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Als am 3. Juli die Wiener Austria vermeldete, dass die 131-fache ÖFB-Nationalspielerin Verena Hanshaw in Favoriten unterschrieben hat, stand Österreichs Frauenfußball Kopf.

Der amtierende Double-Sieger lotste die 32-jährige Außenverteidigerin von West Ham United in die Bundeshauptstadt. „Es ist ein sehr besonderer Transfer“, kommentierte Cheftrainer Stefan Kenesei im KURIER-Gespräch. Ein Wechsel direkt aus der Premier League in die österreichische Bundesliga sei eine Größenordnung, die es laut dem Meistermacher auf absehbare Zeit nicht mehr geben werde.

„Der finanzielle Faktor wird immer größer und relevanter“, betonte Kenesei. „Derzeit ist es noch nicht so, dass die Welten bei den Frauen so weit auseinanderliegen wie bei den Männern. Aber ich glaube, dass es zukünftig nicht mehr so oft vorkommen wird, dass Spielerinnen von den besten Vereinen aus den besten Ligen nach Österreich wechseln.“ Die Finanzen, die Rahmenbedingungen und die Ligastärke seien laut dem 41-Jährigen die ausschlaggebenden Faktoren.

Wenn der Spruch Gültigkeit hat, dass man aufhören sollte, wenn es am Schönsten ist, dann müsste Alexander Joppich (31) unverzüglich seinen Spind in der Wacker-Kabine räumen und in seinen Brotberuf als Buchhalter wechseln.

Ohne dem Dauerläufer des FC Wacker Innsbruck nahetreten zu wollen: Aber ein Tor, wie es ihm am Freitag beim 5:0 gegen SW Bregenz gelungen ist, wird Alexander Joppich in seiner Karriere wohl nie mehr erzielen.

Prädikat sehenswert

Als der 31-Jährige kurz vor der Pause per Dropkick aus 20 Metern abzog, gab es in Wahrheit nur zwei Optionen: Entweder der Ball fliegt über die Südtribüne auf die Inntalautobahn, oder er schlägt ein.

Joppichs Schuss landete direkt im Kreuzeck (44.) - und kein Tor hätte diese perfekte Rückkehr von Aufsteiger Wacker Innsbruck in der 2. Bundesliga besser darstellen können. 

Nur eine Woche nach der Trennung von Jürgen Klopp präsentierte Red Bull seinen neuen Fußball-Chef. Roger Schmidt wird „Head of Global Soccer“. Sein langfristiger Vertrag beginnt ab 1. Oktober 2026 zu laufen. 

„Wir freuen uns, Roger Schmidt wieder bei Red Bull begrüßen zu dürfen“, wird CEO Oliver Mintzlaff in einer Aussendung zitiert. „Mit seiner Erfahrung und seiner Expertise ist er die richtige Person. Seine Philosophie widerspiegelt unsere Fußball-DNA.“

„Das nächste Kapitel gestalten“

Schmidt freue sich auf die neue Herausforderung. „Ich starte im Oktober und werde die Personen treffen, die hinter den Klubs stehen. Das Potenzial ist enorm und ich bin hoch motiviert, das nächste Kapitel in der Geschichte von Red Bull mitzugestalten.“

Nach der Weltmeisterschaft trennte sich der DFB von Teamchef Jürgen Nagelsmann. Red Bull gab seinen bisherigen Fußballchef Klopp frei, damit dieser Nagelsmanns Nachfolger werden kann. 

Er ist eigentlich gar nicht für die Profis geholt worden, sondern für die Young Violets. Und fürs Toreschießen hat man ihn eigentlich auch nicht verpflichtet. Oft kommt es dann aber doch anders, als geplant. Jonas Feddersen hat bei der Austria schnell Fuß gefasst. Im Rückspiel gegen Liepaja (3:1) hat er mit einem sehenswerten Treffer die Wende eingeleitet und die Veilchen auf Kurs Richtung 3. Quali-Runde in der Conference League gebracht.

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