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Die berühmteste Abfahrt der Welt lässt sich nicht nur auf zwei Brett'ln bewältigen. Über die letzten Jahre wurde die legendäre Streif in Kitzbühel auf verschiedenste Weise bezwungen. 

Die Extremsportler von Red Bull, einer der großen Geldgeber des Hahnenkamm-Spektakels, lassen sich jeden Winter etwas Neues einfallen.

So tobte sich einst Max Verstappen mit einem Formel-1-Boliden auf der Streif aus. Moto-GP-Star Marc Marquez raste mit einem Motorrad über die Mausefalle. 

Der Osttiroler Mountainbike-Künstler Fabio Wibmer bezwang die Abfahrt wagemutig auf zwei Rädern. 2025 zog Kunstflieger Dario Costa seine Flugshow ab.

Real Madrid behauptete seinen Status als umsatzstärkster Fußballklub der Welt. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten jährlichen Bericht "Football Money League" von Deloitte hervorgeht, brachte es der Verein von David Alaba im Geschäftsjahr 2024/25 auf einen bisher von keinem Klub erreichten Umsatz von 1,161 Milliarden Euro und führt damit die Rangliste vor dem FC Barcelona (975 Mio. Euro), Konrad Laimers Bayern München (861) und Paris Saint-Germain (837) an.

Klubs aus der Premier League stark vertreten

Dahinter folgen mit Liverpool (836), Manchester City (829), Arsenal (822), Manchester United (793), Tottenham (673) und Chelsea (584) sechs Vertreter der englischen Premier League. Die 20 umsatzstärksten Klubs setzten erstmals mehr als zwölf Milliarden Euro um, womit der Vorjahreswert um elf Prozent übertroffen wurde. Umsatzstärkster Frauen-Klub ist Manuela Zinsbergers Arsenal Women FC mit 25,6 Mio. Euro.

Julia Grabher ist in der zweiten Runde der Australian Open in Melbourne ausgeschieden. Die 29-jährige Vorarlbergerin musste sich am Donnerstag der als Nummer 31 gesetzten Russin Anna Kalinskaja nach 73 Minuten glatt 3:6,3:6 geschlagen geben. 

Sie verpasste damit ihren erstmaligen Einzug in eine dritte Runde bei einem Tennis-Major-Turnier. Grabher hatte zum zweiten Mal nach den French Open 2023 die Auftakthürde überstanden.

"Es war ein bisserl schwierig, es war ziemlich windig. Insgesamt hat sich meine Gegnerin einfach besser darauf eingestellt", stellte Grabher trocken fest. Sie selbst habe zu viele Fehler gemacht. "Trotzdem bin ich zweimal gut in den Satz gestartet, ich habe zweimal 2:0 gehabt und heute die Chancen ausgelassen."

Rankingverbesserung auf etwa Platz 77

Grabher hatte im ersten Satz das Rebreak zum 2:2 bekommen und gab dann zum 3:5 ihren Aufschlag zu Null ab. Kalinskaja nutzte dann ihren dritten Satzball zum 6:3. Im zweiten Durchgang führte der Schützling von Günter Bresnik mit 3:1, machte danach aber kein Game mehr. Dennoch wird sich die Dornbirnerin, die vor einer Verletzung schon auf Platz 54 zu finden war, in der WTA-Weltrangliste verbessern. Im Live-Ranking liegt sie auf Position 77 und damit um 18 Plätze höher als zuletzt.

"Insgesamt geht es sicher in die richtige Richtung. Ich habe einen guten Erstrundensieg hier gehabt, aber heute leider nicht geschafft, mein Spiel so zu spielen, wie ich es mir vorgenommen habe", bilanzierte Grabher.

Es sind die Tage, auf die man sich im österreichischen Tennis besonders freut. Wenn eine Nummer eins des Landes die Nummer eins der Welt bei einem Grand-Slam-Turnier fordert.

Anastasia Potapova tut dies, und zwar am Freitag, bei den Australian Open wartet da die Belarussin Aryna Sabalenka, die hier in den jüngsten drei Endspielen stand, zwei davon gewonnen hat und damit durchaus den Namen Queen von Melbourne verdient.

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