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Die Spieler von Paris SG und Bayern München haben Atletico Madrid und Arsenal London wahrlich einen Bärendienst erwiesen. Denn nach dem Spektakel im ersten Semifinale der Champions League am Dienstag (5:4) konnten die beiden anderen Halbfinalisten 24 Stunden später im Grunde nur mehr abstinken.

Von einem Torfestival war das Duell zwischen Atletico Madrid und Arsenal dann auch erwartungsgemäß weit entfernt. Spannend war das Kräftemessen aber allemal. Das 1:1 lässt für das Rückspiel in einer Woche in London alles offen.

Alarmstufe rot

Es war im Vorfeld schon zu erwarten, dass sich die beiden Teams nicht mit offenem Visier begegnen würden: Atletico ist unter Langzeitcoach Simeone bekannt für seinen pragmatischen Zweckfußball ohne Schnörkel, Arsenal wiederum hat nach einigen Rückschlägen in den letzten Wochen viel von seiner Leichtigkeit und Spielfreude verloren.

Jannik Sinner setzt seinen beeindruckenden Erfolgslauf fort. Seit Februar, seit einer Niederlage im Viertelfinale in Doha gegen den Tschechen Jakub Mensik, hat der Italiener kein Spiel mehr verloren. Inzwischen hält er bereits bei 21 Siegen in Folge.

Beim Masters 1000 Turnier in Madrid steht die Nummer 1 der Welt bereits im Endspiel. Der spanische Jungstar Rafael Jodar konnte Jannik Sinner zwar zeitweise fordern, am Ende behielt der Favorit aber mit 6:2 und 7:6 die Oberhand.

Der 19-jährige Jodar wird sich durch den Viertelfinaleinzug in der Weltrangliste aber auf Rang 34 verbessern. Das vergangene Jahr hatte er noch als 168. der Welt abgeschlossen.

Esteban Andrada darf an den kommenden Wochenenden keinen Finger rühren. Der impulsive Goalie des spanischen Zweitligisten Real Saragossa wurde für seinen Ausraster lange aus dem Verkehr gezogen und muss eine 13-Spiele-Sperre absitzen.

Faustschlag

Mit Andrada waren am Wochenende im Zweitliga-Abstiegsduell gegen Huesca die Nerven durchgegangen. Nach einer VAR-Entscheidung in der Nachspielzeit attackierte der Argentinier den Huesca-Kapitän Jorge Pulido und rammte ihm die Faust ins Gesicht. 

Es folgten minutenlange Tumulte auf dem Spielfeld, sogar die Polizei musste eingreifen. 

Andrada erhielt für seine Tätlichkeit eine Sperre von insgesamt 13 Partien. Mittlerweile hat sich der Torhüter für seinen Ausraster entschuldigt.

Ein Doppel der  Generationen gab es beim Challenger in Mauthausen zu bestaunen. Der 20-jährige Joel Schwärzler kombinierte sich mit dem 42-jährigen Philipp Kohlschreiber, der mittlerweile auch zum Trainerteam um Markus Hipfl gehört. 

Und  das Duo pushte sich gegenseitig zum 4:7-7:6-10:8-Erfolg über die US-israelische Partnerschaft Hildebrand/Cukierman. 

Ob Kohlschreiber nun wie Thomas Muster mit 42 ein Comeback startet? „Nein, es war einfach nur schön, wieder auf dem Platz stehen“, sagt der Deutsche, der lieber neben dem Platz steht, wenn er mit Schwärzler auf Reisen geht. Und heuer  klappt es gut bei Schwärzler, auch wenn er in Mauthausen im Einzel früh scheiterte.   In der Qualifikation für die French Open in zweieinhalb Wochen ist er dabei.

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