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Der neue britische Premierminister Andy Burnham und der ehemalige FIFA-Präsident Joseph Blatter üben heftige Kritik an den jüngsten Plänen des Fußball-Weltverbandes, einen Teil der kommerziellen Rechte an seinen Turnieren an Investoren zu verkaufen. Künftige WM-Turniere sollen dann unter dem Dach eines neuen Unternehmens organisiert werden, dessen Mehrheitseigentümer die FIFA wäre.

„Der Fußball gehört nicht den Investoren. Er gehört den Menschen, die die Tribünen füllen, die an den Seitenlinien stehen, Woche für Woche, bei Regen und bei Sonne“, sagte Großbritanniens Regierungschef Burnham in einem Instagram-Video. „Die WM ist kein Produkt, sie ist der großartigste Wettbewerb auf der Welt. Sie hat niemals jemandem gehört, damit man sie verkaufen kann. Der Fußball hat immer den Anhängern gehört, und er wird es auch immer.“

Blatter missfallen Pläne

In einem Post bei X kritisierte Blatter einmal mehr auch seinen Nachfolger Gianni Infantino und dessen Beziehung zu US-Präsident Donald Trump. „Die enge Beziehung zwischen dem FIFA-Präsidenten und dem US-Präsidenten hat eine finanzielle Dimension angenommen, die dem Fußball erheblichen Schaden zufügt. Niemand hat das Recht, unseren Sport zu verkaufen“, schrieb der 90-jährige Schweizer. Bei den Plänen seien auch Personen aus dem Umfeld der US-Regierung von Trump einbezogen worden, hatte die britische Zeitung „Times“ zuvor berichtet.

Drei Siege in drei Pflichtspielen, kein Gegentor, Fixierung der Teilnahme an einer Europacup-Ligaphase: Für Fußball-Vizemeister Sturm Graz hätte die neue Saison nicht besser beginnen können. Dass die Grazer in der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League den schottischen Fast-Meister Heart of Midlothian gesamt mit 6:0 überrollen, war nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Umso größer war die Freude im Lager der Steirer, die auch vor toller Kulisse in Edinburgh cool blieben.

Nach dem Heim-4:0 sorgten mit Simon Seidl (64.) und Emran Soglo (68.) zwei Sommerzugänge dafür, dass auch die Auswärtspartie am Dienstag völlig zurecht gewonnen wurde. „Die Schotten haben alles versucht, es noch zu drehen, wir haben das aber nicht zugelassen. Wir haben von Anfang an alles reingeworfen, jeder hat 100 Prozent Gas gegeben“, resümierte Seidl.

Die 25-jährige Österreicherin Anastasia Potapova hat die ehemalige Weltranglistenerste Venus Williams beim Washingtoner Frauen-Tennisturnier klar in zwei Sätzen geschlagen. Die Ende des Vorjahres eingebürgerte gebürtige Russin besiegte die 46-jährige US-Amerikanerin in der Nacht auf Mittwoch (MESZ) in der Auftaktrunde nach 54 Minuten mit 6:3, 6:3.

Im Achtelfinale trifft die 25-jährige Potapova auf die als Nummer 4 gesetzte Russin Diana Schnaider, die in der ersten Runde ein Freilos hatte.

Williams gewann insgesamt sieben Grand-Slam-Titel im Einzel. Ihre jüngere Schwester Serena (44) holte 23 Grand-Slam-Einzeltitel.  

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