Die Toronto Raptors haben in der K.o.-Phase der NBA erstmals angeschrieben. Das Team des Wieners Jakob Pöltl bezwang die Cleveland Cavaliers am Donnerstag (Ortszeit) vor eigenem Publikum mit 126:104 und verkürzte in der "best of seven"-Serie auf 1:2. Der 30-jährige Center feierte im 25. Play-off-Spiel seiner Karriere den zehnten Sieg. Er steuerte acht Punkte, sechs Rebounds, zwei Assists sowie einen Block in 18:11 Einsatzminuten bei.
"Uns war klar, dass wir das Spiel gewinnen müssen, und wir haben dementsprechend gespielt", reagierte Pöltl. Entscheidend für den Erfolg der Kanadier waren ein grandioses Schlussviertel (43:23), je 33 Punkte von RJ Barrett und Scottie Barnes sowie nicht zuletzt die Tatsache, dass die Stars der "Cavs" bei weitem nicht so wie in den vorangegangenen Duellen zur Entfaltung kamen. James Harden und Donovan Mitchell mussten sich mit 18 bzw. 15 Zählern begnügen.
"Noch mal einen drauflegen"
"Wir haben heute sehr guten Einsatz gezeigt, aber es waren auch einfach sehr starke individuelle Performances von RJ (Barrett), Scottie (Barnes) und natürlich auch von Jamison Battle (erzielte all seine 14 Punkte im Schlussabschnitt, Anm.) am Ende des Spiels", resümierte Pöltl. Und es sei gelungen, "ihre zwei besten Spieler deutlich besser in Schach zu halten".