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Viel war erwartet worden vom Finale zwischen Gastgeber Marokko und dem Senegal. Der Showdown in Rabat entwickelte sich aber etwas zur Farce. 

97. Minuten war das Finale zwischen Gastgeber Marokko und dem Senegal vor allem in den ersten 45 Minuten eine bestenfalls mittelprächtige Partie, danach absolut gar keine Werbung mehr für den Fußball. Da gab es nach VAR-Check Elfer, nachdem Marokkos Real-Stürmerstar Brahim Diaz von Diouf im Strafraum an der Schulter zurückgehalten wurde. 

Die Senegalesen protestierten heftig und traten kurzfristig sogar ab.  Fast eine Viertelstunde später wurde der Elfer ausgeführt, Diaz scheiterte leichtsinnig an Goalie Mendy. Das rächte sich: Senegal siegte letztlich durch ein Tor von Pape Gueye in der vierten Minute der Nachspielzeit. Marokkos El Aynaoui traf noch die Latte. 

Nach dem EM-Titel der Männer fahren nun auch die Frauen mit Medaillen im Gepäck nach Hause. Nach einem 3:2-Erfolg über Spanien sicherte sich das Team von Trainer Christian Hoffmann Bronze bei der Hallenhockey-Europameisterschaft in Prag.

Dabei war es im Spiel um Bronze bis zur letzten Minute, fast Sekunde, spannend. 2:2 war es gestanden, ehe Laura Kern vom AHTC noch den Sieg sicherte (40.). Nur kurz herrschte Unsicherheit, als man vermutet hatte, dass die Schiedsrichterin statt Tor Siebenmeter gibt – als Ersteres der Fall war, konnte gejubelt werden. Die weiteren beiden Treffer erzielte WAC-Spielerin Johanna Buchleitner (3. und 18. Minute).

"Unglaublich cool"

"Wir sind richtig, richtig stolz und erleichtert, dass wir jetzt da die Bronzemedaille holen konnten. Wir sind am Ende geduldig geblieben. Es ist einfach unglaublich cool", sagt Kapitänin Johanna Czech.

Rapid hat vor dem ersten Pflichtspiel im Cup-Viertelfinale gegen Ried (31. Jänner) noch viel Arbeit zu erledigen. Nach dem 1:0-Erfolg im Trainingslager in Benidorm gegen Ferencvaros setzte es am Sonntag im Test gegen Györ eine 0:2-Niederlage. 

Die Mannschaft von Johannes Hoff Thorup kam im Trainingszentrum im Wiener Prater im gesamten Spiel gegen den ungarischen Tabellenführer nur zu wenigen Torchancen. Raux-Yao hatte nach einem Querpass mit einem Eigentor das 0:1 (42.) verursacht, in der Schlussminute traf  Boldor nach einem Eckball zum 0:2-Endstand. 

Trainer Hoff Torup sagte nach dem Spiel: "Ich war mit den ersten 30 Minuten zufrieden. Insgesamt müssen wir uns beim Herausspielen von Chancen verbessern."  

Am Samstag testet Rapid gegen Vienna und gegen Mura (SLO).

Venus Williams zeigte bei den Australian Open, dass sie es noch immer kann. Auch wenn es kein Happy End gab. 

28 Jahre nach ihrem ersten Auftritt in Melbourne musste sich die bereits 45-jährige US-Amerikanerin der 21 Jahre jüngeren Olga Danilovic aus Serbien mit 7:6(5), 3:6, 4:6 geschlagen geben. 

Altersrekord

Dabei gab Williams, die dank einer Wildcard im Hauptfeld stand, im dritten Satz eine 4:0-Führung aus der Hand. Williams hatte zuletzt vor fünf Jahren in Australien gespielt. Mit 45 Jahren ist die frühere Nummer eins der Welt die älteste Spielerin, die seit Einführung des Profitennis 1968 bei den Australian Open gespielt hat. Sie hatte erst im Herbst des vergangenen Jahres ihr Comeback gegeben. 

Anna Gasser belegte bei ihrem ersten Wettkampf nach langer Verletzungspause den dritten Platz und erreichte damit auf Anhieb wieder das Weltcup-Podest. Bei windigen Verhältnissen mit vielen Stürzen siegte am Sonntag im Slopestyle des Weltcups in Laax die 21-jährige Japanerin Kokomo Murase mit 77,55 Punkten vor der US-Amerikanerin Lily Dhawornvej (71,18), Gasser kam auf 69,70 Zähler. Für die Big-Air-Doppelolympiasiegerin ist es der einzige Weltcup vor den Spielen in Livigno.

Vom Winde verweht

Der Bewerb war um Stunden verschoben worden. Eine angesetzte Abstimmung unter den zehn Athletinnen um 15.15 Uhr ging 5:5 aus, die Jury entschied sich schließlich zur Durchführung. Gasser war dagegen gewesen, trat aber wie alle anderen an. Sie verpatzte jedoch im ersten Run gleich das erste Rail und musste auf den zweiten Run setzen, den sie nicht fehlerlos, aber sicher hinstellte. Die 34-Jährige hatte zuletzt zuvor die WM Ende März 2025 im Engadin bestritten (5. Slopestyle, 6. Big Air), im Juli zog sie sich beim Surfen eine Schulterluxation zu und musste operiert werden.

Bei den Männern ging der Sieg mit 86,70 Punkten an den Franzosen Romain Allemand, der 19-Jährige setzte sich bei seinem Premierenerfolg vor dem Japaner Yuto Kimura (81,95) und dem Chinesen Su Yiming (76,10) durch.

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