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Der österreichische Fußball-Bundesligist LASK und der niederländische Topclub Ajax Amsterdam haben eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Ajax gilt als einer der besten Ausbildungsvereine in Europa, von der Expertise des vierfachen Champions-League-Siegers und niederländischen Rekordmeisters in Trainingsmethodologie, Talentförderung und Scouting soll künftig auch der Linzer Traditionsverein profitieren.

"Die enge Zusammenarbeit mit einem Club, der eine große Geschichte mit Weltklasse-Expertise in der Spielerentwicklung und der Integration junger Talente auf höchstem Niveau verbindet, ist eine großartige Chance, uns weiterzuentwickeln", wurde LASK-Geschäftsführer Siegmund Gruber in einer Aussendung am Mittwoch zitiert. Der LASK wird Mitglied in einem großen Netzwerk, Ajax hat Partnerclubs in Mexiko (CF Pachuca, Club Leon), Spanien (Real Oviedo), Italien (Como 1907) oder Japan (Gamba Osaka).

In dem erstmals für die Frauen-Bundesliga durchgeführten Lizenzierungsverfahren bekamen zehn Bewerber, darunter neun Bundesligisten und Zweitligist SK Rapid, die Spielberechtigung für die Saison 2026/27. Das teilte die Liga am Mittwoch mit. Der frühere Serienmeister USV Neulengbach hat wie erwartet keine Lizenz für die kommende Saison in der Frauen-Fußball-Bundesliga erhalten, da die nötigen Unterlagen fehlten - der KURIER berichtete

Neulengbach hatte in der Vorwoche den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens angekündigt. Das soll nun aber zunächst nicht passieren, bestätigte Vereinsobmann Thomas Wirnsberger gegenüber dem ORF Niederösterreich. Der Verein hat nun die Chance, mit möglichen Geldgebern die Zukunft zu retten - und möglicherweise die Lizenz in der zweiten Instanz - bis 15. April - zu erhalten. Sportdirektorin Maria Wolf habe bereits Kontakt zu einem Financier aufgenommen, der bereit wäre, den Klub mit "hohem Werbewert" zu übernehmen. 

Alle zwölf Fußball-Bundesligisten haben die Lizenz für die nächste Saison gleich in erster Instanz erhalten. Zudem erteilte der für die Lizenzerteilung zuständige Senat 5 der Bundesliga auch den vier am Aufstieg aus der 2. Liga interessierten Vereinen Admira Wacker, SKN St. Pölten, Vienna und Austria Lustenau die Spielgenehmigung für die oberste Spielklasse. Keine Bundesligalizenz erhielten dagegen der FAC und SW Bregenz. Das gab die Bundesliga am Mittwoch bekannt.

Wie erwartet erhielt Rapid die Lizenz für die Saison 2026/27 ohne Auflagen. Somit ist auch Rapid II weiterhin an der Teilnahme an der 2. Liga berechtigt. Die erstmalige Lizenzierung in der Frauen-Bundesliga ergab, dass die SK Rapid Frauen im Falle eines Aufstiegs ebenfalls spielberechtigt wären.

Beim FAC fehlt nur die Trainer-Lizenz

Von den zwölf Bundesligisten bekam lediglich die finanziell angeschlagene Wiener Austria Auflagen. Die Violetten müssen "aktualisierte geprüfte finanzielle Zukunftsinformationen" liefern. Dieselbe Auflage im Falle eines Aufstiegs erhielten Zweitliga-Tabellenführer St. Pölten und die Admira, nicht aufsteigen dürfen der FAC aus personellen und Bregenz aus infrastrukturellen Gründen.

Die Lizenz für die höchste Spielklasse wurde dem FAC in erster Instanz verwehrt, weil Cheftrainer Sinan Bytyqi derzeit nur die UEFA-A-Lizenz hat und nicht die UEFA-Pro-Lizenz. Der FAC kann in den nächsten acht Tagen diese Anforderung erfüllen und die Lizenz in zweiter Instanz beantragen. Sollte der Aufstieg in die Bundesliga gelingen, würde der FAC in der Generali-Arena seine Heimspiele austragen.

Es war die große Tennis-Meldung im Dezember: Seit spielt die gebürtige Russin Anastasia Potapowa für Rot-weiß-rot. Die dreifache Turniersiegerin, die vor drei Jahren in Linz triumphierte, tritt beim Upper Austria Ladies in Linz erstmals in ihrem neuen Heimatland an. Am Mittwoch (nicht vor 16.00 Uhr) ist sie nach dem Doppelauftritt mit Lilli Tagger am Montag gegen Zhang Shuai aus China im Einzel vor heimischen Fans im Einsatz.

Die seit 30. März 25-Jährige begründete nochmals genauer, warum sie einen österreichischen Pass wollte. „Der Grund Nummer eins ist: Als Tennisspielerin will ich mich verbessern, und ich finde, in diesem Land ist es der bessere Platz, es zu tun. Es war ein notwendiger Schritt, auch was das Reisen und die Logistik betrifft. Wir haben in Wien einen sehr guten Flughafen, ich kann immer zurückkommen. Es macht es leicht, mich als Athlet zu entwickeln“, erklärte die in Saratow geborene Potapowa. 

Es sind die Abende, die in Erinnerung bleiben. Für Manuel Neuer war am Dienstag so einer. Zwei Jahre nach seinem folgenschweren Fehler im Estadio Santiago Bernabeu kehrte der Bayern-Kapitän an den Ort der Enttäuschung zurück – und schrieb die Geschichte neu. Beim 2:1-Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid war der 40-Jährige nicht nur stark. Er war der entscheidende Faktor.

Immer wieder stemmte sich Neuer gegen die Offensivwucht der Madrilenen, parierte gegen Kylian Mbappé und Vinicius Junior, hielt die knappe Führung fest. Dass am Ende Luis Diaz und Harry Kane die Tore erzielten, geriet fast in den Hintergrund.

„Es war ein wichtiger Tag, ein wichtiges Spiel für mich“, sagte Neuer danach – und meinte damit wohl mehr als nur das Ergebnis.

Auch international war schnell klar, wer im Bernabéu den Ton angegeben hatte. Spaniens As sprach von einer „heldenhaften Leistung“, während Marca festhielt: „Neuer rettet die Führung.“ In England schrieb der Guardian, Bayerns „40 Jahre alter Torhüter hielt sie gerade noch vom Leibe“. Und selbst in der Schweiz war man sich einig: „Mann des Spiels war allerdings Manuel Neuer.“ 

Wie lange noch?

Während der FC Bayern nach dem ersten Auswärtssieg in Madrid seit 25 Jahren nun groß träumt und vom Halbfinale nur noch einen Schritt entfernt ist, rückt eine andere Frage fast zwangsläufig in den Fokus: Wie lange kann einer wie Neuer dieses Niveau noch halten?

Der Weltmeister von 2014 hat diese Frage eigentlich schon beantwortet – zumindest auf internationaler Ebene. Im August 2024, kurz nach dem Aus bei der EM 2024, erklärte Neuer seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. Nach mehr als 120 Länderspielen und über einem Jahrzehnt als prägende Figur wollte er bewusst Platz für die nächste Generation machen – und den Zeitpunkt selbst bestimmen.

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