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Bei einem Festival konnten Tennisfans sie schon sehen, bei einem großen Streamingdienst dürfen es bald alle. Die Dokumentation „Chris & Martina: The Final Set“ ist bald abzurufen. 

Chris Evert und Martina Navratilova dominierten das Frauen-Tennis ab Mitte der 1970er-Jahre nach Belieben, erst als Mitte der 1980er Jahre die Deutsche Steffi Graf auftauchte, war es mit der Dominanz vorbei. Zumindest die gebürtige Tschechoslowakin Navratilova gewann danach immer noch große Turniere. 

Aus Konkurrentinnen waren schon in der Spätphase der Karrieren Freundinnen geworden  die Beziehung hat sich verstärkt, weil beide mit Krebserkrankungen zu kämpfen hatten. 

Nun wurde die Doku beim Tribeca Film Festival in New York vorgestellt. Mit prominenten Gästen: Auch John McEnroe, ein Zeitgenosse von Evert und Navratilova wollte sich die Premiere nicht entgehen lassen. 

"Knicks in 5": Das war der Tenor bei den Fans in der Finalserie zwischen den San Antonio Spurs und dem neuen NBA-Champion New York Knicks.

Am Samstag (Lokalzeit) war es für die Knicks rund um Superstar Jalen Brunson, der 45 Punkte erzielte, so weit: Nach einem 94:90-Sieg im Frost Bank Center, der Heimat der Spurs, stemmten die New Yorker erstmals seit 53 Jahren die "Larry O’Brien Championship Trophy" in die Höhe. Zugleich avanciert die Mannschaft von Head Coach Mike Brown zum ersten Team überhaupt, das in derselben Saison sowohl den „NBA Cup“ als auch die Meisterschaft gewinnt.

"Elektrisierende Stimmung"

"Wir haben gerade die NBA-Finals gewonnen", jubelt ein Knicks-Fan lautstark. "Das ist verrückt." Ein anderer Fan ergänzt: "Es wird wohl eine Weile dauern, um von diesem Hoch wieder runterzukommen. Alle sind unfassbar aufgeregt, es ist eine großartige Atmosphäre."

Eine Mutter kann es zusammen mit ihrem Sohn kaum fassen: "Es ist unglaublich. (Jalen) Brunson, oh mein Gott. Alle Spieler waren unglaublich. Wir haben es geschafft, alle haben daran geglaubt. Wir haben es nach Hause gebracht."

New York befand sich in den Nachtstunden im Ausnahmezustand. Eine "elektrisierende Stimmung" durchschoss die Straßen jener Stadt, die ohnehin "nie schläft". In der Feiernacht seien "alle Nachbarn, alle Knicks-Fans", war sich ein Fan sicher.

Es wird mit der Polizei gefeiert

Die Freude der Fans im "Big Apple" machte vor niemandem halt, auch nicht vor der örtlichen Polizei. So gab es etwa ein gemeinsames Feiern im Stadtteil West Village. Der Titel der Knicks habe "die Stadt vereint", berichtete NBC-Reporter Chris Glorioso.

Kein Stein blieb auf dem anderen, Feuerwerke wurden gezündet, die Straßen waren voller Menschen. Die Feuerleitern an den Häusern wurden kurzerhand zu Sitz- und Stehgelegenheiten umfunktioniert.

Die Party wird in der neuen Woche weitergehen. Bürgermeister Zohran Mamdani verkündete bereits, dass es am Donnerstag eine Parade in Manhattan geben wird.

Meister-Fanshirts zu kaufen

Die Kult-Rap-Gruppe "Wu-Tang Clan", die in der Halbzeit des vierten Spiels auftrat, nimmt das historische Ereignis zum Anlass, eigenes Merchandise in den Handel zu bringen. Ab sofort sind Shirts erhältlich, die sowohl das Logo der Band als auch den Gesamtsieg der Knicks zeigen.

Der ehemalige NFL-Profi Aldon Smith ist im Alter von nur 36 Jahren gestorben. Das gab sein ehemaliges Team, die San Francisco 49ers, ohne Angaben einer Todesursache bekannt. „Wir sind erschüttert durch den plötzlichen und tragischen Tod von Aldon Smith“, hieß es in der Mitteilung. Die 49ers erinnerten daran, dass der Verteidiger eine herausragende erste Saison als Profi hatte und „sein Lächeln jeden Raum erhellte, in den er gegangen ist“.

Smith war 2011 an siebter Stelle des NFL-Drafts von den 49ers ausgewählt worden und schaffte es mit dem Team einmal in den Super Bowl. Seine 33,5 Sacks - erfolgreiche Attacken auf den gegnerischen Quarterback - in den beiden ersten Spielzeiten seiner Karriere als Football-Profi sind noch immer der NFL-Rekord.

Die New York Knicks haben erneut einen zweistelligen Rückstand gedreht und sind erstmals seit 53 Jahren wieder Meister in der NBA. Drei Tage nach dem 29-Punkte-Comeback im Madison Square Garden gewannen die Knicks gegen die San Antonio Spurs 94:90 - und das nach zwischenzeitlich 16 Punkten Rückstand. Angeführt von Jalen Brunson mit 45 Punkten holten die Knicks damit den notwendigen vierten Sieg in der Serie gegen die Spurs und den dritten NBA-Titel ihrer Geschichte.

„Ich habe keine Worte. Alles, von dem ich jemals geträumt habe. Ich weiß nicht, was ich fühle. Ich bin in Ehrfurcht. Immer wenn sie uns angezählt haben, haben wir einen Weg gefunden“, sagte Brunson bei ESPN. Als er gefragt wurde, was es ihm bedeutet, den Titel mit seinem Vater Rick feiern zu können - der im Betreuerstab der Knicks arbeitet - war er sekundenlang ruhig und sagte dann nur: „Das siehst du.“
Wie in jedem der vorausgehenden vier Spiele gingen die Spurs zweistellig in Führung, die Knicks hatten Schwierigkeiten mit ihren Würfen. Zum vierten Mal aber kam New York irgendwann in den Rhythmus und arbeitete sich zurück - dieses Mal gelang der Ausgleich nach einem 10:0-Lauf im Schlussviertel beim 83:83. Gut eine Minute danach gingen die Knicks beim 86:85 erstmals seit der Anfangsphase in Führung.

Gastgeber legten stark los

Beiden Teams war der Druck anzumerken, bis zum ersten Treffer durch Victor Wembanyama für die Spurs hatten die Profis schon sechs Fehlwürfe angesammelt. Nach vier Minuten hatte der Franzose drei Blocks und damit so viele wie die Knicks Punkte.

Die Rückkehr der Türkei auf die Fußball-Weltmeisterschafts-Bühne ist missglückt. Die Truppe von Teamchef Vincenzo Montella kassierte am Samstag im ersten WM-Endrundenspiel seit 2002 im BC Place Vancouver gegen Australien eine 0:2-(0:1)-Niederlage. Nestory Irankunda avancierte mit seinem Treffer (27.) zum jüngsten australischen WM-Torschützen aller Zeiten. Seit 9. Februar ist der Watford-Stürmer 20 Jahre alt. Connor Metcalfe (75.) machte vor 52.497 Zuschauern alles klar.

Die Türken hatten erwartungsgemäß mehr Ballbesitz, machten das Spiel und erarbeiteten sich auch ein deutliches Übergewicht an Schüssen und Torchancen. Bei einer davon hielt der überraschend in die Startelf gerückte australische Tormann Patrick Beach einen Volleyschuss von Türkei-Star Arda Güler und leitete damit einen Konter ein, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Paul Okon-Engstler spielte einen weiten Pass hinter die türkische Abwehr, Irankunda glänzte mit Schnelligkeit und Technik und vollendete zur Führung.

Türkei drückt, Australien trifft

Es war sein sechster Treffer im 16. Länderspiel. Die Türken hatten bei einem Weitschuss von Abdulkerim Bardakci an die Stange Pech (30.). Auf der anderen Seite ließ Irankunda eine Möglichkeit für einen Doppelpack aus (45.). Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Die Montella-Elf drückte auf den Ausgleich, blieb aber im Abschluss glücklos. Ein abgefälschter Yüksek-Schuss verfehlte das Tor knapp (50.), Beach parierte einen Güler-Freistoß (57.). Für die Australier blieb es hingegen ein perfekter Abend.

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