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Sinja Kraus konnte sich zwar im Viertelfinale des WTA-Challengers im portugiesischen Oeiras nicht wirklich auszeichnen, wird aber am Montag knapp in die Top 100 einziehen. 

Trotz  der 1:6-0:6-Niederlage gegen die Ukrainerin Darija Snihur geht sich der Vorstoß aus. Im Live-Ranking ist die 23-jährige Wienerin die Nummer 99, kann nur noch von einer Spielerin  bis zum offiziellen WTA-Ranking am Montag verdrängt werden. Damit stellt Österreich mit Anastaia Potapowa (Platz 76) und Julia Grabher (81) eine dritte Top-100-Spielerin – das war zuletzt 2010 der Fall, als Tamira Paszek, Yvonne Meusburger und Patricia Mayr-Achleitner zweistellig waren. 

Bobfahren ist länger olympisch als alpiner Skilauf. Die Schlitten waren schon bei den ersten Winterspielen, 1924 in Chamonix, dabei. Skifahren kam erst 1936 in Garmisch-Partenkirchen ins Programm – wegen Streitereien um den Amateurstatus allerdings ohne österreichische Beteiligung. In den Bob-Bewerben aber war Österreich am Start – mit politisch teils fragwürdigen Athleten.

Der „Anschluss“ sollte zwar erst zwei Jahre danach erfolgen. Der Bob „Österreich II“ hätte aber bereits 1936 als „Ostmark II“ an den Start gehen können. Der Wiener Autor und Musiker Richard Weihs ist bei den Recherchen für sein zweibändiges Werk zur NS-Geschichte des Semmerings („Zertrümmerte Erinnerung am Semmering“) auf die bemerkenswerte Crew von Bob „Österreich II“ gestoßen: Alle vier waren glühende Nationalsozialisten oder zumindest Sympathisanten.

Österreichs aktuell einziger Top-100-Tennisspieler, Filip Misolic, muss eine längere Verletzungspause einlegen. Nach seiner Aufgabe beim Challenger in Lille wegen starker Schmerzen im rechten Fuß wurde bei einer MRT-Untersuchung eine Ruptur der Plantarfaszie diagnostiziert. Dies berichtet die "Kleine Zeitung" in ihrer Freitag-Ausgabe.

Laut einer ersten Prognose des Arztes wird Misolic rund acht Wochen ausfallen. Misolic möchte aber noch eine Zweitmeinung einholen.

Immer mehr Österreicher greifen zum Schläger, offiziell sind es rund 400.000, aber wahrscheinlich darf die Zahl sogar noch ein bisschen höher angesetzt werden. Und ja, wir sind ein tennisbegeistertes Land.  

Und das wollen wir, besser gesagt, können Sie beweisen. Deshalb heißt es wieder: Hobbyspieler vor den Vorhang.  In der kommenden Ausgabe des KURIER-Tennismagazins, das erneut in Kooperation mit dem Österreichischen Tennisverband auf den Markt geht, können Sie sich mit ihren besten Fotos und Beiträgen wiederfinden. Denn Tennis gehört nicht nur den Profis. 

Am 25. März, rechtzeitig zum Start der Freiluft-Saison, erscheint bereits die 11. Ausgabe des einzigen periodischen Tennis-Magazins in Österreich in allen KURIER-Ausgaben. Und Sie können wie in den vergangenen Jahren Teil davon werden, wenn Sie uns Ihre Beiträge bis 3. März mailen: 

An thema@kurier.at.

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