Trump: "Würde am liebsten das Öl im Iran nehmen" + USA vor Bodenoffensive
- Israel und die USA haben Ende Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen. Dabei wurden prominente Köpfe des Regimes getötet: etwa der Oberste Führer Ali Khamenei, Sicherheitschef Larijani, der iranische Geheimdienstminister Ismail Chatib und der Sprecher der Revolutionsgarden.
- Der US-Präsident hat dem Iran eine Frist zur Freigabe der Straße von Hormus gestellt und mehrmals verschoben. Sie soll nun am 6. April enden.
- Indes kassiert der Iran offenbar eine Art "Mautgebühr" für jedes Schiff, das doch die Straße von Hormus passieren will.
- Israel hat erneut Drohnen der Houthi-Miliz abgefangen.
- In Teheran wurde die Stromversorgung angegriffen. Irans Forschungsreaktor Khondab dürfte stark beschädigt sein.
- Das US-Militär hat Medienberichten zufolge Pläne für einen möglichen Einsatz mit Bodentruppen im Iran vorbereitet.
- US-Präsident Trump würde gerne die Kontrolle über das Öl im Iran übernehmen, 3.000 Ziele sind laut Trump noch übrig.
- Nach Gewalt israelischer Soldaten gegen CNN-Journalisten hat die Armeeführung ein ganzes Reservebataillon suspendiert.
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- Erstmals seit Beginn des Iran-Krieges hat die Houthi-Miliz im Jemen eine Rakete auf Israel abgefeuert und damit den Konflikt ausgeweitet.
Iran-Krieg
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Ölpreise ziehen an: Brent vor 120-Dollar-Marke
Die Ölpreise sind zum Start in die fünfte Handelswoche nach dem Beginn des Iran-Kriegs gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai stieg in der Nacht auf Montag um bis zu vier Prozent auf fast 117 Dollar. Damit näherte sich der Ölpreis wieder seinem vor drei Wochen erreichten Zwischenhoch von 119,50 Dollar an. Am frühen Morgen lag der Preis bei 115,55 Dollar und damit 2,7 Prozent höher als Ende vergangener Woche. Seit Beginn des Iran-Kriegs hat sich die Referenzsorte Brent um fast 60 Prozent verteuert. Auch die Preise anderer Ölsorten zogen seit dem Angriff Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran kräftig an. So kostet ein Barrel der US-Sorte WTI am Montagmorgen etwas mehr als 100 Dollar - und damit etwas mehr als 50 Prozent als vor dem Beginn des Iran-Kriegs. Der Preisschub hat Folgen für Wirtschaft und Verbraucher weltweit, so sind unter anderem die Kosten für Treibstoff in die Höhe geschnellt.
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Oppositionelle im Iran hingerichtet
Im Iran sind einem Bericht staatlicher Medien zufolge zwei der Opposition nahestehende Männer hingerichtet worden. Sie hätten Verbindungen zur Organisation der Volksmudschahedin gehabt und seien wegen der Planung bewaffneter Angriffe in Teheran verurteilt worden, meldet das Nachrichtenportal der Justiz. Details zum Zeitpunkt der Festnahme der beiden Männer nennt das Portal nicht.
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Gewalt gegen CNN-Journalisten: Israels Armee bestraft Bataillon
Nach Gewalt israelischer Soldaten gegen Journalisten des US-Fernsehsenders CNN im besetzten Westjordanland hat die Armeeführung ein ganzes Reservebataillon vom Dienst suspendiert.
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Mojtaba Khamenei dankt Iranern
Einen Monat nach der Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei hat sich dessen Sohn und Nachfolger Mojtaba Khamenei mit einer weiteren schriftlichen Botschaft an die Bevölkerung gewandt. Darin danke der neue oberste Führer den Iranern für ihre Unterstützung im Krieg gegen die USA und Israel, berichteten die Staatsmedien am Sonntag.
Seit seiner Ernennung ist Mojtaba Khamenei bisher nicht öffentlich aufgetreten und hat nur wenige schriftliche Erklärungen abgegeben. Diese Tatsache hat Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und Aufenthaltsort ausgelöst. Nach Berichten des Staatsfernsehens erholt er sich von den Folgen des Luftangriffs, bei dem sein Vater am 28. Februar getötet wurde.
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IAEA: Schwerwasserreaktor im Iran getroffen
Irans Forschungsreaktor Khondab wurde indes nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) durch Beschuss stark beschädigt. Der früher Arak genannte Schwerwasserreaktor sei nicht mehr betriebsfähig, erklärte die Behörde mit Sitz in Wien auf der Plattform X. Sie berief sich dabei unter anderem auf Satellitenbilder und eigene Kenntnisse der Einrichtung. Die Anlage enthalte kein deklariertes Nuklearmaterial. Der Iran habe den Beschuss des Reaktors am 27. März gemeldet, hieß es.
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Golfstaaten melden Angriffe
Die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere regionale Nachbarn am Golf standen unterdessen weiter unter Beschuss durch den Iran. Die Flugabwehr habe am Sonntag 16 Raketen und 42 Drohnen abgefangen, meldete das emiratische Verteidigungsministerium. Seit Beginn des Kriegs vor vier Wochen habe das Land iranische Angriffe mit mehr als 410 Raketen, 1.900 Drohnen und 15 Marschflugkörpern abgewehrt. Bisher wurden elf Menschen getötet, darunter zwei Soldaten, und rund 180 weitere verletzt.
Die Streitkräfte im kleinen Golfstaat Bahrain teilten mit, dass dort bisher 170 Raketen und 390 Drohnen abgewehrt wurden. In Bahrain wie auch in Kuwait ertönten am Sonntag wieder die Warnsirenen wegen der laufenden Angriffe, mit denen der Iran auf Militärschläge der USA und Israels reagiert.
In Kuwait wurden bei einem Angriff auf einen Armeestützpunkt zehn Soldaten verletzt. Die Armee berichtete von 14 "feindlichen" Raketen und zwölf Drohnen im kuwaitischen Luftraum innerhalb von 24 Stunden.
Auch Saudi-Arabien wehrt weiterhin Angriffe ab. In der Nacht auf Sonntag und in der Früh seien zehn Drohnen abgefangen und zerstört worden, teilte das saudische Verteidigungsministerium mit.
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Israel: Erneut Drohnen der Houthi-Miliz abgefangen
Die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz im Jemen griff Israel erneut mit Drohnen an. Es seien zwei Drohnen aus dem Jemen abgefangen worden, teilte die israelische Armee in der Nacht auf Montag mit. Zuvor hatten im Raum der Hafenstadt Eilat am Roten Meer im Süden Israels die Sirenen geheult.
Die islamistische Houthi-Miliz war am Samstag an der Seite Teherans in den vor einem Monat von Israel und den USA gegen den Iran begonnenen Krieg eingetreten. Innerhalb von kurzen Abständen feuerten die Houthi Raketen und Drohnen auf Israel ab, die jedoch nach israelischen Armeeangaben allesamt abgefangen wurden. Die Miliz kontrolliert weite Teile des Jemens und erhält von der iranischen Führung militärische Unterstützung. Während des Gaza-Kriegs hatte sie Israel regelmäßig beschossen, aber auch im Roten Meer und dem sich südlich anschließenden Golf von Aden Handelsschiffe attackiert.
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Stromversorgung in Teheran angegriffen
Aus dem Iran sind Sonntagabend erneut schwere Angriffe der USA und Israels gemeldet worden. Nach Angaben des Energieministeriums zielten die jüngsten Attacken auf Anlagen der Stromversorgung in der Hauptstadt Teheran ab. Infolgedessen kam es in verschiedenen Stadtteilen zu Stromausfällen. Einsatzteams seien in die betroffenen Gebiete entsandt worden, um die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen, meldete der Staatssender IRIB unter Berufung auf das Ministerium.
Die israelische Armee meldete unterdessen neue Angriffe auf Ziele der iranischen Führung in Teheran. Das Militär machte zunächst allerdings keine Angaben zu den genauen Zielen der abermaligen Angriffswelle.
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Mehr als 100.000 zivile Einrichtungen im Iran beschädigt oder zerstört
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran wurden nach jüngsten Angaben des Roten Halbmonds mehr als 100.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört. Allein in der Hauptstadt Teheran wurden demnach fast 40.000 Wohngebäude und Geschäftseinheiten getroffen. Zudem seien in den vergangenen vier Wochen rund 600 Schulen und fast 300 Gesundheitszentren angegriffen worden, teilte der Rote Halbmond auf der Plattform X mit. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht verifizieren.
Zur Zahl der Todesopfer gibt es keine aktuellen Angaben. Das iranische Gesundheitsministerium teilte Anfang der Woche mit, dass seit Kriegsbeginn am 28. Februar dieses Jahres mehr als 1.900 Menschen getötet worden seien, darunter 240 Frauen und über 200 Kinder. In derselben Zeitspanne seien zudem mehr als 24.800 Menschen verletzt worden.
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Pakistan bereit zu baldiger Ausrichtung von Iran-Gesprächen
Pakistan hat sich bereiterklärt, in den kommenden Tagen Gespräche zwischen den USA und dem Iran auszurichten. Das teilte der pakistanische Außenminister, Ishaq Dar, Sonntagabend mit. "Pakistan wird es als Ehre empfinden, in den kommenden Tagen bedeutsame Gespräche zwischen den beiden Seiten auszurichten und zu ermöglichen, um eine umfassende und dauerhafte Beilegung des andauernden Konflikts zu erreichen", hieß es. Zuvor waren gegenseitige Attacken weitergegangen.
Pakistan sei sehr erfreut darüber, dass sowohl der Iran als auch die USA ihr Vertrauen in Pakistan als Vermittler bei diesen Gesprächen zum Ausdruck gebracht hätten. Auch China unterstütze uneingeschränkt Pakistans Initiative, Gespräche zwischen dem Iran und den USA zu veranstalten, hieß es weiter.
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Trumps Ex-Berater Bolton: Konflikt auch Europas Problem
Der frühere Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, rät Europa zu einer stärkeren Rolle im Iran-Konflikt. "Iran liegt näher an Europa als an den USA", sagte Bolton der "Augsburger Allgemeinen". Zudem reichten Irans Raketen offenbar weiter als erwartet und könnten beinahe ganz Europa erreichen. Auch wirtschaftlich sei der Kontinent wegen gestiegener Ölpreise betroffen. Außerdem sei Europa immer wieder Ziel iranisch gesteuerter Terrorangriffe.
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Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Südisrael
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind am Sonntag rund um die Wüstenstadt Beersheba im Süden des Landes mehrere Menschen verletzt worden. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldete Sonntagnachmittag elf Verletzte durch von Druckwellen umhergeschleuderte Gegenstände. Im Süden Israels gab es mehrfach Raketenalarm, in vielen Gegenden heulten Sirenen. Auch die Golfstaaten melden weitere Angriffe Teherans.
Nach einem Raketenangriff ebenfalls Sonntagnachmittag brach außerhalb von Beersheba zudem ein großer Brand in einer Chemiefabrik aus. Auf Fernsehbildern war eine riesige Rauchwolke zu sehen. Kurzzeitig bestand die Sorge, dass bei dem Brand gefährliche Stoffe austreten und eine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Das israelische Umweltministerium gab jedoch nach Untersuchungen Entwarnung.
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Aus Libanon ausgewiesener Iran-Botschafter wird Land nicht verlassen
Der wegen seiner mutmaßlichen Einflussnahme auf die pro-iranische Hisbollah im Libanon zur unerwünschten Person erklärte iranische Botschafter wird der Aufforderung zur Ausreise nach iranischen Angaben nicht nachkommen. Mohammed Reza Sheibani werde den Libanon "nicht verlassen", erfuhr AFP am Sonntag aus iranischen Diplomatenkreisen. Dies geschehe "gemäß den Wünschen des (libanesischen) Parlamentspräsidenten Nabih Berri und der Hisbollah".
Das libanesische Außenministerium hatte am Dienstag erklärt, dass Sheibani das Land verlassen müsse, und ihm eine Frist bis Sonntag gesetzt. Das Ministerium warf Sheibani vor, mit Äußerungen "in die Innenpolitik des Libanon einzugreifen". Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot hatte die Ausweisung als "mutige Entscheidung" gelobt.
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Netanjahu kündigt Ausweitung von Pufferzone im Libanon an
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat das Militär nach eigenen Angaben angewiesen, die Pufferzone im Südlibanon weiter auszuweiten. Ziel sei es, die Sicherheitslage an der nördlichen Grenze Israels zu stärken, sagte Netanjahu Sonntagabend. Zuvor war beim Vorrücken der israelischen Armee im Süden des Libanon erneut ein israelischer Soldat getötet worden. Der 22-jährige Fallschirmjäger sei "bei Kampfhandlungen im Südlibanon gefallen", erklärte die Armee.
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Mögliche Abstimmung über Todesstrafe-Gesetz in Israel am Montag
Das israelische Parlament will voraussichtlich am Montag abschließend über einen umstrittenen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen entscheiden. Eine genaue Uhrzeit der Abstimmung war zunächst nicht bekannt. Der Vorstoß der Partei Otzma Yehudit des rechtsextremen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir gilt als höchst umstritten. Kritiker sehen ihn als rassistisch an, weil er de facto nur Palästinenser betrifft.
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"Verlogene Person ohne psychisches Gleichgewicht"
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) äußerten sich zu einer möglichen Bodenoffensive. "(US-Präsident Donald) Trump würde mit einer solchen Aktion die amerikanischen Truppen den Haien im Persischen Golf zum Fraß vorwerfen", erklärten die IRGC gegenüber IRIB. Trump sei eine "verlogene Person ohne psychisches Gleichgewicht" und direkt verantwortlich für die aktuelle Misere und die daraus entstehenden Schäden.
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Israels Armee meldet Angriff auf Anlage zu Herstellung von Raketenbauteilen in Teheran
Die israelische Luftwaffe habe in der Nacht auf Sonntag in Teheran "eine zentrale Anlage angegriffen, die vom iranischen Verteidigungsministerium zur Herstellung wichtiger Bestandteile ballistischer Raketen genutzt" werde, hieß es in einer Erklärung Sonntagnachmittag. Dabei handelt es sich demnach um einen von nur zwei solchen Standorten im Iran.
Dort wurden nach Angaben der israelischen Armee "Bestandteile entwickelt, die für den Zusammenbau und den Einsatz von Raketen bestimmt sind, die auf den Staat Israel abgefeuert werden könnten". Die Angriffe richteten sich zudem gegen Einrichtungen, die mit Triebwerken für ballistische Raketen, Drohnenherstellung, Luftabwehrsystemen und Raketenlagern in Verbindung stehen.
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Gespräche in Pakistan
Die Außenminister Saudi-Arabiens, der Türkei, Ägyptens und Pakistans berieten am Sonntag über Wege zur Beendigung des Iran-Krieges. Das Treffen in Islamabad sei einberufen worden, "um die sich entwickelnde Lage in der Region zu erörtern und Fragen von gemeinsamem Interesse zu besprechen", teilte das pakistanische Außenministerium mit. Im Iran-Krieg hat Pakistan zuletzt eine Vermittlerrolle zwischen dem Iran und den USA eingenommen.
Vor dem Vierer-Treffen empfing Pakistans Außenminister Ishaq Dar seine jeweiligen Kollegen separat zu bilateralen Gesprächen. Ägyptens Außenminister Badr Abdelatty und sein türkischer Kollege Hakan Fidan trafen zudem mit Pakistans einflussreichem Armeechef Asim Munir zusammen. Vertreter der USA oder Israels waren nicht zugegen, wie es aus Ministeriumskreisen hieß. Munir stand aber in regelmäßigem Austausch mit US-Vizepräsident James Vance, wie aus informierten Kreisen verlautete.
Die Türkei arbeitete mit anderen Staaten an einem Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus, sagte ein weiterer Insider. Es gehe Ankara vor allem um eine Feuerpause.
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Kriegsbilanz Emirate und Bahrain
Auch in anderen Ländern der Region dauern die iranischen Gegenangriffe an. Mehrere Golf-Staaten meldeten erneut Schäden, darunter nach Angriffen auf ein Metallwerk in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate), bei dem es nach offiziellen Angaben auch mehrere Verletzte gab. Auch Katar, Bahrain, Kuwait und Saudi-Arabien meldeten neue Angriffe. In Kuwait zielten einige davon nach offiziellen Angaben auf das Umfeld des internationalen Flughafens und verursachten erhebliche Schäden am Radarsystem.
Die Flugabwehr habe heute 16 Raketen und 42 Drohnen abgefangen, meldete das emiratische Verteidigungsministerium. Seit Beginn des Kriegs vor vier Wochen habe das Land iranische Angriffe mit mehr als 410 Raketen, 1.900 Drohnen und 15 Marschflugkörpern abgewehrt. Bisher wurden elf Menschen getötet, darunter zwei Soldaten, und rund 180 weitere verletzt. Die Streitkräfte von Bahrain teilten mit, dass dort bisher 170 Raketen und 390 Drohnen abgewehrt wurden.
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In Israel sorgt das Vorgehen der Polizei für Aufregung. Dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, dem Oberhaupt der katholischen Kirche im Heiligen Land, sowie dem Kustos des Heiligen Landes, Monsignore Francesco Ielpo, wurde am Palmsonntag der Zutritt zur Grabeskirche in Jerusalem verwehrt.
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Büro von katarischem Nachrichtensender Al-Araby in Teheran bei Raketenangriff beschädigt
Bei einem israelischen Raketenangriff auf die iranische Hauptstadt Teheran wurde ein Büro des katarischen Nachrichtensenders Al-Araby beschädigt. Der Sender schrieb am Sonntag im Online-Dienst X, eine israelische Rakete habe das Gebäude getroffen, in dem sich die Redaktionsräume befinden. Dabei sei "erheblicher Schaden" entstanden, die Live-Berichterstattung sei deswegen unterbrochen worden. Aufnahmen aus dem Inneren des Gebäudes zeigten zerbrochene Scheiben, Glas und Trümmerteile. Aufnahmen von außen zeigten Trümmerteile auf den Straßen und beschädigte Gebäude. In Teheran gab es laut Medienberichten am Sonntag wiederholt Explosionen. Im Osten der Stadt stieg Rauch auf.
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USA und Israel greifen Hafen nahe Straße von Hormus an
Israel und die USA haben nach Angaben iranischer Staatsmedien einen Hafen nahe der Straße von Hormus angegriffen. Bei dem Angriff auf den Kai des Hafens von Bandar Khamir seien fünf Menschen getötet und vier weitere Menschen verletzt worden, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Sonntag. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es unterdessen laut Medienberichten wiederholt Explosionen. Im Osten der Stadt stieg Rauch auf.
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Houthi-Miliz feuert erneut Raketen und Drohnen auf Israel ab
Die Houthi-Miliz im Jemen hat nach ihrem Eintritt in den Iran-Krieg an der Seite Teherans Israel innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal angegriffen. Am Samstagabend seien eine Drohne über der südlichen Stadt Eilat und ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden, berichtete die "Times of Israel" unter Berufung auf das Militär. Am Samstagmorgen hatte die Miliz bereits eine Rakete auf den jüdischen Staat gefeuert.
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EU-Mission warnt vor Houthi-Angriffen auf Schifffahrt
Die EU-geführte Marinemission "Aspides" warnt vor Angriffen der proiranischen Houthi-Miliz im Jemen auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im östlichen Golf von Aden. Schiffe könnte dort erneut ins Visier geraten, teilte die Marinemission mit Sitz im griechischen Larissa mit. Reedereien, deren Schiffe sich in der Region befinden, werde empfohlen, besonders vorsichtig zu sein.
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Iran droht mit Angriffen gegen israelische und US-Unis
Der Iran droht mit Angriffen gegen israelische und US-amerikanische Hochschuleinrichtungen als Vergeltung für mutmaßliche Attacken gegen zwei iranische Universitäten. Wenn die US-Regierung wolle, dass ihre Universitäten in der Region von Vergeltungsmaßnahmen verschont bleiben, müsse sie bis Montag 12 Uhr mittags Teheraner Zeit die Bombardierung von Universitäten verurteilen, zitierte die Nachrichtenagentur Fars auf der Plattform X eine Erklärung der Revolutionsgarden.
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Israel: Teherans Waffenproduktion "in wenigen Tagen" zerstört
Das israelische Militär will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion "in wenigen Tagen" weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum "die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen", sagte Armeesprecher Effie Defrin Samstagabend.
Die israelische Luftwaffe fliegt seit Beginn des Iran-Kriegs vor vier Wochen intensive Angriffe gegen Ziele der iranischen Militärindustrie. Der "Times of Israel" zufolge geht das israelische Militär davon aus, schon bis jetzt an die 90 Prozent der Schlüsselanlagen der iranischen Waffenindustrie angegriffen zu haben.
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Medienverband wirft israelischer Armee "Übergriff" auf CNN-Team vor
Ein internationaler Presseverband warf der israelischen Armee die willkürliche und gewaltsame Festnahme eines CNN-Teams im Westjordanland vor. Die Journalisten des US-Nachrichtensenders seien am Donnerstag von israelischen Soldaten festgenommen worden, als sie über die Folgen eines Angriffs israelischer Siedler sowie die Errichtung eines illegalen Außenpostens nahe dem Dorf Tajasir berichtet hätten, erklärte die Foreign Press Association (FPA) am Samstag.
Die Soldaten hätten "aggressiv ihre Gewehre" auf das Team sowie auf anwesende palästinensische Zivilisten gerichtet, kritisierte die Organisation. Sie hätten dem Team befohlen, das Filmen einzustellen, und gedroht, die Kamera zu beschlagnahmen. Anschließend habe ein Soldat einen CNN-Fotografen von hinten in den Würgegriff genommen, ihn zu Boden gerissen und seine Kamera beschädigt.
"Dies war kein Missverständnis. Es war ein gewaltsamer Übergriff auf klar erkennbare Journalisten und ein direkter Angriff auf die Pressefreiheit", erklärte die FPA, die hunderte Journalisten in Israel und den Palästinensergebieten vertritt. Gewehre auf Journalisten und Medienteams festzunehmen, spiegle "eine zutiefst Besorgnis erregende Feindseligkeit gegenüber den Medien wider und kann unter keinen Umständen geduldet werden", mahnte die Journalistenorganisation.
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Teheran lässt pakistanische Schiffe durch Hormus
Der Iran erlaubt nach pakistanischen Angaben die Durchfahrt von 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge durch die Straße von Hormus. Wie der pakistanische Außenminister Ishaq Dar mitteilte, dürfen künftig zwei dieser Schiffe pro Tag die Meerenge passieren.
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Weitere US-Marinekräfte in Region eingetroffen
Weitere US-Marinekräfte sind im Nahen Osten eingetroffen. Das amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" erreichte nach Angaben des hauptsächlich für den Nahen Osten zuständigen US-Regionalkommandos CENTCOM bereits am Freitag dessen Einsatzgebiet, wie am Samstag berichtet wurde. Es dient als Flaggschiff einer kombinierten Seestreitkraft mit etwa 3.500 Einsatzkräften. Die USA haben bereits Tausende Marinesoldaten in den Nahen Osten verlegt.
Nach früheren US-Angaben befinden sich mehr als 50.000 Soldaten in der Region.
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Neun Sanitäter bei israelischen Angriffen im Südlibanon getötet
Bei fünf Angriffen Israels auf Gesundheitseinrichtungen im Südlibanon sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Samstag neun Sanitäter getötet und sieben weitere verletzt worden. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus teilte mit, die wiederholten Angriffe beeinträchtigten die Gesundheitsversorgung in der Region sehr.
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Saudi-arabische Pipeline erreicht volle Kapazität
Die saudi-arabische Ost-West-Pipeline wird einem Medienbericht vom Samstag zufolge inzwischen mit ihrer vollen Kapazität genutzt. Durch die Röhre zur Umgehung der vom Iran blockierten Straße von Hormus würden sieben Millionen Barrel Öl pro Tag gepumpt, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen Insider.
Der staatliche Ölkonzern ARAMCO lehnt eine Stellungnahme ab. ARAMCO-Chef Amin Nasser hatte Anfang März erklärt, dass die Pipeline bald voll ausgelastet werde.
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Israelische Armee tötete 15-Jährigen im Westjordanland
Im besetzten Westjordanland ist nach palästinensischen Angaben ein 15-Jähriger bei einem israelischen Militäreinsatz getötet worden. Der Jugendliche sei am späten Freitagabend im Lager Dheisheh bei Bethlehem durch einen Schuss in den Bauch getroffen worden und später im Krankenhaus gestorben, teilen die Gesundheitsbehörden am Samstag mit.
Das israelische Militär erklärte, Soldaten hätten während gewaltsamer Ausschreitungen das Feuer eröffnet, nachdem sie mit Steinen beworfen worden seien. Zu der Identität des Getöteten oder dem genauen Grund des Einsatzes äußert sich die Armee zunächst nicht.
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Neue Angriffe auf Teheran
Israel flog eine neue Angriffswelle auf Teheran. Es sei eine Salve ballistischer Raketen gegen "sensible militärische Ziele" in Südisrael gefeuert worden, meldete der Houthi-nahe TV-Sender Al-Masirah unter Berufung auf einen Sprecher. Zuvor hatte das israelische Militär erklärt, es habe eine Rakete aus dem Jemen abgefangen.
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Lage am AKW Bushehr verschlechtert sich
Die Lage am iranischen Atomkraftwerk Bushehr verschlechtert sich nach Angaben des russischen Staatskonzerns Rosatom weiter. Angriffe in der Nähe der Anlage seien eine direkte Bedrohung für die nukleare Sicherheit, erklärte Rosatom-Chef Alexej Lichatschow am Samstag. Das einzige iranische Atomkraftwerk liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom, Rosatom baut dort derzeit einen zweiten Reaktorblock.
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Drei Tote in Gaza bei israelischen Luftangriffen
Israel setzt nach palästinensischen Angaben auch seine Luftangriffe im Gazastreifen fort. Am Samstag seien dort bei zwei verschiedenen Einsätzen insgesamt drei Palästinenser getötet worden, teilten lokale Gesundheitsbehörden und Sanitäter mit. Ein Mann starb demnach bei einem Angriff auf ein Auto in der Gegend von Khan Younis im Süden des Küstengebiets.
Zwei Brüder seien im Osten von Gaza-Stadt getötet worden. Augenzeugen zufolge lieferten sich die beiden bewaffneten Männer zunächst ein Gefecht mit einer von Israel unterstützten palästinensischen Miliz. Dann seien sie von Drohnen ins Visier genommen worden. Weder die Hamas noch eine andere militante Gruppe haben die Brüder als Mitglieder identifiziert. Das israelische Militär reagierte zunächst nicht auf die Anfrage um eine Stellungnahme.
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Journalisten getötet
Die israelische Armee gab am Samstag an, Infrastrukturen der Hisbollah im Nachbarland angegriffen zu haben. Dabei wurden auch drei Journalisten von zwei Hisbollah-nahen Fernsehsendern getötet, wie der TV-Sender der pro-iranischen Miliz, Al Manar berichtete. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut mehrere Raketenangriffe auf Israel und israelische Stellungen im Libanon für sich.
Al-Manar meldete, dass ihr langjähriger Korrespondent Ali Shuaib bei einem Angriff bei Jesin im Süden des Landes ums Leben kam. Zudem berichtete der proiranische Sender Al-Majadin, der auch der Hisbollah nahe steht, dass bei dem Angriff ihre Reporterin Fatima Fatuni getötet wurde. Das israelische Militär gab an, einen "gezielten" Angriff auf Shuaib verübt zu haben. Er sei Mitglied der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan gewesen und habe sich als "Journalist getarnt". So habe er über die Standorte israelischer Truppen im Süden des Libanon berichtet.
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Iranischer Präsident droht mit Vergeltungsschlägen
Der iranische Präsident Massoud Pezeshkian hat mit harten Vergeltungsschlägen gegen Nachbarländer gedroht, falls die Infrastruktur oder Wirtschaftszentren im Land attackiert werden. In einer "Botschaft an die Länder der Region" schrieb Pezeshkian auf der Plattform X: "Wenn ihr Entwicklung und Sicherheit wollt, lasst nicht zu, dass unsere Feinde den Krieg von eurem Boden aus führen."
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Iran bleibt im Internet-Blackout
Auch vier Wochen nach Beginn der Internetsperre ist im Iran kein Ende der Blockade absehbar. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks schrieb auf X, vor genau einem Monat sei der Iran in eine "digitale Dunkelheit" gestürzt worden, als die Behörden den Zugang zum weltweiten Internet gekappt hätten. Damit werde das Recht der Iraner auf Kommunikation und Information verletzt.
Es handelt sich um die bisher längste ununterbrochene Internetsperre in der Geschichte des Landes. Die Bevölkerung hat seit dem 28. Februar nur Zugang zu einem eingeschränkten internen Intranet, in dem es nur staatlich genehmigte Inhalte gibt. Dagegen nutzt ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.
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Tote bei israelischen Angriffen auf den Iran
Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben am Samstag erneut Ziele der iranischen Führung in der Hauptstadt Teheran an. Eine weitere Angriffswelle sei abgeschlossen worden, teilte das Militär mit. Details zu den genauen Zielen und möglichen Auswirkungen gab es zunächst nicht. Iranischen Medienberichten zufolge wurden bei einem Angriff auf ein Wohnhaus in der nordwestlichen Stadt Zanjan mindestens fünf Menschen getötet. Zudem seien die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran sowie zwei Stahlwerke und ein Kraftwerk getroffen worden, teilte Irans Außenminister Abbas Araqchi auf der Online-Plattform X mit.
In Israel wurde unterdessen über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes gab es Raketenalarm. Ein Mensch wurde getötet. Im Großraum Tel Aviv kam es zu mehreren Einschlägen durch Streumunition und Trümmer abgefangener Raketen.
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Neue Angriffswelle Israels
Erstmals seit Beginn des Iran-Krieges hat die Houthi-Miliz im Jemen eine Rakete auf Israel abgefeuert und damit den Konflikt ausgeweitet. Der Angriff sei eine Reaktion auf die fortgesetzte Zerstörung von Infrastruktur im Iran, im Libanon, im Irak und in den palästinensischen Gebieten, teilten die vom Iran unterstützten Islamisten am Samstag mit. Ihr Kriegseintritt droht den Konflikt weiter zu eskalieren. Israel flog indes eine neue Angriffswelle auf Teheran.
Es sei eine Salve ballistischer Raketen gegen "sensible militärische Ziele" in Südisrael gefeuert worden, meldete der Houthi-nahe TV-Sender Al-Masirah unter Berufung auf einen Sprecher. Zuvor hatte das israelische Militär erklärt, es habe eine Rakete aus dem Jemen abgefangen. Die Angriffe würden fortgesetzt, bis die "Aggression" an allen Fronten beendet sei, hieß es von der Houthi-Miliz. Die Houthi hatten im aktuellen Konflikt ihre "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt.
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Pakistan treibt Vermittlungsbemühungen voran
Pakistan treibt seine Anstrengungen für eine Vermittlung im Iran-Krieg voran. Ministerpräsident Shehbaz Sharif habe in einem Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Massoud Pezeshkian über die Bemühungen zur Beendigung des Konflikts gesprochen, teilt sein Büro mit. Sharif habe Pezeshkian in dem mehr als einstündigen Gespräch auch über Pakistans diplomatische Kontakte mit den USA und den Golfstaaten informiert.
Sharif erklärte am Samstag, in einem mehr als einstündigen Telefongespräch mit Pezeshkian habe er "Pakistans starke Verurteilung der anhaltenden Angriffe Israels auf den Iran" bekräftigt und die Solidarität seines Landes mit dem iranischen Volk ausgedrückt. Der iranische Präsident habe die diplomatischen Bemühungen Pakistans gelobt und erklärt, dass Vertrauen nötig sei, um Gespräche und eine Vermittlung in dem Konflikt zu ermöglichen. Pakistan hatte der Führung in Teheran bereits einen 15-Punkte-Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges übermittelt.
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Israel greift erneut Ziele im Süden des Libanon an
Israel hat beim militärischen Vorgehen gegen die islamistische Hisbollah-Miliz erneut zahlreiche Ziele im Süden des Libanon angegriffen. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtete am Samstag von morgendlichen Luftangriffen auf Städte wie Majdal Selm, Kafra, Adlun und Tulin. In der Stadt Nabatiye seien Wohngebäude, Geschäfte und eine Tankstelle getroffen worden. Die israelischen Streitkräfte sprachen von Angriffen auf die "terroristische Infrastruktur der Hisbollah" im Libanon.
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Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei beraten
Pakistan will am Sonntag und Montag mit Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten über den Iran-Krieg beraten. Bei dem zweitägigen Treffen der Außenminister in Islamabad gehe es um "intensive Diskussionen über eine Reihe von Themen, einschließlich der Bemühungen um eine Deeskalation der Spannungen in der Region", teilte das pakistanische Außenministerium am Samstag mit. Laut dem türkischen Außenminister Hakan Fidan soll ein Mechanismus zur Deeskalation geschaffen werden.
Ziel des Treffens seien rasch "umsetzbare Schritte" zur Beendigung des Krieges, bevor es zu weiteren Zerstörungen in der Region und noch mehr Schäden für die Weltwirtschaft komme, sagte Fidan auf einer Konferenz in Istanbul. Die neue "polyzentrische Ordnung" der Welt erfordere eine Lösung zum Schutz wichtiger Energie- und Handelsrouten.
Das Treffen findet vor dem Hintergrund von Versuchen für eine Vermittlung zwischen den USA und dem Iran statt. Pakistan hat sich als möglicher Verhandlungsort angeboten und der Führung in Teheran bereits einen 15-Punkte-Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges übermittelt.
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Schwere Schäden am Flughafen von Kuwait durch Drohnenangriff
Ein Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait führte zu schweren Schäden. Die amtliche Nachrichtenagentur des Golfstaats berichtete am Samstag unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde, bei dem Angriff sei das Radarsystem des Flughafens beschädigt worden. Menschen seien dagegen nicht zu Schaden gekommen.
Derweil berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP von einer schweren Explosion nahe des internationalen Flughafens von Erbil, der Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion im Irak. Ein Augenzeuge berichtete, Rauch steige auf. In Erbil befindet sich ein großer US-Konsulatskomplex. Auf dem Flughafen der nordirakischen Stadt sind zudem Soldaten der von den USA geführten Anti-Dschihadisten-Koalition stationiert.
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