Nach Siegen gegen Salzburg und Rapid: Austria verliert in Altach

Ohne den kranken Aleksandar Dragovic setzte es im Ländle die erste Niederlage im neuen Jahr.
Die Austria verlor in Altach

Mit zwei 2:0-Siegen gegen Salzburg und Rapid war die Austria nach Wunsch ins neue Jahr gestartet. Nun setzte es den ersten Dämpfer in Form eines 1:2 in Altach.

Die Austria musste im Ländle ohne ihren Leithammel Aleksandar Dragovic auskommen. Der Ex-Teamspieler, der das Derby vor einer Woche trotz Krankheit bestritten hatte, war noch immer nicht fit und entschied sich nun für eine Pause. An seiner Stelle rückte der Koreaner Lee aus dem defensiven Mittelfeld in die Dreier-Abwehrkette. Der 18-jährige Philipp Maybach rückte als einziger Austrianer im Vergleich zur Vorwoche in die Startelf.

Für die Veilchen war die Ausgangslage diesmal gänzlich anders als bei den ersten beiden Siegen im Jahr 2026 gegen Salzburg und im Derby gegen Rapid. Erstmals fand man sich in der Favoritenrolle wieder. Allerdings: Die Austria legte das Spiel nicht wie ein solcher an, sondern überließ den Vorarlbergern zunächst einmal den Ball. Rund 60 Prozent Ballbesitz hatten die Altacher in der ersten halben Stunde. Und sie sollten für ihre Bemühungen belohnt werden. Der 21-jährige Filip Milojevic sprang bei einer Ecke am höchsten und traf per Kopf ins linke Eck (31.).

Erstmals 2026 sah sich die Austria mit einem Rückstand konfrontiert. Aber nicht lange. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau der Altacher lupfte Eggestein den Ball sehenswert über Goalie Stojanovic zum Ausgleich ins Netz (33.). Damit nicht genug, gingen die Gastgeber postwendend erneut in Führung. Ouedraogo traf volley, nachdem die Austria-Abwehr die Zuordnung verloren hatte und er völlig alleine gelassen wurde (34.).

Drei Tore innerhalb von nur 2:50 Minuten. So kann es weitergehen, mochte man meinen. Gings aber nicht.

Schwere Kost

Nach Seitenwechsel musste sich die Austria annähern und tat sich dabei schwer. Eggestein scheiterte aus spitzem Winkel (54.). Näher waren die Altacher dem 3:1. Milojevic, abermals per Kopf nach einem ruhenden Ball, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Austria-Goalie Sahin-Radlinger.

Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Ranftl, der nach Idealflanke von Eggestein aber knapp verfehlte (83.). Es blieb dabei: Die Violetten traten die weite Heimreise mit leeren Händen an.

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