Israel hat Bodenoffensive im Libanon begonnen + Trump warnt NATO vor "schlechter Zukunft"

Israel stellt sich auf weitere Wochen Krieg ein. Trump droht mit weiteren Angriffen und fordert Marineeinsatz anderer Staaten. Alle aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg im Live-Bericht.
Beirut and its southern suburbs during a rainstorm
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Iran-Krieg

  • |Josef Siffert

    Iran will bombardierte Mädchenschule in ein Museum umwandeln

    Der Iran will die am ersten Kriegstag bombardierte Schule im Süden des Landes in ein Museum umwandeln. "Diese Schule ist ein lebendiges Dokument der Bereitschaft der Amerikaner zu Verbrechen und muss zur Bewahrung im historischen Gedächtnis des iranischen Volkes registriert und dokumentiert werden", hieß es in einer Regierungserklärung. Nähere Details zu den Museumsplänen gab es zunächst nicht. Die Schule selbst soll im Gedenken an die Opfer an anderer Stelle neu aufgebaut werden. 

    Bei dem Angriff in Minab am Persischen Golf waren Ende Februar mindestens 168 Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie 4 Eltern ums Leben gekommen. Medienberichten zufolge sind US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich. Wie die „New York Times“ und der Sender CNN unter Berufung auf vertrauliche Quellen berichteten, geht das aus vorläufigen Ergebnissen einer Untersuchung hervor. Die USA hätten einen Stützpunkt der Revolutionsgarden im Visier gehabt, zu dem das Schulgebäude früher gehörte. Veraltete Ortungsdaten führten demnach zu dem folgenschweren Fehler der US-Streitkräfte. 

  • |Josef Siffert

    Nach Drohnenangriff: Flugverkehr in Dubai soll bald wieder starten

    Ein Drohneneinschlag hat am Flughafen Dubai ein Treibstofflager in Brand gesetzt und den Luftverkehr stundenlang lahmgelegt. Am Vormittag sollten wieder erste Flieger starten und landen, wie die Fluglinie Emirates am Montag mitteilte. Zuvor hatten Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle gebracht, es gab demnach keine Verletzten.

    Dubai gehört zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Airport dort - normalerweise eines der wichtigsten internationalen Drehkreuze - ist wegen des Iran-Kriegs und der Gegenangriffe Teherans auf Staaten in der Golfregion ohnehin massiv eingeschränkt. Schon vor der jüngsten Attacke galt kein regulärer Flugplan.

  • |Josef Siffert

    Israel startet Bodenoffensive im Libanon

    Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen "begrenzte und gezielte Bodeneinsätze" im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien in der Gegend aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz, teilte Israels Armee am Morgen mit. 

    Die Einsätze am Boden seien "Teil umfassenderer Verteidigungsmaßnahmen", um die Einwohner im angrenzenden Nordisrael zu schützen. Die Times of Israel hatte bereits am Wochenende berichtet, dass israelische Bodentruppen bei Kämpfen im Südlibanon Dutzende Milizionäre der irantreuen Hisbollah getötet hätten. Israels Verteidigungsministerium bestätigte den Bericht auf Anfrage. Zudem seien Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden. Im Libanon herrscht die Sorge vor einer größeren Bodenoffensive Israels in dem Land. Nach Darstellung des Nachrichtenportals Axios will Israel das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses einnehmen, um die militärische Infrastruktur der Hisbollah zu zerschlagen. 

  • |Josef Siffert

    Trump warnt NATO vor "schlechter Zukunft"

    US-Präsident Donald Trump warnt die NATO vor einer "sehr schlechten Zukunft", sollten die Verbündeten den USA im Konflikt mit dem Iran nicht beistehen. Auf die Frage, welche Hilfe er benötige, um die Straße von Hormuz zu öffnen, sagte Trump in einem Interview mit der "Financial Times": "Was auch immer nötig ist."

  • |Josef Siffert

    Iran: 700 ballistische Raketen abgefeuert

    Irans Luftstreitkräfte feuerten eigenen Angaben zufolge seit Kriegsbeginn rund 700 Raketen auf Ziele in Israel und US-Stützpunkte der Golfregion. Daneben seien rund 3.600 Kampfdrohnen für den Kamikazeeinsatz gestartet worden, berichteten die iranischen Onlineportale "Tabnak" und "Avash" unter Berufung auf einen Militärsprecher der Revolutionsgarden.

    General Ali Mohammed Naini, Sprecher der Revolutionsgarden, hatte dem iranischen Staatsfernsehen am Sonntag diesbezüglich ein Interview gegeben. Auch die Nachrichtenagentur FARS, die der Elitestreitmacht nahesteht, zitierte daraus. Naini sagte demnach, dass viele der abgefeuerten Raketen aus alten Beständen stammten. Viele der ballistischen Raketen aus neuer Produktion seien noch nicht zum Einsatz gekommen, sagte der Sprecher.

  • |Josef Siffert

    Macron sprach mit iranischem Präsidenten

    Der französische Präsidenten Emmanuel Macron telefonierte Sonntagabend mit seinem iranischen Kollegen Masoud Pezeshkian. Die beiden haben sich nach Angaben aus Teheran über die Lage in der Straße von Hormuz ausgetauscht. Nähere Details wurden nicht bekannt. Der Schiffsverkehr durch die Meerenge ist infolge des Kriegs und durch iranischen Beschuss nahezu zum Erliegen gekommen, was die Ölpreise in die Höhe treibt.

    Macron appellierte nach eigenen Angaben an Pezeshkian, dass Angriffe auf Länder in der Region sofort aufhören müssen. "Ich habe ihn aufgefordert, die inakzeptablen Angriffe, die der Iran gegen die Länder der Region führt - sei es direkt oder über Stellvertreter wie im Libanon und im Irak -, unverzüglich einzustellen", schrieb Macron nach einem Telefonat mit Pezeshkian auf der Plattform X. Er warnte Pezeshkian demnach davor, Frankreich ebenfalls ins Visier zu nehmen: Frankreich handle ausschließlich zum Zweck der Verteidigung, um seine Interessen und die der Partner in der Region zu schützen sowie die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten.

  • |Josef Siffert

    Großbritannien sagt Libanon Nothilfe zu

    Großbritannien stellt dem Libanon angesichts des Konflikts in der Region mehr als fünf Millionen Pfund (rund 5,8 Millionen Euro) an Nothilfen zur Verfügung. Das teilte die britische Außenministerin Yvette Cooper am Sonntag mit. Sie verurteilte zudem die Angriffe der Hisbollah auf Israel und forderte deren Einstellung.

    "Die Aktionen dieser verbotenen Terrororganisation – auf Betreiben des iranischen Regimes – ziehen die Menschen im Libanon erneut in einen Konflikt hinein, den sie nicht wollen und der nicht in ihrem Interesse liegt", sagte Cooper. Die Mittel seien zur Unterstützung der humanitären Arbeit der libanesischen Regierung bestimmt und sollen unter anderem dem Libanesischen Roten Kreuz und Organisationen der Vereinten Nationen (UN) zugutekommen.

  • |Josef Siffert

    Drohnenangriff auf Treibstofflager: Flugverkehr in Dubai vorerst ausgesetzt

    Bei einem Drohneneinschlag in Dubai ist ein Treibstofflager des Flughafens in Flammen aufgegangen. Einsatzkräfte brachten das Feuer am Morgen unter Kontrolle, es gab keine Verletzten, wie die Behörden des Emirats auf der Plattform X erklärten. Der Flughafen stellte den Betrieb auf Anweisung der Luftfahrtbehörde vorübergehend ein. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, Reisende sollte ihre Fluggesellschaften kontaktieren, erklärten die Behörden weiter. Der Flugbetrieb in Dubai - normalerweise eines der wichtigsten internationalen Drehkreuze - ist wegen des Iran-Kriegs und der Gegenangriffe Teherans auf Staaten in der Golfregion immer noch massiv eingeschränkt. Schon vor der jüngsten Attacke galt kein regulärer Flugplan. 

    Die Fluggesellschaft Emirates bestätigte auf X die vorübergehende Aussetzung der Flüge von und nach Dubai. Seit dem Ausbruch des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran am 28. Februar haben die arabischen Golfstaaten mehr als 2.000 Raketen- und Drohnenangriffe erlebt. Zu den Zielen gehörten diplomatische Vertretungen und Militärstützpunkte der USA, aber auch wichtige Ölinfrastruktur, Häfen, Flughäfen, Hotels sowie Wohn- und Bürogebäude.

  • |Julia Deutsch

    EU-Außenminister beraten über Iran-Krieg

    Die Außenminister der EU-Staaten kommen am Montag (10.15 Uhr) zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs zu einem persönlichen Treffen in Brüssel zusammen. Thema der Beratungen soll unter anderem die Frage sein, ob und wenn ja, wie die EU zu einer Deeskalation beitragen kann. Mit Sorge werden vor allem die Auswirkungen des Kriegs auf die Energiepreise sowie mögliche Fluchtbewegungen betrachtet. Österreich wird von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) vertreten.

  • |Julia Deutsch

    Mullahs wollen nicht mit Washington verhandeln

    Nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über den angeblichen Wunsch des Iran nach einem Abkommen zur Beendigung des Krieges betonte Teheran, dass es nicht mit Washington verhandeln wolle. "Wir sehen keinen Grund, warum wir mit den Amerikanern reden sollten", sagte der iranische Außenminister Abbas Araqhchi am Sonntag dem US-Fernsehsender CBS. "Wir waren ja schon mit ihnen im Gespräch, als sie beschlossen, uns anzugreifen."

    "Es gibt keine guten Erfahrungen mit Gesprächen mit Amerikanern", fügte Araqhchi hinzu. "Wir haben nie nach einem Waffenstillstand gefragt und wir haben auch nie um Verhandlungen gebeten." US-Präsident Trump hatte am Freitag erklärt, dass der Iran "vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht". Er fügte hinzu, die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei aber "kein Abkommen, das ich akzeptieren würde".

  • |Julia Deutsch

    Insider: Israel und Libanon vor Gesprächen über Waffenruhe

    Israel und der Libanon werden israelischen Vertretern zufolge in den kommenden Tagen voraussichtlich Gespräche führen. Ziel sei eine dauerhafte Waffenruhe, die eine Entwaffnung der Hisbollah vorsehe, sagten zwei israelische Vertreter Sonntagabend. 

  • |Julia Deutsch

    Neue Angriffswelle in Teheran

    In der iranischen Hauptstadt Teheran haben Medien eine neue Angriffswelle gemeldet. Im Stadtzentrum nahe der Revolutionsstraße sei die Flugabwehr im Einsatz, berichtete das Onlineportal Hammihan auf Telegram. In sozialen Medien berichteten Accounts, die das Kriegsgeschehen aus dem Ausland verfolgen, über zahlreiche Explosionen in mehreren Stadtteilen der Millionenmetropole. Laut den Eintragungen im Internet sollen Kampfjets und Drohnen am Himmel zu hören gewesen sein.

    "Geräusch von vier relativ starken Explosionen. Es regnet stark und es ist nicht klar, wo sie eingeschlagen sind", hieß es in einem Post. Die Bevölkerung ist nun seit mehr als zwei Wochen vom Internet abgeschnitten. Nachrichten dringen folglich nur schwer nach außen. Am Sonntag meldete die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks zudem den Einbruch von Verbindungen bei einem der letzten Telekommunikationsnetzwerke.

  • |Julia Deutsch

    Grenzübergang Rafah öffnet Mittwoch für Personen

    Wie die für palästinensische Zivilangelegenheiten zuständige israelische Militärbehörde COGAT Sonntagabend mitteilte, öffnet am Mittwoch der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten für einen begrenzten Personenverkehr in beide Richtungen. Der Übergang war zu Beginn des Krieges gegen den Iran geschlossen worden.

    Menschenrechtsgruppen und Sanitätern zufolge nutzen israelische Siedler im Westjordanland die während des US-israelischen Krieges gegen den Iran verhängten Bewegungseinschränkungen für ihre Angriffe auf Palästinenser. Militärische Straßensperren verhinderten, dass Krankenwagen die Opfer schnell erreichen könnten.

  • |Julia Deutsch

    Heftige Angriffe im Krieg im Nahen Osten dauern an

    Mehr als zwei Wochen nach Beginn des Kriegs im Nahen Osten dauern die gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und Israel sowie dem Iran an. Teheran nahm unter anderem US-Stützpunkte ins Visier. Zudem kam es zu Einschlägen im Großraum Tel Aviv, unter anderem in Bnei Brak, Ramat Gan und Tel Aviv selbst. Es handelte sich um einen der Tage mit den intensivsten Angriffen aus dem Iran seit Kriegsbeginn. Insgesamt gab es in Israel acht Verletzte durch die iranischen Attacken.
  • |Julia Deutsch

    Netanjahu weist Gerüchte über seinen Tod zurück

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weist Gerüchte über seinen Tod zurück. Diese sind von iranischen Staatsmedien verbreitet worden. In einem auf Netanjahus Telegram-Kanal veröffentlichten Video ist der Ministerpräsident in einem Café zu sehen. Reuters hat verifiziert, dass das Video am Sonntag in einem bestimmten Café in einem Vorort von Jerusalem aufgenommen wurde. Netanjahu wird in der Aufzeichnung nach den Gerüchten über seinen Tod gefragt.

    Als Antwort zog er diese in dem Video mit einem Wortspiel ins Lächerliche. Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden Netanjahu am Sonntag mit dem Tode gedroht. Sollte dieser noch leben, werde man ihn verfolgen und töten, berichteten die Nachrichtenagenturen FARS und IRNA unter Berufung auf eine Erklärung der Elitestreitkräfte.

  • |Julia Deutsch

    Öl aus den Lagerbeständen in Asien und Ozeanien sei ab sofort verfügbar, teilt die IEA mit. Öl aus Europa und den Amerikas folge Ende März. 

  • |Julia Deutsch

    Bisher mehr als 3.000 Tote im Iran

    Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran kamen nach Angaben von Aktivisten bisher mehr als 3.000 Menschen ums Leben. Unter den Toten seien mindestens 1.319 Zivilisten, darunter 206 Kinder, teilte das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit. Demnach wurden 1.122 Militärangehörige getötet. Weitere 599 Tote konnten weder dem Militär noch der Zivilbevölkerung eindeutig zugeordnet werden.

    Die Menschenrechtler stützen sich eigenen Angaben zufolge bei der Erhebung ihrer Daten neben öffentlichen Berichten auch auf ein Netzwerk an Kontakten im Iran. Dazu zählen unter anderem Quellen im Gesundheitswesen, den Rettungsdiensten und der Zivilgesellschaft. Irans Gesundheitsministerium hatte zuletzt über mindestens 1.200 Tote und rund 10.000 Verletzte infolge der Angriffe berichtet.

  • |Julia Deutsch

    8 Polizisten bei israelischem Angriff im Gazastreifen getötet

    Bei einem israelischen Angriff auf ein palästinensisches Polizeiauto im Gazastreifen sind nach Angaben von Medizinern acht Polizeibeamte getötet worden. Der tödliche Angriff habe sich in Al-Sawaida im Zentrum des Palästinensergebiets ereignet, erklärte das Al-Aqsa-Krankenhaus in der Stadt Gaza am Sonntag.

    Das von der radikalislamischen Hamas geleitete Innenministerium bestätigte die Zahl der Todesopfer. Unter ihnen befand sich demnach der Polizeichef im Zentrum des Gazastreifens.

  • |Julia Deutsch

    Israel stellt sich auf weitere drei Wochen Iran-Krieg ein

    Die israelische Armee plant ihren Krieg gegen den Iran nach Angaben eines Sprechers noch mindestens drei Wochen fortzusetzen. Es verblieben noch "Tausende Ziele" im Iran, sagte der Militärsprecher Effie Defrin, wie die Armee bestätigte. "Wir sind bereit – in Abstimmung mit unseren US-Verbündeten – mit Planungen zumindest bis zum jüdischen Feiertag Pessach, der in etwa drei Wochen beginnt", sagte Defin dem US-Sender CNN.

    "Und wir haben sogar weitergehende Pläne für weitere drei Wochen darüber hinaus", so der Militärsprecher weiter. Das jüdische Pessachfest beginnt am Abend des 1. April. Es erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei. Traditionell findet am Pessachabend ein großes Familientreffen statt.

  • |Julia Deutsch

    EU-Minister beraten über Ausweitung von Marine-Einsatz

    Die EU-Außenminister wollen einem Zeitungsbericht zufolge über eine mögliche Ausweitung der Marinemission "Aspides" auf die Straße von Hormus beraten, wie die Financial Times unter Berufung auf eine mit der Sache vertrauten Person berichtet. Die Mission ist bisher auf die Sicherung der Schifffahrt im Roten Meer konzentriert.

    Eine gemeinsame Marinemission der EU und der Vereinten Nationen zur Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt der Straße von Hormus "scheint wahrscheinlicher" als ein bilaterales Vorgehen der EU-Staaten gegenüber dem Iran, zitiert die FT den Insider.

  • |Julia Deutsch

    Hisbollah: "Direkte" Kämpfe mit Israel im Südlibanon

    Die vom Iran unterstützte Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben im Südlibanon "direkte" Kämpfe mit der israelischen Armee. Die Kämpfe in der südlibanesischen Stadt Chiam hätten am Samstagabend begonnen, teilte die Miliz mit. Es seien "leichte und mittelschwere Waffen sowie Raketengeschosse" zum Einsatz gekommen. Zudem griff die Miliz nach eigenen Angaben israelische Soldaten in drei Grenzdörfern an. Bei israelischen Luftangriffen gab es erneut mehrere Tote.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Israel dementiert Bericht über Knappheit von Abwehrraketen

    Der israelische Außenminister Gideon Saar hat einen Medienbericht dementiert, demzufolge Israel die USA über eine befürchtete Knappheit an Abwehrraketen im Iran-Krieg informiert haben soll. Bei einem Solidaritätsbesuch in der arabischen Ortschaft Sarsir im Norden Israels verneinte Saar eine entsprechende Frage eines Journalisten. Bei einem iranischen Raketenangriff waren in dem Ort in der Nacht auf Freitag 58 Menschen verletzt worden.

    Das US-Nachrichtenportal Semafor hatte am Samstag unter Berufung auf US-Beamte berichtet, Israel habe die USA diese Woche darüber informiert, dass Abfangraketen für ballistische Raketen im Krieg mit dem Iran "kritisch knapp" würden.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Iran ruft Frankreich zur Vermeidung von Eskalation auf

    Der Iran fordert Frankreich auf, jede Handlung zu unterlassen, die den Konflikt im Nahen Osten eskalieren könnte. Länder müssten von jeder Aktion absehen, die den Konflikt eskalieren könnte, teilt Außenminister Abbas Araghtschi auf seinem Telegram-Kanal nach einem Gespräch mit seinem französischen Kollegen Jean-Noel Barrot mit. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mehrere Staaten, darunter Frankreich, aufgerufen, Schiffe zur Sicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu entsenden. 

  • |Elisabeth Kröpfl

    Einschläge bei Raketenangriff auf Großraum Tel Aviv

    Bei einem weiteren iranischen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv ist es nach israelischen Medienberichten zu mehreren Einschlägen gekommen. Videoaufnahmen zeigten, wie ein Fahrzeug in Flammen aufging. An anderen Orten waren Einschlagskrater zu sehen. Der TV-Sender N12 berichtete, der Iran habe dem Verdacht nach erneut Streumunition eingesetzt. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mindestens zwei Menschen verletzt. Ein zuvor aus dem Iran auf die Küstenstadt Eilat im Süden des Landes abgefeuerte Rakete sei von der Raketenabwehr abgefangen worden, hieß es in den Berichten. 

  • |Elisabeth Kröpfl

    Irak besorgt über Drohnenangriffe nahe Gefängnis mit IS-Insassen

    Die irakische Regierung hat sich besorgt über Drohnenangriffe am Flughafen von Bagdad und in der Nähe eines benachbarten Gefängnisses mit inhaftierten IS-Kämpfern geäußert. Einschläge nahe dem Gefängnis Al-Karch weckten "Befürchtungen um die Sicherheit des Gefängnisses, in dem terroristische Hochrisiko-Häftlinge einsitzen", erklärte ein Sprecher des Justizministeriums am Sonntag.

    Seit Beginn des Iran-Kriegs beschießen pro-iranische bewaffnete Gruppen immer wieder US-Einrichtungen im Irak. Auch der Flughafen von Bagdad, wo sich eine diplomatische Vertretung der USA befindet, wird dabei angegriffen.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Israel startet neue Angriffswelle im Westen des Irans

    Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue breitangelegte Angriffswelle im Iran gestartet. Es sei Infrastruktur des iranischen Machtapparats im Westen des Landes angegriffen worden, hieß es in einer Mitteilung des Militärs. Am Morgen und in der Nacht war es zu mehreren Raketenangriffen aus dem Iran in Israel gekommen. Seit Beginn des Krieges vor mehr als zwei Wochen hatte die israelische Armee nach Militärangaben mehrfach Raketenabschussrampen im Westen des Irans zerstört. 

  • |Elisabeth Kröpfl

    Irans Revolutionsgarden drohen Netanjahu mit Tod

    Die iranischen Revolutionsgarden haben dem israelischen Präsidenten Benjamin Netanjahu mit dem Tode gedroht. Sollte Netanjahu noch leben, werde man ihn verfolgen und töten, berichteten die Nachrichtenagenturen Fars und Irna unter Berufung auf eine Erklärung der Elitestreitkräfte. Auch am Morgen gingen die gegenseitigen Angriffe im Krieg zwischen den USA und Israel und dem Iran weiter. Der Iran nahm unter anderem US-Stützpunkte in der Region ins Visier. 

  • |Elisabeth Kröpfl

    Großer Preis von Katar wegen Iran-Kriegs verschoben

    Der für April geplante Große Preis von Katar in der MotoGP-Klasse wird wegen des Nahost-Konflikts auf den 8. November verschoben. Dies teilt der Veranstalter mit. Durch die Verlegung finden der Große Preis von Portugal nun am 22. November und das Saisonfinale in Valencia am 29. November statt. Der Konflikt hat auch Auswirkungen auf die Formel eins. Am Samstag war bekanntgegeben worden, dass die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im April nicht stattfinden werden.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Trump verteidigt Lockerung von Öl-Sanktionen gegen Russland

    US-Präsident Donald Trump hat die Lockerung von Sanktionen seiner Regierung gegen Russland infolge des Iran-Kriegs gerechtfertigt. "Ich will Öl für die Welt haben", sagte Trump dem Sender NBC News auf die Frage zu seiner Entscheidung, angesichts der steigenden Energiepreise Kaufbeschränkungen zu lockern.

    Dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij warf Trump erneut vor, ein größeres Hindernis für ein mögliches Ende des Krieges zu sein als Kremlchef Wladimir Putin. "Ich bin überrascht, dass Selenskij kein Abkommen schließen will. Sagen Sie Selenskij, er soll ein Abkommen schließen, denn Putin ist dazu bereit", sagte Trump in dem NBC-Interview. "Mit Selenskij ist es weitaus schwieriger, eine Einigung zu erzielen."

  • |Elisabeth Kröpfl

    Israelische Bodentruppen gehen weiter gegen Hisbollah vor

    Israelische Bodentruppen gehen im Südlibanon weiter gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz vor. Dutzende Milizionäre seien getötet worden, teilte die Armee mit. Zudem seien Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden. Die Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben im Südlibanon "direkte" Kämpfe mit Israels Armee. Die Kämpfe in der südlibanesischen Stadt Chiam seien seit Samstagabend im Gange und dauerten an, so die Miliz.

    Es seien "leichte und mittelschwere Waffen sowie Raketengeschosse" zum Einsatz gekommen. Zudem griff die Hisbollah nach eigenen Angaben israelische Streitkräfte in drei Grenzdörfern an.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Trump drängt auf Hilfe bei Sicherung der Straße von Hormus

    US-Präsident Donald Trump hat militärische Hilfe vieler Länder zur gemeinsamen Sicherung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus in Aussicht gestellt - ohne konkret zu werden. „Viele Länder - insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Blockade der Straße von Hormus betroffen sind - werden gemeinsam mit den Vereinigten Staaten Kriegsschiffe entsenden, um sie offen und sicher zu halten“, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Die iranische Führung verspottete dies als Hilferuf.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Emirate: Erneuter Beschuss aus dem Iran

    Die Vereinigten Arabischen Emirate sind erneut unter iranischen Beschuss geraten. Die Luftabwehr sei dabei, Raketenangriffe und aus dem Iran kommende Drohnen abzufangen, teilte das Verteidigungsministerium am frühen Morgen auf der Plattform X mit. Zuvor war es bereits zu weiteren Angriffen auch auf andere Golfstaaten gekommen. 

    Am stärksten sind die Emirate unter Beschuss. Der Berater des Präsidenten, Anwar Gargasch, erklärte in der Nacht, sein Land habe zwar das Recht, sich gegen die „terroristische Aggression“ zu verteidigen. Zugleich fügte er jedoch hinzu, man wolle weiterhin Vernunft und Zurückhaltung walten lassen. Die Emirate übten Zurückhaltung und suchten gleichzeitig nach einem Ausweg aus der Krise für den Iran und die gesamte Region, fügte Gargasch hinzu.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Drei iranische Fußballerinnen verlassen nun doch Australien

    Drei Mitglieder des iranischen Frauenfußball-Nationalteams, die in Australien Asyl beantragt hatten, haben sich nun doch zur Rückkehr in den Iran entschieden. Die Spielerinnen hätten nach ihrer Entscheidung wiederholt die Möglichkeit erhalten, über ihre Optionen zu sprechen, erklärte der australische Innenminister Tony Burke am Sonntag. Die Regierung könne zwar sicherstellen, dass Möglichkeiten angeboten und kommuniziert würden. „Wir können jedoch nicht den Kontext ausblenden, in dem die Spielerinnen diese unglaublich schwierigen Entscheidungen treffen“, fügte er hinzu.

  • |Julia Deutsch

    Bericht: Israelische Siedler erschießen Palästinenser

    Bei neuen Angriffen radikaler israelischer Siedler im besetzten Westjordanland sind nach einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa ein Palästinenser erschossen und mehrere verletzt worden. Bewaffnete Siedler hätten den palästinensischen Ort Kusra nördlich von Jerusalem angegriffen, einen jungen Palästinenser erschossen, zwei weitere angeschossen und den Vater des Getöteten verprügelt.

    Zuvor hätten Siedler zwei Palästinenser bei dem Ort Kisan südlich von Bethlehem ebenfalls im Westjordanland angeschossen, andere geschlagen und etwa 100 Schafe gestohlen, meldete Wafa. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Angaben zu den Überfällen.

    Seit dem Beginn des Iran-Krieges haben sich die seit Jahren anhaltenden Angriffe israelischer Siedler weiter verschärft. Fast täglich kommt es zu Übergriffen. Auch ihr Gebrauch von Schusswaffen mit Tötungs- und Verletzungsabsicht hat zugenommen. Seit Jahresbeginn wurden sieben Palästinenser von Siedlern umgebracht.

  • |Julia Deutsch

    Türkei warnt vor "neuem Völkermord"

    Die Türkei warnte indes vor einem "neuen Völkermord" Israels. "Wir sind offen besorgt, dass (der israelische Ministerpräsident Benjamin) Netanjahu unter dem Vorwand des Kampfes gegen die Hisbollah auf einen neuen Völkermord zusteuert", sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan am Samstag. Die internationale Gemeinschaft müsse "so schnell wie möglich handeln" und Israel Einhalt gebieten.

    Die Türkei hat Israel wiederholt vorgeworfen, im Kampf gegen die radikalislamische Hamas im Gazastreifen einen "Völkermord" an den Palästinensern zu begehen. Israel weist die Vorwürfe zurück.

  • |Julia Deutsch

    Israel und Libanon vor direkten Gesprächen in Paris oder in Zypern

    Macron hatte nach eigenen Angaben am Freitag mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun sowie mit Regierungschef Nawaf Salam und Parlamentspräsident Nabih Berri telefoniert. "Es muss alles getan werden, um zu verhindern, dass der Libanon ins Chaos stürzt", erklärte der französische Präsident. Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz müsse sofort ihren Kurs ändern; Israel wiederum müsse seine Pläne für eine großangelegte Offensive im Libanon aufgeben und seine massiven Luftangriffe einstellen. Die ersten Gespräche seit Beginn des Iran-Kriegs, der auch den Libanon immer tiefer in den Konflikt hineingezogen hat, könnten in Paris oder auf Zypern stattfinden.

  • |Julia Deutsch

    Laut Außenminister "kein Problem" bei neuem Obersten Führer

    Der iranische Außenminister Abbas Araqchi trat indes Spekulationen über den gesundheitlichen Zustand des neuen Obersten Führers Mojtaba Khamenei entgegen. Araqchi sagte im Interview mit MS Now, es gebe "kein Problem" mit Khamenei. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte am Freitag gesagt, Khamenei sei verwundet und wahrscheinlich entstellt worden.

  • |Julia Deutsch

    Angriffe im Irak

    Das Konsulat der Vereinigten Arabischen Emirate in der autonomen Kurdenregion wurde im Nordirak angegriffen. Zwei Sicherheitskräfte wurden dabei verletzt, hieß es.

  • |Julia Deutsch

    Israelische Armee und Tote in Isfahan

    Die israelische Armee teilte am Samstag mit, dass sie in den ersten beiden Wochen des Krieges 400 Angriffswellen mit jeweils zahlreichen Kampfjets auf den Iran geflogen habe. Hauptziele im Zentrum und Westen des Irans seien Anlagen für Raketenstarts und Verteidigungsanlagen gewesen. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 200 Ziele bombardiert worden. Dabei seien Dutzende Abschussrampen für ballistische Raketen getroffen worden, von denen einige für Angriffe auf Israel vorbereitet gewesen sein sollen. Zudem seien Luftverteidigungssysteme und Waffenlager angegriffen worden. Der Iran berichtete, dass bei einem Angriff in der Stadt Isfahan 15 Menschen in einer Fabrik ums Leben gekommen seien.

  • |Julia Deutsch

    Israel und Libanon vor direkten Gesprächen

    Israel und der Libanon werden einem israelischen Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich in den kommenden Tagen direkte Gespräche führen. Ron Dermer, ein Vertrauter des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu, werde wohl die israelische Delegation anführen, berichtet die Zeitung Haaretz unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dermer ist israelischer Minister für strategische Angelegenheiten und war früher Botschafter in den USA.

    Die USA würden von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, vertreten. Die ersten Gespräche seit Beginn des Iran-Kriegs, der auch den Libanon immer tiefer in den Konflikt hineingezogen hat, könnten in Paris oder auf Zypern stattfinden.

  • |Julia Deutsch

    Laut Trump senden viele Länder Schiffe zur Öffnung von Hormus

    US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass viele Länder Kriegsschiffe entsenden würden, um die Straße von Hormuz offen zu halten. Er hoffe, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder sich beteiligten, teilte er am Samstag auf Truth Social mit. "So oder so wird die Straße von Hormuz bald offen sein." Zuvor hatte Trump gesagt, dass der Iran zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt" sei.

    Unterdessen machte der Iran eine Ausnahme von der Hormuz-Blockade und erlaubte zwei indischen Schiffen die Durchfahrt. 22 weitere Schiffe lägen noch westlich der Seestraße, teilte die indische Regierung mit. Durch die Meerenge vor der Küste des Iran werden rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransports auf dem Seeweg abgewickelt.

  • |Julia Deutsch

    Flugabwehr bei US-Botschaft in Bagdad getroffen

    Dem Nachrichtenkanal Al Jazeera zufolge wurde ein Flugabwehrsystem bei der US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad von einer Rakete getroffen. Von der US-Botschaft, dem US-Militär wie auch der irakischen Regierung gab es zunächst keine Bestätigung. Nach dem Angriff Samstagfrüh gab es irakischen Medienberichten zufolge einen Brand am Botschaftsgebäude.

    Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke. Mit dem Iran verbündeten Milizen haben seit Beginn des Iran-Kriegs aber mehrere Angriffe auf US-Einrichtungen im Irak für sich beansprucht.

  • |Julia Deutsch

    Nach dem verheerenden Gazakrieg leben viele Menschen im Gazastreifen in Zelten oder beschädigten Gebäuden und sind somit dem Sandsturm kaum geschützt ausgesetzt.

  • |Manuel Simbürger

    Mindestens 56 Museen und historische Stätten im Iran beschädigt

    In den ersten zwei Wochen des Iran-Kriegs sind nach Angaben des iranischen Kulturministeriums bereits mindestens 56 Museen und historische Stätten beschädigt worden. Besonders betroffen sei die Hauptstadt Teheran mit 19 beschädigten Kulturstätten, erklärte das Ministerium am Samstag.

    Gleich zu Beginn der israelischen und US-Angriffe auf Teheran war der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Golestanpalast beschädigt worden. Er ist eines der ältesten Monumente in der Hauptstadt und diente einst als Residenz der Kadjaren-Dynastie (1789 bis 1925).

    In der zentraliranischen Stadt Isfahan wurden vor allem am weitläufigen Naqsh-e-Jahan-Platz Schäden registriert. Der Platz - ein architektonisches Juwel aus dem 17. Jahrhundert - ist umgeben von Moscheen, einem Palast und einem historischen Basar. In der Hafenstadt Bushehr wurden mehrere Gebäude im historischen Hafenviertel Siraf bei Angriffen getroffen.

  • |Manuel Simbürger

    US-Regierung kritisiert CNN wegen Berichten über Iran-Krieg

    Die US-Regierung hat den Nachrichtensender CNN wegen seiner Berichterstattung über den Iran-Krieg massiv kritisiert. Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte am Freitag (Ortszeit), er könne die Übernahme des Senders durch den Film- und Medienkonzern Paramount Skydance und damit durch Unterstützer von US-Präsident Donald Trump kaum erwarten. Er forderte zudem eine "wirklich patriotische Presse".

    Hegseth attackierte bei einer Pressekonferenz zum Iran-Krieg die US-Medien und insbesondere CNN. Der frühere Fox-News-Moderator empörte sich vor allem über einen CNN-Bericht, demzufolge Washington bei der Planung der Luftangriffe auf den Iran das Risiko einer Blockade der Öltransporte durch die Straße von Hormuz unterschätzt habe. Der Bericht sei "offenkundig lächerlich", sagte Hegseth und fügte hinzu: "Je eher David Ellison diesen Sender übernimmt, desto besser."

  • |Manuel Simbürger

    Teheran kündigte den verstärkten Einsatz schärferer Waffen an

    Teheran kündigte den verstärkten Einsatz schärferer Waffen an. Die Streitkräfte würden ballistische Raketen und andere Raketentypen mit größerer Zerstörungskraft und höherer Präzision verwenden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums staatlichen iranischen Medien zufolge. Man werde künftig mehr "modernisierte Waffen" einsetzen.

     

  • |Manuel Simbürger

    Katz: Kampf gegen Iran geht in "entscheidende Phase"

    Der Kampf gegen Teheran intensiviere sich und gehe in die "entscheidende Phase" über, sagte Israels Verteidigungsminister Katz nach Angaben seines Büros. Genaue Zeitangaben machte er nicht. Katz fügte lediglich hinzu, diese Phase werde so lange dauern, wie nötig. Katz erklärte demnach, die israelische Luftwaffe setze ihre intensive Angriffswelle in der iranischen Hauptstadt Teheran sowie im gesamten Iran fort.

    Gleichzeitig rief er die Bevölkerung im Iran zum Widerstand gegen die Führung in Teheran auf. "Nur das iranische Volk kann dem ein Ende setzen - durch einen entschlossenen Kampf bis zum Sturz des Terrorregimes", sagte Katz. Bereits zuvor betonte er, die Angriffe auf Ziele im Iran zielten darauf, dem iranischen Volk zu ermöglichen, sich aufzulehnen und die Führung zu stürzen.


     

  • |Manuel Simbürger

    Macron ruft Israel zu direkten Gesprächen mit Libanon auf

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Israel zu direkten Gesprächen mit der libanesischen Regierung aufgerufen und sich als Gastgeber solcher Verhandlungen angeboten. Die libanesische Regierung habe "ihre Bereitschaft signalisiert, direkte Gespräche mit Israel aufzunehmen", schrieb Macron am Samstag im Onlinedienst X. Frankreich sei bereit, solche Gespräche zu unterstützen, "indem es sie in Paris ausrichtet".

    Macron hatte nach eigenen Angaben am Freitag mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun sowie mit Regierungschef Nawaf Salam und Parlamentspräsident Nabih Berri telefoniert. "Es muss alles getan werden, um zu verhindern, dass der Libanon ins Chaos stürzt", erklärte der französische Präsident. Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz müsse sofort ihren Kurs ändern; Israel wiederum müsse seine Pläne für eine großangelegte Offensive im Libanon aufgeben und seine massiven Luftangriffe einstellen.

  • |Manuel Simbürger

    Teheran lässt indische Schiffe durch Straße von Hormuz

    Der Iran hat eine Ausnahme von seiner Blockade der Straße von Hormuz gemacht und einigen indischen Schiffen die Durchfahrt erlaubt. Dies bestätigte der iranische Botschafter in Indien, Mohammad Fathali, bei einer Konferenz in Neu-Delhi. Die genaue Zahl der Schiffe nannte Fathali nicht. Seit Beginn der Luftangriffe seitens der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar hat die Regierung in Teheran den Verkehr durch die Straße von Hormuz weitgehend unterbunden.

    Durch die Meerenge vor der Küste des Irans werden rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransports auf dem Seeweg abgewickelt.

  • |Manuel Simbürger

    Internationale Pressestimmen zum Iran-Krieg

    "The Irish Times": Trump hat keine klare Strategie. "Corriere della Sera": Putin ein Tyrann im Glück - "El Mundo": Trump hilft Putin.
     

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