Nach Prüfung: Bericht entlastet Austrias Finanzvorstand Zagiczek

Die Untersuchung ergab keinerlei Hinweise auf ein Fehlverhalten von Austrias Finanzvorstand Harald Zagiczek. Auch die Vorwürfe gegen Jürgen Werner sind haltlos.
Nach Prüfung: Bericht entlastet Austrias Finanzvorstand Zagiczek

Austrias AG-Vorstand Haralad Zagiczek hatte zuletzt wenige Tage, an denen ihm zu lachen zumute war. Das Warten auf den Prüfbericht der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war Nerven aufreibend und Schlaf raubend. 

Immerhin wurden ihm Korruption, Allmachtsfantasien und Einmischung ins Sportliche vorgeworfen. Ursprünglich wurde ein Mail veröffentlicht, das von Zagiczek von seiner Privatadresse an einen gewissen Josko Rokov geschrieben wurde, der als Vermittler zu US-Investoren auftrat. Darin fanden sich jedoch keine Anzeichen einer möglichen Korruption. 

Darüber hinaus aber gab Rokov  am 10. Jänner eine eidesstattliche Erklärung ab, Zagiczek reichte wenige Tage später eine Privatklage gegen Rokov ein – wegen übler Nachrede und Verleumdung.

Im Jänner wurden die Wirtschaftsprüfer beauftragt, die Vorwürfe zu prüfen und alles zu durchleuchten. Nun wurde der Bericht veröffentlicht, das Warten hat sich für Zagiczek offensichtlich gelohnt. Der Bericht entlastet ihn, wie auch die Austria offiziell und der noch in Thailand urlaubende Präsident Kurt Gollowitzer auf Nachfrage des KURIER bestätigt. 

Auch die Vorwürfe gegen den ehemaligen Sportvorstand Jürgen Werner, erhoben von Harald Zagiczek, erwiesen sich ebenfalls als „substanzlos“. 

Die vom Aufsichtsrat der FK Austria Wien AG beauftragte, externe Untersuchung, die aufgrund vorgebrachter Anschuldigungen gegen Finanzvorstand Harald Zagiczek eingeleitet wurde, ist abgeschlossen. Das unabhängige Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young gelangte nach einer umfassenden und sorgfältigen Prüfung der Sachlage zu dem Ergebnis, dass sämtliche Vorwürfe gegen Zagiczek „substanzlos“ sind.

Präsident Gollowitzer: „Integrität und verantwortungsvolles Handeln sind das Fundament von Austria Wien. Gerade deshalb war es uns wichtig, den Sachverhalt vollständig und unabhängig prüfen zu lassen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Anschuldigungen gegen beide agierenden Vorstände haben sich als substanzlos erwiesen. Damit ist diese Sache für uns erledigt und wir richten den Blick nach vorne.“

Zagizcek atmet durch: „Ich habe die Entscheidung des Aufsichtsrats, eine unabhängige Wirtschaftsprüfung zu beauftragen, von Anfang an ausdrücklich begrüßt. Die vergangenen Wochen waren für mich persönlich sehr belastend. Ich bin froh, dass der Sachverhalt geklärt ist."

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