Houthi greifen in Iran-Krieg ein: Neue Angriffswelle Israels

Erstmals seit Beginn des Iran-Krieges hat die Houthi-Miliz im Jemen eine Rakete auf Israel abgefeuert und damit den Konflikt ausgeweitet. Alle aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg im Live-Bericht.
Ein Mann steht vor einem stark beschädigten Wohnhaus und zeigt auf die zerstörten oberen Stockwerke, Trümmer liegen am Boden.
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Iran-Krieg

  • |Julia Deutsch

    Journalisten getötet

    Die israelische Armee gab am Samstag an, Infrastrukturen der Hisbollah im Nachbarland angegriffen zu haben. Dabei wurden auch drei Journalisten von zwei Hisbollah-nahen Fernsehsendern getötet, wie der TV-Sender der pro-iranischen Miliz, Al Manar berichtete. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut mehrere Raketenangriffe auf Israel und israelische Stellungen im Libanon für sich.

    Al-Manar meldete, dass ihr langjähriger Korrespondent Ali Shuaib bei einem Angriff bei Jesin im Süden des Landes ums Leben kam. Zudem berichtete der proiranische Sender Al-Majadin, der auch der Hisbollah nahe steht, dass bei dem Angriff ihre Reporterin Fatima Fatuni getötet wurde. Das israelische Militär gab an, einen "gezielten" Angriff auf Shuaib verübt zu haben. Er sei Mitglied der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan gewesen und habe sich als "Journalist getarnt". So habe er über die Standorte israelischer Truppen im Süden des Libanon berichtet.

  • |Julia Deutsch

    Iranischer Präsident droht mit Vergeltungsschlägen

    Der iranische Präsident Massoud Pezeshkian hat mit harten Vergeltungsschlägen gegen Nachbarländer gedroht, falls die Infrastruktur oder Wirtschaftszentren im Land attackiert werden. In einer "Botschaft an die Länder der Region" schrieb Pezeshkian auf der Plattform X: "Wenn ihr Entwicklung und Sicherheit wollt, lasst nicht zu, dass unsere Feinde den Krieg von eurem Boden aus führen."

  • |Julia Deutsch

    Iran bleibt im Internet-Blackout

    Auch vier Wochen nach Beginn der Internetsperre ist im Iran kein Ende der Blockade absehbar. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks schrieb auf X, vor genau einem Monat sei der Iran in eine "digitale Dunkelheit" gestürzt worden, als die Behörden den Zugang zum weltweiten Internet gekappt hätten. Damit werde das Recht der Iraner auf Kommunikation und Information verletzt. 

    Es handelt sich um die bisher längste ununterbrochene Internetsperre in der Geschichte des Landes. Die Bevölkerung hat seit dem 28. Februar nur Zugang zu einem eingeschränkten internen Intranet, in dem es nur staatlich genehmigte Inhalte gibt. Dagegen nutzt ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.

  • |Manuel Simbürger

    Tote bei israelischen Angriffen auf den Iran

    Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben am Samstag erneut Ziele der iranischen Führung in der Hauptstadt Teheran an. Eine weitere Angriffswelle sei abgeschlossen worden, teilte das Militär mit. Details zu den genauen Zielen und möglichen Auswirkungen gab es zunächst nicht. Iranischen Medienberichten zufolge wurden bei einem Angriff auf ein Wohnhaus in der nordwestlichen Stadt Zanjan mindestens fünf Menschen getötet. Zudem seien die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran sowie zwei Stahlwerke und ein Kraftwerk getroffen worden, teilte Irans Außenminister Abbas Araqchi auf der Online-Plattform X mit.

    In Israel wurde unterdessen über neue Raketenangriffe aus dem Iran berichtet, in mehreren Gegenden im Süden des Landes gab es Raketenalarm. Ein Mensch wurde getötet. Im Großraum Tel Aviv kam es zu mehreren Einschlägen durch Streumunition und Trümmer abgefangener Raketen.

  • |Manuel Simbürger

    Neue Angriffswelle Israels

    Erstmals seit Beginn des Iran-Krieges hat die Houthi-Miliz im Jemen eine Rakete auf Israel abgefeuert und damit den Konflikt ausgeweitet. Der Angriff sei eine Reaktion auf die fortgesetzte Zerstörung von Infrastruktur im Iran, im Libanon, im Irak und in den palästinensischen Gebieten, teilten die vom Iran unterstützten Islamisten am Samstag mit. Ihr Kriegseintritt droht den Konflikt weiter zu eskalieren. Israel flog indes eine neue Angriffswelle auf Teheran.

    Es sei eine Salve ballistischer Raketen gegen "sensible militärische Ziele" in Südisrael gefeuert worden, meldete der Houthi-nahe TV-Sender Al-Masirah unter Berufung auf einen Sprecher. Zuvor hatte das israelische Militär erklärt, es habe eine Rakete aus dem Jemen abgefangen. Die Angriffe würden fortgesetzt, bis die "Aggression" an allen Fronten beendet sei, hieß es von der Houthi-Miliz. Die Houthi hatten im aktuellen Konflikt ihre "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt.

  • |Manuel Simbürger

    Pakistan treibt Vermittlungsbemühungen voran

    Pakistan treibt seine Anstrengungen für eine Vermittlung im Iran-Krieg voran. Ministerpräsident Shehbaz Sharif habe in einem Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Massoud Pezeshkian über die Bemühungen zur Beendigung des Konflikts gesprochen, teilt sein Büro mit. Sharif habe Pezeshkian in dem mehr als einstündigen Gespräch auch über Pakistans diplomatische Kontakte mit den USA und den Golfstaaten informiert.

    Sharif erklärte am Samstag, in einem mehr als einstündigen Telefongespräch mit Pezeshkian habe er "Pakistans starke Verurteilung der anhaltenden Angriffe Israels auf den Iran" bekräftigt und die Solidarität seines Landes mit dem iranischen Volk ausgedrückt. Der iranische Präsident habe die diplomatischen Bemühungen Pakistans gelobt und erklärt, dass Vertrauen nötig sei, um Gespräche und eine Vermittlung in dem Konflikt zu ermöglichen. Pakistan hatte der Führung in Teheran bereits einen 15-Punkte-Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges übermittelt.

  • |Manuel Simbürger

    Israel greift erneut Ziele im Süden des Libanon an

    Israel hat beim militärischen Vorgehen gegen die islamistische Hisbollah-Miliz erneut zahlreiche Ziele im Süden des Libanon angegriffen. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtete am Samstag von morgendlichen Luftangriffen auf Städte wie Majdal Selm, Kafra, Adlun und Tulin. In der Stadt Nabatiye seien Wohngebäude, Geschäfte und eine Tankstelle getroffen worden. Die israelischen Streitkräfte sprachen von Angriffen auf die "terroristische Infrastruktur der Hisbollah" im Libanon. 

  • |Manuel Simbürger

    Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei beraten

    Pakistan will am Sonntag und Montag mit Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten über den Iran-Krieg beraten. Bei dem zweitägigen Treffen der Außenminister in Islamabad gehe es um "intensive Diskussionen über eine Reihe von Themen, einschließlich der Bemühungen um eine Deeskalation der Spannungen in der Region", teilte das pakistanische Außenministerium am Samstag mit. Laut dem türkischen Außenminister Hakan Fidan soll ein Mechanismus zur Deeskalation geschaffen werden.

    Ziel des Treffens seien rasch "umsetzbare Schritte" zur Beendigung des Krieges, bevor es zu weiteren Zerstörungen in der Region und noch mehr Schäden für die Weltwirtschaft komme, sagte Fidan auf einer Konferenz in Istanbul. Die neue "polyzentrische Ordnung" der Welt erfordere eine Lösung zum Schutz wichtiger Energie- und Handelsrouten.

    Das Treffen findet vor dem Hintergrund von Versuchen für eine Vermittlung zwischen den USA und dem Iran statt. Pakistan hat sich als möglicher Verhandlungsort angeboten und der Führung in Teheran bereits einen 15-Punkte-Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges übermittelt.

  • |Manuel Simbürger

    Das sagt die internationale Presse zum Iran-Krieg

    "Tages-Anzeiger": Trump sichert sich als "Madman" die Aufmerksamkeit der Welt. "The Independent": Iran-Krieg hat die Welt in eine Notlage gebracht.

  • |Manuel Simbürger

    Schwere Schäden am Flughafen von Kuwait durch Drohnenangriff

    Ein Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait führte zu schweren Schäden. Die amtliche Nachrichtenagentur des Golfstaats berichtete am Samstag unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde, bei dem Angriff sei das Radarsystem des Flughafens beschädigt worden. Menschen seien dagegen nicht zu Schaden gekommen.

    Derweil berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP von einer schweren Explosion nahe des internationalen Flughafens von Erbil, der Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion im Irak. Ein Augenzeuge berichtete, Rauch steige auf. In Erbil befindet sich ein großer US-Konsulatskomplex. Auf dem Flughafen der nordirakischen Stadt sind zudem Soldaten der von den USA geführten Anti-Dschihadisten-Koalition stationiert.

  • |Manuel Simbürger

    So sehr beeinflusste der Iran-Krieg bisher die Weltwirtschaft

    Preise für Öl, Gas und Dünger stark gestiegen. Diesel um 60 Cent/Liter teurer. Flugverkehr massiv betroffen, 500 Flüge von/nach Wien gestrichen. Österreichs Wachstumsprognose gesenkt.
  • |Manuel Simbürger

    Iran-Krieg spaltet Trumps "Amerika zuerst"-Anhänger

    Der Iran-Krieg sorgt für einen Riss in der MAGA-Bewegung. Es gibt eine offene Ablehnung des Kriegs bei jungen Republikanern.
  • |Manuel Simbürger

    Zwölf US-Soldaten bei iranischem Raketenangriff verletzt

    Bei einem iranischen Raketenangriff auf die Prince-Sultan-Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien wurden zwölf US-Soldaten verletzt, zwei von ihnen schwer. Diese sagt ein US-Beamter der Nachrichtenagentur Reuters. Damit steigt die Zahl der verletzten US-Soldaten seit Beginn des Krieges gegen den Iran am 28. Februar auf mehr als 300. Zuvor teilte das US-Militär mit, dass 273 von ihnen bereits wieder im Dienst sind. In dem Konflikt sind bisher 13 US-Soldaten ums Leben gekommen.

  • |Manuel Simbürger

    Israel greift erneut Ziele in Teheran an

    Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Die Angriffe richteten sich gegen "Ziele des iranischen Terrorregimes in ganz Teheran" und hielten am frühen Samstagmorgen an, erklärte die Armee am Samstag. Ein AFP-Reporter berichtete von einer schwarzen Rauchwolke über der Stadt. Es seien etwa zehn heftige Explosionen im Osten Teherans zu hören gewesen. Am Freitag waren bereits mehrere Regionen des Irans von erneuten Luftangriffen getroffen worden.

  • |Manuel Simbürger

    Trump nennt Straße von Hormus "Straße von Trump"

    Trump hat die Straße von Hormus "Straße von Trump" genannt. Auf einem Kongress in Miami sprach der Republikaner über den Verlauf des Iran-Kriegs und sagte: "Sie müssen die Straße von Trump öffnen - ich meine Hormus." Im Publikum wurde daraufhin gelacht.

    Trump ergänzte dann: "Entschuldigung - es tut mir so leid. So ein schlimmer Fehler." Er schob nach, dass die "Fake News" berichten würden, dass er es aus Versehen gesagt habe. Er ergänzte: "Bei mir gibt es keine Versehen - zumindest nicht viele." Einige Medien kamen anschließend zur Einschätzung, dass er all dies scherzhaft gemeint habe.

  • |Manuel Simbürger

    Trump stellt Unterstützung für NATO-Partner infrage

    Trump hat die Unterstützung anderer NATO-Partner durch die USA infrage gestellt. "Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?", sagte Trump in Miami im US-Bundesstaat Florida. Trump kritisierte das Bündnis scharf dafür, dass es den USA im Krieg mit dem Iran nicht zur Seite stehe. "Ich glaube, es war ein gewaltiger Fehler, dass die NATO einfach nicht da war."

    Trump zufolge zahlen die USA Hunderte Milliarden Dollar jährlich für die Sicherheit der Verbündeten. "Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?", fragte er.

    Trump kritisierte auch den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus. Der deutsche Bundeskanzler - das sind alles meine Freunde - Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: "Das ist nicht unser Krieg"." Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.

  • |Karl Peternel-Oberascher

    Sechs Einschläge und ein Toter in Israel

    Nach einem iranischen Raketenangriff spricht der israelische Rettungsdienst von sechs Einschlägen im Großraum Tel Aviv. Feuerwehr und Rettungsdienst seien unterwegs zu den Einschlagsorten, sagte ein Sprecher am späten Abend. In Zentralisrael wurde den Angaben zufolge ein älterer Mann bewusstlos und in kritischem Zustand an einer der Einschlagstellen gefunden. Er sei wenig später aufgrund seiner schweren Verletzungen gestorben. Außerdem habe es mehrere Leichtverletzte gegeben.

    Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome kann zwar den größten Teil der nach Israel abgefeuerten Raketen zerstören, bietet aber keine hundertprozentige Sicherheit.
     

  • |Karl Peternel-Oberascher

    Merz wirft Trump "massive Eskalation" im Krieg vor

    Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump persönlich scharf für sein Agieren im Iran-Krieg attackiert. "Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang", sagte Merz auf dem "F.A.Z.-Kongress 2026". "Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle."

    Merz bezweifelte auch, dass ein Sturz der Führung im Iran erreicht werden kann. "Ist das Thema Regime-Change wirklich das Ziel?", fragte er. "Wenn das das Ziel ist, glaube ich nicht, dass sie das erreichen werden. Das ist meistens schiefgegangen." Er sei nicht überzeugt davon, dass das, was die USA und Israel im Iran-Krieg machten, zum Erfolg führen kann.

    Zuvor hatte US-Präsident Trump Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Er habe es als "unangemessen" empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: "Das ist nicht unser Krieg." Das sagte der Republikaner am Donnerstag während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Trump nannte keinen konkreten Namen, schrieb die Äußerung aber der Spitze zu ("the head of Germany"). Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

  • |Karl Peternel-Oberascher

    UN suchen nach Mechanismus für Straße von Hormuz

    Wegen des andauernden Iran-Kriegs will UN-Generalsekretär António Guterres einen Weg finden, wie bestimmte Güter durch die Straße von Hormuz gelangen können. Ziel sei es zunächst, den Handel mit Düngemitteln und landwirtschaftlichen Produkten zu erleichtern, sagte Guterres' Sprecher. Der Fokus liege auf humanitären Bedürfnissen. Es gehe nicht um den Handel mit Öl. Wie der Mechanismus konkret aussehen werde, sei noch nicht festgelegt, so der Sprecher. Die UN hatten zuvor gewarnt, dass die Unterbrechung der Schifffahrt durch die Straße von Hormuz, wo Öl, Nahrungsmittel, Medikamente und Düngemittel blockiert sind, Hunger- und Gesundheitskrisen vor allem in ärmeren Ländern auslösen könnte. Es seien "sofortige Maßnahmen erforderlich, um diese Folgen abzumildern", hieß es nun von den UN.
  • |Karl Peternel-Oberascher

    Israelische Armee rückt weiter im Libanon vor

    Die israelische Armee rückt mit Bodentruppen weiter im südlichen Libanon vor. Die Truppen seien im Süden acht Kilometer weit von der Grenze ins Landesinnere vorgedrungen, sagte der libanesische Verteidigungsminister Michel Menassa in einer Kabinettssitzung. Die Regierung wolle voraussichtlich eine Beschwerde beim UN-Sicherheitsrat einreichen.

    Israels Armee teilte mit, die Truppen hätten in einer Schule im Ort al-Khiam Hunderte Waffen entdeckt, darunter Panzerabwehrraketen, Mörsergranaten und Sprengsätze. Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz berichtete von Bodenkämpfen mit israelischen Truppen im Grenzgebiet. Sie beanspruchte dabei mehrere Angriffe auf israelische Stellungen im südlichen Libanon für sich.

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat nach Medienberichten die Einrichtung einer "größeren Pufferzone" angekündigt mit dem Ziel, die Hisbollah weiter nach Norden zu drängen. Viele Libanesen fürchten eine großangelegte Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des Landes. Israel hatte den südlichen Libanon 18 Jahre lang bis zum Jahr 2000 besetzt.

    Israel hat nach Berichten libanesischer Staatsmedien am Freitag einen Angriff auf den Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut geflogen. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtete, der Angriff habe am frühen Morgen den südlichen Vorort Tahouitet al-Ghadir getroffen. Es waren mehrere Explosionen zu hören. TV-Aufnahmen zeigten Rauch über den als Hochburg der pro-iranischen Hisbollah-Miliz geltenden südlichen Vororten.

  • |Karl Peternel-Oberascher

    Der Iran kassiert für jedes Schiff, das die Straße von Hormus durchfährt

    Der Krieg tobt weiterhin, täglich fliegen Kampfjets, Drohnen und Raketen über den Himmel am Persischen Golf – und doch bleibt auf dem Meer noch Zeit für Bürokratie. Zumindest beschreiben jene Besatzungsmitglieder, die mit ihren Schiffen in den vergangenen Wochen die Straße von Hormus durchfahren durften, die Reise als äußerst geordneten Prozess.

    Das internationale Schifffahrt-Magazin Lloyd’s List berichtete unter Berufung auf Dutzende Gespräche mit Öltanker-Matrosen, der Iran habe inzwischen eine Art Mautsystem für die Meerenge eingeführt. Mehr dazu lesen Sie hier. 

  • |Karl Peternel-Oberascher

    Angriff auf Schwerwasserreaktor im Iran laut Staatsmedien

    Bei einem Angriff der USA und Israels im Zentrum des Iran ist nach Angaben der iranischen Staatsmedien ein Schwerwasserreaktor getroffen worden. Die Atomanlage in Khondab sei in zwei Wellen angegriffen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Fars am Freitag unter Berufung auf die Verwaltung der Provinz Markasi. Es habe keine Verletzten gegeben, auch Radioaktivität sei nicht ausgetreten.

    Mehr dazu lesen Sier

  • |Amina Beganovic

    Polens Regierungschef Tusk rechnet mit Eskalation

    Polens Regierungschef Donald Tusk hält eine weitere Eskalation der Lage im Nahen Osten für möglich. "Ich habe Grund zur Annahme – auch aufgrund von Informationen unserer Verbündeten – dass in den nächsten Tagen kaum mit einer Stabilisierung zu rechnen ist", sagte Tusk am Freitag in Warschau. Das Gegenteil sei der Fall: "Die nächsten Tage und Wochen könnten zu einer Eskalation dieser Situation führen." Tusk sprach am Rande einer Parlamentssitzung, in der über zwei Gesetzentwürfe seiner Regierung zur Senkung der Treibstoffpreise abgestimmt werden sollte. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme begründete er mit der Einschätzung der Lage in Nahost.

    Die Äußerung Tusks steht im Widerspruch zu Signalen, die zuletzt aus den USA kamen. US-Präsident Donald Trump hatte unter Verweis auf die "sehr guten Gespräche" sein Ultimatum zum Einlenken der iranischen Führung im Krieg noch einmal verschoben. Die Frist zur Freigabe der Straße von Hormuz werde auf Bitte des Irans verlängert, bis zum 6. April werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte er an.

  • |Amina Beganovic

    Hacker haben Zugang zur Mailbox von FBI-Chef Patel

    Hacker mit Verbindungen zum Iran haben sich nach eigenen Angaben Zugang zum E-Mail-Account des FBI-Direktors Kash Patel verschafft und angebliches Material daraus veröffentlicht. Auf ihrer Website teilte die Hackergruppe Handala Hack Team mit, der Chef der US-Bundespolizei werde "nun seinen Namen auf der Liste der erfolgreich gehackten Opfer finden".

    Ein Beamter des Justizministeriums bestätigte Reuters am Freitag, dass Patels E-Mails kompromittiert worden seien, nannte aber keine Details. Später sagte eine Quelle aus dem Ministerium, das Material scheine echt zu sein.

  • |Josef Siffert

    Israel will seine Angriffe "eskalieren"

    Während es aus den USA Signale für eine mögliche Verständigung mit dem Iran gibt, kündigt Israels Verteidigungsminister eine Ausweitung der israelischen Angriffe im Iran an. Grund seien der andauernde Raketenbeschuss aus dem Land auf Israel, teilte Israel Katz nach Angaben seines Büros mit. Israels Armee werde deshalb ihre Angriffe "eskalieren" und mehr Ziele und Gebiete im Iran ins Visier nehmen. Im Fokus sollen demnach Ziele in Verbindung mit iranischen Waffen stehen. 

    Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er hätten Teheran dazu aufgefordert, Raketenangriffe auf Israels Zivilbevölkerung einzustellen, sagte Katz. Aber trotz der Warnungen gehe der Beschuss weiter. Am frühen Nachmittag hatte es in Israel erneut Raketenbeschuss aus dem Iran gegeben. Berichte über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht. 

  • |Josef Siffert

    Iran senkt Mindestalter für Sicherheitskräfte auf zwölf Jahre

    Rund einen Monat nach Beginn des Iran-Kriegs haben die Behörden in Teheran das Mindestalter für freiwillige Sicherheitskräfte in der Hauptstadt auf zwölf Jahre gesenkt. Dies kündigte Rahim Nadali, ein Vertreter der Revolutionsgarden, am Donnerstag in einer Fernsehansprache an.

    Es gebe "eine sehr große Anzahl an Freiwilligen" unter der Jugend, die zur "Widerstandsfront gegen den großen Tyrannen beitragen" wollten, sagte Nadali unter Verwendung eines von der iranischen Führung geprägten Ausdrucks für die USA. Die Einsätze der Freiwilligen umfassen demnach unter anderem das Sammeln von sicherheitsrelevanten Informationen sowie Patrouillen. Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit verstärktem Sicherheitsaufgebot in der Hauptstadt. Die Behörden haben zahlreiche Kontrollposten eingerichtet, um mögliche Proteste gegen die Islamische Republik zu unterbinden.

    Die Kontrollen werden vor allem von den sogenannten Basij-Milizen ausgeführt, einer paramilitärischen Freiwilligentruppe mit landesweit schätzungsweise rund 600.000 Mitgliedern.

  • |Josef Siffert

    Tote nach Angriff auf Ghom

    Bei einem Luftangriff auf Ziele in der iranischen Stadt Ghom sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere zehn Personen seien verletzt, sagte der stellvertretende Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Mortesa Heidari, der staatlichen Nachrichtenagentur Isna. Die Rettungskräfte suchten im Stadtviertel Pardisan weiterhin nach Verschütteten. Die Zahl der Todesopfer könne daher noch steigen. Es liegen keine Angaben über die getroffenen Ziele vor, und es gibt keine unabhängige Bestätigung. Ghom gilt als religiöses Zentrum im Iran und zählt zu den wichtigsten schiitischen Wallfahrtsorten weltweit. Die Region ist zudem wegen strategischer Industrie- und Atomanlagen von strategischer Bedeutung. 

  • |Josef Siffert

    Mehr als 1.900 Tote und 20.000 Verletzte im Iran

    Im Iran sind nach Angaben des Rotes Kreuzes mehr als 1.900 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 20.000 Personen seien verletzt worden, teilt das Rote Kreuz mit, das sich auf Angaben des im Iran vertretenen Roten Halbmondes bezieht. 17 Zentren des Roten Halbmondes seien getroffen worden, nahezu 100 Krankenwagen beschädigt oder zerstört worden. 289 pharmazeutische, medizinische und Gesundheitseinrichtungen seien beschädigt worden. Auch etwa 600 Schulen und andere Bildungseinrichtungen seien getroffen worden. Das Rote Kreuz ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Einsätze der Hilfsorganisation im Iran zu unterstützen.

  • |Josef Siffert

    Hormus: Basij-Miliz stoppt drei Containerschiffe

    Die paramilitärische Basij-Miliz im Iran hat drei Containerschiffen die Fahrt durch die Straße von Hormus verwehrt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim begründete die Miliz ihr Vorgehen mit angeblichen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Meerenge für die Schifffahrt offen sei. Die Miliz wies auf die offizielle iranische Haltung hin, dass für Schiffe mit Verbindungen zu Israel, den USA und deren Verbündete die Passage verboten sei.

  • |Josef Siffert

    "Noch nicht erlebt": Iran-Konflikt treibt Nachfrage nach E-Autos

    Steigende Preise an den Zapfsäulen durch den Iran-Konflikt lassen das Interesse an E-Autos zunehmen. Demnach sei die Nachfrage nach E-Autos um rund 40 Prozent im Plus, während das Interesse an Verbrennern sinke, zeigt eine Umfrage der Plattform AutoScout24

  • |Josef Siffert

    USA: 850 Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert.

    Das US-Militär hat einem Bericht der Washington Post zufolge in den vier Wochen des Krieges mit dem Iran über 850 Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert. Damit seien diese Präzisionswaffen in einem Tempo verbraucht worden, das einige Vertreter des Pentagon alarmiert und interne Diskussionen darüber ausgelöst hat, wie man den Vorrat aufstocken könnte, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Reuters konnte den Bericht nicht sofort bestätigen. Das US-Verteidigungsministerium und das Weiße Haus reagierten nicht sofort auf Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme.

  • |Josef Siffert

    Erste Stornierungen: Iran-Krieg trifft heimischen Tourismus

    Erste arabische und israelische Gäste stornieren bereits ihren Urlaub in Österreich. Auch aus Fernost ist gedämpfte Nachfrage zu verzeichnen.

  • |Josef Siffert

    Iranischer Außenminister warnt vor Genozid

    Irans Außenminister Abbas Araghtschi warnt vor einem Völkermord durch Israel und die Vereinigten Staaten in seinem Land. In einer Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf verwies er auf zahlreiche Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen in seinem Land. "Das Vorgehen der Aggressoren, gepaart mit ihrer Rhetorik, lässt kaum Zweifel an ihrer klaren Absicht, Völkermord zu begehen", sagte er in einer Videobotschaft an das Gremium. 

    Der Menschenrechtsrat tagte mitunter zu dem Angriff auf eine Mädchenschule in Minab im Süden des Landes, bei dem nach iranischen Angaben rund 170 Schülerinnen, Mitarbeiter und Angehörige getötet wurden. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat dazu eine Untersuchung angekündigt. Laut iranischen Angaben sind seit Kriegsbeginn insgesamt mehr als 1.900 Zivilisten getötet und Zehntausende verletzt worden, wie der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, berichtete. In allen Provinzen seien Wohnhäuser, Schulen, Gerichte, Verkehrsnetze und Energieanlagen getroffen worden, sagte er im Menschenrechtsrat. Es bestehe deshalb "Anlass zu ernster Besorgnis", ob der Schutz der Zivilbevölkerung eingehalten werde, wie es das humanitäre Völkerrecht vorschreibe, sagte Türk. 

  • |Josef Siffert

    Ölpreise ziehen wieder an

    Nach dem anfänglichen Preisrücksetzer ziehen die Notierungen für das Nordseeöl Brent und WTI wieder an. Brent verteuert sich um bis zu 2,3 Prozent auf 110,50 Dollar je Fass, WTI liegt mit 96,11 Dollar je Barrel 1,7 Prozent höher. Die Verlängerung des Iran-Ultimatums zeige, wie sehr die USA den Krieg beenden und eine Verhandlungslösung erreichen wollten, sagt Thomas Altmann von QC Partners. "Es zeigt aber auch, dass sich die Verhandlungen wohl alles andere als einfach gestalten." 

    US-Präsident Donald Trump hat die angedrohten Angriffe auf Energieanlagen im Iran nach eigenen Angaben für zehn weitere Tage ausgesetzt.

  • |Josef Siffert

    Pistorius: Europa ist sicher

    Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius ist Befürchtungen wegen der Reichweite iranischer Raketen entgegengetreten, die theoretisch auch Ziele in Europa erreichen könnten. Europa sei "sicher, zumal Deutschland sich ja nicht alleine verteidigt im Rahmen der Luftverteidigung, sondern es im Kontext passiert mit den NATO-Luftverteidigungskräften", sagte der Sozialdemokrat bei einem Besuch in Australien. Zur Reichweite iranischer Waffensysteme meinte er: "Natürlich können theoretisch diese Raketen Europa erreichen. Das wussten wir aber, ehrlich gesagt, auch schon vorher. Die Frage ist, mit welcher Bewaffnung und mit welcher Präzision. Und deswegen vertrauen wir auf die gemeinsam zusammengestellte NATO-Verteidigungsfähigkeit."

    Pistorius verwies auch auf den Aufbau des in Israel beschafften Luftverteidigungssystems Arrow 3, das in Kürze einsatzbereit sei. "Das ist ein Riesensprung nach vorne. Ich erinnere mich noch an die kritischen Stimmen, als wir es beschafft haben. Es gäbe ja gar keine Raketen, die das Ding abwehren müsste", sagte er beim Besuch einer australischen Kaserne nahe der Ostküstenmetropole Brisbane. Arrow 3 soll feindliche Raketen selbst in großer Höhe von mehr als 100 Kilometern zerstören können - eine Fähigkeit, die es in Deutschlands Bundeswehr bisher nicht gibt. Der Luftwaffenstützpunkt Schönewalde/Holzdorf im Osten Deutschlands ist der erste von drei geplanten Arrow-Standorten in dem Land.

  • |Josef Siffert

    Israel: Weitere Angriffe auf Beirut

    Israel hat nach Berichten libanesischer Staatsmedien am Freitag einen Angriff auf den Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut geflogen. Der Angriff habe demnach am frühen Morgen den südlichen Vorort Tahouitet al-Ghadir getroffen. Es waren mehrere Explosionen zu hören. TV-Aufnahmen zeigten Rauch über den als Hochburg der pro-iranischen Hisbollah-Miliz geltenden südlichen Vororten. 

    Die israelische Armee hatte im Vorfeld weder eine Warnung ausgesprochen noch zur Evakuierung aufgerufen. Die normalerweise dicht besiedelten Viertel haben sich seit der erneuten Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah weitgehend geleert. Es war zunächst unklar, ob es Opfer gab. 

  • |Josef Siffert

    UN-Sicherheitsrat berät über Iran-Krieg

    Der UN-Sicherheitsrat wird heute hinter verschlossenen Türen über den Iran-Krieg beraten. Russland habe die Beratungen in New York "aufgrund der anhaltenden Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran, darunter Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen" beantragt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Sprecher des russischen UN-Botschafters.

    Am ersten Tag des Iran-Krieges waren bei einem Angriff auf eine Mädchenvolksschule in der südiranischen Stadt Minab nach Angaben der iranischen Behörden mehr als 160 Kinder getötet worden. Wie die "New York Times" unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse einer Untersuchung des US-Militärs berichtete, schlug aufgrund eines Fehlers bei der Zielerfassung ein US-Marschflugkörper vom Typ Tomahawk in der Schule ein. 

    Auch beim UN-Menschenrechtsrat in Genf wird der tödliche Angriff auf die Schule Thema.

  • |Josef Siffert

    Direkte Gespräche zwischen USA und Iran geplant

    Nach Aussage des deutschen Außenministers Johann Wadephul laufen Vorbereitungen für ein direktes Treffen zwischen Vertretern der USA und Irans. "Das soll wohl in der nächsten Zeit recht kurzfristig in Pakistan stattfinden", sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Vorher habe es nach seinen Informationen indirekte Kontakte gegeben. Er bezeichnete das als "erste Zeichen der Hoffnung, der Zuversicht". "Man hat offensichtlich schon erste Positionen schriftlich ausgetauscht über Dritte." 

    Weiter sagte Wadephul, er wisse nicht genau, "wer das alles fazilitiert hat". US-Außenminister Marco Rubio werde das "vielleicht heute (beim Treffen der G7-Außeninimster, Anm.) auch noch etwas genauer darstellen". 

  • |Josef Siffert

    USS Gerald R. Ford nimmt Kurs auf Split

    Der größte Flugzeugträger der US-Marine, die "USS Gerald R. Ford", hat die Souda-Bucht auf Kreta wieder verlassen und nach Informationen aus Militärkreisen Kurs auf das kroatische Split genommen. Dort soll der Flugzeugträger nun die Marinebasis Lora anlaufen. Sie verfügt über spezialisierte Kapazitäten für anspruchsvolle technische Arbeiten und gilt als wichtiger Standort für multinationale Übungen der NATO. Eine Bestätigung der US-Marine lag zunächst dazu nicht vor. Zuvor war das Schiff in die Souda-Bucht auf Kreta eingelaufen, wo erste Reparaturen vorgenommen wurden. 

    Während des Einsatzes im Roten Meer hatte es an Bord einen Brand gegeben. Nach Angaben der US-Marine brach das Feuer Anfang März in der Wäscherei aus. Es stand nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen und konnte unter Kontrolle gebracht werden. US-Medien berichteten zudem von erheblichen Problemen mit den Toiletten sowie im Bereich der Unterkünfte der Besatzung.

  • |Josef Siffert

    Israel greift Raketenproduktion im Iran an

    Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht erneut Ziele im Iran angegriffen. Ins Visier seien dabei unter anderem Produktionsstätten für ballistische Raketen, Raketenlager und Raketenabschussrampen genommen worden, teilte das israelische Militär am Morgen mit. Angriffe habe es unter anderem in der iranischen Hauptstadt Teheran gegeben. Ziel sei es, den iranischen Beschuss auf Israel einzuschränken. 

    Israelischen Medienberichten zufolge liegt der Fokus der israelischen Angriffe im Iran derzeit nicht mehr so sehr auf dem iranischen Machtapparat wie zuvor, sondern vor allem auf militärischen Zielen wie der Rüstungsindustrie. Hintergrund dürfte demnach sein, dass Israel sich darauf vorbereitet, dass US-Präsident Donald Trump schon bald eine Waffenruhe mit dem Iran verkünden könnte.

  • |Josef Siffert

    G7-Treffen: Ringen mit Rubio um gemeinsame Linie

    Die G7-Länder ringen heute um eine gemeinsame Linie für ein Ende des Iran-Krieges. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul forderte vor den Beratungen in Frankreich von den USA, Europa in ihre Planungen einzubeziehen. US-Außenminister Marco Rubio stellte sich vor seinem Abflug hinter die Kritik von US-Präsident Donald Trump, die NATO-Verbündeten hätten im Krieg mit Iran nicht geholfen, als die USA sie darum gebeten hätten.

    Trump habe festgestellt, dass die USA ständig um Hilfe in Kriegen gebeten worden seien und geholfen hätten, sagte Rubio. Doch als man selbst um Unterstützung gebeten habe, habe man von der NATO keine positive Antwort bekommen. Die Bedrohungen der globalen Schifffahrt durch den Iran seien ein Verstoß gegen das Völkerrecht. All jene Länder, denen das Völkerrecht am Herzen liege, sollten etwas dagegen unternehmen.

  • |Josef Siffert

    Blockade von Hormus: Iran sieht sich im Recht

    Der Iran bezeichnet es als sein legitimes Recht, Schiffe des "Feindes und seiner Verbündeten" an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu hindern. Dies erklärt der iranische Außenminister in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres, wie der iranische Sender Press TV berichtet.

  • |Josef Siffert

    Russland bestreitet Weitergabe von Geheimdienstinfos

    Russlands Regierung hat den Vorwurf der Weitergabe von Geheimdienstinformationen an den Iran zur Bekämpfung von US-Militärobjekten im Nahen Osten zurückgewiesen. "Wir haben dem Iran bestimmte Arten militärischer Güter geliefert, aber dem Vorwurf, dass wir dem Iran mit Aufklärungsdaten helfen, können wir nicht zustimmen", sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit dem Sender France Television

    Die Koordinaten der US-Militärbasen in der Region seien bekannt und offen zugänglich. Sie müssten nicht vom Geheimdienst übermittelt werden. "Ich wundere mich nicht darüber, dass der Iran sie attackiert", sagte Russlands Chefdiplomat. Er bestätigte dabei, dass Moskau und Teheran weiterhin strategische Partner seien. Dass der Iran auch Ziele in den arabischen Ländern der Region angreife, sei Folge des völkerrechtswidrigen Angriffs der USA und Israels, betonte Lawrow. Parallelen zum eigenen Angriffskrieg in der Ukraine wies er dabei zurück.

  • |Josef Siffert

    Straße von Hormus: VAE wollen sich an Marine-Einsatz beteiligen

    Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen sich einem Zeitungsbericht zufolge an einem multinationalen Marine-Einsatz zur Wiederöffnung der Straße von Hormus beteiligen. Die VAE hätten ihre Bereitschaft dazu den USA und anderen westlichen Verbündeten mitgeteilt, berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Dem Bericht zufolge bemühen sich die VAE zudem darum, Dutzende Länder für die Bildung einer "Hormus-Sicherheits-Truppe" zu gewinnen. Diese solle die Meerenge vor iranischen Angriffen schützen und die Schifffahrt eskortieren. Die VAE arbeiten laut FT zusammen mit Bahrain an einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, die ein Mandat für einen Einsatz erteilen soll. Frankreich hatte am Donnerstag mitgeteilt, es habe Gespräche mit rund 35 Ländern über einen Einsatz zur Öffnung der Meerenge geführt, allerdings erst für die Zeit nach einem Ende des Krieges.

  • |Josef Siffert

    Pentagon prüft Entsendung von 10.000 weiteren Soldaten

    Das US-Verteidigungsministerium prüft einem Zeitungsbericht zufolge die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Bodentruppen in den Nahen Osten. Damit solle US-Präsident Donald Trump mehr militärische Optionen erhalten, auch wenn er Friedensgespräche mit der Regierung in Teheran erwäge, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider aus dem Pentagon. 

    Trump hatte zuvor sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Straße von Hormus erneut verlängert.

  • |Josef Siffert

    Thailändisches Frachtschiffauf Grund gelaufen

    Ein unter thailändischer Flagge fahrendes Frachtschiff ist nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur TASNIM vor der Insel Keshm auf Grund gelaufen. Die "Mayuree Naree" war Anfang des Monats in der Straße von Hormus bereits von unbekannten Geschossen getroffen worden. Thailändischen Angaben zufolge hatte die omanische Marine 20 Besatzungsmitglieder gerettet, nachdem eine Explosion im Heck des Frachters ein Feuer im Maschinenraum ausgelöst hatte.

  • |Diana Dauer

    Israel droht mit Tötung weiterer Führungsfiguren

    Israels Armee hat nach der Tötung des Marine-Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarden, Admiral Aliresa Tangsiri, damit gedroht, weitere wichtige Führungsfiguren im Iran ins Visier zu nehmen. Die Tötungen würden nicht aufhören, sagte Militärsprecher Effie Defrin am Donnerstagabend. "Wir werden weiterhin jeden verfolgen, der Israel bedroht." Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Tod des Marine-Kommandeurs.

  • |Diana Dauer

    Trump verschiebt Ultimatum an den Iran bis 6. April

    US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran verlängert - erneut. Bis zum 6. April werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte Trump unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche auf der Plattform Truth Social an. 

    Eigentlich wäre die von Trump gesetzte Frist am kommenden Samstag abgelaufen.

  • |Diana Dauer

    Lagarde warnt vor langjährigen Störungen in Energieversorgung

    EZB-Präsidentin Christine Lagarde warnt vor langjährigen Störungen der Energieversorgung durch den Krieg im Nahen Osten. Die Erwartung einer raschen Rückkehr zur Normalität sei möglicherweise zu optimistisch, sagt sie in einem Interview mit dem Magazin „The Economist“. Es sei bereits zu viel Energieinfrastruktur beschädigt worden. Der Schock für die Weltwirtschaft falle womöglich größer aus als von Experten derzeit angenommen, die Folgen dürften sich jedoch erst nach und nach zeigen

  • |Diana Dauer

    Frankreich berät mit rund 35 Staaten über einen Einsatz zur Öffnung der Straße von Hormus

    Frankreich berät mit rund 35 Staaten über einen Einsatz zur Öffnung der Straße von Hormus nach einem Ende des Krieges. Die Initiative sei rein defensiver Natur und solle die Wiederaufnahme der Schifffahrt vorbereiten, teilt das Verteidigungsministerium in Paris mit. Zudem erklärt der Stabschef der französischen Marine, Nicolas Vaujour, er habe Gespräche mit zwölf Amtskollegen geführt – darunter mit denen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Indien und Japan. „Wir tauschen uns über die Freiheit der Schifffahrt und die maritime Sicherheit aus, da das Meer eine lebenswichtige Ader für unsere Weltwirtschaft und die regionale Stabilität ist“, schreibt er auf der Plattform X. In der ersten Phase einer solchen Mission dürfte die Räumung von Seeminen im Mittelpunkt stehen, heißt es aus Kreisen. 

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