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Trump schließt "übereilte" Vereinbarung mit Teheran aus + Schiffe passierten Straße von Hormus

Kommando zurück: Trump mahnt nun zur Geduld bei Verhandlungen mit Teheran. Alle aktuellen Entwicklungen in Nahost live.
Donald Trump hält die Hand an sein Gesicht.
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Iran-Krieg

  • |Julia Deutsch

    "Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv"

    US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag Hoffnungen auf eine schnelle Einigung mit dem Iran gedämpft. "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist", schrieb er auf der Plattform Truth Social mit Blick auf den Stand des Rahmenabkommens für ein Ende des Iran-Kriegs. Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen und alles richtig machen, schrieb Trump weiter.

    "Es darf keine Fehler geben!", ergänzte er. Am Samstag hatte Trump noch erklärt, dass ein Rahmenabkommen "weitgehend" ausgehandelt sei. Er schränkte ein, dass dies unter dem Vorbehalt einer endgültigen Fertigstellung durch die USA, den Iran und anderer Länder stehe. Nun schrieb Trump, dass die US-Blockade von iranischen Häfen vollständig in Kraft bleibe, bis eine Vereinbarung erzielt, bestätigt und unterzeichnet sei. Das Verhältnis mit dem Iran werde professioneller. Die Islamische Republik müsse jedoch verstehen, dass sie keine Nuklearwaffen haben dürfe.

    Der US-Präsident trat wenig später auch Skeptikern, die es auch in den eigenen Reihen der Republikaner gibt, entgegen und verteidigte sein Vorgehen in einem weiteren Post. Er schrieb, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die das Problem schon vor Jahren hätten lösen sollen, mache er keine schlechten Deals. Wenn er ein Abkommen schließe, werde es ein gutes und solides sein.

  • |Julia Deutsch

    Wieder Angriffe im Libanon

    Trotz der geltenden Waffenruhe hat Israel den Süden und Osten des Libanon am Sonntag erneut angegriffen, nachdem am Vortag bei israelischen Angriffen elf Menschen getötet worden waren. Wie das libanesische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte, sind unter den Todesopfern des Angriffs vom Samstag auf ein Dorf sechs Frauen und ein Kind. Zudem seien neun Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder und eine Frau.

  • |Julia Deutsch

    "Nichts überstürzen, Zeit ist auf der Seite der USA"

    Die USA und der Iran stehen laut dem Nachrichtenportal Axios kurz vor der Unterzeichnung eines Abkommens über eine 60-tägige Verlängerung einer Waffenruhe. Während US-Außenminister Marco Rubio am Sonntag meinte, die Welt werde möglicherweise schon bald "gute Nachrichten" zu hören bekommen, wies Präsident Donald Trump seine Diplomaten nach eigenen Angaben an, ein Abkommen mit dem Iran nicht zu überstürzen. Die Zeit sei auf der Seite der USA, so Trump auf "Truth Social."

    Die Blockade bleibe in vollem Umfang in Kraft, bis ein Abkommen erzielt, zertifiziert und unterzeichnet sei, erklärt der Republikaner weniger als einen Tag nach seiner Ankündigung, dass eine Vereinbarung mit Teheran bereits weitgehend ausgehandelt sei. Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen, um es richtig zu machen. Es dürfe keine Fehler geben. Die Beziehungen zum Iran würden so viel professioneller und produktiver werden. Rubio hatte während seines Besuchs in Indien hingegen "gute Nachrichten schon in den kommenden Stunden" in Aussicht gestellt.

  • |Julia Deutsch

    Trump telefonierte mit Netanjahu

    US-Präsident Donald Trump versicherte dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei einem Telefongespräch, dass er an der Forderung nach einem Stopp des iranischen Atomprogramms und der Entfernung hochangereicherten Urans aus dem Iran festhalten werde.

    Netanjahu soll in dem Gespräch auf Handlungsfreiheit im Libanon gepocht haben, verlautete am Sonntag aus israelischen Regierungskreisen. Trump habe dieses Prinzip unterstützt. Am Samstag hatte die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon mitgeteilt, Teheran fordere, den Libanon in einen möglichen Waffenstillstand mit einzubeziehen.

  • |Julia Deutsch

    Schiffe passieren Straße von Hormus

    In den vergangenen 24 Stunden passierten nach Angaben der Marine der iranischen Revolutionsgarden 33 Schiffe die Straße von Hormus mit einer Genehmigung des Iran. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars.

  • |Stefan Berndl

    Iranische Armee meldet Abschuss israelischer Drohne

    Die iranische Armee hat in der Provinz Hormozgan eine israelische Spionage- und Überwachungsdrohne abgeschossen. Darüber berichtete die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Die Trümmer der Drohne vom Typ "Orbiter" wurden der Agentur zufolge in Zusammenarbeit mit der iranischen Marine entdeckt. Die Nachrichtenagentur nannte kein Datum für den Vorfall.

  • |Stefan Berndl

    Telefonat zwischen Trump und Netanjahu

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Fortschritte bei Verhandlungen. Indessen versicherte US-Präsident Donald Trump dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei einem Telefongespräch, dass er an der Forderung nach einem Stopp des iranischen Atomprogramms und der Entfernung hochangereicherten Urans aus dem Iran festhalten werde. Das berichteten israelische Medien.

  • |Stefan Berndl

    Details zur vermeintlichen Einigung

    Während dieser Zeit soll die Straße von Hormuz wieder geöffnet werden und der Iran wieder Öl verkaufen dürfen, berichtete das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Der Iran würde sich verpflichten, die dort verlegten Minen zu räumen - und zumindest zusagen, niemals Atomwaffen anzustreben.

  • |Stefan Berndl

    Mann wegen Spionage im Iran-Krieg hingerichtet

    Im Iran ist erneut ein Mann wegen des Vorwurfs der Spionage für Israel und die USA hingerichtet worden. Wie die mit der Justiz verbundenen Nachrichtenagentur Misan am Sonntag berichtete, wurde der als Mojtaba Kian identifizierte Mann gehängt. Er habe während des Iran-Kriegs "dem Feind" Informationen über die iranische Rüstungsindustrie und Verteidigungskapazitäten übermittelt. Ein Angriff im Iran erfolgte demnach auf Grundlage der von ihm übermittelten Informationen.

  • |Stefan Berndl

    Zivilschutz-Einsatzzentrale im Libanon zerstört

    Im Libanon ist laut Zivilschutz dessen regionale Einsatzzentrale in der südlichen Stadt Nabatäa durch einen israelischen Angriff zerstört worden. Die Generaldirektion des Zivilschutzes teilte mit, das Gebäude sei nach einem "direkten Treffer bei einem feindlichen israelischen Angriff" am Sonntagmorgen eingestürzt. Zahlreiche Fahrzeuge und andere Ausrüstung seien beschädigt worden. Opfer gab es den Angaben zufolge nicht, weil das Personal zuvor verlegt worden war.

    Der Zivilschutz verurteilte den "Angriff auf ein Zentrum der humanitären und ersten Hilfe". Die Rettungskräfte seien bei ihren Einsätzen "zunehmenden Risiken und Herausforderungen" ausgesetzt.

  • |Stefan Berndl

    Einigung mit Teheran laut Trump nah

    Die USA stehen laut Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs kurz vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormuz. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump auf Truth Social. "Die letzten Aspekte und Details des Abkommens werden derzeit besprochen und sollen in Kürze bekanntgegeben werden." Ein iranischer Militärsprecher betonte allerdings auf X, dass Teheran weiterhin die Kontrolle über Hormuz behalten werde.

    Das gelte auch im Falle eines Abkommens mit den USA. Die Meeresenge ist essenziell für den globalen Öl- und Gashandel. Hormuz werde "unter voller iranischer Verwaltung und Souveränität bleiben", hieß es.

  • |Stefan Berndl

    Pakistan geht von baldigen Verhandlungen aus

    Im Bemühen um ein Ende des Iran-Kriegs könnte nach Angaben des Vermittlers Pakistan dort bald eine weitere Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran stattfinden. "Pakistan wird seine Friedensbemühungen mit größter Ernsthaftigkeit fortsetzen und wir hoffen, sehr bald Gastgeber der nächsten Gesprächsrunde zu sein", postete Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif am Sonntag auf X. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, eine Einigung sei "weitgehend ausgehandelt".

  • |Manuel Simbürger

    Trump: Chancen auf Iran-Deal stehen "50 zu 50"

    Zuvor war von Fortschritten die Rede gewesen. Pakistans Armeechef ist zu Gesprächen bei der iranischen Führung.
     

  • |Manuel Simbürger

    Israel und Hamas werfen einander Bruch der Waffenruhe vor

    Die islamistische Hamas im Gazastreifen wirft Israel vor, die Vereinbarungen für eine Waffenruhe zu verletzen. Hamas-Sprecher Hasem Kassem begründete dies mit israelischen Militäreinsätzen in den vergangenen Tagen.

    Die Bombardierung von Wohnhäusern im Gazastreifen und die damit einhergehende Flucht der Bevölkerung stehe im Widerspruch zu den Vereinbarungen, so Kassem. Israel und die Hamas werfen sich gegenseitig vor, eine seit Oktober 2025 geltende Waffenruhe zu verletzen.

    Bei einem israelischen Angriff auf einen Polizeiposten im Norden des Gazastreifens sind fünf Polizisten getötet. Mehrere weitere Menschen seien bei dem Vorfall nahe dem Viertel Sheikh Radwan verletzt worden, teilt die dortige Polizeidirektion am Samstag mit.

    Die israelische Armee erklärte auf der Plattform X, dass bei zwei separaten Vorfällen am Freitag "mehrere Terroristen" getötet worden seien. Diese hätten die sogenannte gelbe Linie überschritten und sich den Streitkräften in bedrohlicher Weise genähert.

  • |Manuel Simbürger

    USA bereiten mögliche neue Angriffe auf Iran vor

    Der pakistanische Armeechef Asim Munir führte in Teheran politische Gespräche mit der iranischen Führung.
     

  • |Maximilian Fally

    Pakistan treibt Friedensbemühungen voran

    Pakistan treibt seine Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen dem Iran und den USA voran. Innenminister Syed Mohsin Naqvi traf sich am Freitag in Teheran zu einer weiteren Gesprächsrunde mit dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi, wie halbamtliche Nachrichtenagenturen meldeten. Es gehe um die Erarbeitung eines Rahmenwerks zur Beilegung der Differenzen. Vor zwei Tagen habe Naqvi der iranischen Seite die jüngste Botschaft der US-Regierung überbracht.

    Auch Pakistans Armeechef Asim Munir reiste nach Teheran. Munir sei vom iranischen Innenminister Eskandar Momeni und seinem pakistanischen Kollegen Naqvi empfangen worden, erklärte das pakistanische Militär am Freitag. Feldmarschall Munir werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt. Er gilt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien.

    Das iranische Außenministerium äußert sich jedoch zurückhaltend. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums wurde von der Agentur IRNA mit den Worten zitiert, Diplomatie brauche Zeit. Er deutet an, dass man noch nicht an einem Punkt sei, an dem eine Friedensvereinbarung greifbar sei. Die Differenzen zwischen dem Iran und den USA seien tief und signifikant. Nuklearfragen würden nicht diskutiert und es könne keine Einigung erzielt werden, wenn die USA versuchten, sich mit Details über hochangereichertes Uran im Iran zu befassen.

  • |Maximilian Fally

    Rubio: "Einige Fortschritte" bei Iran-Gesprächen

    US-Außenminister Marco Rubio meldet bei den Gesprächen mit dem Iran "einige Fortschritte" und betont, man stehe in ständigem Kontakt mit den pakistanischen Vermittlern. 

    Präsident Trump wolle ein gutes Abkommen erzielen, so Rubio. Die zentralen Themen: kein iranisches Atomprogramm, die Frage der künftigen Urananreicherung und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es gebe aber noch viel zu tun.

  • |Manuel Simbürger

    Spitzenpolitiker zweifelt an Unfalltod von Ex-Präsident Raisi

    Ein iranischer Spitzenpolitiker hat öffentlich Zweifel an der Ursache für den Helikopterabsturz geäußert, bei dem 2024 Präsident Ebrahim Raisi ums Leben kam. "Bis heute habe ich niemals akzeptiert, dass dies etwas Normales oder lediglich ein gewöhnlicher Unfall gewesen sein soll", sagte Mohammad Mokhber, der bis zum Februar Irans obersten Führer beraten hatte, in einem am Donnerstagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Staatsfernsehens.

    Vor zwei Jahren war der damalige ultrakonservative Präsident Ebrahim Raisi gemeinsam mit Außenminister Hussein Amirabdollahian und sieben weitere Personen bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Der Helikopter der Delegation war im Mai 2024 auf dem Rückflug von einem Staatsbesuch im Nachbarland Aserbaidschan in einer hügeligen Waldregion abgestürzt. Die Suche nach dem Absturzort dauerte viele Stunden. Offiziell wurden später Sabotage oder ein Anschlag ausgeschlossen.

  • |Manuel Simbürger

    Pakistan treibt in Teheran Friedensbemühungen voran

    Pakistan treibt seine Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen dem Iran und den USA voran. Innenminister Syed Mohsin Naqvi traf sich am Freitag in Teheran zu einer weiteren Gesprächsrunde mit dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi, wie halbamtliche Nachrichtenagenturen meldeten. Es gehe um die Erarbeitung eines Rahmenwerks zur Beilegung der Differenzen. Vor zwei Tagen habe Naqvi der iranischen Seite die jüngste Botschaft der US-Regierung überbracht.

  • |Manuel Simbürger

    Libanon: Israel greift weiter Gesundheitseinrichtungen an

    Die gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon gehen trotz Waffenruhe weiter. Im Libanon wurde dabei in der Nacht nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA eine Einrichtung des Islamischen Gesundheitsdiensts angegriffen. Dabei wurden demnach vier Mitarbeiter getötet. Zwei Sanitäter seien verletzt worden. Das israelische Militär äußerte sich zu dem Angriff zunächst nicht.

  • |Manuel Simbürger

    Iran-Krieg lässt Düngemittelpreise rasant steigen

    Das britische Beratungsunternehmen Oxford Economics erwartet wegen des Iran-Kriegs deutlich steigende Düngemittelpreise. Weltweit dürften sie um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu 2025 zulegen, wie Oxford Economics mitteilte. Vor allem die Preissteigerungen des nachgefragten Düngers Harnstoff tragen demnach zu dem Anstieg bei. Hintergrund ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, durch die Düngemittel wie Harnstoff verschifft werden.

    Oxford Economics zufolge ist die Europäische Union auf Importe angewiesen, um Düngemittel produzieren zu können. Der Anteil der heimischen Produktion am verbrauchten Stickstoffdünger, darunter fällt auch Harnstoff, liegt der Analyse zufolge zwischen 10 und 20 Prozent.

  • |Manuel Simbürger

    US-Waffenlieferung an Taiwan wegen Iran-Kriegs pausiert

    Die USA haben Waffenlieferungen an Taiwan nach Pentagon-Angaben wegen des Iran-Kriegs auf Eis gelegt. Marine-Staatssekretär Hung Cao sagte am Donnerstag bei einer Kongressanhörung, für eine geplante Rüstungslieferung im Umfang von 14 Milliarden Dollar (rund zwölf Milliarden Euro) an Taiwan gebe es "eine Pause um sicherzustellen, dass wir die Munition haben, die wir für Epischen Zorn brauchen". Epischer Zorn (Epic Fury) ist der Name des US-Militäreinsatzes gegen den Iran.

  • |Diana Dauer

    Bisher laut Insider keine Einigung zwischen Iran und USA

    Zwischen dem Iran und den USA gibt es einem hochrangigen Insider zufolge bisher keine Einigung. Jedoch hätten sich die Differenzen verringert, sagte die mit der Angelegenheit vertraute iranische Person Reuters. Zu den Streitpunkten zählten die iranische Urananreicherung sowie die Kontrolle über die Straße von Hormus. Zuvor hatte sich US-Außenminister Marco Rubio mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Iran-Kriegs vorsichtig optimistisch geäußert.

  • |Diana Dauer

    Rubio zu Verhandlungen: "Es gibt einige gute Anzeichen"

    US-Außenminister Marco Rubio hat sich mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Iran-Kriegs vorsichtig optimistisch geäußert. Er glaube, man habe Fortschritte erzielt, sagte Rubio am Donnerstag. "Es gibt einige gute Anzeichen", er wolle aber auch nicht "übermäßig optimistisch" sein, betonte Rubio. Dabei bekräftigte er die von den USA schon häufiger vorgebrachte Darstellung, dass man es im Iran mit einem "ein wenig" zerrütteten System zu tun habe.

    Rubio unterstrich vor seinem Abflug zum NATO-Treffen in Schweden, dass US-Präsident Donald Trump einen Deal bevorzuge. "Aber wenn wir kein gutes Abkommen erzielen können, hat der Präsident klargemacht, dass er andere Optionen hat."

  • |Manuel Simbürger

    "Monströses Video": Israel distanziert sich von Ben-Gvir

    Auch Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger reagierte auf das Video des israelischen Polizeiministers Ben-Gvir, in dem Aktivisten der Gaza-Flotte vorgeführt werden.
     

  • |Manuel Simbürger

    Pakistans Armeechef reist für Vermittlungen nach Teheran

    Der im Iran-Krieg als Vermittler auftretende pakistanische Armeechef Asim Munir wird am Donnerstag in Teheran erwartet. Munir werde "Gespräche und Konsultationen" mit den iranischen Behörden fortsetzen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur ISNA Nähere Details zum Inhalt der Treffen wurden nicht bekannt.

    Die Regierung in Teheran prüft derzeit nach eigenen Angaben einen neuen Vorschlag der USA zur Beendigung des Iran-Kriegs. Seit dem 8. April gilt im Konflikt des Iran mit den USA und Israel eine brüchige Waffenruhe. Die Verhandlungen über ein endgültiges Ende der gewaltsamen Auseinandersetzungen unter Vermittlung Pakistans brachten bisher jedoch keinen Durchbruch.

  • |Manuel Simbürger

    Iran: Erneut Hinrichtungen im Zusammenhang mit Protesten

    Im Zusammenhang mit Protesten sind im Iran erneut zwei Männer hingerichtet worden. Nach Angaben des Justizportals "Misan" sollen die beiden "Mitglieder terroristischer Gruppen" gewesen sein und einen bewaffneten Aufstand organisiert haben. Dies habe die nationale Sicherheit gefährdet. Die Hinrichtungen wurden vollstreckt, nachdem der Oberste Gerichtshof die Todesurteile bestätigt hatte. Auf welche Proteste sich die Urteile bezogen, wurde am Donnerstag nicht bekannt.

    Die Exekutionen kommen während einer Hinrichtungswelle im Iran. Derzeit werden nach den Massenprotesten im Jänner, die die Führung des Landes brutal niederschlagen ließ, und in Zusammenhang mit Spionagevorwürfen viele Todesurteile vollstreckt.

  • |Adisa Beganović

    CNN: Iran fährt die Drohnenproduktion hoch

    Der Iran hat einem Medienbericht zufolge während der sechswöchigen Feuerpause bereits Teile seiner Drohnenproduktion wieder aufgenommen. Das Militär des Landes erhole sich deutlich schneller als zunächst angenommen, berichtet der Sender CNN unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen. US-Präsident Donald Trump droht Teheran mit weiteren Angriffen, sollte das Land einem Friedensabkommen nicht zustimmen. Washington könne jedoch noch einige Tage auf die "richtigen Antworten" warten, sagt er. 

  • |Adisa Beganović

    USA heben Sanktionen gegen UN-Berichterstatterin Albanese auf

    Die USA haben ihre Sanktionen gegen die UN-Expertin für die Palästinensergebiete, Francesca Albanese, aufgehoben. Dies berichtet das US-Finanzministerium auf seiner Webseite. Vergangene Woche hatte ein Bundesrichter die Sanktionen vorläufig blockiert. Zur Begründung hieß es, die Regierung von Präsident Donald Trump habe mit den Maßnahmen wahrscheinlich das Recht Albaneses auf freie Meinungsäußerung verletzt. 

    Die US-Regierung hatte die Sanktionen im Juli 2025 verhängt. Sie warf der italienischen Anwältin vor, den Internationalen Strafgerichtshof zu Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen gegen Vertreter der USA und Israels gedrängt zu haben. Albanese hatte Israel in einem Bericht eine "fortlaufende Genozid-Kampagne in Gaza" vorgeworfen. 

  • |Adisa Beganović

    Berichte: Streit über Vorgehen im Iran-Krieg

    US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sind Medienberichten zufolge wegen des weiteren Vorgehens gegenüber dem Iran in einem Gespräch aneinandergeraten. 

  • |Julia Deutsch

    Teheran prüft neuen US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges

    Die Regierung in Teheran prüft nach eigenen Angaben einen neuen Vorschlag der USA zur Beendigung des Iran-Krieges. Seine Regierung habe einen neuen Vorschlag mit den "Standpunkten der amerikanischen Seite erhalten" und prüfe diesen derzeit, erklärte der iranische Außenministeriumssprecher Esmail Baghaei am Mittwoch im Staatsfernsehen. US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben bereit, einige Tage zu warten, um "die richtige Antwort" vom Iran zu erhalten.

    Bei der Führung in Teheran handle es sich um vernünftige Menschen, sagte Trump weiter. Unklar blieb zunächst, was Trump mit der richtigen Antwort meint. Außerdem meinte er, dass die Verhandlungen auf der Zielgeraden seien. Gleichzeitig drohte der US-Präsident für den Fall des Scheiterns mit neuen Angriffen.

    Baghaei bekräftigte im TV die iranischen Bedingungen für eine Beendigung des Krieges, darunter die Freigabe eingefrorener iranischer Guthaben und ein Ende der US-Blockade der iranischen Häfen. Zudem äußerte der Sprecher des Außenministeriums in Teheran "großes Misstrauen" gegenüber den USA.

  • |Julia Deutsch

    Zusammenarbeit mit Oman

    Nach Angaben des Außenministeriums strebt der Iran gemeinsam mit dem Oman einen Mechanismus an, um die Sicherheit in der Straße von Hormus zu gewährleisten. In Abstimmung mit internationalen Fachgremien und anderen Anrainerstaaten sei die Regierung in Teheran bereit, Protokolle für einen sicheren Schiffsverkehr zu entwickeln, sagte ein Ministeriumssprecher im staatlichen Fernsehen.

  • |Julia Deutsch

    Austausch von Botschaften geht weiter

    Wie das iranische Außenministerium Mittwochabend mitteilte, wird der Austausch von Botschaften weiter fortgesetzt. Grundlage sei ein 14-Punkte-Vorschlag Teherans, teilte das Ministerium iranischen Medien zufolge mit. Teheran fordere von den USA einen Beweis für ihren guten Willen und ein Ende der Piraterie gegen iranische Schiffe.

    Außerdem verlange der Iran eine Einstellung aller Kämpfe, unter anderem im Libanon, sowie die Freigabe iranischer Vermögenswerte. Die Regierung in Teheran setze ernsthaft auf Verhandlungen, hege aber weiterhin große Zweifel an den USA.

  • |Julia Deutsch

    Trump: Verhandlungen in Endphase

    US-Präsident Donald Trump sieht nach eigenen Angaben die Verhandlungen mit dem Iran auf der Zielgeraden, droht jedoch für den Fall eines Scheiterns mit neuen Angriffen. "Wir sind in der Endphase mit dem Iran", sagte Trump am Mittwoch vor Journalisten. Entweder gebe es ein Abkommen, oder die USA würden "einige Dinge tun, die ein bisschen unschön sind". Er habe es nicht eilig. Die Regierung in Teheran warf Trump vor, eine Wiederaufnahme des Krieges zu planen.

  • |Julia Deutsch

    Trumps "Friedensrat" sieht Hamas als Haupthindernis für Gaza-Lösung

    Der von US-Präsident Donald Trump eingesetzte "Friedensrat" hat die radikalislamische Hamas für mangelnde Fortschritte im Gazastreifen verantwortlich gemacht. Das "Haupthindernis" für die Umsetzung des Friedensplans für das Palästinensergebiet sei "die Weigerung der Hamas, einer kontrollierten Entwaffnung zuzustimmen, ihre Zwangsherrschaft aufzugeben und einen echten zivilen Übergang im Gazastreifen zu ermöglichen", heißt es im ersten Bericht des Rates.

    Der Bericht prangert außerdem "nahezu tägliche" Verstöße gegen die Feuerpause an, die seit dem 10. Oktober gilt. Der Hohe Vertreter des Rates, der bulgarische Diplomat Nikolai Mladenow, wollte den Bericht am Donnerstag dem UNO-Sicherheitsrat in New York vorstellen.

  • |Julia Deutsch

    Teheran rechnet mit neuen Angriffen

    Teheran rechnet inmitten militärischer Spannungen mit neuen Angriffen. "Die offenen und verdeckten Bewegungen des Feindes zeigen, dass er eine neue Runde des Krieges anstrebt", sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Qalibaf in einer Audiobotschaft, die iranische Medien verbreiteten. Die Streitkräfte hätten die Waffenruhe bestmöglich genutzt, um ihre Fähigkeiten wiederaufzubauen. Israels Armee ist nach neuen Drohungen des Iran und der USA in "höchster Alarmbereitschaft".

    "Zum jetzigen Zeitpunkt ist die IDF in höchster Alarmbereitschaft und auf jede Entwicklung vorbereitet", sagte Armeechef Eyal Zamir am Mittwoch bei einem Treffen von Kommandanten einer Erklärung zufolge. Auch Saudi-Arabien warnte vor "gefährlichen Folgen einer Eskalation".

  • |Diana Dauer

    Irans Marine: 26 Schiffe passierten Straße von Hormus

    Nach iranischen Angaben haben in den vergangenen 24 Stunden 26 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus passiert. Dies sei in Koordination mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden erfolgt, hieß es in einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Es handelte sich demnach um Öltanker, Frachter und andere Handelsschiffe.

    Die iranische Führung hat im Zuge des Kriegs nach eigenen Angaben eine Kontrollbehörde geschaffen, die den Schiffsverkehr in der Meerenge regeln soll. Die Behörde für die Meerenge des Persischen Golfs (PGSA) fordert Reedereien zur Koordination auf. Eine Durchfahrt ohne Genehmigung werde als illegal betrachtet, hieß es in einem Beitrag der neu geschaffenen Behörde auf X.

  • |Diana Dauer

    Jordanien schoss Drohne ab: keine Opfer

    Jordanien hat erneut eine Drohne im eigenen Luftraum abgeschossen. Der Vorfall habe sich nördlich der Hauptstadt Amman ereignet, meldeten die jordanischen Streitkräfte heute. Verletzte habe es nicht gegeben und nur geringen Schaden. Jordanische Medien zeigten am Mittwoch Bilder nach dem Vorfall, bei dem an einem Haus unter anderem einige Fenster zu Bruch gingen.

    Vergangenen Monat hatten die jordanischen Streitkräfte mitgeteilt, dass der Iran das Land seit Kriegsbeginn mit rund 280 Raketen und Drohnen angegriffen habe. Auch beim jüngsten Angriff richtete sich der Verdacht schnell auf den Iran und die mit ihm verbündeten Milizen in der Region. Im Vergleich zu anderen Ländern im arabischen Raum - vor allem den Golfstaaten - wurde Jordanien im Iran-Krieg aber vergleichsweise wenig angegriffen.

  • |Diana Dauer

    Großbritannien lockert Sanktionen gegen Russland

    Unter dem durch den Iran-Krieg entstandenen Energiepreisdruck lockert Großbritannien die Sanktionen auf russisches Öl. Die britische Regierung erlaubt auf unbestimmte Zeit den Import von Flugzeugtreibstoff und Diesel, der in Drittländern aus russischem Öl raffiniert wurde, wie die Nachrichtenagentur PA mitteilte.

  • |Diana Dauer

    Bei neuen Angriffen drohen Revolutionsgarden mit Eskalation

    Irans Revolutionsgarden (IRGC) drohen nach neuen Ultimaten von US-Präsident Donald Trump mit einer überregionalen Eskalation. In einer Mitteilung schrieben die IRGC laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim, bei neuen Angriffen Israels und der USA werde der "Krieg diesmal über die Region hinausreichen".

    Es werde schwere Angriffe an Orten geben, die bisher nicht erwartet würden, hieß es weiter. Bereits am Dienstag hatte der iranische Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi Bereitschaft für neue Eskalation gezeigt.

    US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran zuletzt wieder mit Angriffen gedroht, nachdem die Verhandlungen über ein dauerhaftes Kriegsende ins Stocken gekommen waren. "Ich sage zwei oder drei Tage, vielleicht Freitag, Samstag, Sonntag, irgendetwas, vielleicht Anfang nächster Woche, ein begrenzter Zeitraum", hatte er erklärt.

  • |Stefan Berndl

    19 Tote bei israelischen Luftangriffen im Libanon

    Im Libanon sind nach offiziellen Angaben bei israelischen Luftangriffen mindestens 19 Menschen getötet und 32 weitere verletzt worden. Bei einem der Luftangriffe seien zehn Bewohner eines Hauses im Süden getötet worden, darunter drei Kinder, wie das Gesundheitsministerium in der Nacht auf Mittwoch mitteilte.

    Die Hisbollah setzte ihre Angriffe auf israelische Ziele ihrerseits fort. Die vom Iran unterstützte Miliz beanspruchte mehrere Angriffe auf israelische Soldaten im südlichen Libanon für sich. Sie habe dabei Raketen und Drohnen eingesetzt, teilte die Hisbollah am Montag mit. Sie habe erneut auch Ziele in Israel nahe der Grenze angegriffen.

    Bereits mehr als 3.000 Menschen im Libanon getötet

  • |Stefan Berndl

    US-Senat will Trumps Befugnisse beschränken

    Der US-Senat hat am Dienstag eine Resolution zur Beschränkung der Befugnisse von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg auf den Weg gebracht. Ohne eine Genehmigung des Kongresses für militärische Einsätze müsste der Krieg demnach beendet werden.

    Die Kammer stimmte mit 50 zu 47 Stimmen für einen verfahrenstechnischen Schritt, um den Entwurf voranzutreiben. Dabei stimmten vier Republikaner mit den Demokraten, während ein demokratischer Senator dagegen votierte. Der Schritt gilt als seltene Zurechtweisung des Präsidenten, 80 Tage nachdem US- und israelische Streitkräfte mit Angriffen auf den Iran begonnen hatten.

  • |Amina Beganovic

    Vance: Niemals Atomwaffen für den Iran

    US-Vizepräsident JD Vance sagte, der Kern der Verhandlungen mit Teheran bestehe für die USA darin, dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen dürfe. Wenn das geschehe, würden die Länder am Golf ihre eigene Waffe wollen, und dann würden auch andere Länder auf der ganzen Welt diese haben wollen. "Wir wollen die Zahl der Länder, die über Atomwaffen verfügen, gering halten, und deshalb darf der Iran keine Atomwaffe besitzen", sagte Vance vor Reportern. Die USA würden deshalb wollen, dass der Iran mit den USA an einem Prozess zusammenarbeite, der sicherstelle, dass die islamische Republik ihre Atomwaffenkapazitäten in den kommenden Jahren nicht wieder aufbaue.

    "Das ist es, was wir in den Verhandlungen erreichen wollen", sagte Vance. Beide Länder hätten bei ihren Gesprächen große Fortschritte erzielt und keine Seite wolle eine Wiederaufnahme der militärischen Operationen, fügte Vance hinzu. "Wir glauben, dass wir große Fortschritte gemacht haben. Wir glauben, dass die Iraner eine Einigung erzielen wollen."

  • |Amina Beganovic

    Teheran zeigt sich bereit für militärische Eskalation

    Irans Regierung hat sich nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump bereit für eine erneute militärische Eskalation gezeigt. "Iran ist geeint und entschlossen bereit, jeder militärischen Aggression entgegenzutreten", schrieb Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi auf X. "Für uns hat Kapitulation keine Bedeutung. Entweder siegen wir oder werden zu Märtyrern." Trump hatte dem Iran zuletzt wieder mit Angriffen gedroht, nachdem Verhandlungen ins Stocken gekommen waren.

    Nach eigenen Worten hatte er einen angeblich für Dienstag geplanten US-Angriff gestoppt. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social.

  • |Diana Dauer

    Zu "Selbstopferung" bereit: Massenhochzeit in Teheran

    Im Iran haben die Behörden öffentliche Massentrauungen für Paare abgehalten, die sich bereit erklärt haben, im Iran-Krieg für ihr Land zu sterben. Die Zeremonien am späten Montag wurden laut iranischen Medienberichten für hunderte Paare auf mehreren Plätzen in der Hauptstadt Teheran veranstaltet und wurden im Staatsfernsehen übertragen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Mehr nahmen allein auf dem Imam-Hussein-Platz 110 Paare teil.

    Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, trafen Paare in geschmückten Militärfahrzeugen mit Waffen auf dem Platz ein. Anschließend wurden sie von einem Geistlichen auf einer Bühne getraut. Die Beteiligten der Massentrauungen hatten sich laut iranischen Medienberichten für das sogenannte "Selbstopferungs"-Programm registriert. Demnach geloben sie, im Krieg ihr Leben zu riskieren, etwa durch Menschenketten an Kraftwerken. Laut den Behörden meldeten sich Millionen Iraner, darunter Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf und Präsident Masoud Pezeshkian.

  • |Adisa Beganović

    Börse in Teheran öffnet wieder

    Inmitten von Unsicherheit über Verhandlungen oder neue Angriffe im Konflikt zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten öffnet die Börse in Teheran wieder. Der Handel habe am Morgen nach etwa 80-tägiger Pause wieder begonnen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars. 

    Ausgeschlossen vom Handel seien 42 Firmen wegen Kriegsschäden. Das entspreche etwa 35 Prozent des Marktvolumens, hieß es bei Fars unter Berufung auf einen Leiter der Börse. So seien etwa Chemiefirmen und Unternehmen der Metallverarbeitung nicht handelbar, berichtete die Zeitung Sharq.

    Der Ausschluss dürfte einen möglichen Kursverfall dämpfen, da Anleger geneigt sein könnten, Unternehmen mit Kriegsschäden zu verkaufen. Sharq berichtete dennoch von einem Kursverfall zu Beginn des Handels. Lediglich 28 Prozent der Börsenwerte lägen im Plus.

  • |Adisa Beganović

    Iran stellt umfangreiche Forderungen für Kriegsende

    Der Iran gibt Details seines jüngsten Friedensvorschlags bekannt, den er an die USA übermittelt hat. Teheran fordert laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna eine Aufhebung der Sanktionen, die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder und ein Ende der Seeblockade iranischer Häfen. Außerdem ruft er zu einem Ende des Kriegs an allen Fronten auf, also auch im Libanon, sowie zu einem Abzug der US-Truppen aus Gebieten in der Nähe des Iran. Ferner verlangt der Iran Reparationszahlungen wegen der durch den Krieg verursachten Schäden. Die Nachrichtenagentur beruft sich in ihrem Bericht auf Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi

  • |Adisa Beganović

    Trump: Geplanter Angriff auf Iran gestoppt

    US-Präsident Donald Trump verzichtet nach eigenen Angaben vorerst auf einen angeblich für heute geplanten Angriff auf den Iran. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Deshalb habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth und andere US-Militärvertreter angewiesen, die bisherigen Pläne auszusetzen und einen Großangriff auf den Iran erst dann zu beginnen, wenn ein "akzeptables Abkommen nicht erreicht wird". 

  • |Adisa Beganović

    USA bei Verzicht auf Atomwaffen zu Abkommen mit Iran bereit

    US-Präsident Donald Trump stellt dem Iran bei einem Verzicht auf Atomwaffen eine Einigung in Aussicht. Die USA seien voraussichtlich zufrieden, wenn ein Abkommen erzielt werden könne, das die Regierung in Teheran am Erwerb von Nuklearwaffen hindere, sagt Trump. Wenige Stunden zuvor hat er nach eigenen Angaben einen geplanten Militärschlag verschoben, um weitere Verhandlungen zu ermöglichen.

  • |Diana Dauer

    Iranische Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi aus Krankenhaus entlassen

    Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist aus dem Krankenhaus entlassen worden und nach Hause zurückgekehrt. Dies teilte eine von ihrer Familie geführte Stiftung am Montag mit. Die 54-Jährige hatte Ende März mutmaßlich einen Herzinfarkt erlitten und war einen Monat später aus dem Gefängnis ins Krankenhaus verlegt worden. „Ihre Genesung erfordert eine strenge medizinische Überwachung außerhalb von Gefängnismauern“, erklärte Mohammadis Tochter Kiana Rahmani laut der Stiftung. Eine Rückkehr in die Haft wäre ein Todesurteil für ihre Mutter. Das iranische Außenministerium äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Fall. Auch in den staatlichen Medien wurde er nicht erwähnt. Mohammadi hatte 2023 den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz für Frauenrechte und die Abschaffung der Todesstrafe im Iran erhalten. Sie saß zu dem Zeitpunkt im Gefängnis.

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