Langlauf-Superstar Kläbo nach schwerem Sturz im Spital

Der sechsfache Olympiasieger von Cortina schleppte sich noch ins Ziel. Dann wurde er abtransportiert.
Kläbo musste gestützt werden.

Zusammenfassung

  • Langlauf-Star Johannes Hösflot Kläbo stürzt im Sprint-Halbfinale schwer und wird ins Spital gebracht.
  • Kläbo bleibt zunächst liegen, schleppt sich ins Ziel; laut Teamarzt ist er bei Bewusstsein, aber der Sturz war heftig.
  • Im Sprintrennen scheiden alle Österreicher aus, bei den Frauen gewinnt Jonna Sundling.

Die Siegesserie von Langlauf-Topstar Johannes Hösflot Kläbo ging am Donnerstag mit einem schweren Sturz zu Ende. Nach sechs Weltcupsiegen in Folge sowie sechs Mal Olympia-Gold bei den Spielen in Mailand/Cortina blieb der norwegische Dominator im Sprint-Halbfinale bei hohem Tempo zunächst liegen, und schleppte sich dann ins Ziel. Der Sieg ging an seinen Landsmann Ansgar Evensen vor dem Tschechen Jiri Tuz. Rang drei ging mit Kristian Kollerud an einen weiteren Norweger. 

Der Sturz Kläbos war so massiv, dass er danach mit einem Rettungswagen ins Spital zu einem Check gebracht werden musste. In den Sturz waren vier von sechs Läufern verwickelt, Kläbo kam mit dem US-Amerikaner Ben Ogden aneinander. Er stürzte mit dem Hinterkopf auf den Schnee. „Es ist unglaublich eisig da draußen. Ich hab das Gleichgewicht verloren und bin einfach gestürzt“, sagte Ogden. Kläbo blieb vorerst bäuchlings im Schnee liegen, ehe er aufstand und von der Strecke geführt wurde.

"Er ist bei Bewusstsein"

„Er ist bei Bewusstsein, aber es war ein heftiger Sturz, und das muss ernst genommen werden. Ich sehe es positiv, dass es anscheinend nichts Ernstes ist, aber das hängt von der Person ab“, sagte Mannschaftsarzt Ove Feragen dem staatlichen Sender NRK. 

Kläbos nächstes geplantes Rennen ist das 50 km lange Freistil-Massenstartrennen am Samstag am selben Austragungsort. Im Sprintrennen der Männer schieden am Donnerstag alle vier Österreicher Michael Föttinger, Benjamin Moser, Erik Engel und Lukas Mrkonjic in der Qualifikation aus. Das gleiche Schicksal ereilte Heidi Bucher und Magdalena Scherz im Frauen-Sprint, den die Schwedin Jonna Sundling gewann. 

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