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Der Grund für die nun geplante Verlegung des WM-Quartiers der iranischen Nationalmannschaft nach Mexiko war laut Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum die mangelnde Bereitschaft der USA, das Team aufzunehmen. "Die Vereinigten Staaten wollen nicht, dass die iranische Nationalmannschaft in den USA übernachtet", sagte die mexikanische Staatschefin. Laut Sheinbaum hat die FIFA Mexiko gefragt, ob es bereit wäre, die Iraner unterzubringen.

Die Antwort laute: "Ja, kein Problem, wir haben keinerlei Einwände", so die Staatschefin. Der neue Standort soll die an der Grenze zu den USA gelegene Stadt Tijuana werden, wie auch die FIFA bestätigte. Die Einzelheiten würden noch geprüft, sagte Sheinbaum. Ursprünglich sollte das Nationalteam des Irans in Tucson im US-Bundesstaat Arizona unterkommen.

Spielplan unverändert

Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fußballverbandes, hatte als offiziellen Grund für die Verlegung des Quartiers die Entfernung nach Los Angeles genannt, wo der Iran seine ersten beiden Gruppenspiele gegen Neuseeland und Belgien bestreitet. Durch die Nähe des Quartiers zur US-amerikanischen Grenze betrage die Anreise nach Los Angeles nur eine knappe Stunde. Auch die Probleme im Zusammenhang mit Visa und der Einreise seien so weitestgehend geklärt, sagte der Verbandspräsident.

Der VfL Wolfsburg muss nach 29-jähriger Bundesligazugehörigkeit in die zweite deutsche Fußball-Liga absteigen. Die "Wölfe" unterlagen im Relegationsrückspiel in Paderborn 1:2 nach Verlängerung. Das Hinspiel hatte 0:0 geendet.

Für Paderborn, den Dritten der Zweitligasaison, ist es der dritte Oberhaus-Aufstieg nach 2014 und 2019. Das Abenteuer dauerte dann jeweils nur eine Saison. Laurin Curda erzielte das Goldtor (100.) für den ab der 14. Minute in Überzahl spielenden SC.

Dabei führten die Wolfsburger schon nach zwei Minuten durch einen Treffer von Dzenan Pejcinovic. Weil aber Joakim Maehle noch in der Startviertelstunde innerhalb von vier Minuten zweimal Gelb sah, wechselte das Momentum wieder. Mit einem Spieler mehr dominierte Paderborn nach Belieben, schaffte aber außer dem Ausgleich durch Filip Bilbija (38.) lange Zeit keinen zweiten Treffer. Zweimal trafen die Paderborner nur Metall.

Will Österreich erneut am WM-Viertelfinale teilnehmen, braucht es ein kleines Eishockey-Wunder. Titelverteidiger und Olympiasieger USA ist am Dienstag (16.20 Uhr, ORF 1) gegen das ÖEHV-Team trotz bisher wenig überzeugender Auftritte in der Schweiz klarer Favorit. Die Österreicher haben nach ihrem starken Start mit drei Siegen zuletzt gegen Topnationen drei klare Niederlagen kassiert, am Sonntag ein 2:5 gegen Finnland.

Nun wartet mit den US-Amerikanern um Matthew Tkachuk und Isaac Howard als Showdown um den Aufstieg ein weiterer harter Brocken. „Wir glauben an die Chance und hoffen auf ein großes Spiel“, sagte Teamchef Roger Bader, merkte aber auch an, dass sein Team über sich hinauswachsen müsse, denn „die USA sind immer noch die USA“.

Der Abschied des FC Wacker Innsbruck aus den Niederungen des Amateurfußballs hätte würdiger und wuchtiger nicht ausfallen können. Wie viele Vereine werden schon mit dem Echo und dem Rückenwind von 10.288 Fans zurück in die Bundesliga geschickt?

Das Finale des Kerschdorfer Tirol Cup war noch einmal ein schlagender Beweis, dass der Traditionsklub aus Innsbruck in andere Gefilde gehört.

Beeindruckende Kulisse 

Dass sich Westliga-Meister Wacker gegen das Zweierteam von WSG Tirol mit 3:1 durchsetzte? Geschenkt. Weit imposanter war da die Kulisse im Tivolistadion, von der etliche Bundesligisten nur träumen können.

Eine sehr anspruchsvolle Finalwoche trennt Felix Gall noch vom erhofften Podestplatz beim Giro d'Italia. Der Osttiroler rangiert bei der Italien-Radrundfahrt nach mehreren Glanzauftritten im Gebirge an der dritten Stelle. Hält er diese Position bis Sonntag, würde er das erst zweite Top-Drei-Ergebnis eines Österreichers in der über 100-jährigen Geschichte der Grand Tours schaffen. Bisher gelang das erst Adolf Christian vor 69 Jahren als Dritter bei der Tour de France.

Beim Giro ist ein fünfter Rang von Georg Totschnig im Jahr 2003 das rot-weiß-rote Topergebnis. Knüpft der im Vorjahr bei der Tour fünftplatzierte Gall bei der Italien-Rundfahrt nach dem letzten Ruhetag an das bisher Gezeigte an, ist sogar Platz zwei durchaus realistisch. Denn der nur eine halbe Minute vor ihm liegende Außenseiter Afonso Eulalio hat zuletzt merklich geschwächelt. Den Portugiesen und auch seine ersten Verfolger um Thymen Arensman sollte Gall mit Hilfe seiner Decathlon-Teamkollegen um Gregor Mühlberger weiterhin im Griff haben.

Osttiroler hinter Vingegaard "best of the rest"

"Bisher läuft es besser als erwartet. Ich habe meine Form in den Bergen bestätigt. Das gibt mir Selbstvertrauen für die letzte Woche", sagte Gall am Montag nach einem Intervall-Training in der Nähe von Mailand. Stärker als der Wahl-Salzburger war in den ersten zwei Wochen bergauf nur Topfavorit Jonas Vingegaard. Der zweimalige Tour-de-France-Sieger liegt bereits fast drei Minuten vor ihm. "Von Jonas geschlagen zu werden, ist auf jeden Fall keine Schande. Es ist cool, sozusagen 'best of the rest' zu sein", sagte Gall. Der Däne und dessen Visma-Team seien im Normalfall nicht zu gefährden. "Nicht wirklich, sie sind das stärkste Team, er ist der stärkste Fahrer. Ich konzentriere mich auf mich selbst und den Kampf um das Podium."

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