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Ohne größere Überraschungen ist die erste Runde im ÖFB Cup am Wochenende zu Ende gegangen. Nach dem Spiel Rapid gegen Santa Coloma in der zweiten Quali-Runde zur Conference League fand am Mittwochabend nun die Auslosung für die zweite Runde statt.

ÖFB-Cup-Auslosung: Salzburg und Sturm gegen Zweitligisten

Zu einem reinen Bundesliga-Duell konnte es aufgrund der Auslosungsregeln nicht kommen. Dafür gibt es zwei traditionsreiche Zweitliga-Duelle: Bundesliga-Absteiger Blau-Weiß Linz empfängt Aufsteiger Wacker Innsbruck, Austria Salzburg bekommt es mit der Vienna zu tun.

Ebenfalls auf einen Zweitligisten treffen Red Bull Salzburg und Sturm Graz. Die Mozartstädter sind in der niederösterreichischen Landeshauptstadt beim SKN St. Pölten zu Gast, während Sturm nach Voitsberg muss. Titelverteidiger LASK trifft auswärts auf Deutschlandsberg.

Rapid nach Kärnten, Austria nach Niederösterreich

Rapid ist zu Gast beim ehemaligen Bundesligisten Austria Klagenfurt. Die Kärntner spielen mittlerweile in der Regionalliga. Die Austria darf eine kürzere Cup-Reise antreten. Für die Veilchen geht es nach Traiskirchen. Gespielt wird von 4. bis 6. September.

Alle Cup-Partien im Überblick:

Wahrlich kurios war die Bilanz vor dem ersten Saison-Heimspiel von Rapid: Santa Coloma hatte die vergangenen drei internationalen Auswärtsspiele gewonnen, die Rapidler im Europacup drei Partien in Folge in Hütteldorf verloren. 

Dennoch war klar, dass die Grünen nach dem 3:1 in Andorra mit dem Aufstieg in die dritte Quali-Runde zur Conference League eine Pflichtaufgabe zu erfüllen haben.
In einer heißen Vollmondnacht wurde es schließlich ein 6:2 in einer sehr unterhaltsamen Partie vor 13.208 Fans. Mit Blick auf die weiteren englischen Wochen und den Ligastart gegen Altach am Sonntag hatte Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup wieder massiv rotiert. 

Gut möglich, dass Sebastian Siller in der Nacht von Fußbällen träumt. Das wäre kein Wunder bei den vielen Partien, die sich der Trainer des FC Wacker Innsbruck in den vergangenen Wochen hineingezogen hat.

Große Analyse

Neben der WM in Nordamerika lief im Hause Siller ja auch noch die österreichische 2. Liga in Dauerschleife. Gemeinsam mit seinem Assistenten Patrick Hasenhüttl sah sich der Coach des Aufsteigers sämtliche Zweitligapartien der ersten sieben Runden aus der vergangenen Saison an.

„Wir wollen einfach wissen, was uns erwartet und welcher Fußball hier gespielt wird“, erklärt der Innsbrucker Meistermacher, der den FC Wacker aus der 5. Liga zurück in die 2. Bundesliga geführt hat.

Neuer Sponsor

Einige wertvolle Erkenntnisse konnte Sebastian Siller bereits gewinnen. Trotzdem ist die Auftaktpartie am Freitag gegen SW Bregenz (18.30 Uhr, Tivolistadion) irgendwie ein Sprung ins kalte Wasser. Fix ist, dass die Innsbrucker mit Hylo einen neuen potenten Trikotsponsor aus Deutschland präsentieren, der auf Vermittlung des FC Bayern München kam.

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