Politologe: "Dritter Weltkrieg nicht auszuschließen" + Angriffe gehen weiter

Explosionen in Teheran, Raketenalarm in Tel Aviv: Die Angriffe im Nahen Osten gehen unvermindert weiter. Und der erste Rückholflug mit 151 Österreichern landete in Wien-Schwechat.
Aftermath of strikes in Beirut

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Iran-Krieg

  • |Adisa Beganović

    Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet

    Wie dpa-Reporter vor Ort bestätigen, ist am Donnerstagmorgen der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten am Frankfurter Flughafen gelandet. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in der Hauptstadt des Oman, Maskat, gestartet. An Bord des Lufthansa-Airbus vom Typ A340-300 mit der Flugnummer LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt wurden. Außenminister Johann Wadephul sagte, dass besonders schutzbedürftige Gruppen ausgewählt werden sollten, darunter Schwangere, Kranke und Kinder. Weitere Evakuierungsflüge sind geplant.

  • |Josef Siffert

    15 von zehn Punkten: Trump zufrieden mit Kriegsverlauf

    Auch US-Verteidigungsminister Hegseth sieht die USA auf Siegeskurs. Die Angriffe sollen noch ausgeweitet werden.

  • |Josef Siffert

    Politologe zum Iran: "Dritter Weltkrieg nicht auszuschließen"

    Politologe Peter Neumann vom Londoner King's College schätzt die Wahrscheinlichkeit eines Regimewechsels im Iran als "sehr gering" ein.

  • |Josef Siffert

    Israel sieht "historische Erfolge" in Iran-Krieg

    Die israelische Regierung sieht nach eigenen Angaben bereits "historische Erfolge" im Krieg gegen den Iran. "Israel und die USA haben gemeinsam historische Erfolge erzielt, um unsere Bürger und die zivilisierte Welt zu schützen", sagte Regierungssprecherin Schosch Bedrosian in der Nacht auf Donnerstag in einem Internetvideo.

    Die US-israelischen Luftangriffe seien notwendig gewesen, weil der Iran sein Atomprogramm in "neuen unterirdischen Bunkern" wieder aufgebaut habe, sagte die Sprecherin. Außerdem habe es Anzeichen dafür gegeben, dass der Iran "Israel und amerikanische Truppen im Nahen Osten" habe angreifen wollen.

  • |Josef Siffert

    Kanada schließt militärische Beteiligung nicht aus

    Der kanadische Premierminister Mark Carney hat eine Beteiligung seines Landes am Iran-Krieg nicht ausgeschlossen. "Man kann eine Beteiligung nie kategorisch ausschließen", sagte Carney am Donnerstag anlässlich eines Besuchs beim australischen Premier Anthony Albanese in der australischen Hauptstadt Canberra. Die Frage sei aber "hypothetisch". "Wir werden an der Seite unserer Verbündeten stehen". Außerdem werde Kanada "immer Kanadier verteidigen".
     

  • |Josef Siffert

    Spielball des Regimes: In welchem Dilemma Irans Fußballer stecken

    Prominente Spieler stehen seit Jahren zwischen den Erwartungen vieler Fans und dem Druck der Politik.

  • |Josef Siffert

    US-Senat scheitert mit Resolution zu Kriegs-Ende

    Der US-Senat ist am Mittwoch mit einem Beschluss für ein Ende des Iran-Kriegs gescheitert. Im 100-köpfigen Senat fiel das Ergebnis mit 52 zu 47 Stimmen gegen die Resolution aus. Fast alle Republikaner stimmte gegen den Verfahrensantrag und unterstützten damit die Militäraktion von US-Präsident Donald Trump, fast alle Demokraten unterstützten die Resolution dagegen.

    Die Resolution zielte darauf ab, den Krieg zu beenden und zu verlangen, dass alle Feindseligkeiten gegen den Iran vom Kongress genehmigt werden müssen. Laut US-Verfassung hat eigentlich der Kongress die Befugnis, Kriege zu erklären. "Donald Trump hat Amerika in einen Konflikt gestürzt ohne klare Ziele, ohne Plan und ohne Genehmigung durch den Kongress", hatte Minderheitsführer Chuck Schumer zuvor gesagt.

    Mit der Resolution wollten die Demokraten den "illegalen und unnötigen" Krieg im Iran beenden, hieß es in einer Erklärung mehrerer Kongressmitglieder. "Sie hindert die USA nicht daran, sich selbst oder Israel gegen einen iranischen Angriff zu verteidigen." Die Gegner der Resolution beharren dagegen darauf, dass Trumps Vorgehen legal sei und es im Rahmen seines Rechts als Oberbefehlshaber liege, die Vereinigten Staaten durch die Anordnung begrenzter Luftangriffe zu schützen.

  • |Josef Siffert

    Explosionen in Teheran

    In der Nacht auf den heutigen Donnerstag flogen die USA und Israel weiter Angriffe im Iran. In der iranischen Hauptstadt Teheran waren inzwischen Explosionen zu hören, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Der Iran habe seine Abwehrsysteme aktiviert.

    Am Mittwochabend hatten die USA angekündigt, ihre Angriffe auf den Iran auszuweiten. Künftig würden auch Ziele im Landesinneren beschossen, kündigte US-Generalstabschef Dan Caine an. Er begründete dies damit, dass der Iran im Verlauf des Krieges weniger Raketen und Drohnen abfeuere. Es würden auch weiterhin die Infrastruktur des Iran und seine Marine angegriffen.

  • |Josef Siffert

    Iran setzt Angriffe auf Israel fort

    Der Iran hat seine Angriffe auf Israel auch in der Nacht auf Donnerstag fortgesetzt. Die israelischen Streitkräfte alarmierten wegen iranischer Raketenangriffe in weniger als zwei Stunden drei Mal die Bevölkerung. In Jerusalem waren Explosionen zu hören, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Rettungsdienste erklärten aber, es lägen keine Berichte über Verletzte vor. 

    "Iran versucht, den Konflikt zu regionalisieren", sagt der Leiter des Iran-Programms der International Crisis Group, Ali Vaez. "Die Angriffe auf die Golfstaaten und US-Stützpunkte zeigen, dass Teheran davon ausgeht, dass die beste Option ist, die Kosten für Washington uns seine Verbündeten so schnell wie möglich zu erhöhen." Das Abfeuern einer ballistischen Rakete auf die Türkei am Mittwoch stellte eine neue Eskalationsstufe dar. Das iranische Geschoss hätte den wichtigen Nato-Luftwaffenstützpunkt Incirlik treffen sollen, berichtete die New York Times unter Berufung auf US-Militärkreise. Die Rakete war von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden.

  • |Josef Siffert

    Explosion an Tanker im Persischen Golf gemeldet

    Vor der Küste von Kuwait im Persischen Golf ist es indessen zu einer Explosion an einem Tanker gekommen. Der Kapitän des rund 55 Kilometer südöstlich von Mubarak al-Kabir vor Anker liegenden Schiffes habe eine große Explosion an der Backbordseite bemerkt, bevor ein kleines Boot davongefahren sei, berichtete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO).

    Öl aus dem Ladetank laufe ins Meer aus. Ein Brand sei zunächst nicht gemeldet worden, der Besatzung gehe es gut.

    Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormuz und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen. Die Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen hat die Handelsschifffahrt in der Region seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen am Samstag beinahe zum Erliegen gebracht. US-Präsident Donald Trump erklärte, die US-Marine werde Schiffe bei der Durchfahrt durch die für den Transport von Öl und Gas wichtige Straße von Hormuz eskortieren, falls erforderlich.

  • |Josef Siffert

    Iran greift kurdische Gruppen im Irak an

    Neben Israel haben die iranischen Streitkräfte nach eigenen Angaben erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak angegriffen. Es seien drei Raketen auf das Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert worden, meldete die staatlichen Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Militärführung in Teheran. Der regierungstreue Sender Press TV veröffentlichte Videos, auf denen Einschläge in den Stellungen "anti-iranischer Separatisten" zu sehen sein sollen.

    US-Medien berichteten zuletzt, Präsident Donald Trump erwäge, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Das Weiße Haus wies dies zurück. Regierungssprecherin Karoline Leavitt bestätigte allerdings, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Iraks gesprochen habe.

  • |Josef Siffert

    Umgebung der US-Botschaft in Katar evakuiert

    In Katar ist die Umgebung der US-Botschaft in Katar ist evakuiert worden. Die Bewohner der umliegenden Gebäude seien vorübergehend und vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, teilte das Innenministerium des Golfstaats mit. Ihnen seien anderweitige Unterkünfte gestellt worden. Zu den Hintergründen der Evakuierung machte die Behörde zunächst keine Angaben.

    Seit Beginn des Iran-Kriegs am Wochenende feuern die iranischen Streitkräfte immer wieder Raketen und Drohnen auf Katar ab. Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagte, das Ziel seien nur "US-Interessen in Katar". Nach katarischer Darstellung trafen die Geschosse jedoch auch zivile und bewohnte Gebiete innerhalb des Landes.

  • |Julia Deutsch

    Israel greift Beirut an

    Die israelische Luftwaffe führte am Abend eine Angriffswelle gegen Ziele im Libanon aus. In der Hauptstadt Beirut kamen dabei drei Menschen ums Leben, sechs weitere wurden verletzt, teilte das Gesundheitsministerium des Landes mit. Dieses hatte zuvor von bereits 72 Toten und 437 Verletzten infolge der neuen israelischen Angriffe gesprochen. 83.800 Menschen seien in die Flucht geschlagen worden.

    LEBANON-ISRAEL-IRAN-US-WAR
  • |Julia Deutsch

    Portugal stellt USA Bedingungen für Nutzung von Azoren-Basis

    Die portugiesische Regierung erlaubt den USA, den Militärstützpunkt Lajes auf der zu Portugal gehörenden Azoren-Insel Terceira im Atlantik für den Iran-Krieg zu nutzen. Die Erlaubnis sei jedoch nur unter "bestimmten Bedingungen" erteilt worden, sagte Ministerpräsident Luís Montenegro am Mittwoch im Parlament. Dazu gehöre, dass die Einsätze "defensiv", "notwendig und verhältnismäßig" und "ausschließlich gegen militärische Ziele" gerichtet seien.

    "Diese drei Bedingungen stehen im Einklang mit dem Völkerrecht", betonte Montenegro. Die portugiesischen Behörden hatten zuvor eingeräumt, dass die USA ihre Nutzung der Basis in den Wochen vor dem Iran-Krieg intensiviert hatten. Diese Einsätze seien auf Grundlage einer allgemein gehaltenen, jährlich erneuerten Genehmigung ausgeführt worden.

  • |Julia Deutsch

    Meinl-Reisinger spricht am Flughafen

    "Wir haben uns seit Samstagfrüh bemüht gestrandete Österreicher in Sicherheit zu bringen. Wir sind hoffnungsvoll, dass morgen noch zwei Flüge gehen. Die Flieger sind bestellt, aber noch nicht bestätigt. Es kommt immer wieder zu Kampfhandlungen, der Flugverkehr soll jedoch ab morgen langsam wieder anlaufen. Ich bitte auch alle Reisenden, sich bei ihren Reisebüros und Airlines zu erkundigen." Sie erklärte auf Nachfrage, dass es so viele Charterflüge geben werde "wie es braucht".

    Meinl-Reisinger spricht am Flughafen-Wien
  • |Julia Deutsch

    US-Regierung dementiert Berichte über Bewaffnung von Kurden

    Das Weiße Haus hat Berichte über eine geplante Bewaffnung kurdischer Gruppen durch die US-Regierung zurückgewiesen. Die Behauptung, US-Präsident Donald Trump habe derlei Plänen zugestimmt, sei falsch und sollte nicht verbreitet werden, sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington. Richtig sei, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Irak gesprochen habe.

    US-Medien hatten zuvor berichtet, dass Trump einen Tag nach Beginn der Angriffe auf den Iran auch mit dem irakischen Kurdenführer Massoud Barzani gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.

  • |Julia Deutsch

    Kollegin Richter spricht momentan mit den ersten Ankömmlingen am Flughafen Wien.

    Ankömmlinge am Flughafen Wien
  • |Julia Deutsch

    Türkei-Korrespondentin Rosa Lyon sprach in der ZiB2 über die aktuelle Lage im Iran.

  • |Julia Deutsch

    Rückholflug gelandet

    Gleich werden die ersten von den in Nahost gestrandeten Österreichern wieder ihre Angehörigen in die Arme schließen können. An Bord des Fliegers waren 151 Personen. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger empfing die Fluggäste. Kollegin Richter berichtet vor Ort am Flughafen Wien.

    Der Airbus A320 des ägyptischen Flugunternehmens Sky Vision Airlines war am Nachmittag mit mehreren Stunden Verspätung vom Flughafen Maskat gestartet und hatte eine Zwischenlandung in Kairo eingelegt.

  • |Julia Deutsch

    Eine solcher Schritt dürfte, solle er beschlossen werden, die im Zuge des Iran-Kriegs ohnehin gespannte Lage auf dem Gasmarkt weiter verschärfen und die Energiepreise noch mehr in die Höhe treiben. 

  • |Julia Deutsch

    Der Rückholflieger ist im Landeanflug ...

    ... auf Wien-Schwechat.

    Anzeige Wien-Schwechat
  • |Julia Deutsch

    Rückholflug landet um 21:54

    Am Flughafen Wien wird die Spannung immer größer. Gleich soll der erste Rückholflug aus dem Oman landen. Die Angehörigen stehen bereit.

  • |Julia Deutsch

    Kooperiert Spanien mit US-Militär? Madrid dementiert

    Spaniens Außenminister José Manuel Albares hat eine Darstellung des Weißen Hauses dementiert, nach der das EU-Land nun doch mit dem US-Militär zusammenarbeiten möchte. "Die Position der spanischen Regierung hinsichtlich des Kriegs im Nahen Osten, den Bombardierungen des Irans und der Nutzung unserer Basen hat sich nicht verändert", sagte er in einem Interview des Senders Cadena Ser.

    Kurz zuvor hatte US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington gesagt, dass sich Spanien zu einer Zusammenarbeit bereit erklärt habe. Ihres Wissens nach habe das EU-Land "in den vergangenen Stunden" einer Kooperation mit den USA zugestimmt, sagte sie. Zugleich betonte Leavitt, dass US-Präsident Donald Trump von allen europäischen Verbündeten erwarte, "bei dieser lang ersehnten Mission zusammenzuarbeiten". Albares sagte dagegen, er habe nicht "die geringste Ahnung, wie sie darauf kommt."

  • |Julia Deutsch

    EU-Innenminister beraten zu Auswirkungen der Lage im Iran

    Der Rat für Justiz und Inneres versammelt am Donnerstag die EU-Innenminister, am Freitag ihre für Justiz zuständigen Kollegen in Brüssel. Österreich wird am ersten Tag von Minister Gerhard Karner (ÖVP) vertreten. Bei einem Arbeitsessen sollen die Minister die Auswirkungen der aktuellen geopolitischen Lage im Iran und in Syrien auf die innere Sicherheit der EU und eventuelle Maßnahmen erörtern. Auch der Umgang mit möglichen neuen Migrationsbewegungen dürfte diskutiert werden.

  • |Julia Deutsch

    Selenskij: USA baten um Hilfe bei Abwehr iranischer Drohnen

    Die Ukraine hat eine Hilfsanfrage ihrer Partner für die Abwehr iranischer Drohnen erhalten. Dies teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij am Mittwoch in seiner abendlichen Videoansprache mit. Dabei sei es um im Iran entwickelte Shahed-Drohnen gegangen. Auch die USA hätten angefragt.

    Selenskyj hatte zuvor angedeutet, dass Kiew sein Fachwissen mit Ländern des Nahen Ostens teilen könnte, wenn diese dazu beitragen könnten, Russland zu einer Waffenruhe in dem Krieg zwischen der Ukraine und Russland zu bewegen.

    Der ukrainische Präsident berichtete, dass er mit Spitzenpolitiker von Bahrain und Kuwait über den Iran gesprochen hatte. Beide Länder sehen sich iranischen Angriffen ausgesetzt, weil sich auf ihrem Boden US-Militärstützpunkte befinden.

  • |Julia Deutsch

    Zurück zum Flughafen Wien

    Von dort meldet sich meine Kollegin Verena Richter. Sie sprach mit Gottfried Moser, der auf seinen 27-jährigen Sohn und dessen Freundin wartet, die eine regelrechte Odyssee hinter sich haben. Der 27-Jährige reiste von Dubai in den Oman, nach Äthiopien, nach Kairo in Ägypten, weiter nach Mailand und von dort nach Wien. Die Reise organisierte sich der Sohn selbst, wie der Vater erzählt.

     

    Gottfried Moser wartet auf seinen Sohn am Wiener Flughafen
  • |Julia Deutsch

    Hisbollah-Chef: Keine Kapitulation - Gefechte mit Israel

    Die Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon hat angekündigt, sich der "israelisch-amerikanischen Aggression" entgegenzustellen. Die Hisbollah werde nicht "kapitulieren", sagte der Chef der vom Iran finanzierten Gruppe, Naim Qassim, am Mittwochabend in einer Rede, die auf dem Fernsehsender seiner Partei ausgestrahlt wurde. Der "Aggression" werde die Hisbollah "bis zum äußersten Opfer" entgegentreten. Zuvor hatte die Miliz von direkten Gefechten mit Israel im Südlibanon berichtet.

    Es war Qassims erste Rede seit Beginn des US-israelischen Angriffs auf den Iran am Samstag. Am Montag begann die Hisbollah damit, Ortschaften und Städte im israelischen Grenzgebiet mit Raketen und Drohnen anzugreifen. Israel reagierte sofort mit Gegenangriffen auf Hisbollah-Ziele, darunter in den Hochburgen der Miliz im Süden von Beirut und im Südlibanon.

  • |Julia Deutsch

    UNO: Rund 100.000 Menschen in zwei Tagen aus Teheran geflohen

    In den ersten beiden Tagen des US-israelischen Kriegs gegen den Iran sind nach UNO-Angaben rund 100.000 Menschen aus der Hauptstadt Teheran geflohen. Dies teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Mittwoch mit. Darüber hinaus "deuten die jüngsten Informationen auf keine Zunahme der grenzüberschreitenden Bewegungen im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen hin", erklärte das UNHCR.

    Die Behörden des Iran hatten die Bewohner Teherans bereits am Samstag per SMS zum Verlassen der Hauptstadt aufgerufen. Die USA und Israel hatten am Samstag nach wochenlangen Drohungen einen Großangriff auf den Iran gestartet. Als Reaktion greift der Iran seither Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region an.

  • |Julia Deutsch

    Angehörige warten auf die Ankunft des Rückholflugs

    Meine Kolleginnen aus der Chronik-Redaktion berichten live vom Flughafen Wien. Dort haben sie mit einem Ehepaar aus Puchberg am Schneeberg in Niederösterreich gesprochen. Leane K. wartet zusammen mit ihrem Mann auf ihre Tochter, ihren Schwiegersohn und ihr 3-jähriges Enkelkind. Blumen und Namensschild warten noch auf den Einsatz, die Gestrandeten willkommen zu heißen. „Seit 6:00 haben wir nichts mehr gehört von ihnen. Wir wissen nur, dass sie in der Luft sind“, sagt Leane K. Eigentlich sollte es ein schöner Urlaub für die Kleinfamilie werden, „aber nach einem Tag war er um“, so das Ehepaar. Nie hätten sie gedacht, dass die Emirate angegriffen werden.

    „Wir sind um 4 Uhr aufgewacht weil unsere Handys mehrmals geläutet haben“, erzählte sie. Vor Ort soll die Kommunikation zwischen Familie und Botschaft aber gut funktioniert haben. Sie wurden in einen der ersten drei Busse gesetzt und von Dubai nach Maskat gebracht. Die Busfahrt soll in etwa 13 Stunden gedauert haben.

    Heute ist die Erleichterung groß und die Vorfreude umso mehr: „Wenn man das im Fernsehen sieht, sind wir umso glücklicher unsere Familie bald in Sicherheit zu wissen.“

    Ein Ehepaar wartet auf ihre Angehörigen am Flughafen Wien
  • |Julia Deutsch

    Weißes Haus: Amerikaner stehen hinter Kriegsentscheidung

    Die US-Bevölkerung steht nach Ansicht der Regierung hinter der Entscheidung zum Krieg gegen den Iran. "Ich glaube, das tut sie", sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt auf eine entsprechende Frage. "Der Präsident weiß, dass das Land klug genug ist, um hinter die vielen falschen Schlagzeilen zu blicken", so Leavitt. Sie spielte damit auf Medienberichte an, die die Rechtmäßigkeit des Angriffes auf den Iran infrage stellen.

    Eine Umfrage im Auftrag von CNN hatte zuvor ergeben, dass 59 Prozent der Amerikaner die ursprüngliche Entscheidung, den Iran anzugreifen, ablehnen. 41 Prozent befürworten sie. Für die repräsentative Umfrage befragte SSRS im Auftrag von CNN 1.004 US-Amerikaner. Die Befragung fand Samstag und Sonntag statt.

  • |Julia Deutsch

    US-Botschaft: Staatsbürger sollen Irak so schnell wie möglich verlassen

    Die US-Botschaft in Bagdad hat die eigenen Staatsbürger aufgefordert, den Irak so schnell wie möglich zu verlassen. "US-Bürger im Irak werden nachdrücklich aufgefordert, das Land zu verlassen, sobald sie dazu sicher in der Lage sind", erklärte die Botschaft am Mittwoch im Onlinedienst X. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine Ausreise gefahrlos möglich sei, sollten sie sich an einem sicheren Ort aufhalten.

    Unterdessen war das ganze Land von einem Stromausfall betroffen. Alle Provinzen seien ohne Strom, teilte das für Elektrizität zuständige Ministerium laut der irakischen Nachrichtenagentur INA mit. Nach der Ursache werde gesucht.

  • |Julia Deutsch

    USA melden Tötung wegen mutmaßlichen Anschlagsplänen auf Trump

    Die USA haben nach eigenen Angaben einen iranischen Anführer getötet, der für einen Anschlagsversuch auf Präsident Donald Trump verantwortlich sein soll. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte dazu am Mittwoch im Pentagon: "Der Iran hat versucht, Präsident Trump zu töten, aber Präsident Trump hat zuletzt gelacht." Um wen es sich bei dem Getöteten handelt, erklärte er nicht.

    Hegseth, der sich selbst "Kriegsminister" nennt, gab an, der Verantwortliche habe an der Spitze einer Einheit gestanden, die den Anschlag durchführen sollte. Die Vereinigten Staaten hätten seit langem Kenntnis von solchen Plänen gegen Trump und womöglich auch andere US-Vertreter gehabt.

  • |Julia Deutsch

    Katar: Teheran will Nachbarstaaten in Krieg hineinziehen

    Katar hat iranische Darstellungen zurückgewiesen, wonach jüngste Raketenangriffe nicht gegen das Golfemirat gerichtet gewesen seien. Der katarische Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani habe entsprechende Aussagen aus Teheran "kategorisch zurückgewiesen", teilte das Außenministerium in Doha mit.

    Zuvor hatte der iranische Außenminister Abbas Araqchi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna in einem Telefonat erklärt, der Iran ziele nur auf "US-Interessen in Katar". Nach katarischer Darstellung trafen die Geschosse jedoch zivile und bewohnte Gebiete innerhalb des Landes. Betroffen gewesen seien unter anderem Bereiche in der Nähe des Internationalen Flughafens in Doha. Die iranischen Maßnahmen zeigten einen "eskalierenden Ansatz" und ließen keinen ernsthaften Willen zur Deeskalation erkennen. Teheran versuche, Nachbarstaaten in einen Krieg hineinzuziehen, "der nicht der ihre ist".

  • |Julia Deutsch

    China will Nahost-Sondergesandten als Vermittler schicken

    China will zur Vermittlung im Iran-Krieges einen Nahost-Sondergesandten in die Region schicken. Der chinesische Außenminister Wang Yi gab den Schritt laut einer offiziellen Erklärung Pekings am Mittwoch bei einem Gespräch mit seinem saudiarabischen Kollegen Prinz Faisal bin Farhan bekannt. Ein Name wurde in der Mitteilung nicht genannt. Auch zu den Ländern, in denen der Gesandte tätig werden soll, wurden zunächst keine Angaben gemacht.

    Peking sei "stets eine Kraft für Frieden gewesen und bereit, weiterhin eine konstruktive Rolle zu spielen", sagte Wang den Angaben zufolge. China fordere "alle Parteien nachdrücklich auf, so schnell wie möglich zu Dialog und Verhandlungen zurückzukehren und eine weitere Eskalation der Spannungen zu verhindern".

  • |Julia Deutsch

    Die Speicherstände in der EU sind bei rund 30 Prozent.

  • |Julia Deutsch

    Mehr als 20 Schiffe versenkt, Militärkomplex in Teheran bombardiert

    Die Luftwaffe teilte mit, dass in der Hauptstadt Teheran ein wichtiger Militärkomplex bombardiert wurde. In diesem sollen sich die Hauptquartiere aller Sicherheitsorganisationen des Landes befinden, darunter der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), des Geheimdienstes sowie der Basij-Milizen.

    Laut dem US-Regionalkommando Centcom sind schon mehr als 20 iranische Schiffe angegriffen oder versenkt worden, darunter auch ein relativ modernes Kampfschiff der Revolutionsgarden.

  • |Julia Deutsch

    Explosionen in Jerusalem

    Der Iran feuerte unterdessen weiter Raketen nach Israel. Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten am Mittwoch von Explosionen an mehreren Orten Jerusalems, nachdem die israelische Armee eine erneute Raketenwelle des Iran gemeldet hatte. Im Großraum Tel Aviv, in Haifa und nördlichen Regionen Israels heulten die Luftalarm-Sirenen. In der Nähe von Tel Aviv wurden zwei Menschen durch Trümmerteile von Raketen leicht verletzt, wie der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte. In Jerusalem wurden Polizeiangaben zufolge an fünf verschiedenen Orten Sachschäden durch Trümmerteile von abgefangenen Geschossen gemeldet.

  • |Julia Deutsch

    Trump-Gefolgsmann warnt Kongress vor Beschluss für Kriegs-Ende

    In den USA hat ein Gefolgsmann von US-Präsident Donald Trump den Kongress vor einem Beschluss für ein Ende des Iran-Kriegs gewarnt. Der Mehrheitsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus, Mike Johnson, sprach am Mittwoch in Washington von "einer äußerst gefährlichen Idee". Sie würde die Feinde der USA stärken und die US-Streitkräfte und Trump als Oberbefehlshaber schwächen, argumentierte Johnson. Im Senat stand am Mittwoch eine sogenannte Kriegsbefugnisresolution (War Powers Resolution) zur Abstimmung, das Votum im Repräsentantenhaus ist für Donnerstag geplant. Sollte die Resolution in beiden Kammern eine Mehrheit erhalten, müsste Trump den Militäreinsatz im Iran nach 60 Tagen beenden. Der Präsident hatte zur Einsatzdauer gesagt, die USA hätten anfänglich "vier bis fünf Wochen" für den Krieg veranschlagt, seien aber "in der Lage, weit darüber hinauszugehen".
  • |Julia Deutsch

    Absage für Rückholflüge morgen

    Noch gestrandete Reisende im Nahen Osten (auch das Paar in Dubai, mit dem Kollegin Verena Richter gesprochen hat - siehe Link unten) haben nun eine Absage für beide Flüge morgen per Mail vom Außenministerium bekommen. Es wird empfohlen kommerzielle Flüge zu nutzen: "In der ganzen Region wird der Luftraum immer wieder kurzfristig gesperrt, von einigen Destinationen stehen jedoch wieder kommerzielle Ausreisemöglichkeiten zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen daher, sich bei Fluggesellschaften oder Reiseveranstaltern zu informieren und kommerzielle Ausreisemöglichkeiten selbstständig zu nutzen. Bitte kontaktieren Sie auch Ihren Reiseveranstalter bevor Sie alternative Rückkehrmöglichkeiten in Anspruch nehmen". 

    "Bezüglich der zwei von unserem Ministerium organisierten Rückreisen aus Riyadh und Maskat am 5. März, müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass Sie nicht berücksichtigt werden konnten, sollten Sie keine separate E-Mail von uns erhalten haben. Wir sind weiterhin bemüht Sie bei Ihrer Ausreise zu unterstützen und werden Sie zeitgerecht mit neuen Informationen kontaktieren".

  • |Julia Deutsch

    Rückholflug um eine Stunde verspätet

    Laut Anzeigetafel ist der Flug aus Maskat jetzt bis 22:06 verspätet. Der Flieger ist laut Auskunft aus dem Außenministerium aber inzwischen in Kairo gestartet und in der Luft. Aufgrund der Verspätung ist auch die Pressekonferenz mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger auf 21:45 Uhr verschoben.

    Anzeigetafel in Wien-Schwechat
  • |Julia Deutsch

    Wieder zurück nach Schwechat...

    Das Ehepaar Alexander und Sophie kommt am Mittwochabend mit vier Tagen Verspätungen in Wien an. Die beiden saßen seit 28. Februar auf den Philippinen fest. Vom Angriff auf den Iran erfuhren sie erst am Flughafen: "Dann mussten wir selber schaue, wie wir weiter tun. Von der Airline wurden wir immer vertröstet." Also buchte sich das Ehepaar schließlich selbst einen Rückflug über Seoul. Sie schätzen ihre Mehrkosten auf 1.500 bis 2.000 Euro ein. Erleichtert sind die beiden nicht nur darüber wieder Zuhause sein, sondern auch dass ihre Arbeitgeber die Verspätungen sehr kulant aufgenommen habe.

    Das Ehepaar landete von den Philippinen in Wien
  • |Julia Deutsch

    Türkei bereitet sich auf Flüchtlingswelle vor

    Die Türkei bereitet sich wegen des Krieges im Nachbarland Iran auf einen möglichen Flüchtlingszustrom vor. Es seien Pläne ausgearbeitet worden, die unter anderem Pufferzonen entlang der Grenze und die Errichtung von Zeltlagern vorsähen, sagte Innenminister Mustafa Ciftci am Mittwoch in Ankara. Die Behörden hätten zunächst Kapazitäten für die Aufnahme von bis zu 90.000 Menschen geschaffen. Aktuell seien an den drei Grenzübergängen keine ungewöhnlichen Bewegungen zu beobachten.

  • |Julia Deutsch

    176 Angehörige des österreichischen Bundesheers im Libanon

    Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) haben angesichts der verschärften Lage im Nahen Osten am Mittwoch mit dem Kommandanten des österreichischen Kontingents der Auslandsmission UNIFIL im Süden des Libanon telefoniert. Major Markus Wappel habe ihnen versichert, dass die Truppe vor Ort wohlauf sei, teilte Tanner auf Instagram mit. Derzeit bestehe keine Gefahr für die Soldaten.

    Aufgrund der Verschiebung des Konfliktes in den Norden habe die Sicherheitsstufe im Einsatzraum wieder heruntergesetzt werden können. "Zwar ist die Truppe angehalten, die Schutzausrüstung bei sich zu tragen - derzeit besteht aber keine Gefahr für die Mission und für unsere Soldaten vor Ort", ergänzte Tanner. Der Kommandant habe weiters berichtet, dass sie sich auf eine verschärfte Lage einstellen müssten, aber weiterhin im Camp geschützt und gut versorgt seien. "Priorität hat der Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten."

    176 Angehörige des österreichischen Bundesheers sind aktuell an der UNO-Friedensmission im Süden des Libanon beteiligt.

  • |Julia Deutsch

    Live vom Flughafen Schwechat

    Meine Kolleginnen sind am Flughafen Wien-Schwechat und sprechen mit Wartenden vor Ort: Nicht nur aus dem Kriegsgebiet werden Ankömmlinge am Mittwoch erwartet, auch in anderen Destinationen waren die Flugverbindungen ausgefallen. Am Flughafen wartet Barbara V. auf ihre Tochter. Die hätte mit ihrer Freundesgruppe schon am Montag aus Bali zurückkehren sollen, die Flüge wurden jedoch gestrichen. Gemeinsam mit anderen Eltern hat man über mehrere Stunden eine alternative Route und Flüge über Seoul nach Wien für die 7 Gestrandeten gebucht. "Einen Ersatz zu finden war sehr schwierig, weil alle Flüge voll oder sehr teuer sind. Ich bin unglaublich erleichtert, dass meine Tochter heute nach Hause kommt" sagt die Mutter.

    Wartende am Flughafen Wien-Schwechat
  • |Julia Deutsch

    Während sich die Situation im Iran zuspitzt, richtet sich beim Asien-Cup der Frauenfußballerinnen in Australien viel Aufmerksamkeit auf das iranische Team. Die Mannschaft war bereits lange vor Beginn des Konflikts mit Israel und den USA nach Australien gereist. Beim Auftaktspiel am Montag in Gold Coast gegen Südkorea (0:3) blieben die Spielerinnen während der Nationalhymne still. Beobachter werteten dies als stillen Protest gegen das Regime.

  • |Julia Deutsch

    Bericht aus iranischem Gefängnis

    Seit dem Beginn des Kriegs im Iran werden die Gefangenen im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran weitgehend sich selbst überlassen und nicht mehr mit Essen versorgt. Die Gefängniswärter seien geflohen und hätten den Häftlingen nur Brot da gelassen, sagte die Frau des iranisch-schwedischen Wissenschaftlers Ahmadreza Djalali, der in der Krankenstation der Haftanstalt festgehalten wird, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP in Stockholm.

    Djalalis Frau Vida Mehrannia sagte, sie habe am Dienstag "zwei Minuten" lang mit ihrem Mann telefonieren können. Er habe ihr in dem kurzen Telefonat gesagt, "dass sie kein Essen haben, dass die Lage wirklich schlimm ist und sie Angst davor haben, was passieren wird", berichtete Mehrannia. Vor dem Gefängnis seien immer noch Wachen postiert, "aber im Gefängnis selbst haben sie die Tür abgeschlossen und sind gegangen". Angesichts von Luftangriffen in der Umgebung der Haftanstalt seien viele Häftlinge "verzweifelt" und "sehr gestresst".

    Der 54-jährige Djalali war 2017 im Iran wegen Spionagevorwürfen zum Tode verurteilt worden. Schweden hatte dem Iraner nach seiner Inhaftierung die schwedische Staatsbürgerschaft verliehen. Nach einem Herzinfarkt wurde er im vergangenen Jahr in die Krankenstation des Gefängnisses verlegt.

  • |Julia Deutsch

    Türkei zitiert Botschafter ins Außenministerium

    Die NATO geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. Wegen des Vorfalls wurde der iranische Botschafter ins türkische Außenministerium zitiert. Man wolle Protest und Besorgnis über eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete übermitteln, die auf den türkischen Luftraum zugesteuert sei, verlautete am Mittwoch aus türkischen Diplomatenkreisen.

  • |Julia Deutsch

    Pentagon untersucht Angriff auf Mädchenschule

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Irans eine Untersuchung angekündigt. "Alles, was ich sagen kann, ist, dass wir das untersuchen", sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz zur US-Militäroperation gegen den Iran. "Wir greifen natürlich niemals zivile Ziele an."

    Der Minister äußerte sich damit zu Medienberichten über einen Angriff auf eine Schule am Samstag. Berichten zufolge wurden mehr als 160 Menschen getötet, die meisten davon Kinder. Die Schule liegt nahe einer Anlage der Revolutionsgarden; internationale Medien fanden bisher jedoch keine Hinweise auf eine militärische Nutzung des Schulgebäudes. Weitere Details zu möglichen Verantwortlichen oder zur eingesetzten Munition nannte er nicht.

  • |Julia Deutsch

    Rückholflug im Gange

    Kollegin Sophie Unger ist vor Ort am Flughafen Schwechat und berichtet: Noch ist es ruhig. Nur vereinzelt sieht man Personen, die auf Ankömmlinge warten. Der Rückholflug soll um 21:00 landen.

    Wien Schwechat: Ansicht der Ankünfte
  • |Julia Deutsch

    Libanon: Zehntausende Menschen vertrieben

    Nach intensiven Luftangriffen in mehreren Regionen des Libanon sind nach Angaben von Hilfsorganisationen zehntausende Menschen landesweit vertrieben. Ärzte ohne Grenzen starteten umgehend mit Nothilfe, teilte die Nichtregierungsorganisation am Mittwoch mit. Die NGO setzte am Mittwoch in Saida im Süden Libanons eine mobile Klinik ein, die medizinische Behandlungen und psychologische Erste Hilfe anbietet. Außerdem versorgen Ärzte ohne Grenzen Unterkünfte in Beirut mit Wasser. Den Vertriebenen fehle es an Hilfsgütern, Wasser und sicheren Unterkünften -, während sogenannte "Evakuierungsanordnungen" für ganze Gebiete im Süden Libanons Familien erneut zur Flucht zwängen, "oft ohne Aussicht auf einen sicheren Ort, an den sie gehen können".

Politologe: "Dritter Weltkrieg nicht auszuschließen" +  Angriffe gehen weiter

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