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Aus dem zweiten Auftritt von Serena Williams bei ihrem aufsehenerregenden Comeback im Londoner Queen's Club dürfte es aller Wahrscheinlichkeit nichts werden. Ihre Doppelpartnerin, die Kanadierin Victoria Mboko, verletzte sich in ihrem Einzel gegen die Tschechin Karolina Pliskova bei einem Sturz am Knie und musste aufgeben.

Das Comeback der 44-jährigen Williams mit der 19-jährigen Mboko verlief am Dienstag vielversprechend. Mit 7:6 (7:2), 6:2 setzte sich das Duo gegen die an Position drei gesetzte Paarung Nicole Melichar-Martinez (USA) und Erin Routliffe (Neuseeland) durch.

Seit einer Woche ist klar, dass Christoph Baumgartner die WM verpassen wird. Der 26-Jährige wird aufgrund einer gerissenen Sehne im Oberschenkel rund fünf Monate ausfallen. Auf die Nachnominierung eines Spielers hat Ralf Rangnick bisher verzichtet.

Nun lässt der Teamchef aber doch einen Spieler in die USA nachkommen. Wie der KURIER am Mittwoch erfahren hat, handelt es sich dabei um Dejan Ljubicic. Der ÖFB bestätigte die Personalentscheidung später auch.

Chaotisches Ende eines Freundschaftsspiels: In der hitzigen Schlussphase der Partie der brasilianischen Fußballerinnen in Fortaleza gegen die USA verteilte die Schiedsrichterin gleich acht Rote Karten - allerdings nur gegen die Gastgeberinnen. Trainer Arthur Elias und drei seiner Co-Trainer wurden vom Platz gestellt. Auch die Spielerinnen Bia Zaneratto und Tarciane flogen in der hart geführten Partie vom Feld, wodurch Brasilien die Nachspielzeit nur noch zu neunt bestritt.

Nach dem Schlusspfiff lief das Freundschaftsspiel dann vollkommen aus dem Ruder. Zwei weitere Brasilianerinnen sahen nach Handgreiflichkeiten noch die Rote Karte und die Schiedsrichterin musste den Platz unter Polizeischutz verlassen.

Das Spiel, das zur Vorbereitung auf die WM 2027 in Brasilien diente, endete vor 55.144 Zuschauern mit einem 1:0-Sieg für die US-Amerikanerinnen. Unter dem Jubel der Fans wurde Brasiliens Fußball-Legende Marta - inzwischen 40 Jahre alt - in der 80. Minute eingewechselt. Die sechsmalige Weltfußballerin hofft, dass sie im nächsten Jahr für die Heim-WM nominiert wird.

Eine WM ist nicht einfach ein Fußballturnier. Sie ist ein Ausnahmezustand, ein kollektives Innehalten, ein globales Ritual. Für ein paar Wochen verschieben sich Prioritäten. 

Weihnachten und Ostern in einem

Wer den Fußball liebt, wird diese Tage (und Nächte) nicht als bloße Sporttermine wahrnehmen, sondern als das, was sie sind: Weihnachten und Ostern in einem. Zwar ohne Packerl und Schokohasen, dafür mit Dribblings, Paraden und Toren, die sich ins Gedächtnis brennen.

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