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Sinja Kraus verpasste ihren zweiten WTA-Titel und ihren 15. Turniersieg insgesamt. Die 23-jährige Wienerin verlor das Endspiel des WTA125-Challengers im portugiesischen Oeiras gegen die Polin Maja Chwalinska 1:6, 3:6. Dank ihres Finaleinzugs darf sich die Wienerin aber immerhin über Platz 104 freuen – mit einem Titelgewinn wäre sie in die Top 100 zurückgekehrt. Die Vorarlbergerin Julia Grabher hingegen wird aus den Top 100 fallen, dort werden mit Anastasia Potapowa und Lilli Tagger zwei ÖTV-Spielerinnen geführt.

Die Männer spielten am selben Ort ein Challenger und da gab es einen österreichischen Sieger. Der Wiener Neil Oberleitner sicherte sich mit dem Inder Sriram Balaji nach einem 6:7-6:4-11:9-Erfolg über das Duo Nicolas Barrientos/Ariel Behar (COL/URU) den Siegerscheck. Der von Alexander Peya trainierte Oberleitner wird im heutigen Ranking mit Platz 61 seine bisher beste Platzierung einnehmen.

Zum vierten Mal bzw. zum ersten Mal seit 2020 hat sich Real Sociedad den Sieg im spanischen Fußballcup gesichert. In Sevilla setzten sich die Basken am Samstag gegen Champions-League-Halbfinalist Atletico Madrid im Elfmeterschießen mit 4:3 durch, nach der Verlängerung war es 2:2 (2:2, 2:1) gestanden.

Zwei Paraden von Goalie Marrero

Zwei Paraden von Real-Sociedad-Goalie Unai Marrero gegen die Atletico-Stars Alexander Sörloth und Julian Alvarez gleich zum Auftakt des finalen Akts waren für die Truppe von Langzeittrainer Diego Simeone zu viel. Aufseiten des Außenseiters, der auch den gebürtigen Linzer und Ex-Salzburger Luka Sucic aufbot, vergab lediglich Orri Oskarsson.

Eigentlich müsste rund um den FC Arsenal gerade eine riesige Euphorie herrschen. In der Champions League zog der Traditionsklub aus London unter der Woche ins Semifinale ein, die Premier League führt Arsenal sechs Runden vor Schluss mit sechs Punkten Vorsprung auf Manchester City an. Viel besser kann ein Verein im Grunde nicht dastehen.

Leichte Skepsis

Und trotz der guten Ausgangslage ist längst nicht alles eitel Sonnenschein beim FC Arsenal. Vielmehr schwebt gerade eine dunkle Wolke voller Skepsis und Zweifel über dem Klub aus Nordlondon. Ja, Arsenal kann in dieser Saison viel gewinnen, aber das Team hat noch viel mehr zu verlieren.

Kleines Formtief

Noch vor einem Monat durften die Anhänger von einer perfekten Saison und vier Titeln träumen. Seither hat Arsenal das Finale des League Cups verloren (0:2 gegen Manchester City) und ist im Viertelfinale des FA-Cups gegen Zweitligist Southampton ausgeschieden. 

Und nach einigen Ausrutschern in der Premier League gerät nun auch der schon sicher geglaubte erste Meistertitel seit 2004 in Gefahr.

Viele Fans fragen sich mittlerweile: Hat Arsenal sein Pulver womöglich schon verschossen?

Die Meistergruppe nähert sich der Halbzeit, die Spannung steigt. Die Sonntags-Partien haben schon einen vorentscheidenden Charakter. In Linz entscheidet sich beim Duell LASK gegen Sturm, wer als Tabellenführer in die zweite Hälfte geht (17 Uhr/live auf Sky). In Wien wird sich wohl entweder die Austria oder Salzburg aus dem Titelrennen verabschieden (14.30/live auf Sky). Oder gar beide?

Fünf Punkte fehlen den Veilchen und den Salzburgern aktuell auf Leader Sturm. „Wir sind noch voll im Rennen. Und wir haben die Mannschaft, um die Meisterschaft zu gewinnen“, erklärt Austrias Mittelfeld-Motor Abubakr Barry. Klar ist aber auch, dass die Austria nur mit einem Sieg im Titelrennen bleibt. Gleiches gilt für Salzburg, ein Remis hilft keinem der beiden Teams.

Heißes Doppel

„Alle Spiele in der Meistergruppe sind wichtig für uns. Aber ich glaube, die beiden Spiele, die wir gegen Salzburg bestreiten, werden darüber entscheiden, auf welchem Platz wir am Ende landen“, sagt Barry, der mit der Austria am Mittwoch zum Retourspiel nach Salzburg muss. Der 25-jährige Gambier erwartet ein „toughes“ Match, bei dem verlieren verboten ist: „Ich liebe den Druck, weil er mich zu einem besseren Spieler macht. Ohne Druck kann ich mir das gar nicht vorstellen.“

Vom bislang letzten Besuch in Hartberg sind Bilder in Erinnerung, die Rapid gröber geschadet haben.

Stichwort „fliegende Klotür“.

Die Ausschreitungen noch vor Anpfiff bei der Niederlage im Frühjahr 2025 haben auch das Umdenken im Verein eingeleitet, das nach dem Derby-Eklat in Favoriten im Februar zum Beschluss führte, die Fanpolitik neu aufzusetzen.

Wie vom KURIER berichtet, wird es ab Sommer weniger Freiheiten und einige Veränderungen für die aktive Fanszene geben.

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