Sport-News

Trainer Oliver Glasner hat mit Crystal Palace im Achtelfinal-Hinspiel der Conference League nur ein Heim-0:0 gegen AEK Larnaca erreicht. In der Europa League liegt ein österreichisches Duo hingegen auf Viertelfinalkurs. Goalie Tobias Lawal und Nikolas Sattlberger gewannen das Hinspiel mit Genk gegen Freiburg am Donnerstag knapp mit 1:0. Keines der acht Duelle im zweithöchsten UEFA-Clubbewerb ist vor den Rückspielen in der kommenden Woche vorentschieden.

Den deutlichsten EL-Sieg feierte Ferencvaros mit einem 2:0 über Braga. Die Portugiesen mit Florian Grillitsch als Mittelfeld-Metronom hatten mit den physischen Ungarn von Trainer Robbie Keane ihre liebe Not. 

Bologna und AS Roma trennten sich im Serie-A-Duell 1:1. Federico Bernardeschi (50.) brachte die Gastgeber in Führung, Lorenzo Pellegrini besorgte die leistungsgerechte Punkteteilung (71.). 

Aston Villa reiste mit einem knappen Vorsprung zurück auf die Insel, Ollie Watkins (61.) erzielte in Lille den einzigen Treffer. 

Unter Druck steht neben Nottingham Forest (0:1 gegen Midtjylland) auch der VfB Stuttgart nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Porto. Terem Moffi (21.) und Rodrigo Mora (27.) trafen für die Portugiesen. Für Stuttgart schrieb Torjäger Deniz Undav (40.) an. Das vermeintliche 2:2 von Angelo Stiller wurde wegen Abseits aberkannt (70.). 

Panathinaikos gegen Real Betis brachte das Duell der zwei Trainer-Routiniers Rafa Benitez und Manuel Pellegrini. Benitez durfte einen schmeichelhaften 1:0-Heimsieg der Griechen bejubeln. Lawal und Genk überstanden die Anfangsphase mit einem aberkannten Abseitstreffer der Freiburger und Patzern beim Herausspielen unbeschadet und bestimmten die Partie nach der Führung klar. Zakaria El Ouahdi schoss nach Doppelpass mit Bryan Heynen wuchtig ein (24.). Die Belgier wussten offensiv zu gefallen, waren mit Fortdauer aber auch weniger zwingend. Philipp Lienhart saß nach überstandener Bauchmuskelverletzung auf Freiburgs Bank, Sattlberger bei den Gegnern. 

Der zypriotische Abwehrriegel hält 

In Südlondon wiederholte sich die Geschichte. Crystal Palace war Larnaca bereits in der Ligaphase 0:1 unterlegen. Wieder fanden die „Eagles“ gegen den Außenseiter mit der besten Defensive der Ligaphase (ein Gegentor) keine Lücke. Auch die Einwechslung des wochenlang verletzt gewesenen Torjägers Jean-Philippe Mateta änderte daran nichts. Die Miene von Glasner zum Schlusspfiff passte am Ende zu den nass-windigen Verhältnissen. Das Rückspiel wird für den Premier-League-Klub zu einer komplizierten Angelegenheit. 

Mainz 05 kam mit Stefan Posch und Phillipp Mwene in der Startelf nicht über ein 0:0 beim tschechischen Ligafünften Sigma Olmütz hinaus.

Armand Duplantis verbesserte am Donnerstagabend in Uppsala zum bereits 15. Mal den Stabhochsprung-Weltrekord. Der 26-jährige Schwede, der seit einiger Zeit seine Bestmarken Zentimeter um Zentimeter anhebt, übersprang bei dem Meeting 6,31 m. Davor war sein Rekord bei 6,30 gelegen.

„Das ist meine Heimat. Jedes Mal, wenn ich auf der Bahn stehe, repräsentiere ich euch und bin sehr stolz darauf, für euch und Schweden zu springen“, sagte Duplantis nach seiner spektakulären Flugshow vor dem Heimpublikum. 

Ein Ende der Rekordjagd ist nicht in Sicht. Schon in der kommenden Woche könnten die 6,31 Meter wieder Geschichte sein. Dann will der 26-Jährige bei der Hallen-Weltmeisterschaft im polnischen Torun teilnehmen. Der schwedische Ausnahmeathlet ließ schon anklingen, dass er eines Tages die 6,40 Meter für möglich hält. Mit weit mehr als 100 Sprüngen über 6,00 Meter ist er schon lange in einer anderen Liga als der Rest der Stabhochsprung-Welt. Die letzte Meisterschaftsniederlage liegt schon fast sieben Jahre zurück. 

Austrias AG-Vorstand Haralad Zagiczek hatte zuletzt wenige Tage, an denen ihm zu lachen zumute war. Das Warten auf den Prüfbericht der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war Nerven aufreibend und Schlaf raubend. 

Immerhin wurden ihm Korruption, Allmachtsfantasien und Einmischung ins Sportliche vorgeworfen. Ursprünglich wurde ein Mail veröffentlicht, das von Zagiczek von seiner Privatadresse an einen gewissen Josko Rokov geschrieben wurde, der als Vermittler zu US-Investoren auftrat. Darin fanden sich jedoch keine Anzeichen einer möglichen Korruption. 

Darüber hinaus aber gab Rokov  am 10. Jänner eine eidesstattliche Erklärung ab, Zagiczek reichte wenige Tage später eine Privatklage gegen Rokov ein – wegen übler Nachrede und Verleumdung.

Im Jänner wurden die Wirtschaftsprüfer beauftragt, die Vorwürfe zu prüfen und alles zu durchleuchten. Nun wurde der Bericht veröffentlicht, das Warten hat sich für Zagiczek offensichtlich gelohnt. Der Bericht entlastet ihn, wie auch die Austria offiziell und der noch in Thailand urlaubende Präsident Kurt Gollowitzer auf Nachfrage des KURIER bestätigt. 

Auch die Vorwürfe gegen den ehemaligen Sportvorstand Jürgen Werner, erhoben von Harald Zagiczek, erwiesen sich ebenfalls als „substanzlos“. 

Das sind gute Nachrichten! Wie Eishockey-Rekordmeister KAC am Donnerstag mitteilte, befindet sich Jordan Murray auf dem Weg der Besserung. Am Donnerstagmorgen kam die Nachricht aus dem Klinikum Klagenfurt, dass sich der 33-jährige Verteidiger auf dem Weg der Besserung befindet und bereits in den kommenden Tagen auf die Normalstation verlegt werden soll.

Murray war zum Auftakt der Viertelfinalserie gegen Fehervar am Dienstag zusammengebrochen und erlitt einen Herzstillstand. Der Kanadier musste auf dem Eis mehrmals wiederbelebt werden. Ein zufällig anwesender Notfallmediziner unterstützte und schritt wohl entscheidend ein. 

Am Mittwoch wurde der Spieler auf der Intensivstation aus dem Tiefschlaf geholt. Beim KAC, als auch bei den Ungarn herrscht große Erleichterung. Bei Fehervar ist Stürmer Darren Archibald ein Freund von Murray aus gemeinsamen Zeiten bei Wolfsburg.

Nach Gesprächen von allen Beteiligten entschied die Liga, dass die Viertelfinalserie zwischen dem KAC und Fehervar wie geplant als Best-of-Seven-Serie gespielt werden soll. Beide Teams und ihre Spieler hatten laut ICEHL den klaren Wunsch danach. Los geht es am Sonntag.

Die Spieltermine

  • Sonntag, 15.03.2026, 18:00 Uhr
  • Dienstag, 17.03.2026, 19:15 Uhr
  • Donnerstag, 19.03.2026, 19:15 Uhr
  • Samstag, 21.03.2026, 19:15 Uhr
  • Montag, 23.03.2026, 19:15 Uhr (falls notwendig)
  • Mittwoch, 25.03.2026, 19:15 Uhr (falls notwendig)
  • Freitag, 27.03.2026, 19:15 Uhr (falls notwendig)

Real Madrid dürfte auch heuer wieder zum Alptraum von Manchester City in der Champions-League werden. Nach dem klaren 3:0-Heimerfolg am Mittwoch im Achtelfinal-Hinspiel im Estadio Santiago Bernabeu spricht alles für den Rekordchampion. Das vor allem dank Federico Valverde, der in Abwesenheit des verletzten Kylian Mbappe mit seinem ersten Hattrick in der „Königsklasse“ brillierte. „Das war unglaublich. Jeder würde von einer Nacht wie dieser träumen“, sagte Valverde. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Tore schießen nicht zur Hauptaufgabe des Mittelfeldspielers zählt.

In den 38 Saison-Pflichtspielen zuvor hatte es der 27-Jährige auf genau so viele Tore gebracht wie nun auf einmal. Seine CL-Karriere-Torbilanz verdoppelte er im 76. Spiel auf sechs Treffer. „Was das Tore schießen angeht, war es sicher das beste Spiel meiner Karriere. Ich hatte echt Spaß - es ist schon lange her, dass ich so viel Freude an einem Spiel hatte“, meinte der Matchwinner. 

Viel Lob für Valverde

Valverde umdribbelte Goalie Gianluigi Donnarumma (20.), traf mit links ins Eck (27.) und legte den Ball in der Luft gekonnt an Marc Guehi vorbei, um mit dem zweiten Kontakt sehenswert abzuschließen (42.). „Das ist es, was der Trainer von mir verlangt hat. Dass ich nach vorne gehe, angreife und in gefährlichen Situationen ankomme“, erläuterte Valverde. Man habe mehr Spieler in dem Raum gehabt, wo man versuche, den Ball zu halten. „Das gab mir die Freiheit, mehr anzugreifen, und die Jungs haben mir einige brillante Pässe zugespielt“, ergänzte der Real-Akteur. Sein Coach, der auch ÖFB-Star David Alaba weiter wegen Wadenproblemen vorgeben musste, war begeistert. „Er ist der Juanito des 21. Jahrhunderts, hat alles, was man braucht, um ein großartiger Spieler von Real Madrid zu sein“, sagte Alvaro Arbeloa.

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