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Der österreichische Fußball-Bundesligist LASK und der niederländische Topclub Ajax Amsterdam haben eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Ajax gilt als einer der besten Ausbildungsvereine in Europa, von der Expertise des vierfachen Champions-League-Siegers und niederländischen Rekordmeisters in Trainingsmethodologie, Talentförderung und Scouting soll künftig auch der Linzer Traditionsverein profitieren.

"Die enge Zusammenarbeit mit einem Club, der eine große Geschichte mit Weltklasse-Expertise in der Spielerentwicklung und der Integration junger Talente auf höchstem Niveau verbindet, ist eine großartige Chance, uns weiterzuentwickeln", wurde LASK-Geschäftsführer Siegmund Gruber in einer Aussendung am Mittwoch zitiert. Der LASK wird Mitglied in einem großen Netzwerk, Ajax hat Partnerclubs in Mexiko (CF Pachuca, Club Leon), Spanien (Real Oviedo), Italien (Como 1907) oder Japan (Gamba Osaka).

Alle zwölf Fußball-Bundesligisten haben die Lizenz für die nächste Saison gleich in erster Instanz erhalten. Zudem erteilte der für die Lizenzerteilung zuständige Senat 5 der Bundesliga auch den vier am Aufstieg aus der 2. Liga interessierten Vereinen Admira Wacker, SKN St. Pölten, Vienna und Austria Lustenau die Spielgenehmigung für die oberste Spielklasse. Keine Bundesligalizenz erhielten dagegen der FAC und SW Bregenz. Das gab die Bundesliga am Mittwoch bekannt.

Wie erwartet erhielt Rapid die Lizenz für die Saison 2026/27 ohne Auflagen. Somit ist auch Rapid II weiterhin an der Teilnahme an der 2. Liga berechtigt. Die erstmalige Lizenzierung in der Frauen-Bundesliga ergab, dass die SK Rapid Frauen im Falle eines Aufstiegs ebenfalls spielberechtigt wären.

Beim FAC fehlt nur die Trainer-Lizenz

Von den zwölf Bundesligisten bekam lediglich die finanziell angeschlagene Wiener Austria Auflagen. Die Violetten müssen "aktualisierte geprüfte finanzielle Zukunftsinformationen" liefern. Dieselbe Auflage im Falle eines Aufstiegs erhielten Zweitliga-Tabellenführer St. Pölten und die Admira, nicht aufsteigen dürfen der FAC aus personellen und Bregenz aus infrastrukturellen Gründen.

Die Lizenz für die höchste Spielklasse wurde dem FAC in erster Instanz verwehrt, weil Cheftrainer Sinan Bytyqi derzeit nur die UEFA-A-Lizenz hat und nicht die UEFA-Pro-Lizenz. Der FAC kann in den nächsten acht Tagen diese Anforderung erfüllen und die Lizenz in zweiter Instanz beantragen. Sollte der Aufstieg in die Bundesliga gelingen, würde der FAC in der Generali-Arena seine Heimspiele austragen.

Es war die große Tennis-Meldung im Dezember: Seit spielt die gebürtige Russin Anastasia Potapowa für Rot-weiß-rot. Die dreifache Turniersiegerin, die vor drei Jahren in Linz triumphierte, tritt beim Upper Austria Ladies in Linz erstmals in ihrem neuen Heimatland an. Am Mittwoch (nicht vor 16.00 Uhr) ist sie nach dem Doppelauftritt mit Lilli Tagger am Montag gegen Zhang Shuai aus China im Einzel vor heimischen Fans im Einsatz.

Die seit 30. März 25-Jährige begründete nochmals genauer, warum sie einen österreichischen Pass wollte. „Der Grund Nummer eins ist: Als Tennisspielerin will ich mich verbessern, und ich finde, in diesem Land ist es der bessere Platz, es zu tun. Es war ein notwendiger Schritt, auch was das Reisen und die Logistik betrifft. Wir haben in Wien einen sehr guten Flughafen, ich kann immer zurückkommen. Es macht es leicht, mich als Athlet zu entwickeln“, erklärte die in Saratow geborene Potapowa. 

Alles läuft für den SKN. St. Pölten hat vier Spiele in Folge gewonnen, führt mit drei Punkten Vorsprung auf Lustenau und fährt mit äußerst breiter Brust zum Spitzenspiel der 2. Liga nach Vorarlberg am Freitag bei der Austria.

Kurioserweise hat SKN-Trainer Cem Sekerlioglu die Frage „Was kann St. Pölten im Titelrennen noch stoppen?“ bereits vor sechs Monaten gehört.

Von 1 auf 5 und wieder zurück 

Der Wiener blieb damals, bei acht Punkten Vorsprung auf den Zweiten, ebenso ruhig wie im hartnäckigen Tief, das mit einem 1:3 gegen Amstetten vor fünf Wochen den Rückfall auf Rang fünf brachte.

Auch jetzt, im neuerlichen SKN-Hoch, muss sich der 47-Jährige nicht verstellen.

Der HC Pustertal steht erstmals im Finale der ICE-Eishockeyliga und spielt gegen die Graz99ers um den Titel. Die Südtiroler gewannen am Dienstag in Bruneck Spiel fünf der Halbfinalserie gegen Olimpija Ljubljana mit 2:1 nach Verlängerung und entschieden die "best of seven"-Serie mit 4:1 für sich. Die Finalserie (best of seven) beginnt nächsten Mittwoch (15. April) in Graz.

Nicolai Meyer brachte die Slowenen im Powerplay in Führung (39.), Austin Osmanski (53.) schoss die Partie in die Verlängerung, die nicht lange dauerte. Nach 66 Sekunden der Overtime entschied Luca Zanatta das Halbfinalduell zugunsten der Pustertaler Wölfe.

Die ursprüngliche Überlegung, die Finalserie mit Beginn am kommenden Sonntag vorzuverlegen, ist aufgrund behördlicher Vorgaben nicht möglich. Dabei würde es nämlich bei den vier potenziellen Heimspielen der 99ers zu Terminkollisionen mit parallel stattfindenden Fußball-Bundesliga-Begegnungen von Sturm und dem GAK in Graz kommen.

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