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Der steile Aufstieg von Mamadou Sangare geht weiter. Vor 25 Monaten hat sich der Mittelfeldmotor aus Hartberg verabschiedet, nun wartet das Abenteuer Premier League.

Brentford steht knapp davor, den Malier als neuen Rekordeinkauf zu erwerben. Laut L’Equipe werden Lens für den Ex-Rapidler 48 Millionen Euro Ablöse plus mögliche Boni geboten.

Trainer will Lieblingsspieler mitnehmen 

Crystal Palace lässt aber noch nicht locker. Glasner-Nachfolger Pierre Sage, der mit Sangare sensationell Vizemeister in Frankreich wurde, drängt die Londoner, ein Angebot über 50 Millionen abzugeben.

Freude herrscht darüber auch in Hütteldorf. Rapid hat nach dem Verkauf des Dauerläufers 2025 um acht Millionen zu Lens eine lukrative Weiterverkaufsbeteiligung ausgehandelt.

Die Formel 1 bleibt im Doppelpack. Wie der KURIER erfahren hat, haben sich ORF und ServusTV auf eine Sublizenzierung geeinigt. Die Rennen werden demnach weiterhin im Verhältnis 50:50 zwischen den beiden Sendern aufgeteilt – und das bis 2029.

Erst kürzlich hatte ServusTV bekanntgegeben, den eigenen Vertrag mit der Formel 1 um drei Jahre verlängert zu haben. Trainings, Qualifying, Sprintrennen und die Grand Prix sollen weiterhin linear und auf ServusTV On zu sehen sein. Zur Rolle des ORF hieß es öffentlich zunächst nur, man sei „in Gesprächen und optimistisch, die Zusammenarbeit fortsetzen zu können“. Nun steht fest: Die Gespräche sind bereits abgeschlossen.

Die sportliche Tabelle kennt jeder. Wie es sich anfühlt, für einen Klub zu arbeiten, weiß meist nur, wer selbst in der Kabine sitzt. Genau das versucht die VdF-Die Spielervereinigung seit Jahren sichtbar zu machen: mit einer anonymen Befragung, die inzwischen mehr als 500 Rückmeldungen aus 27 Klubs der Bundesliga und der 2. Liga umfasst. Bewertet werden zehn Bereiche des Arbeitsalltags, von der Pünktlichkeit der Gehälter bis zur medizinischen Betreuung, jeweils auf einer Skala von 0 bis 10. In Summe ergibt das maximal 100 Punkte.

Das Ergebnis: Der FC Red Bull Salzburg verteidigt die Spitze in der Bundesliga mit 96,7 Punkten. Blau-Weiß Linz folgt mit 89,0, der LASK liegt mit 81,2 Punkten auf Platz drei, knapp vor Rapid (80,3). Die LASK-Spieler loben vor allem die Infrastruktur, die Ausrüstung und die tägliche medizinische Versorgung – Werte über 8,5. In der 2. Liga setzt sich der FC Liefering mit 97,4 Punkten an die Spitze, vor St. Pölten (85,6) und Rapid II (84,0). Damit stellt der Salzburger Farmklub den höchsten Gesamtwert der gesamten Erhebung.

Am unteren Ende wird die Skala deutlich enger. In der Bundesliga trennen Salzburg und Schlusslicht Hartberg 35,9 Punkte, der WAC belegt mit 62,6 Punkten Rang elf. Noch größer ist der Abstand in der 2. Liga: Bregenz kommt nur auf 34,6 Punkte und bleibt in acht von zehn Kategorien unter der Fünf. Klagenfurt folgt mit 53,6 Punkten. Bei der Pünktlichkeit der Gehaltszahlungen sind die Werte teils dramatisch niedrig – Klagenfurt (1,5), Bregenz (2,3) und Admira (3,6) bilden das Schlusslicht.

Schlechte Ausrüstung

Über alle 27 Klubs gemittelt, schneiden Gehaltspünktlichkeit (8,33) und Vertragsklarheit (8,14) am besten ab. Aufholbedarf sehen die Spieler bei der Ausrüstung (6,40) und der Infrastruktur (6,76). Auch der Austausch zwischen sportlicher Leitung und Mannschaft (6,92) sowie die medizinische Betreuung bei Verletzungen (6,98) bleiben ausbaufähig.

Der neue britische Premierminister Andy Burnham und der ehemalige FIFA-Präsident Joseph Blatter üben heftige Kritik an den jüngsten Plänen des Fußball-Weltverbandes, einen Teil der kommerziellen Rechte an seinen Turnieren an Investoren zu verkaufen. Künftige WM-Turniere sollen dann unter dem Dach eines neuen Unternehmens organisiert werden, dessen Mehrheitseigentümer die FIFA wäre.

„Der Fußball gehört nicht den Investoren. Er gehört den Menschen, die die Tribünen füllen, die an den Seitenlinien stehen, Woche für Woche, bei Regen und bei Sonne“, sagte Großbritanniens Regierungschef Burnham in einem Instagram-Video. „Die WM ist kein Produkt, sie ist der großartigste Wettbewerb auf der Welt. Sie hat niemals jemandem gehört, damit man sie verkaufen kann. Der Fußball hat immer den Anhängern gehört, und er wird es auch immer.“

Blatter missfallen Pläne

In einem Post bei X kritisierte Blatter einmal mehr auch seinen Nachfolger Gianni Infantino und dessen Beziehung zu US-Präsident Donald Trump. „Die enge Beziehung zwischen dem FIFA-Präsidenten und dem US-Präsidenten hat eine finanzielle Dimension angenommen, die dem Fußball erheblichen Schaden zufügt. Niemand hat das Recht, unseren Sport zu verkaufen“, schrieb der 90-jährige Schweizer. Bei den Plänen seien auch Personen aus dem Umfeld der US-Regierung von Trump einbezogen worden, hatte die britische Zeitung „Times“ zuvor berichtet.

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