Ölvorräte schrumpfen rasant: Warnung vor Spritmangel im Sommer
Zusammenfassung
- IWF, Weltbank und IEA warnen vor möglichem Treibstoffmangel im Sommer aufgrund sinkender Ölvorräte.
- Die Normalisierung der Öltransporte durch die Straße von Hormuz ist laut Organisationen entscheidend für die Treibstoffsicherheit und Wirtschaft.
- USA und Iran verhandeln über eine Öffnung der Wasserstraße, während der Iran Gebühren für sichere Durchfahrten erhebt.
Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Internationale Energieagentur (IEA) haben vor einem Treibstoffmangel im Sommer gewarnt.
Derzeit würden die "weltweiten Ölvorräte in beispiellosem Tempo abgebaut, um den massiven Ausfall von Lieferungen durch die Straße von Hormus auszugleichen", erklärten die Organisationen am Freitag in Washington.
Wenn sich die Öltransporte nicht schnell normalisierten, drohten Risiken für die Treibstoffsicherheit und die gesamte Wirtschaft. Die USA verhandeln derzeit mit dem Iran über ein vorläufiges Abkommen, das nach US-Angaben eine Öffnung der Straße von Hormusohne Gebühren für die Schifffahrt vorsieht.
Die iranische Nachrichtenagentur Fars bestritt dagegen, dass es eine solche Klausel gebe.
Durch die Meerenge wird normalerweise ein großer Teil des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels abgewickelt. Der Iran blockiert die Wasserstraße seit Kriegsbeginn Ende Februar weitgehend. Seit Ende April erhebt Teheran nach eigenen Angaben eine Gebühr, wenn Tanker die Straße von Hormuz sicher durchfahren wollen.
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