Sport-News

Warwara Worontschichina hat als erste Sportlerin aus Russland bei den Winter-Paralympics in Italien eine Goldmedaille gewonnen. Zwei Tage nach Rang drei in der Abfahrt siegte die 23-Jährige in Cortina d'Ampezzo im Super-G in der stehenden Klasse.

Damit wird bei der Siegerehrung erstmals seit den Paralympics 2014 in Sotschi bei einem sportlichen Großereignis nicht nur die russische Fahne gehisst, sondern auch die Hymne gespielt. Österreicherinnen waren in dieser Klasse keine am Start. Die Deutsche Andrea Rothfuss, die Vierte wurde, meinte danach: "Das ist jetzt vielleicht ein Ergebnis, was wir uns alle so nicht gewünscht haben mit der Situation momentan. Aber man muss in sportlicher Hinsicht ganz klar sagen, die Warwara hat heute die beste Fahrt hingelegt, daher verdient Platz eins."

Boykott der Eröffnungsfeier

Wegen staatlich organisierten Dopings und vor allem wegen des seit vier Jahren andauernden Angriffskrieges von Russland auf die Ukraine durften einzelne Sportler aus dem Land des Aggressors zuletzt allenfalls als neutrale Athleten ohne Flaggen, Symbole und Hymne im internationalen Sport antreten. Gleiches galt für Belarus als Unterstützer der Invasion.

Auf die Aigner-Familie ist und bleibt Verlass. Nach Doppel-Gold am Samstag in der Abfahrt besserten die Geschwister auch am Montag im Super-G das Medaillenkonto Österreichs und ihr eigenes weiter auf.

Nach der Silber-Medaille für Veronika Aigner (mit Guide Lilly Sammer) fuhr Johannes Aigner mit Guide Nico Haberl wenig später zu seiner zweiten Goldenen bei diesen paralympischen Winterspielen, seiner vierten insgesamt.

Sepp Straka hat am Sonntag nicht in den Kampf um den Turniersieg beim PGA-Signature-Event in Orlando einsteigen können. Der 32-Jährige blieb auf der vierten und letzten Runde des mit 20 Millionen Dollar dotierten Arnold Palmer Invitational vier über Par und musste somit einen Rückfall von Platz drei auf 13 hinnehmen. Auf den Bahnen neun bis zwölf unterliefen dem gebürtigen Wiener vier Bogeys in Folge, insgesamt waren es gar sechs, weshalb kein Spitzenplatz möglich war.

Birdies auf den Löchern vier und sechs waren die Ausnahme an einem verkorksten Tag. Im Gegensatz zur Par-72-Runde zum Auftakt und den starken Auftritten am Freitag (69) und Samstag (66) lief es dieses Mal alles andere als gewünscht. Trotzdem kassierte Österreichs Aushängeschild 373.200 Dollar an Preisgeld. Den Vier-Millionen-Dollar-Siegerscheck sicherte sich der US-Amerikaner Akshay Bhatia im Stechen gegen seinen Landsmann Daniel Berger.

Für den 24-Jährigen war der dritte Sieg auf der PGA-Tour der größte in seiner Karriere. Er trat damit die Nachfolge des US-Amerikaners Russell Henley an. Straka war bei der vergangenen Auflage geteilter Fünfter gewesen.

Mercedes-AMG hat sein Team für die Nordschleifen-Saison 2026 vorgestellt und dabei eine große Überraschung bekannt gegeben: Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen wird 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring starten. Zuvor wird der Niederländer auch beim zweiten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) antreten.

Verstappen gab im vergangenen Jahr sein Debüt auf der Nordschleife und konnte dabei direkt einen NLS-Sieg feiern. 2026 folgt nun sein erster Start beim traditionsreichen Langstreckenrennen in der Eifel. „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Strecke wie diese. Das 24-Stunden-Rennen stand schon lange auf meiner Wunschliste, deshalb freue ich mich sehr, dass wir es jetzt umsetzen können“, sagte Verstappen.

Sebastian Ofner hat sein zweites Tennis-Challenger-Turnier in Folge gewonnen. Nach dem Triumph in St. Brieuc vergangene Woche behielt der Steirer am Sonntag im Endspiel von Thionville in einem Krimi gegen den Norweger Nicolai Budkov Kjaer nach 2:14 Stunden mit 6:7 (5), 6:3, 7:6 (7) die Oberhand. Dadurch wird Österreichs Nummer eins am Montag im Ranking auf Position 85 aufscheinen. Seinen zweiten Karriere-Challenger-Turniersieg fixierte der Vorarlberger Joel Schwärzler in Kigali.

Ofner war bei dem Hartplatzevent als Nummer vier gesetzt und wurde somit im Duell mit der 19-jährigen Nummer sechs des Turniers seiner leichten Favoritenrolle gerecht. Es war das erste Duell der beiden auf der Tour. Im Entscheidungssatz gab es kein Break, weshalb die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Dort vergab Ofner zuerst einen Matchball, wehrte dann selbst einen ab, ehe er seine zweite Chance auf den Matchgewinn nutzen konnte.

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