Netanjahu ordnet Angriffe auf Hisbollah-Hochburg an
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen.
- Seit 8. April gilt eine Waffenruhe. Gespräche zwischen den Konfliktparteien haben bisher keine Ergebnisse gebracht. Ein zentraler Streitpunkt der Verhandlungen über ein dauerhaftes Ende des Krieges ist neben dem iranischen Atomprogramm die Straße von Hormus.
- Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Trump einen Verzicht auf Atomwaffen zugesichert.
- Trump kündigte in den Verhandlungen mit dem Iran eine "endgültige Entscheidung" an, blieb diese jedoch schuldig und verließ eine Lagebesprechung. Die Ringen um Frieden geht damit weiter. Teheran hat Trump in mehreren Punkten widersprochen.
- US-Kriegsminister Hegseth ließ den Iran wissen, dass die USA zu weiteren Angriffen bereit seien.
- Vertreter Israels und des Libanon haben im Pentagon "produktive" Gespräche geführt. Eine Entwaffnung der Hisbollah ist allerdings nicht in Sicht.
- USA und Iran melden erneut gegenseitige Angriffe.
- Netanjahu ordnet Angriffe auf Hisbollah-Hochburg bei Beirut an
- Werden die Kurden wieder zum Kanonenfutter der USA?
- Pulverfass Nahost: Das Erbe der Kolonialmächte und der Kampf ums Öl
- Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert
- USA greifen den Iran mit seinen eigenen Waffen an
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Mohammad Bagher Ghalibaf: Die neue Schlüsselfigur im Iran
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Iran-Krieg
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Netanjahu ordnet Angriffe auf Hisbollah-Hochburg bei Beirut an
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weist das Militär an, Ziele in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut anzugreifen. Dies teilt Netanjahu in einer Erklärung mit. Bei dem Gebiet handelt es sich um die Hisbollah-Hochburg Dahija.
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Iran macht USA und Israel für stockende Verhandlungen verantwortlich
Der Iran macht tiefes Misstrauen, widersprüchliche Positionen der USA und die israelischen Angriffe im Libanon für die Verzögerungen bei den Friedensgesprächen verantwortlich. Die Verhandlungen hätten in einer Atmosphäre des großen Misstrauens begonnen, sagt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Die US-Seite ändere ständig ihre Ansichten und stelle neue Forderungen. Zudem betrachte Teheran das Vorgehen Israels in der Region als untrennbar mit den USA verbunden.
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Ölpreise wieder höher
Die Ölpreise haben zum Wochenstart wieder zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent zur Lieferung im August legte zuletzt 2,51 Prozent auf 93,38 US-Dollar (80,20 Euro) zu. Am Freitag hatten die Notierungen noch deutlich nachgegeben, als Berichte über Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran die Runde gemacht hatten.
Der Optimismus hat sich nun wieder etwas gelegt. Die USA und der Iran sollen am Wochenende Nachrichten über Änderungswünsche an einem Entwurf ausgetauscht haben, der eine Verlängerung der Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormus vorsieht. Ob es dabei Fortschritte gibt, ist unklar.
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Trump: "Lehnen Sie sich zurück"
US-Präsident Donald Trump beschwert sich über eine nach seiner Ansicht übermäßige Kommentierung seiner Verhandlungen mit dem Iran. "Es ist VIEL schwieriger für mich, meine Arbeit richtig zu machen und zu verhandeln, wenn politische Wichtigtuer in einem noch nie dagewesenen Ausmaß immer wieder negativ 'dazwischenreden', dass ich schneller oder langsamer vorgehen, in den Krieg ziehen oder nicht in den Krieg ziehen sollte, oder was auch immer", schreibt Trump auf der Plattform Truth Social.
"Lehnen Sie sich einfach zurück und entspannen Sie sich, am Ende wird alles gut." Z
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Trump: Iran will Abkommen
US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, dass der Iran wirklich ein Abkommen mit den USA schließen wolle und dass es ein gutes für Washington und seine Verbündeten wäre. "Der Iran möchte wirklich ein Abkommen schließen, und es wird ein gutes für die USA und alle, die an unserer Seite stehen, sein", schrieb Trump auf Truth Social.
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Israel-Libanon: Neuer Anlauf für Waffenruhe
Die USA unternehmen einem Insider aus US-Regierungskreisen zufolge einen neuen Anlauf für eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon. Die Hisbollah-Miliz solle alle Angriffe auf Israel einstellen und im Gegenzug müsse Israel auf eine Eskalation in Beirut verzichten, sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. US-Außenminister Marco Rubio spreche über diesen Plan bereits mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Während Aoun versuche, den Vorschlag voranzutreiben, fordert der libanesische Parlamentspräsident Nabih Berri dem Insider zufolge, dass Israel zuerst das Feuer einstellt.
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Kuwait: Raketen- und Drohnenangriffe abgefangen
Wie die staatliche Nachrichtenagentur Kuna meldete, hat die kuwaitische Luftabwehr Raketen- und Drohnenangriffe abgefangen. Im ganzen Land heulten demnach die Sirenen. Weitere Details nannte die Agentur zunächst nicht.
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USA und Iran melden erneut gegenseitige Angriffe
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Wochenende iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm angegriffen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. US-Kampfflugzeuge hätten demnach die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. US-Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen.
Unterdessen erklären die iranischen Revolutionsgarden iranischen Medien zufolge, sie hätten einen Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen. Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden des Iran genutzt worden.
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Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats
Im Hinblick auf die Ausweitung der israelischen Militäreinsätze forderte Frankreich eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats. "Nichts kann die Fortsetzung der israelischen Militäroperationen im Libanon und eine immer tiefere Besetzung libanesischen Territoriums rechtfertigen", sagte Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot dem Sender BFMTV. Die Sitzung könnte laut AFP-Informationen am Montag stattfinden.
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Angreifer raste im Westjordanland in israelische Zivilisten
An einer Kreuzung im Westjordanland ist ein Angreifer mit einem Auto in eine Gruppe israelischer Zivilisten gerast und hat dabei zwei Mädchen im Alter von 15 und 17 Jahren verletzt. Das erklärte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom am Sonntag. Eines der Mädchen habe schwere Verletzungen erlitten. Die beiden Jugendlichen wurden demnach in ein Krankenhaus nach Jerusalem gebracht. Der mutmaßliche Angreifer wurde laut israelischer Armee von einem Soldaten getötet.
Zur Identität des Angreifers machte die Armee zunächst keine Angaben.
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Netanjahu ordnet Ausweitung der Bodenoffensive an
Netanjahu erklärte, er habe das Militär angewiesen, das Bodenmanöver auszuweiten, um den Druck auf die ehemals von der pro-iranischen Hisbollah-Miliz beherrschten Gebiete zu erhöhen. Im Hinblick auf die Ausweitung der israelischen Militäreinsätze forderte Frankreich eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats. "Nichts kann die Fortsetzung der israelischen Militäroperationen im Libanon und eine immer tiefere Besetzung libanesischen Territoriums rechtfertigen", sagte Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot dem Sender BFMTV am Sonntag. -
Behörden schließen Café in Teheran wegen "Satanismus"
Iranische Behörden haben laut Medienberichten ein Café im Zentrum Teherans wegen der Förderung "satanistischer" Aktivitäten geschlossen. Das Lokal an der bekannten Valiasr-Straße habe Veranstaltungen mit Musik westlichen Stils organisiert, die einen Rahmen für "abnormes Verhalten" geboten hätten. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Fars am Sonntag. Im Iran kann Tanzen als "unanständige" Handlung bestraft werden, Musik unterliegt strengen Zensurregeln.
Die Polizei habe Gästen des Cafés "satanistische Bewegungen" vorgeworfen, wie die Nachrichtenagentur Mehr berichtete. Ein von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreitetes Video ohne Ton zeigte einen voll besetzten Raum, in dem Musiker Gitarre spielen, während einige Gäste offenbar im Takt der Musik mit dem Kopf nicken.
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Israel weitet Militäroffensive im Südlibanon aus und ruft erneut zur Evakuierung auf
Verteidigungsminister Katz sagte, die israelische Armee habe unter Führung von Regierungschef Benjamin Netanyahu "ihren Einsatz im Libanon ausgeweitet, den Fluss Litani überquert und die Beaufort-Höhe eingenommen". Dies diene der Verteidigung der Ortschaften in Galiläa im Norden Israels und der Sicherheit israelischer Soldaten.
Zugleich rief die israelische Armee die Bewohner aller libanesischen Gebiete südlich des Flusses Sahrani dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.
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Israel meldet Einnahme der Burg Beaufort im Südlibanon
Israel hat nach eigenen Angaben im Zuge seiner Bodenoffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon die Burg Beaufort eingenommen. Israelische Soldaten seien "auf den Gipfel von Beaufort zurückgekehrt und haben dort erneut die israelische Flagge gehisst", erklärte Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag. Zugleich riefen die israelischen Streitkräfte zur Evakuierung sämtlicher libanesischer Gebiete südlich des Flusses Sahrani auf.
Bei der Einnahme von Beaufort handle es sich trotz einer vor mehr als sechs Wochen vereinbarten Waffenruhe um einen bedeutenden Vorstoß gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz. Allerdings sei bei den Kämpfen ein israelischer Soldat getötet worden, wie das Militär am Sonntag mitteilte. Ziel der Offensive sei es, die Kontrolle über die Beaufort-Hügelkette und das Gebiet Wadi al-Saluki zu sichern, sowie die dortige Infrastruktur der Hisbollah zu zerstören. Die Stellung sei den Streitkräften zufolge unter iranischer Anleitung aufgebaut worden. Von dort aus hätte die Hisbollah Hunderte Geschosse gegen Israel abgefeuert. Zudem erfolgte laut dem Militär ein Einsatz israelischer Truppen nahe der Hisbollah-Hochburg Nabatieh.
© via REUTERS/Israeli Military -
Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Freitag, der Iran habe wiederholt betont, dass vor jeder Einigung zunächst der Status der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte geklärt werden müsse. Auch die Nachrichtenagentur Fars schrieb, Trump habe ignoriert, dass unmittelbar nach Unterzeichnung einer vorläufigen Einigung zwölf Milliarden US-Dollar (10,31 Mrd. Euro) auf eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten. Damit widersprach sie Aussagen des US-Präsidenten zum Rahmenabkommen.
Ohne diese Freigabe werde der Iran nicht in die nächste Verhandlungsphase eintreten, hieß es bei Fars. Von US-Seite gab es bisher keine Details diesbezüglich. Ob die USA hier mitgehen, ist also offen. Dem Iran Zugang zu diesem Geld zu gewähren, insbesondere bevor ein umfangreiches Abkommen abgeschlossen sei, wäre für Trump eine bittere Pille, schrieb die "New York Times" jüngst. Auch weil Trump wiederholt den früheren US-Präsidenten Barack Obama für Sanktionslockerungen und die Freigabe von Zahlungen an den Iran im Rahmen des unter ihm verhandelten Wiener Atomabkommens von 2015 kritisiert hatte.
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US-Armee griff unter Flagge Gambias fahrendes Schiff an
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben ein unter der Flagge Gambias fahrendes Schiff im Golf von Oman angegriffen. Das Frachtschiff "Lian Star" habe trotz der von den USA verhängten Blockade versucht, einen iranischen Hafen anzulaufen, teilte das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando (CENTCOM) am Samstag mit. Die Besatzung habe mehr als 20 Warnungen missachtet. Daraufhin habe ein Kampfflugzeug eine Rakete in den Maschinenraum des Schiffes abgefeuert.
Angaben zu möglichen Verletzten an Bord machte die US-Armee mit.
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Libanons Regierungschef wirft Israel "gefährliche Eskalation" vor
Der libanesische Regierungschef Nawaf Salam hat die anhaltenden israelischen Angriffe auf Ziele im Süden des Libanon scharf kritisiert. "Angesichts der gefährlichen und beispiellosen israelischen Eskalation in den vergangenen Tagen ist es notwendig, die politischen und diplomatischen Bemühungen zu verstärken, um eine rasche und echte Waffenruhe zu erreichen", sagte Salam am Samstag in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache.
Er warf Israel vor, eine Strategie "der verbrannten Erde und der Kollektivstrafe" zu betreiben, indem die Armee "Städte und Dörfer zerstört und ihre Bewohner zur Flucht zwingt". Salam verteidigte die seit April laufenden direkten Verhandlungen mit Israel. Ein Erfolg sei dabei zwar "nicht garantiert", sagte der Regierungschef. "Aber sie sind der am wenigsten kostspielige Weg für unser Land und unser Volk."
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Iran hat immer noch keine Visa für Fußball-WM
Die iranische Fußball-Nationalmannschaft hat knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Weltmeisterschaft immer noch keine Visa für die USA und Mexiko. Wie der iranische Verband mitteilte, habe man ein offizielles Schreiben an den Weltverband FIFA geschickt, „in dem um Transparenz und Klarstellung hinsichtlich des Visumverfahrens für die Mitglieder der iranischen Nationalmannschaftsdelegation gebeten“ wurde.
Die FIFA wurde „ausdrücklich um eine eindeutige Stellungnahme“ zu dieser Angelegenheit aufgefordert. Jedoch liege noch keine Antwort vor, hieß es vom Verband weiter.
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Israel stellt sich auf mehr Angriffe der Hisbollah ein
Die israelische Armee bereitet sich nach eigenen Angaben auf einen möglichen stärkeren Raketenbeschuss der libanesischen Hisbollah-Miliz auf den Norden des Landes vor. Die Armee begründete dies auf Telegram mit einer Ausweitung ihres Militäreinsatzes im Südlibanon. Im grenznahen Bereich zum Libanon gab es mehrfach Raketenalarm.
In der Nacht hatte die Hisbollah-Miliz laut Angaben der israelischen Armee etwa 10 bis 15 Raketen in vier Wellen auf den Norden Israels abgefeuert. Allein zehn Geschosse waren nach einem Bericht der israelischen Tageszeitung Haaretz unter Berufung auf Kommunalbehörden auf die grenznahe Stadt Kiriat Schmona gerichtet. Die israelische Luftabwehr fing neun Raketen ab. Ein Projektil schlug im Stadtzentrum ein und verursachte Sachschäden. Es gab keine Verletzten.
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Israel ruft Dorfbewohner im Libanon zur Evakuierung auf
Die israelische Armee hat nach mehreren Angriffen der libanesischen Hisbollah-Miliz die Bewohner von vier Dörfern im Libanon zur Evakuierung aufgefordert. Ein Armeesprecher begründete dies mit anhaltenden Verstößen der Hisbollah gegen die vereinbarte Waffenruhe.
Arabische Fernsehsender berichteten außerdem von israelischen Luftangriffen auf Ziele in der Umgebung der libanesischen Stadt Nabatija. Dabei sollen nach Angaben des libanesischen Fernsehsenders LBC mindestens drei Menschen getötet worden sein. Eine offizielle Bestätigung gab es bislang nicht. Laut Angaben der israelischen Armee feuerte die Hisbollah in der Nacht etwa 10 bis 15 Raketen in vier Wellen auf den Norden Israels ab.
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Ölvorräte schrumpfen rasant: Warnung vor Spritmangel im Sommer
Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Internationale Energieagentur (IEA) haben vor einem Treibstoffmangel im Sommer gewarnt. Derzeit würden die "weltweiten Ölvorräte in beispiellosem Tempo abgebaut, um den massiven Ausfall von Lieferungen durch die Straße von Hormus auszugleichen", erklärten die Organisationen am Freitag in Washington.
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"Produktive Gespräche" zwischen Israel und dem Libanon
Militärdelegationen Israels und des Libanon haben im Pentagon "produktive" Gespräche geführt, die kommende Woche auf politischer Ebene weitergeführt werden sollen, wie Elbridge Colby, ein ranghoher Vertreter des US-Verteidigungsministeriums, auf X mitteilte.
Israel und die libanesische Regierung - die keine Konfliktpartei ist - hatten Mitte April eine Waffenruhe geschlossen. Die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah gehen trotzdem weiter. Die libanesische Regierung pocht auf eine dauerhafte Waffenruhe. Sie hat sich zur Entwaffnung der Schiiten-Miliz verpflichtet und beauftragte die reguläre Armee damit. Durchgesetzt konnte die Entwaffnung aber bisher nicht werden.
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US-Kriegsminister: USA zu weiteren Angriffen bereit
Die USA sind nach den Worten von Verteidigungsminister Pete Hegseth bereit, die Angriffe auf den Iran wieder aufzunehmen, sollte keine Einigung im Atomstreit erzielt werden.. "Wir sind mehr als fähig, wenn nötig, wieder anzugreifen", sagte Hegseth in Singapur. Die USA hätten genug Waffen in den Lagern, sowohl vor Ort als auch weltweit. "Wir sind also in einer sehr guten Position."
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Trump-Entscheidung steht aus
US-Präsident Donald Trump hat interne Gespräche zum Iran nach Angaben des Weißen Hauses beendet. Die "New York Times" berichtete am Freitag, Trump habe nach der rund zweistündigen Sitzung im sogenannten Situation Room anders als angekündigt nicht über eine Einigung mit Teheran entschieden. Trump hatte erklärt, er werde mit seinen Sicherheitsberatern zusammenkommen, "um eine endgültige Entscheidung zu treffen".
Unterhändler aus Washington und Teheran hatten sich US-Kreisen zufolge auf einen Rahmen für weitere Verhandlungen verständigt, die Zustimmung Trumps und der iranischen Führung stand allerdings noch aus. Die vorläufige Einigung sieht nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage vor. Erstmals seit Kriegsbeginn Ende Februar wollen beide Seiten zudem wieder vertieft über das iranische Atomprogramm verhandeln.
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Auch Turmp: Entscheidung steht bevor
Auch US-Präsident Donald Trump hat - wie zuvor schon Vize-Präsident Vance - in den Verhandlungen mit dem Iran eine baldige Entscheidung angekündigt. Trump schrieb am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social, er werde im Weißen Haus mit seinen Sicherheitsberatern zusammenkommen, "um eine endgültige Entscheidung zu treffen". Der Iran äußerte sich unterdessen zurückhaltend.
Der US-Präsident bekräftigte, dass der Iran den Verzicht auf Atomwaffen erklären und die Straße von Hormuz wieder freigeben müsse. Im Gegenzug würden die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen beenden, schrieb Trump weiter. Zudem erklärte er, die USA wollten in Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA die iranischen Uran-Bestände "ausgraben und zerstören".
Zu Berichten, wonach der Iran eine finanzielle Entschädigung für den Krieg gefordert habe und das Weiße Haus die Idee von Investitionen ins Spiel gebracht habe, erklärte Trump: "Bis auf weiteres wird kein Geld ausgetauscht." Es seien lediglich "Punkte von weitaus geringerer Bedeutung vereinbart worden".
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Iran ist misstrauisch
Irans Parlamentspräsident hat sich trotz positiver Zeichen für eine Verhandlungslösung mit den USA misstrauisch gezeigt. „Wir vertrauen weder Garantien noch Worten. Maßgeblich sind allein die Taten“, schrieb Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. Der wahre Gewinner einer Vereinbarung sei derjenige, der am Tag danach besser auf einen Krieg vorbereitet ist, fügte er hinzu. Ghalibaf schrieb, der Iran erlange Zugeständnisse nicht durch Gespräche, „sondern durch Raketen“.
Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Bezüglich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Ob allerdings Präsident Donald Trump zustimmen wird, sei offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt.
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Vance: USA und Iran stehen kurz vor Einigung
Die USA und der Iran stehen nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance kurz vor einem Abkommen. Man sei "noch nicht am Ziel", aber nah dran, sagte Vance vor Journalisten. Es gebe noch einige Streitpunkte, die die iranischen Bestände an angereichertem Uran und die Frage der Anreicherung beträfen. "Es ist schwer zu sagen, wann genau oder ob der Präsident die Absichtserklärung unterzeichnen wird", erklärt Vance mit Blick auf US-Präsident Donald Trump.
Man diskutiere noch über einige Formulierungen. "Ich kann nicht garantieren, dass wir ans Ziel kommen, aber im Moment habe ich ein ziemlich gutes Gefühl dabei", fügte der Vizepräsident hinzu.
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Iran dementiert Einigung
Nach den Berichten über eine vorläufige Einigung über eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage, weist der Iran eine Einigung nun zurück. Das US-Nachrichtenportal "Axios" hatte als erstes über die Einigung auf eine gemeinsame Absichtserklärung berichtet, über die seit Wochen verhandelt wird.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete jedoch unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld des Verhandlungsteams, eine Einigung sei noch nicht erreicht. Die Arbeit an dem Text sei noch nicht abgeschlossen. Iranische Medien berichteten zudem unter Berufung auf informierte Kreise, eine Einigung könne nicht einseitig von Trump verkündet werden, sondern müsse von Teheran bestätigt werden.
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USA und Iran einigen sich auf Verlängerung der Waffenruhe
Die USA und der Iran haben sich auf einen Rahmen für eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage geeinigt. Die Vereinbarung müsse aber noch von US-Präsident Donald Trump gebilligt werden, erfuhr AFP am Donnerstag aus US-Kreisen. Zuvor hatte bereits "Axios" über eine Einigung berichtet. Laut dem Nachrichtenportal verständigten sich beide Seiten auf eine Absichtserklärung, mit der die Feuerpause verlängert und Verhandlungen über das Atomprogramm aufgenommen werden sollen.
Die Vorabvereinbarung löst laut dem Nachrichtenportal demnach die Frage des iranischen Atomprogramms noch nicht, öffnet aber den Weg für vertiefte Gespräche dazu. Der mögliche Fortschritt in den Verhandlungen erfolgt inmitten neuer Spannungen zwischen Washington und Teheran.
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Amnesty: Mehr als 6.000 Festnahmen seit Kriegsbeginn
Im Iran sind seit Kriegsbeginn vor drei Monaten Menschenrechtlern zufolge mehr als 6.000 Menschen festgenommen worden. Unter den Inhaftierten seien auch Demonstranten, Medienschaffende, Anwälte, Dissidenten und Angehörige ethnischer Minderheiten, hieß es in einem Bericht von Amnesty International. Im selben Zeitraum seien außerdem 39 "politische" Todesurteile vollstreckt worden.
"Um ihre Macht zu sichern, haben die Behörden einen umfassenden Angriff auf die Menschen im Iran gestartet und gehen gegen jeden vor, der es wagt, die Islamische Republik zu kritisieren, sagte Amnesty-Expertin Erika Guevara Rosas laut der Mitteilung. Ohnehin leide die Bevölkerung unter den "verheerenden Folgen der rechtswidrigen Luftangriffe durch US-amerikanische und israelische Streitkräfte", sagte sie.
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Iran: Bekunden Solidarität mit Oman nach "Drohungen von US-Vertretern"
Der Iran hat den US-Angriff auf Gebiete in der südlichen Hafenstadt Bandar Abbas verurteilt. Zudem bekunde der Iran seine Solidarität mit dem Oman nach den "Drohungen von US-Vertretern", teilt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, in einer Erklärung weiter mit. US-Präsident Donald Trump hatte einen Bericht des iranischen Staatsfernsehens zurückgewiesen, wonach eine Kompromisslösung im Ringen um ein Ende des Krieges kurz bevorstehe. Diese beinhalte, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus innerhalb eines Monats wieder auf das Vorkriegsniveau gebracht werden solle und der Iran und der Oman ihn gemeinsam verwalten würden. Trump sagte dazu, kein einzelnes Land werde die Kontrolle über die Wasserstraße haben. "Es sind internationale Gewässer, und der Oman wird sich genauso verhalten wie alle anderen, oder wir müssen sie in die Luft jagen."
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Zinsspekulationen treiben Dollar nach oben
Schwindende Hoffnungen auf ein baldiges Friedensabkommen im Iran haben dem gern als sicheren Hafen angesteuerten US-Dollar Rückenwind verliehen. Der Dollar-Index stieg am Donnerstag um bis zu 0,3 Prozent auf 99,54 Punkte, den höchsten Stand seit Anfang April. Der Euro gab 0,2 Prozent auf 1,1603 Dollar nach.
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Iran bekräftigt Forderung nach Freigabe eingefrorener Vermögen
Der Iran bekräftigt im Ringen mit den USA um ein Ende des Krieges seine Forderung nach einer vollständigen und bedingungslosen Freigabe aller eingefrorenen Vermögenswerte. Dies sei das legitime Recht der iranischen Nation, zitiert die iranische Nachrichtenagentur Tasnim den stellvertretenden Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Bagheri Kani. Die Vermögenswerte der Islamischen Republik müssten vollständig und ohne Bedingungen zurückgegeben werden.
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US-Sanktionen gegen Irans Behörde zur Kontrolle der Straße von Hormus
Die US-Regierung hat die vom Iran neu geschaffene Behörde zur Kontrolle und Mauterhebung in der Straße von Hormus mit Sanktionen belegt. Der Plan, eine Gebühr für die Durchquerung der Meerenge zu erheben, verstoße gegen internationales Recht, erklärte das Finanzministerium in Washington. Die US-Regierung warnt Reeder vor einer Zusammenarbeit mit der Behörde, um die Meerenge zu passieren.
Denn dies könne als Unterstützung der iranischen Revolutionsgarden - der Elitestreitmacht der Islamischen Republik - aufgefasst und ebenfalls mit Sanktionen belegt werden. Westliche Regierungen und die Staaten am Persischen Golf lehnen Irans Maut-Pläne ebenso ab wie Schiffsbetreiber. Reeder, die auf den Zugang zu westlichen Märkten und auf Geschäfte in US-Dollar angewiesen sind, dürften sich nun aufgrund der Sanktionen wohl erst recht nicht auf Mautzahlungen an die Behörde einlassen.
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Neue Angriffe: Ölpreis steigt
Die neue Eskalation im Iran-Krieg hat den Ölpreis am Donnerstag in die Höhe getrieben. Die Notierungen für Brent und WTI kletterten in der Spitze um mehr als vier Prozent auf 98,20 beziehungsweise 92,52 Dollar je Fass. Die USA haben trotz der bestehenden Waffenruhe erneut Ziele im Iran angegriffen. Die Revolutionsgarde der Islamischen Republik reagierte darauf mit dem Beschuss eines US-Luftwaffenstützpunktes in der Golf-Region.
In den vergangenen Tagen hatten Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende die Ölpreise deutlich gedrückt.
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Israels Armee greift erneut im Südlibanon an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut im Süden des Libanons Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz angegriffen. Es sei "Infrastruktur" der Schiiten-Miliz in der Stadt Tyrus attackiert worden, teilte die Armee am frühen Morgen mit. Zu möglichen Opfern gab es zunächst keine Informationen. Zugleich meldete die Armee, ein mutmaßlicher Drohnenangriff auf israelische Truppen im Süden des Nachbarlandes sei abgewehrt worden.
Das "verdächtige" Flugobjekt sei über einem Gebiet abgefangen worden, in dem Israels Soldaten im Einsatz seien. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Eigentlich gilt seit Mitte April eine Waffenruhe. Darauf hatten sich die israelische und die libanesische Regierung, die selbst keine Konfliktpartei in dem Krieg ist, geeinigt. Die Hisbollah selbst lehnt Verhandlungen mit Israel ab. Faktisch läuft der Krieg ohnehin weiter. Zuletzt hatte sich die Lage erneut deutlich zugespitzt.
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Trump mit Verhandlungsstand nicht zufrieden
Aus der Sicht von US-Präsident Donald Trump ist der Verhandlungsstand zu einem möglichen Kriegsende noch nicht zufriedenstellend. In einer Sitzung seines Kabinetts im Weißen Haus sagte der Republikaner, der Iran sei sehr entschlossen: "Sie wollen unbedingt ein Abkommen schließen." Die US-Regierung sei damit aber noch nicht "zufrieden". Trump erneuerte die Drohung, dass man entweder einen Deal abschließen oder weiter kämpfen werde. Eine Kernforderung der USA ist es, dass das Land niemals in den Besitz einer Atomwaffe kommen dürfe.
Trump sagte in der Kabinettsitzung auch, dass niemand die Straße von Hormus kontrollieren werde. Die USA würden darauf achtgeben. Das sei Teil Verhandlungen.
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Vergeltung für Angriffe: Iran greift US-Stützpunkt an
Als Vergeltung für nächtliche US-Angriffe hat der Iran nach Angaben des staatlichen Fernsehens einen US-Stützpunkt angegriffen. Ziel sei der US-Stützpunkt gewesen, von dem aus zuvor die Angriffe auf den Iran ausgeführt worden seien, hieß es unter Berufung auf die Revolutionsgarden. Angaben zum Ort des US-Stützpunktes wurden nicht gemacht.
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Iran droht mit Vergeltung
Das iranische Außenministerium hat die jüngsten US-Angriffe als groben Verstoß gegen die Waffenruhe verurteilt und mit Vergeltung gedroht. "Zweifellos wird die Islamische Republik Iran keinen provokativen Akt unbeantwortet lassen." Diese parallel zum von Pakistan vermittelten Friedensprozess gestarteten aggressiven Handlungen hätten den "boshaften Willen" der USA offenbart. Ein erneuter Kriegsausbruch zwischen Iran und USA sei aber laut den Revolutionsgarden unwahrscheinlich.
"Die Streitkräfte halten sich bereit, mit vollen Magazinen" sagte Mohammed Akbarzadeh, ein ranghoher Vertreter der Marine der iranischen Revolutionsgarden, laut der Nachrichtenagentur Tasnim am Mittwoch. "Das Gebiet von Chabahar bis Mahshahr" an der Südküste des Iran könne "in einen Friedhof für Aggressoren" verwandelt werden. Trotzdem sei ein erneutes Aufflammen des Krieges zwischen dem Iran und den USA unwahrscheinlich. "Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges ist gering wegen der Schwäche des Feindes", ergänzte Akbarzadeh.
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Ziel sei weiterhin der Sturz der iranischen Führung
Nach Darstellung Teherans wollen die USA und Israel weiterhin die Führung des Iran stürzen. "Der Feind" verfolge nun mit anderen Mitteln das Ziel, das er zu Beginn des Iran-Krieges "offen verkündet" habe, das er aber durch militärische Mittel "nicht erreichen konnte", hieß es in einer am Mittwoch vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung des Geheimdienstministeriums.
Das Ministerium erklärte weiter, es habe Hinweise darauf erhalten, dass die USA und Israel versuchen würden, den "wirtschaftlichen Druck zu verstärken", religiöse und ethnische Gruppen zu spalten sowie Sabotageakte und andere "terroristische Operationen" auszuführen. Dazu würden im großen Stil "Waffen, Munition und illegale Kommunikationsmittel, insbesondere Starlink-Geräte" für den Zugang zum Internet per Satellit geschmuggelt.
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Ziel sei weiterhin der Sturz der iranischen Führung
Nach Darstellung Teherans wollen die USA und Israel weiterhin die Führung des Iran stürzen. "Der Feind" verfolge nun mit anderen Mitteln das Ziel, das er zu Beginn des Iran-Krieges "offen verkündet" habe, das er aber durch militärische Mittel "nicht erreichen konnte", hieß es in einer am Mittwoch vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung des Geheimdienstministeriums.
Das Ministerium erklärte weiter, es habe Hinweise darauf erhalten, dass die USA und Israel versuchen würden, den "wirtschaftlichen Druck zu verstärken", religiöse und ethnische Gruppen zu spalten sowie Sabotageakte und andere "terroristische Operationen" auszuführen. Dazu würden im großen Stil "Waffen, Munition und illegale Kommunikationsmittel, insbesondere Starlink-Geräte" für den Zugang zum Internet per Satellit geschmuggelt.
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Ölpreise Mittwochfrüh leicht rückläufig
Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel leicht verloren und damit einen Teil der Gewinne vom Dienstag wieder abgegeben. Wegen der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs und der Blockade der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormuz liegen die Ölpreise aber weiter deutlich unter dem Niveau vom Ende vergangener Woche. Der Juli-Terminkontrakt über ein Fass der globalen Referenzsorte Brent gab zuletzt um 1,6 Prozent auf 98,01 Dollar (84,24 Euro) nach.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Brent liegt somit weiter unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Wesentliche Neuigkeiten aus dem Nahen Osten gab es in der Nacht auf Mittwoch nicht.
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UNO-Sicherheitsrat verurteilt Angriff auf Atomkraftwerk in den VAE
Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Angriff auf das Atomkraftwerk Barakah in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Der Angriff verstoße gegen das Völkerrecht, teilt das Gremium in einer Erklärung mit. Verantwortliche für die Attacke nennt der Rat nicht. Die VAE hatten vergangene Woche mitgeteilt, aus dem Irak seien sechs Drohnen gestartet, von denen eine das Kraftwerk getroffen habe. Im Irak hatten sich vom Iran unterstützte Milizen während des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran zu Angriffen auf "feindliche Stützpunkte im Irak und in der Region" bekannt.
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Teheran verurteilt US-Angriffe als Verstoß gegen Waffenruhe
Das iranische Außenministerium hat die jüngsten US-Angriffe als groben Verstoß gegen die Waffenruhe verurteilt und mit Vergeltung gedroht. "Zweifellos wird die Islamische Republik Iran keinen provokativen Akt unbeantwortet lassen und nicht das geringste Zögern bei der Verteidigung der nationalen Souveränität des Irans dulden." Diese parallel zum von Pakistan vermittelten Friedensprozess gestarteten aggressiven Handlungen hätten den "boshaften Willen" Washingtons offenbart.
Das US-Militär hatte zuvor nach eigenen Angaben im Süden des Landes iranische Raketenstellungen sowie Boote angegriffen, die in der Straße von Hormus Minen verlegen wollten. Ein Sprecher des zuständigen Regionalkommandos der US-Streitkräfte erklärte, die jüngsten "Angriffe zur Selbstverteidigung" dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch iranische Kräfte. -
Libanon meldet 31 Tote bei israelischen Angriffen
Bei israelischen Angriffen im Libanon werden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 31 Menschen getötet und 40 weitere verletzt. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Die Angriffe gelten nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen Zielen im Süden und Osten des Landes, wie aus diesen Kreisen gegenüber Reuters verlautet. Ein Vertreter des israelischen Militärs erklärt, die Armee gehe nach Vorgaben der politischen Führung auch jenseits der vorderen Verteidigungslinie gegen direkte Bedrohungen für israelische Bürger und Soldaten vor.
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Neuer Hamas-Chef eine Woche nach Ernennung getötet
Rund eineinhalb Wochen nach dem tödlichen Angriff auf den Chef des bewaffneten Hamas-Arms Qassam-Brigaden hat Israel nach Regierungsangaben auch dessen Nachfolger im Gazastreifen getötet. Der Angriff habe sich gegen Mohammed Odeh gerichtet, "den neuen Kommandeur des Flügels der Hamas-Terrororganisation und einen der Architekten des Massakers vom 7. Oktober", teilten Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz am Dienstag mit.
Bei dem Überfall der islamistischen Palästinenserorganisation und ihrer Verbündeten am 7. Oktober 2023 war Odeh der gemeinsamen Erklärung von Netanyahu und Katz zufolge Chef des Hamas-Geheimdienstes. Vor gut einer Woche wurde er zum Nachfolger von Izz al-Din al-Haddad ernannt, der wenige Tage zuvor bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen getötet worden war. Odeh war demnach verantwortlich "für die Ermordung, Entführung und Verletzung zahlreicher israelischer Zivilisten und Soldaten".
Die Hamas bestätigte Odehs Tod zunächst nicht. Aus Hamas-nahen Kreisen hieß es, nach einem intensiven israelischen Beschuss im Westen der Stadt Gaza gebe es "keine Informationen über das Ziel".
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Israel weitet Bodenoffensive im Libanon aus
Israels Armee hat mit einer Bodenoffensive nördlich der sogenannten gelben Linie im Süden des Libanon begonnen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bekräftigte am Dienstag das Ziel, mit der Ausweitung des Einsatzes den Druck auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz zu erhöhen. Derweil berichtete ein AFP-Korrespondent von neuen israelischen Luftangriffen in der Stadt Nabatije, deren Bewohner zuvor von Israels Armee zur Evakuierung aufgefordert worden waren.
Die israelischen Streitkräfte seien "gezielt jenseits der ersten Verteidigungslinie im Einsatz, um direkte Bedrohungen für die Bürger des Staates Israel und die israelischen Soldaten zu beseitigen", sagte ein Armeevertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Konkrete Angaben zu den Standorten der Soldaten machte er nicht.
Zuvor hatten israelische Medien über Aktivitäten der Armee nördlich der "gelben Linie" berichtet. Gemeint ist damit die Abgrenzung zu einer Art Pufferzone im Süden des Libanon, die rund zehn Kilometer hinter der Grenze liegt. Innerhalb dieser Zone sind israelische Truppen stationiert, eine Rückkehr der von dort geflohenen Bevölkerung ist untersagt.
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Explosion an Tanker vor Küste Omans: Treibstoff ausgetreten
Vor der Küste des Oman hat sich an einem Tanker nach einem mutmaßlich iranischen Angriff eine Explosion ereignet. Der Kapitän habe eine Explosion am Schiffsrumpf gemeldet, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) heute mit. Die Besatzung sei in Sicherheit, es sei aber Treibstoff ausgetreten und ins Meer geströmt. Schiffe in der Nähe wurden aufgerufen, die Gegend vorsichtig zu befahren.
Weil sich die Explosion nahe der Wasserlinie ereignete, könnte es sich um einen Angriff mit einem Drohnenboot handeln oder mit einer Haftmine, die am Schiffsrumpf angebracht wurde.
Seit Beginn des Iran-Kriegs vor drei Monaten wurden mehrfach Schiffe in der Straße von Hormus und angrenzenden Gewässern angegriffen. Weil die Meerenge faktisch für den Schiffsverkehr geschlossen ist, stecken nach US-Angaben rund 22.500 Seeleute an Bord von mehr als 1.550 Handelsschiffen im Persischen Golf fest.
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USA planen deutliche Reduzierung ihrer NATO-Militärbeiträge
Die USA wollen laut einem Bericht ihre militärischen Beiträge zur NATO deutlich reduzieren. Ein Gesandter des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth habe bei einem Treffen in Brüssel vergangene Woche die Verbündeten darüber unterrichtet, dass Washington künftig "erheblich weniger militärische Schlüsselfähigkeiten bereitstellen" werde, berichtete "Der Spiegel" am Dienstag. Demnach betreffen die Kürzungen unter anderem "US-Kampfjets, Kriegsschiffe, Drohnen oder Tankflugzeuge".
Den Angaben des deutschen Nachrichtenmagazins zufolge planen die USA, deutlich weniger strategische Bomber für die NATO abzustellen, der "Spiegel" berichtet über eine "Halbierung der bisherigen Zahl". Die Zahl der US-Kampfjets soll demnach um ein Drittel sinken. Das habe der US-Gesandte Alexander Velez Green, Chefberater des US-Staatssekretärs für Verteidigungspolitik, Elbridge Colby, hochrangigen Beamten der NATO-Partner bei dem Treffen hinter verschlossenen Türen mitgeteilt.
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