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Superstar Johannes Hösflot Kläbo hat am vorletzten Tag der Olympischen Winterspiele eine weitere historische Marke gesetzt. Der Norweger siegte im 50-km-Langlauf in klassischer Technik samt Massenstart vor seinen Landsmännern Martin Löwström Nyenget und Emil Iversen und ist damit der erste Athlet, der bei ein und denselben Spielen sechs Goldene erobert.

Zur lebenden Legende hatte sich der 29-Jährige bereits Tage zuvor gemacht, insgesamt hält er nun bei elf Olympia-Triumphen. In einem Ausscheidungsrennen, das ohne den außer Form befindlichen und verfrüht abgereisten Österreicher Mika Vermeulen über die Bühne ging, setzte sich das norwegische Medaillentrio zur Hälfte bereits entscheidend ab. Auf den letzten Kilometern fiel erst Iversen zurück, im Finish ließ Kläbo mit einem Sprint schließlich auch seinen letzten Kontrahenten Nyenget stehen und machte den totalen Triumph perfekt.

In allen der sechs Langlauf-Rennen dieser Spiele, inklusive zweier Team-Bewerbe, stand er ganz oben. Damit überholte er den ehemaligen US-Eisschnellläufer Eric Heiden, mit dem er sich seit Mittwoch die Bestmarke noch geteilt hatte. Mit nunmehr elf Goldenen bei den Spielen in Pyeongchang 2018 (3), Peking 2022 (2) und Mailand/Cortina ist Kläbo einsame Spitze. Seine in dieser Wertung bis dahin führenden Landsleute Marit Björgen, Ole Einar Björndalen und Björn Dählie hatte er bereits am vergangenen Sonntag mit Gold Nummer neun überholt.

Am Freitag feierte die Vienna einen überraschenden 2:1-Sieg zum Frühjahrsauftakt gegen Tabellenführer SKN St. Pölten und holte die Niederösterreicher damit von der Spitze der Liga. Neuer Leader ist Austria Lustenau nach einem 2:1-Erfolg gegen Kapfenberg.

Am Samstagvormittag präsentierten die Wiener nun eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft. Mit Dieter Elsneg als neuem Sportdirektor wurde die Nachfolge von Andreas Ivanschitz geklärt. Der Ex-Teamkapitän war von Jänner 2023 bis November 2025 als Sportchef im Amt.

Elsneg war zuletzt Sportdirektor beim GAK und führte die Grazer als solcher im Jahr 2024 in die Bundesliga. Im September trat der 36-Jährige dann nach einem enttäuschenden Saisonstart der Rotjacken von seinem Posten zurück.

Zum Jahresstart eine Cup-Pleite, danach ein enttäuschendes Unentschieden im ersten Heimspiel und zuletzt eine schwache Leistung bei einer Auswärtsniederlage – klingt exakt nach Rapid, ist aber der WAC im Jahr 2026.

Auch davor ist es für die Wolfsberger ähnlich schlecht gelaufen wie für den aktuell größten Krisenklub der Liga: Nur einen Sieg feierte der Noch-Cupsieger in den vergangenen neun Pflichtspielen.

Zuletzt gab es ein Donnerwetter von WAC-Präsident Dietmar Riegler beim Training. Der Langzeit-Boss der Kärntner stärkt Trainer Ismail Atalan und sieht die seit dem Abgang von Ex-Coach Kühbauer strauchelnden Kicker in der Pflicht, weil es „den besten Kader der Vereinsgeschichte“ gebe.

Wer sind die Stars der Olympischen Spiele von Milano/Cortina 2026? Müssen das zwangsläufig jene Sportler sein, die die meisten Goldmedaillen gewonnen haben? Oder haben Leistungen anderer Athleten nicht einen ähnlichen Glanz?

Der KURIER präsentiert Stars, die allesamt bei diesen Winterspielen im Rampenlicht standen. Sei es, weil sie wie Lindsey Vonn vor einem Millionenpublikum gestürzt sind oder weil ihnen die Teilnahme an Olympia verweigert wurde, wie es zum Beispiel beim ukrainischen Skeletonpiloten Wladislaw Heraskjewitsch der Fall war.

Manche Stars haben es nicht in die Ergebnislisten geschafft, obwohl es von ihnen sogar ein Zielfoto gibt. Der aufgeweckte Hund, der beim Langlaufsprintrennen über die Zielgerade in Tesero gehirscht war, ist inzwischen auf Social Media eine Berühmtheit.

Oliver Glasner hat mit feiner Selbstkritik die Spekulationen über ein schnelles Aus bei Crystal Palace befeuert. "Ich bin einfach nicht gut genug, um die Spieler zu ersetzen, die wir verkauft haben", sagte der 51-jährige Oberösterreicher auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der englischen Fußball-Premier-League gegen Schlusslicht Wolverhampton Wanderers am Sonntag. Glasners Aussage darf auch als erneute Kritik an den Club-Besitzern verstanden werden.

Bereits im Jänner hatte der Coach mit einer Wutrede für Aufsehen gesorgt, in der er die Vereinsführung für die Abgänge der Leistungsträger Marc Guehi (zu Manchester City) und Eberechi Eze (zu Arsenal) scharf kritisiert hatte.

Vorzeitiges Ende? "Mal sehen, was die Zukunft bringt"

Auf die Frage, ob er bis zum Saisonende bei Crystal Palace bleiben wolle, antwortete er: "Mal sehen, was die Zukunft bringt. Das wissen wir nie." Fest steht bereits, dass Glasner seinen Vertrag nicht verlängern wird. Gültig ist dieser noch bis zum Ende dieser Saison.

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