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Dieser Ausfall trifft Bundesliga-Leader Sturm im ungünstigstem Moment. Filip Rozga wird nicht nur im Steirer-Derby gegen Hartberg am Sonntag (14.30 Uhr, Sky) fehlen, sondern mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Die Saison läuft noch bis zum 17. Mai - Sturm führt mit vier Punkten Vorsprung die Liga an. 

Beim 19-jährigen Polen wurde bei einer MR-Untersuchung eine muskuläre Verletzung im Oberschenkel diagnostiziert. Rozga zog sich die Verletzung im Training zu. In den vergangenen Monaten wurde der technisch extrem versierte polnische Teamspieler immer mehr zum Leistungsträger. 

Eine gute Nachricht gibt es auch für die Grazer. Dafür wird der Torschützenlisten-Führende Otar Kiteishvili in die Startelf zurückkehren. „Er kann enge Spiele mit magischen Momenten entscheiden“, sagt Trainer Fabio Ingolitsch

Einer der größten Namen im Boxsport kehrt wieder in den Ring zurück: Tyson Fury feiert sein Comeback - zum inzwischen fünften Mal. Seit der 37-jährige Brite vor 16 Monaten in die Pension gegangen war, sei Boxen ziemlich langweilig geworden, findet Fury. Auch deshalb kämpft der ehemalige Schwergewichts-Champ am Samstag (live Netflix) gegen den Russen Arslanbek Machmudow. Das Spektakel im Stadion des Londoner Fußball-Klubs Tottenham soll aber nur ein Vorgeschmack sein.

Sofern Fury sein Comeback vor 60.000 erwarteten Zuschauern gewinnt, will der "King of the Gypsies" gegen seinen Landsmann Anthony Joshua boxen. Dieses Duell gab es noch nicht, wird von Box-Fans auf der Insel allerdings lange ersehnt. "Ich will diesen Kampf als Nächstes und ich bin sicher, AJ sieht das genauso", sagte er. "Lasst mich erst mal den Samstag überstehen, und dann machen wir den Kampf noch vor Jahresende." 

Von Machmudow wiederum ging ein verrücktes Video im Vorfeld viral: In diesem ist zu sehen, wie der russische Zweimeter-Hüne mit einem Bären ringt - angeblich als ungewöhnliche Trainingseinheit.

Nina Ortlieb und Marco Schwarz haben sich bei den österreichischen Alpinski-Staatsmeisterschaften die Titel im Super-G gesichert. Die Vorarlbergerin Ortlieb, die bereits am Tag zuvor in der Abfahrt auf der Reiteralm triumphiert hatte, setzte sich am Freitag vor Stephanie Brunner (+0,37 Sek.) und Anna Schilcher (+0,44) durch. 

Der Kärntner Schwarz verwies Matteo Haas (+0,12) und Vincent Wieser (+0,41) auf die Plätze. Am Wochenende finden die Technikbewerbe statt.

Lange hat man zugewartet, kurz hat man verhandelt, noch vor dem 349. Wiener Derby am Sonntag in der Generali Arena gegen Rapid wird es verkündet: Stephan Helm bleibt Austria-Trainer, soll einen Zweijahresvertrag erhalten. Der Aufsichtsrat der Wiener hat die Verlängerung einstimmig mit 9:0 beschlossen.

Man kann das Bekenntnis zum Burgenländer auch als Anerkennung dafür sehen, dass der 42-Jährige seit eineinhalb Jahren trotz maximaler Unruhen im Verein die Ruhe bewahrte. Das Trainerteam und die Mannschaft konnten sich gegenüber des Hick-Hacks im Umfeld der Veilchen abschotten und eine eigene Einheit bilden.

Gianni Infantino darf sich der Unterstützung aus Südamerika für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident sicher sein. Das Council des Kontinentalverbands CONMEBOL sprach sich am Donnerstag einstimmig für den 56-jährigen Amtsinhaber aus, sollte dieser wie erwartet im kommenden Jahr erneut als Chef des Fußball-Weltverbands kandidieren. Der Ex-UEFA-Generalsekretär aus der Schweiz war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden.

Da seine ersten knapp dreieinhalb Jahre als FIFA-Präsident nicht angerechnet werden, kann Infantino 2027 erneut für vier Jahre dann bis 2031 in eine laut Statuten letzte Amtszeit gewählt werden. "Vielen Dank für Ihr unermüdliches Engagement für die Entwicklung des südamerikanischen Fußballs und für Ihre globale Führungsrolle", sagte CONMEBOL-Präsident Alejandro Dominguez. "Wir schätzen Ihre Verbundenheit mit unserer Region und Ihre Vision, diesen Sport weltweit weiterzuentwickeln, sehr."

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