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können."

    Die Äußerung des iranischen Außenministers Abbas Araqchi, wonach Teheran vorbereitet sei auf eine Bodenoffensive durch die USA oder Israel, bezeichnete Trump als "verschwendeten Kommentar". Trump sagte jedoch, er würde eine Offensive iranisch-kurdischer Kämpfer befürworten. "Ich finde es wundervoll, dass sie das tun wollen, ich wäre voll dafür", sagte er.

  • |Patrick Resch

    Universitäten im Iran stellten Betrieb ein

    Im Iran sind die Universitäten wegen des Krieges bis auf weiteres geschlossen worden. Der Betrieb sei vollständig eingestellt worden, berichtete das Onlineportal Eslahat-News, das der Reformbewegung nahesteht, unter Berufung auf das Wissenschaftsministerium. Weder Unterricht in Präsenz noch Online-Lehre werde stattfinden, hieß es.

  • |Patrick Resch

    Ölpreise am Freitag nur leicht gestiegen

    Die Ölpreise sind am Freitag nur noch leicht gestiegen. Nach den deutlichen Preissteigerungen der vergangenen Tage beruhigte sich die Lage damit vorerst ein bisschen. Am Vormittag wurde Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai zu 85,88 US-Dollar (73,92 Euro) je Barrel (159 Liter) gehandelt. Das ist ein halbes Prozent mehr als am Vortag.

  • |Patrick Resch

    Israel: Mehr als 1.600 Verletzte wegen Iran-Krieg

    Seit Beginn des Iran-Kriegs sind laut Israels Gesundheitsministerium im Land mehr als 1.600 Verletzte in Krankenhäusern behandelt worden. Berichten zufolge sind darunter neben durch Raketenangriffe Verletzte auch viele Menschen, die sich auf dem Weg in Schutzräume verletzt haben. Zudem werden demnach auch Personen gezählt, die wegen Angstzuständen, ausgelöst durch die Angriffe, behandelt wurden. 

    In den vergangenen 24 Stunden seien nach Raketenbeschuss 140 Menschen in Kliniken eingeliefert worden, darunter eine schwer verletzte Person, teilte das Gesundheitsministerium weiter mit. Insgesamt wurden in Israel im Zuge des Kriegs bislang elf Menschen getötet. Im Iran sollen seit Samstag bereits mehr als 1.200 Menschen ums Leben gekommen sein, wie iranische Medien unter Berufung auf eine staatliche Stiftung berichteten. Auch in den Golfstaaten gab es bei iranischen Angriffen bereits mehrere Tote. 

  • |Patrick Resch

    Bahrain: Iranische Angriffe treffen Hotel

    Bei mutmaßlich iranischen Angriffen auf Bahrain sind mehrere zivile Gebäude beschädigt worden. Wie das Innenministerium des Golfstaats mitteilte, wurden zwei Wohnhäuser und ein Hotel in der Hauptstadt Manama zum Ziel „iranischer Aggression“. In einem der Gebäude sei ein Wohnungsbrand gelöscht worden. Tote oder Verletzte habe es keine gegeben. Der Iran reagiert auf die seit einer knappen Woche andauernden amerikanisch-israelischen Militärschläge unter anderem mit Angriffen in der Golfregion. 

    Der kleine Inselstaat Bahrain im Persischen Golf fing nach eigenen Angaben Dutzende iranische Raketen und mehr als 120 iranische Drohnen ab. Neben Wohngebäuden wurden dort auch eine Öl-Anlage und ein wichtiger US-Marinestützpunkt zum Ziel iranischer Angriffe. Ein Mensch wurde bei den Angriffen bisher getötet. Auch aus Saudi-Arabien wurde wieder ein Angriff gemeldet. Wie das Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Riad mitteilte, wurde eine Drohne im Nordosten der Stadt abgefangen und zerstört. 

  • |Patrick Resch

    Iranische Medien melden landesweite Angriffe

    Am siebten Tag des Iran-Kriegs melden iranische Medien wieder landesweite Angriffe. Nahe der Metropole Isfahan im Zentraliran seien drei Kleinstädte bombardiert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Im Osten der Stadt selbst kam es demnach ebenfalls zu Luftangriffen. Mehrere Menschen seien verletzt, Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt worden. Auch in der dicht besiedelten Hauptstadt Teheran, in der rund 15 Millionen Menschen leben, meldeten Bewohner am frühen Morgen eine neue Angriffswelle. 

    Augenzeugen zufolge war das Donnern von Kampfflugzeugen in niedriger Flughöhe über den Dächern zu hören. Rund 150 Kilometer südlich von Teheran seien außerhalb der Pilgerstadt Ghom, dem spirituellen Zentrum Irans, zwei Militärstützpunkte bombardiert worden, berichtete die regierungsnahe Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf das Gouverneursamt. Die Militärkräfte seien nicht zu Schaden gekommen. Die Zivilbevölkerung ist immer mehr von den Folgen der Angriffe betroffen, die Israel und die USA am Samstag begonnen hatten. Die iranische Rothalbmondgesellschaft veröffentlichte Fotos zerstörter Wohnhäuser aus den großen Städten. Auch ein Stützpunkt der Organisation wurde schwer beschädigt, wie auf Bildern zu sehen ist. 

  • |Patrick Resch

    Nach Drohnenangriff: Zypern strebt NATO-Beitritt an

    Angesichts des Drohnenangriffs auf Zypern wird dort ein Beitritt zur NATO diskutiert. "Wenn es möglich wäre, würden wir sogar morgen einen Antrag einreichen", sagte Präsident Nikos Christodoulides dem griechischen Sender Skai. Zypern treffe bereits Vorbereitungen für einen möglichen NATO-Beitritt. Auf militärischer, operativer und administrativer Ebene werde daran gearbeitet, damit das Land handeln könne, "sobald die politischen Bedingungen dies zuließen".

    Christodoulides betonte jedoch, dass ein solcher Schritt derzeit nicht umgesetzt werden könne. Grund sei die langjährige Haltung der Türkei, die als NATO-Mitglied einen Beitritt Zyperns ablehnt. Über neue Mitglieder entscheidet das Bündnis einstimmig.

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