Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Warum Rapid-Trainer Hoff Thorup am Wochenende durchgearbeitet hat

„So ist es gerade noch akzeptabel“, sagt Hoff Thorup nach dem 3:0 gegen Ried. Der Rapid-Trainer blickt sehr positiv in die Zukunft, dabei muss sich vor allem ein Faktor ändern.
Torschütze Jakob Schöller lässt sich gratulieren.

Nach dem 3:0 gegen Ried zieht Johannes Hoff Thorup ein selbstkritisches Resümee: „So ist es gerade noch akzeptabel. Aber mehr war die Saison nicht.“

Der Rapid-Trainer sieht dafür viele Gründe und hebt einen hervor: „Es braucht mehr Beständigkeit. Das geht am besten durch eine klare Identität. Die wird kommende Saison stärker zu sehen sein.“

Das wird mit der Viererkette sein („meine liebste Formation“), aber warum war die erst beim 3:0 zu sehen? „Es wäre zu einfach zu sagen, mit dem 4-2-3-1 läuft es automatisch. Es liegt auch an den verfügbaren Spielern.“ 

Sogar ein Test aus dem Jänner wurde analysiert 

Verraten hat der Däne, dass nach dem 1:2 am Wochenende durchgearbeitet wurde: „Meine Assistenten habe ich gar nicht mehr heimgelassen. Wir haben alles analysiert. Sogar den Testsieg gegen Mura im Jänner, weil dieser Gegner eine Struktur wie Ried hatte.“

Das hat sich ausgezahlt.

Nach der ersten Erleichterung blickt Hoff Thorup sehr positiv in die kommende Saison: „Gegen Sturm war Platz 1 möglich, beim LASK wieder. Und in Graz noch Rang drei – wir haben alles vergeben. Aber das Positive ist: Obwohl so viel schiefgegangen ist, hat nicht viel gefehlt. Wir werden ein konkurrenzfähigeres Team auf den Rasen stellen.“

PK SK RAPID PRÄSENTATION DES NEUEN CHEFTRAINERS JOHANNES HOFF THORUP

Rieds Senft lobt Schöller 

Matchwinner Jakob Schöller meinte zu seinem Doppelpack ganz demütig: „Im Frühjahr ist es mir besser gelungen, bei Standards die richtigen Räume zu finden.“

Der zu Karlsruhe wechselnde Ried-Trainer Max Senft lobt als Meister der Standards: „Das erste war ein echtes Qualitätstor. Unglaublich, wie sich Schöller da gegen uns durchgesetzt hat.“ 

Rapid-Tormann Hedl umarmt einen Mitspieler.

Erleichterung bei Rapid nach dem 3:0 gegen Ried.

Niki Wurmbrand brachte es auf den Punkt: „Man kann sich nur wundern, warum wir wie vor einem Jahr wieder bis zum letzten Spiel warten müssen und dann so spielen.“

Matthias Seidl hatte fairerweise auch das Rieder Programm im Blick: „Nach vier Spielen in zehn Tagen hat man gemerkt, dass sie kaputt sind und eingehen.“

Beim eigenen Team sah der Kapitän ein „ewiges Auf und Ab, von Meisterträumen bis ganz schlecht und jetzt doch noch Europa.“

Kommentare