Trump: Iran ist "vollständig besiegt", aber "Fake-News-Medien berichten nicht darüber"
Donald Trump holte nicht nur Influencer und Sportler Jake Paul während einer Kundgebung auf die Bühne, sondern prophezeite auch Pauls politische Karriere.
- Israel und die USA haben Ende Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen. Der Oberste Führer Ali Khamenei wurde dabei getötet - Nachfolger wird sein Sohn Mojtaba. US-Präsident Donald Trump ist "nicht glücklich" über die Wahl.
- Am Freitag teilte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Pressekonferenz mit, dass Mojtaba Khamenei verwundet und vermutlich entstellt sei.
- Trump begrüßt das Steigen der Ölpreise, weil USA dadurch mehr verdiene.
- Die USA haben im Irak ein Tankflugzeug verloren, sechs Menschen wurden dabei getötet.
- Im Irak wurde ein französischer Soldat getötet.
- Die USA erlauben Verkauf von russischem Öl.
- Revolutionsgarden erklären, dass die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Zuvor erklärte UN-Botschafter Amir Saeid Iravani, Teheran werde die Meerenge nicht schließen.
- Beim Ölpreis gibt es vorerst keine Entspannung. Iranische Revolutionsgarden drohen, bei weiteren Angriffen Ölvorkommen anzuzünden.
- Trump nannte die iranische Regierung "gestörte Dreckskerle" und bekräftigte "das terroristische Regime vollständig zu zerstören"
- Die USA haben eine hohe Belohnung zur Ergreifung des neuen iranischen obersten Führers Mojtaba Khamenei ausgesetzt.
- Der Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt".
- Weltpolitische Gehversuche: Warum sich die EU in Nahost verstolpert.
- Angriff auf Golfstaaten: Die Mullahs wollen nicht alleine untergehen.
- Anatomie einer Entscheidung: Wieso sich Trump für den Krieg im Iran entschied.
- Angriff auf den Iran: Wem geht zuerst die Munition aus?
- Wie der Iran-Krieg Chinas Pläne durchkreuzt.
- Der Iran hält die Weltwirtschaft in Geiselhaft.
- Warum der Iran-Krieg zum großen Problem für die Ukraine wird.
- Werden die Kurden wieder zum Kanonenfutter der USA?
- 7 Tage Iran-Krieg: Eine Aufarbeitung
- Pulverfass Nahost: Das Erbe der Kolonialmächte und der Kampf ums Öl
- Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert
- USA greifen den Iran mit seinen eigenen Waffen an
- "Regime Change" im Iran? Die wahre Arbeit beginnt nach dem Umsturz
- Ölpreis-Sprung: Die wichtigsten Fragen und Antworten
- Iran-Krieg: Zwischen den Alliierten kracht es
- Kommt eine Flüchtlingswelle aus dem Iran auf uns zu?
- Die Straße von Hormus: Ein Minenfeld für die Weltwirtschaft
Das Wichtigste in Kürze: Der aktuelle Lagebericht von Tag 14 im Iran-Krieg.
Iran-Krieg
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Hamas: Iran soll Angriffe auf Nachbarstaaten einstellen
Die islamistische Hamas rief unterdessen den Iran auf, die Angriffe auf Nachbarstaaten einzustellen. Die Terrororganisation bekräftigte in einer Mitteilung, Teheran habe das Recht auf israelisch-amerikanische Attacken zu reagieren. Die "Brüder im Iran" sollten jedoch davon absehen, ihre Angriffe auf Nachbarländer fortzusetzen. Seit Beginn des Iran-Kriegs melden die umliegenden Golfstaaten zahlreiche iranische Raketen- und Drohnenangriffe.
Die Hamas rief die Staaten in der Region auf, "zusammenzuarbeiten, um diese Aggression zu stoppen und die brüderlichen Beziehungen untereinander zu bewahren". Der Iran unterstützte die Hamas jahrzehntelang finanziell und militärisch. Die Hamas unterhält zudem enge Beziehungen zum Golfstaat Katar.
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Iran laut Trump "vollständig besiegt"
Der Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt". "Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, wie erfolgreich das US-Militär gegen den Iran vorgegangen ist, der vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht", schrieb Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei aber "kein Abkommen, das ich akzeptieren würde".
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Tote im Libanon
Bei einem israelischen Angriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens zwölf medizinische Mitarbeiter getötet worden. Dies meldet die staatliche libanesische Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Ministerium. Die Zahl der Todesopfer in der Stadt Borj Qalaouiya könnte sich noch ändern. Rettungskräfte suchten nach Vermissten.
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Die iranischen Streitkräfte erklärten am Samstag nach dem Angriff der USA, dass jeder Angriff auf die iranische Öl- und Energieinfrastruktur zu Angriffen auf die Energieinfrastruktur von Ölkonzernen führen werde, die in der Region mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeiten, wie iranische Medien berichteten.
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USA greifen Militärziele auf Irans Öl-Exportinsel Kharg an
Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump "jedes militärische Ziel" auf der iranischen Insel Kharg angegriffen. "Aus Gründen des Anstands habe ich darauf verzichtet, die Ölinfrastruktur auf der Insel auszulöschen", schrieb Trump am Freitag auf der Online-Plattform Truth Social. Sollte der Iran oder jemand anderes jedoch die freie und sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus behindern, werde er diese Entscheidung sofort überdenken.
Der Iran exportiert 90 Prozent seines Rohöls über die Insel. Irans Parlamentspräsident hatte schon vor zwei Tagen die USA und Israel vor einem Angriff auf Inseln im Persischen Golf gewarnt. "Jede Aggression gegen den Boden der iranischen Inseln wird alle Zurückhaltung zunichtemachen", schrieb Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. "Wir werden den Persischen Golf mit dem Blut der Invasoren tränken", fügte der frühere General hinzu.
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"Vorübergehende" Evakuierungen in Katar
Angesichts der anhaltenden iranischen Angriffe auf die Golfstaaten sind in Katar mehrere Gebiete evakuiert worden. Als "vorübergehende Vorsichtsmaßnahme" würden "mehrere wichtige Gebiete evakuiert, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, bis die Gefahr vorüber ist", erklärte Katars Innenministerium am Samstag.
Im zentralen Stadtteil Muscheireb in der Hauptstadt Doha erhielten einige Anrainer telefonische Warnungen mit der Aufforderung, "das Gebiet unverzüglich zu verlassen und sich vorsorglich an den nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben". In der Hauptstadt Doha berichteten Augenzeugen von Explosionen.
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Neue Angriffswelle auf Israel
Der Iran hat in der Nacht auf Samstag eine weitere Angriffswelle mit ballistischen Raketen auf Israel gestartet. Das berichteten Iranische Staatsmedien am Samstag (Ortszeit) kurz nach Mitternacht. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde nach ersten Erkenntnissen bei den Raketenangriffen niemand verletzt. Die Polizei erhielt nach eigenen Angaben Hinweise auf Trümmerteile, die im Süden Israels gelandet seien.
Die israelische Armee entdeckte nach eigenen Angaben mehrere aus dem Iran abgeschossene Raketen und aktivierte die Luftabwehr, in mehreren Gegenden des Landes ertönte Luftalarm. Knapp eine halbe Stunde später wurde der Alarm wieder aufgehoben, die Menschen konnten demnach die Schutzräume verlassen.
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Medien: USA senden weitere Soldaten und Schiffe nach Nahost
Das Pentagon schickt Medienberichten zufolge weitere Kriegsschiffe und Marine-Infanteristen nach Nahost. Das zuvor in Japan stationierte amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" sei samt Marine-Infanteristen auf dem Weg dorthin, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Beamte.
Die bereits in der Region eingesetzten US-Streitkräfte erhielten dadurch Verstärkung durch Tausende Infanteristen, mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge des Typs F-35, schreibt das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten.
Demnach geht die Aufstockung auf eine Anfrage des für die Region zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom) zurück, die auf mehr militärische Optionen im Krieg mit dem Iran abzielt. Die Marine-Infanteristen wären in der Lage, falls gewollt Bodeneinsätze durchzuführen.
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Luftfrachtraten steigen um bis zu 70 Prozent
Der Krieg gegen den Iran treibt die Kosten für Luftfracht in die Höhe. Auf den Routen zwischen Südasien und Europa seien die Frachtraten um bis zu 70 Prozent gestiegen, teilte die Buchungsplattform Freightos mit. Grund seien Sperrungen des Luftraums und die Blockade wichtiger Seewege.
Der Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel erklärte, dass internationale Logistikkonzerne bei Lieferungen in den Nahen Osten Medikamenten und verderblichen Waren wie Lebensmitteln Vorrang einräumen. Nach Angaben von Branchenexperten sitzen derzeit mehr als 100 Containerschiffe in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz fest. Dies zwinge viele Unternehmen, auf den deutlich teureren Luftweg auszuweichen, um Lieferengpässe zu vermeiden.
Vor allem indische Hersteller von günstigen Generika stellten ihre Lieferungen nach Europa und Afrika derzeit von See- auf Luftfracht um, sagte der Lieferkettenexperte Prashant Yadav. Dies heizt den Preisanstieg weiter an, da gleichzeitig das Angebot an Frachtraum sinkt. Wichtige Drehkreuze wie Dubai und Doha sind durch den Konflikt nur eingeschränkt nutzbar.
Luftfracht ist im Schnitt fünf- bis zehnmal teurer als Seefracht. Zusätzlich belasten höhere Energiekosten die Branche. Der Preis für Kerosin hat sich seit Ausbruch der Kämpfe verdoppelt.
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Erneut heftige Explosionen in Teheran
Am 14. Tag des Iran-Kriegs ereigneten sich in der iranischen Hauptstadt Teheran am Freitagabend erneut heftige Explosionen. Dies berichteten am Freitag Reporter der Nachrichtenagentur AFP. Israel hatte zuvor eine erneute Angriffswelle auf Teheran bekanntgegeben.
Ein Nachrichtenportal der iranischen Revolutionsgarden erklärte unterdessen, seit Kriegsbeginn hätten die Streitkräfte im Land insgesamt 111 feindliche Drohnen zerstört. In dem Beitrag des Portals Sepah wurde nicht aufgeschlüsselt, um welche Arten von Drohnen es sich dabei handelte.
Unter anderem sei aber ein unbemanntes Flugzug vom Typ MQ-9 über der südiranischen Provinz Fars zerstört worden. Bei MQ-9-Maschinen handelt es sich um für einen langfristigen Einsatz entwickelte Mehrzweckdrohnen, die um ein Vielfaches teurer sind als die im Krieg vom Iran massenhaft eingesetzten Einweg-Kamikazedrohnen.
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Belohnung zur Ergreifung Khameneis ausgesetzt
Die USA haben eine hohe Belohnung zur Ergreifung des neuen iranischen obersten Führers Mojtaba Khamenei ausgesetzt. Das US-Außenministerium teilte am Freitag mit, es würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Verbleib Khameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt. Der Sohn des bei einem israelischen Luftangriff getöteten Ayatollah Ali Khamenei war am Sonntag zu seinem Nachfolger ernannt worden.
Mojtaba Khamenei ist nach US-Angaben verwundet worden. "Wir wissen, dass der neue, sogenannte, nicht mehr ganz so Oberste Führer verletzt und vermutlich entstellt ist", erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag. Die von Khamenei veröffentlichte Erklärung sei "schwach". "Es gab keine Stimme und kein Video. Es war eine schriftliche Erklärung", sagte er. Auch US-Präsident Donald Trump sagte dem Sender Fox News in einem Radiointerview, Khamenei sei verwundet. "Aber er ist wahrscheinlich in irgendeiner Form am Leben."
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KI schuld am US-Angriff auf eine Mädchenschule?
Der Luftschlag, der in diesem Krieg bisher die meisten Leben auslöschte, traf nur wenige Stunden nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran eine Mädchenschule in Minab. Bei zwei Raketeneinschlägen in weniger als einer Minute wurden 175 Menschen getötet, die meisten davon Kinder. US-Medien spekulieren längst darüber, dass das US-Militär bei seinen Luftschlägen auch KI-Modelle nutzt.
Lesen Sie dazu die Analyse von Johannes Arends:
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Insider: Drei Beratergruppen ringen um Trumps Gehör
Hinter den wechselhaften Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum Verlauf des Iran-Krieges verbirgt sich Insidern zufolge eine komplexe Auseinandersetzung im Weißen Haus. Während sich der Konflikt im Nahen Osten ausweitet und die Ölpreise schwanken, streiten demnach mehrere Beratergruppen darüber, ob, wann und wie ein Sieg erklärt werden sollte.
Zwar ist es ein bekanntes Merkmal von Trumps Führungsstil, dass verschiedene Lager um das Gehör des Präsidenten buhlen. Der Ausgang entscheidet diesmal jedoch über Krieg und Frieden in dem größten US-Militäreinsatz seit dem Irak-Krieg 2003.
Im Zentrum der Debatte stehen drei Gruppen, die in unterschiedliche Richtungen ziehen. Wirtschaftsberater und politische Strategen wie Stabschefin Susie Wiles warnen den Insidern zufolge davor, dass steigende Benzinpreise den Rückhalt für den Krieg in der Bevölkerung schnell untergraben könnten. Sie drängen Trump dazu, die Kriterien für einen Sieg eng zu fassen und ein baldiges Ende der Operation zu signalisieren. Demgegenüber stehen Falken wie die republikanischen Senatoren Lindsey Graham und Tom Cotton, die den militärischen Druck aufrechterhalten wollen, um den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Eine dritte Kraft bildet Trumps populistische Basis um Akteure wie Steve Bannon, die den Präsidenten öffentlich und privat drängen, sich nicht in einen weiteren langwierigen Konflikt im Nahen Osten hineinziehen zu lassen.
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Italien dementiert Bericht über Gespräche mit Iran über Hormuz
Die italienische Regierung hat einen Medienbericht dementiert, wonach Italien und Frankreich mit dem Iran über freies Geleit ihrer Schiffe durch die Straße von Hormuz verhandeln. Aus Rom hieß es, es habe keine "bilateralen Verhandlungen oder direkte Gespräche mit dem Iran gegeben, um die Durchfahrt italienischer Schiffe durch die Straße von Hormuz zu gewährleisten". Der Élysée-Palast reagierte auf Anfrage zu dem Bericht zunächst nicht.
Die etwa 55 Kilometer breite Meerenge liegt zwischen dem Iran und dem Oman und gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport. Kaum ein Schiff kann derzeit wegen der Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen die Straße von Hormuz passieren. Die Handelsschifffahrt dort ist seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen beinahe zum Erliegen gekommen.
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Hegseth: Hochrangiger Militär untersucht Angriff auf Schule
Die USA haben nach Angaben ihres Verteidigungsministers Pete Hegseth einen hochrangigen Militär außerhalb des für den Iran zuständigen US-Kommandos (Centcom) mit der Untersuchung des Angriffs auf eine Mädchenschule im Iran beauftragt. Diese werde so lange dauern, wie nötig, betonte Hegseth bei einer Pressekonferenz am Freitag.
Medienberichten zufolge sind US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich. Das geht aus vorläufigen Ergebnissen einer eingeleiteten Untersuchung hervor, wie die New York Times und der Sender CNN jüngst unter Berufung auf vertrauliche Quellen berichten. Die USA hätten einen Stützpunkt der Revolutionsgarden im Visier gehabt, zu dem das Schulgebäude früher gehörte. Veraltete Ortungsdaten führten demnach zu dem folgenschweren Fehler der US-Streitkräfte.
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Merz gegen internationalen Militäreinsatz für Handelsschiffe
Im Ringen um eine Öffnung der Straße von Hormuz für den Öl-Transport sieht Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz derzeit keinen Anlass für einen internationalen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen. Angesichts der ungeklärten Fragen zum Ende des Konflikts sehe er keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken, sagte der CDU-Politiker bei einem Besuch in Norwegen. Die Idee einer internationalen Operation wird vor allem von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verfolgt.
Zugleich machte Merz erneut klar: "Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden." "Und insofern sind alle unsere Bemühungen darauf gerichtet, den Krieg zu beenden. Und genau darüber sprechen wir sowohl mit der amerikanischen Regierung als auch mit der israelischen Regierung."
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Sechs Tote bei Absturz von US-Tankflugzeug im Irak
Beim Absturz eines Tankflugzeugs der US-Streitkräfte im Westen des Iraks sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Alle Besatzungsmitglieder seien für tot erklärt worden, teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) in einem Update auf X mit. Zuvor war bereits der Tod von vier der sechs Besatzungsmitglieder verkündet worden.
Das US-amerikanische Tankflugzeug vom Typ KC-135 war nach Angaben des US-Militärs am Donnerstag gegen 14.00 Uhr Ortszeit abgestürzt. Die Umstände des Vorfalls würden noch untersucht. Der Verlust sei jedoch weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen, hieß es in den Posts auf X. Die Identität der verstorbenen Soldaten werde erst bis zu 24 Stunden nach der Benachrichtigung der Angehörigen bekanntgegeben.
Zuvor hatte Centcom mitgeteilt, dass zwei Flugzeuge an dem Vorfall beteiligt gewesen seien. Eine Maschine sei sicher gelandet, die andere abgestürzt.
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Macron: Frankreich bleibt defensiv nach Angriff auf Soldaten
Nach dem Drohnenangriff auf französische Soldaten im Irak mit einem Toten und sechs Verletzten will Frankreich sich nicht in den Iran-Krieg hereinziehen lassen. "Angesichts des andauernden Krieges nimmt Frankreich eine rein defensive Haltung ein", sagte Präsident Emmanuel Macron in Paris. Frankreich befinde sich nicht im Krieg mit dem Iran und werde weiterhin "Besonnenheit, Gelassenheit und Entschlossenheit an den Tag legen".
Nach dem Angriff auf die Soldaten bei Erbil im Nordirak am Donnerstagabend analysiere die französische Armee die Fakten und Umstände, sagte Macron. Er werde sich am Nachmittag mit dem irakischen Premierminister Mohammed Shia al-Sudani beraten. "Unsere Soldaten wurden angegriffen, während sie - wie wir es seit mehreren Jahren tun - im Rahmen einer internationalen Koalition gegen das Wiederaufleben des Terrorismus in der Region und im Dienste der irakischen Souveränität kämpften. Das ist natürlich inakzeptabel", sagte der französische Präsident.
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"Zum Schutz Bahrains": Briten patrouillieren über Golfstaat
Flugzeuge der britischen Luftwaffe Royal Air Force (RAF) haben nach Angaben der Downing Street in der Nacht auf Freitag erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs über Bahrain patrouilliert. "Über Nacht flogen britische Jets erstmals Luftverteidigungsmissionen speziell zum Schutz Bahrains", sagte ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer laut der Nachrichtenagentur PA.
Angaben aus der Downing Street zufolge haben die Kampfjets den Luftraum über dem Inselstaat nach iranischen Drohnen abgesucht, "die in Richtung Bahrain unterwegs waren". Die RAF fliege "nun zum Schutz der britischen Bevölkerung, von Stützpunkten und unserer Partner in Katar, Zypern, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und Bahrain", heißt es laut PA in dem Statement weiter.
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Papst legt kriegsführenden Christen Beichte nahe
Papst Leo XIV. legt christlichen Spitzenpolitikern, die Kriege beginnen, einen Gang zur Beichte nahe. "Haben jene Christen, die in bewaffneten Konflikten schwere Verantwortung tragen, die Demut und den Mut, ernsthaft ihr Gewissen zu erkunden und zur Beichte zu gehen?", fragt das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in einer Rede vor Priestern.
Leo nennt keine konkreten Namen oder Konflikte. Er hat jedoch in den vergangenen Tagen verstärkt auf ein Ende des Iran-Kriegs gedrungen, der am 28. Februar mit gemeinsamen Luftangriffen der USA und Israels begann. Einige ranghohe US-Regierungsmitglieder wie Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio sind Katholiken.
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Hegseth: Heute erneut höchste Anzahl an Angriffen
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat im Krieg gegen den Iran die bislang umfangreichsten Angriffe seines Landes angekündigt. „Tatsächlich wird es heute erneut die höchste Anzahl an Angriffen geben“, die die USA jemals im Iran durchgeführt hätten. Auch US-Generalstabschef Dan Caine sprach von den heftigsten Angriffen seit Beginn des Kriegs mit dem Iran vor fast zwei Wochen. US-Vertreter haben in dem Krieg bereits mehrfach von den bislang härtesten Angriffen gesprochen.
Hegseth betonte nun, dass sich die USA neben der Zerstörung der Luftwaffe, Marine und des Raketenarsenals des Irans vor allem darauf fokussiert hätten, dass der Iran künftig keine Raketen mehr fertigen könne. So habe man etwa die Möglichkeiten des Irans, ballistische Raketen herzustellen, ausgeschaltet, indem man Unternehmen, die Komponenten dafür produzierten, zerstört habe.
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Israel wirft Flugblätter über Libanon ab
Israelische Flugzeuge haben über Teilen der libanesischen Hauptstadt Beirut Flugblätter abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert wird, sich für eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah einzusetzen. Reporterinnen der Deutschen Presse-Agentur und Anwohnern zufolge flogen israelische Kampfflugzeuge zuvor in niedriger Höhe über der Stadt. Dabei durchbrachen sie die Schallmauer und lösten zwei laute Explosionen aus. Aus mehreren Stadtvierteln wurde berichtet, dass Flugblätter abgeworfen wurden.
In den an „Liebe libanesische Bürger“ gerichteten Schreiben wird dazu aufgerufen, die Hisbollah zu entwaffnen. Sie seien der „Schild des Irans“. Die Zukunft des Libanon solle von seinen eigenen Bürgern bestimmt werden und nicht von externen Akteuren. „Der Libanon ist eure Entscheidung, nicht die von jemand anderem“, heißt es in dem Text. Stabilität sei „nicht nur ein Wort, sondern ein Recht für jeden Libanesen“. Das israelische Militär hatte bereits zuvor immer mal wieder ähnliche Flugblätter im Libanon abgeworfen.
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Israel: Katz droht dem Libanon
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz drohte dem Nachbarland Libanon "Schäden an der nationalen Infrastruktur" an. Die libanesische Regierung sei ihrer Verpflichtung zur Entwaffnung der Hisbollah nicht nachgekommen und müsse deshalb einen immer höheren Preis zahlen, darunter Schäden an von der Hisbollah genutzten Infrastruktur im Land sowie auch Gebietsverluste, sagte Katz nach Angaben seines Büros bei einer Lagebesprechung. Beides drohe, solange die "zentrale Verpflichtung, die Hisbollah zu entwaffnen" nicht erfüllt sei. Der Angriff auf die Brücke sei "erst der Anfang", sagte Katz dazu.
Im Libanon gibt es die Sorge, dass Israel auch den Flughafen in Beirut angreifen könnte. Er stand lange Zeit unter der Kontrolle der Hisbollah. Die Regierung versucht, das zu ändern. Beobachtern zufolge gibt es dabei auch gewisse Fortschritte. Im Libanon-Krieg 2006 bombardierte Israels Armee den Flughafen.
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Hegseth: Irans neuer Oberster Führer verwundet
US-Kriegsminister Pete Hegseth teilte in einer Pressekonferenz im Pentagon mit, dass Irans neuer Oberster Führer, Mojtaba Khamenei, verwundet und vermutlich entstellt sei.
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Unterstützung von Trump: Zieht dieser Skandal-Influencer ins Weiße Haus?
Donald Trump holte nicht nur Influencer und Sportler Jake Paul während einer Kundgebung auf die Bühne, sondern prophezeite auch Pauls politische Karriere.
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Pressekonferenz im Pentagon angekündigt
Nachdem vier US-Bürger bei dem Absturz des US-Tankflugzeuges im Irak starben, ist eine Pressekonferenz mit dem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth angekündigt worden. US-Angaben zu Folge soll der Tanker nicht durch "feindliches Feuer oder eigenes Feuer" abgestürzt sein, es soll aber ein weiterer US-Tanker involviert gewesen sein.
Mehr Infos in Kürze.
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Trump erwägt Begleitschutz für Schiffe in Straße von Homrus
US-Präsident Donald Trump hat Begleitschutz der USA für Schiffe in der Straße von Hormus in Aussicht gestellt. Das könne man tun, falls dies nötig sei, sagt er dem Sender Fox News. Zudem kündigt er für die kommende Woche „sehr harte“ militärische Schläge gegen den Iran an.
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Was steckt hinter dem wirren Krigskurs von Trump?
Verschiedene Lager ringen um weiteren Kurs im Iran-Krieg. Ölpreis-Sorge und Folgen für Zwischenwahlen prägen Debatte.
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Bericht: Trump rechnet mit baldiger Kapitulation des Iran
US-Präsident Donald Trump geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass der Iran kurz vor der Kapitulation steht. Dies habe Trump den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten am Mittwoch in einer Telefonkonferenz gesagt, berichtete das Nachrichtenportal Axios am Freitag. Trump habe erklärt, er habe "einen Krebs beseitigt, der uns alle bedroht hat". Da niemand mehr wisse, wer im Iran die Führung innehabe, gebe es auch niemanden, der die Kapitulation verkünden könne.
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Deutschland und Norwegen wollen sich nicht an Sicherung der Hormus-Seewege beteiligen
Bundeskanzler Friedrich Merz und der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre planen derzeit keine Beteiligung ihrer Länder am Iran-Krieg der USA und Israels. „Im Augenblick gibt es aus meiner Sicht deswegen auch keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken“, sagt Merz im norwegischen Andoya auf die Frage, ob Deutschland sich an der Sicherung der Straße von Hormus für die Schifffahrt beteiligen könnte.
„Ich will es noch einmal sehr deutlich sagen: Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden. Und insofern sind alle unsere Bemühungen darauf gerichtet, den Krieg zu beenden.“ Norwegens Ministerpräsident sagt, dass sein Land die fünftgrößte Schifffahrtsnation der Welt sei. Der Iran dürfe die Straße von Hormus nicht verminen. Aber es gebe zurzeit keine Pläne, dort mit Militär zu operieren.
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Türkei: NATO-Luftabwehr fängt weitere iranische Rakete ab
Die NATO-Luftabwehr hat nach Angaben der Türkei eine weitere iranische Rakete abgefangen. Das Geschoss sei vom Iran in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilt das türkische Verteidigungsministerium am Freitag mit. Die Türkei habe den Iran um eine Stellungnahme ersucht. Bereits Anfang dieser Woche sowie in der Vorwoche waren iranische Raketen im türkischen Luftraum abgefangen worden.
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Viele Tote bei israelischem Angriff im Libanon
Es gibt ein Update zu den israelischen Angriffen im Libanon. Laut ibanesischen Angaben hat es bei den nächtlichen Angriffen mehr als 20 Tote gegeben. Allein in der Gegend der Küstenstadt Sidon seien neun Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Bei weiteren Bombardements im Süden und Osten des Landes wurden demnach weitere 14 Menschen getötet. In Beirut sei eine Person bei einem Angriff auf ein Auto ums Leben gekommen.
Die israelische Armee äußerte sich auf Anfrage nicht konkret zu diesen tödlichen Angriffen und verwies auf eine offizielle Mitteilung zu ihrem jüngsten Vorgehen gegen die Hisbollah im Libanon. Darin hieß es, das Militär habe "Dutzende Angriffswellen" in der Hauptstadt Beirut, der Bekaa-Ebene im Osten des Landes sowie im Südlibanon ausgeführt. Ins Visier seien Waffenlager und bedeutende Vermögenswerte der Hisbollah genommen worden, um die Miliz weiter zu schwächen. Zu möglichen Opfern machte Israels Armee zunächst keine Angaben.
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Zahl der toten US-Soldaten steigt auf 11
Der Tod der vier Crew-Mitglieder des US-Tankflugzeugs, dass im Irak abgestützt ist, lässt die Zahl der US-Todesopfer auf 11 ansteigen. Zuvor starben sechs US-Soldaten bei einem Angriff auf den Shuaiba Hafen am 1. März in Kuwait. Ein weiterer erlag seinen schweren Verletzungen nach einem Angriff in Saudi-Arabien.
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Österreichische Touristen sind weiterhin reisewillig
Ungeachtet des Krieges im Nahen Osten samt seinen Einschränkungen für den Flugverkehr sind Touristinnen und Touristen weiterhin reisewillig. Gäste würden ihre Reisen lieber umbuchen statt stornieren, heißt es seitens des Anbieters Ruefa auf APA-Anfrage. Auch bei TUI Österreich komme es derzeit nur vereinzelt zu Stornierungen, es würden jene Kunden überwiegen, die sich dafür entscheiden, ihre Reisepläne zu ändern. Reisende müssen sich aber auf höhere Preise einstellen.
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Vier Tote bei Absturz von US-Tankflugzeug im Irak
Die US-Streitkräfte haben im Krieg mit dem Iran nach eigenen Angaben ein Tankflugzeug verloren. Vier Besatzungsmitglieder seien bei dem Absturz ums Leben gekommen, teilte das US-Militär am Freitag mit. Nach zwei weiteren Besatzungsmitgliedern werde gesucht. Es habe sich nicht um einen Abschuss gehandelt, hieß es. Eine vom Iran unterstützte Miliz erklärte, sie habe die KC-135 im Westirak abgeschossen.
Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilt mit, der Abschuss sei "zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes" erfolgt.
Das für den Nahen und Mittleren Osten zuständige US-Regionalkommando (CENTCOM) hatte berichtet, dass zwei Fluggeräte an dem Vorfall beteiligt waren. Eines sei sicher gelandet, das andere vom Typ KC-135 sei im Westen des Iraks "heruntergekommen".
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WHO: Bisher 1.255 Todesopfer im Iran
Seit Beginn des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten sind im Iran und im Libanon nach Angaben nationaler Behörden knapp 1.900 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Im Iran seien 1.255 Menschen getötet und mehr als 15.100 verletzt worden, hieß es. Mehr als 100.000 Menschen seien innerhalb des Landes auf der Flucht. Im Libanon sind laut der WHO 634 Todesopfer und mehr als 1.586 Verletzte gemeldet worden. Nach Angaben libanesischer Behörden liegt die Zahl der Toten mittlerweile schon bei etwa 690. Die WHO berichtete von mehr als 800.000 Binnenvertriebenen.
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Trump droht Iran: "Schaut, was heute mit diesen gestörten Drecksäcken passiert"
Trump erneuert Drohungen gegen den Iran und kündigt die vollständige Zerstörung des "terroristischen Regimes" an. Die Regierung bezeichnet er als "gestörte Dreckskerle".
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Drohnenangriff auf Lanaz-Raffinerie
Irakischen Sicherheitskreisen zufolge ist die Lanaz-Raffinerie westlich der irakischen Stadt Erbil mit Drohnen angegriffen worden. Das Ausmaß der Schäden sei begrenzt, der Betrieb laufe weiter. Erbil ist die Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak.
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Zwei Tote im Oman
Im Oman wurden nach Angaben von Staatsmedien zwei Menschen bei einem Drohnenangriff getötet. Eine Drohne sei im Norden des Landes abgefangen worden und in einem Industriegebiet abgestürzt, teilte die omanische Nachrichtenagentur am Freitag mit. Dabei seien zwei ausländische Arbeiter ums Leben gekommen. Eine zweite Drohne sei im offenen Gelände abgestürzt.
Ein Gebäude im Zentrum von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde von herabfallenden Trümmern eines abgefangenen Geschoßes getroffen. Bei dem "geringfügigen Vorfall an der Fassade" des Gebäudes sei niemand verletzt worden, erklärte das Medienbüro der Metropole am Freitag im Onlinedienst X.
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Israel: Großangelegte Angriffe auf Teheran gestartet
Das israelische Militär gab unterdessen den Beginn einer groß angelegten Angriffswelle auf Teheran bekannt. Iranische Staatsmedien berichteten am Freitag von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karaj westlich der Hauptstadt.
Im Laufe des vergangenen Tages hätten Dutzende Kampfflugzeuge 20 großangelegte Angriffe im Westen und Zentrum des Iran durchgeführt, teilte die Armee am Freitag mit. Es seien mehr als 200 Ziele des iranischen "Terrorregimes" ins Visier genommen worden, darunter Abschussrampen für ballistische Raketen, Verteidigungssysteme und Waffenproduktionsstätten. Seit Kriegsbeginn seien Hunderte von Angriffswellen durchgeführt worden, um den Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet zu reduzieren, teilte die Armee auf Telegram weiter mit.
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Israel weitet Angriffe auf Beirut aus
Das israelische Militär hat die Zrariyah-Brücke über den Litani-Fluss im Libanon bombardiert. Die Brücke sei ein wichtiger Übergang für die pro-iranische Hisbollah, teilte die Armee am Freitag mit. Die Miliz habe in der Nähe Abschussrampen stationiert und von dort aus Israel beschossen. Dies ist offenbar das erste Mal in der laufenden Offensive, dass Israel den gezielten Beschuss ziviler Infrastruktur einräumt. Der Litani fließt im Süden des Libanon.
Zuvor hat Israel seine Angriffe auf die libanesische Hauptstadt ausgeweitet. Eine Drohne habe ein Wohnhaus im Beiruter Stadtteil Bourj Hammoud getroffen, meldeten libanesische Medien am Freitag. Es ist der erste Angriff auf den Bezirk am nördlichen Stadtrand der Hauptstadt. Bisher konzentrierten sich die Angriffe auf die Hochburg der Hisbollah-Miliz im Süden der Hauptstadt.
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Weiter keine Entspannung bei Ölpreisen
Die Ölpreise haben sich am Freitag auf hohem Niveau zunächst wenig bewegt. Am Freitagmorgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 100,43 Dollar (86,60 Euro) gezahlt und damit drei Cent weniger als am Vortag. Zum Ende einer turbulenten Woche zeichnet sich somit weiter keine Entspannung ab. Die Freigabe von Ölreserven durch die Internationale Energieagentur zur Wochenmitte hat bisher zu keiner nachhaltigen Senkung des Niveaus geführt. Am Markt sind alle Augen auf die praktisch geschlossene Straße von Hormus gerichtet.
Irans Führung ist trotz massiver Angriffe der USA und Israels weiter zu Gegenschlägen und Störung der globalen Ölversorgung in der Lage. Unterdessen will die US-Regierung dem stark gestiegenen Ölpreis entgegenwirken: Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, dürfen Länder zeitweise russisches Öl kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Die USA sind nach Angaben von US-Energieminister Chris Wright noch nicht in der Lage, Tanker durch die Meerenge zu eskortieren. Die Marine werde das relativ bald tun können, sagte Wright dem Sender CNBC. "Wir sind einfach noch nicht bereit." Alle militärischen Ressourcen der USA seien aktuell darauf ausgerichtet, die offensiven Fähigkeiten des Irans zu zerstören.
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Trump: "Wir zerstören das terroristische Regime vollständig"
US-Präsident Donald Trump hat seine Drohungen gegen den Iran erneuert. "Wir zerstören das terroristische Regime des Irans vollständig - militärisch, wirtschaftlich und auf andere Weise", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Die iranische Regierung bezeichnete Trump darin als "gestörte Dreckskerle". Es sei ihm eine "große Ehre", sie zu töten.
Die iranische Marine sei verschwunden, ihre Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet, und ihre Anführer seien von der Erde getilgt worden, schrieb Trump.
Der Republikaner argumentierte weiter, die USA verfügten über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit. "Schaut, was heute mit diesen gestörten Drecksäcken passiert", schrieb er - ohne seine Drohung näher zu erläutern.
Trump hatte bereits mehrfach gesagt, der Krieg könne bald enden. Allerdings greift der Iran auch nach fast zwei Wochen massiver Luftangriffe die Golfstaaten und Israel weiter mit Raketen und Drohnen an. Die iranischen Revolutionsgarden halten darüber hinaus an einer Blockade der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus fest.
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Revolutionsgarden drohen, Ölvorkommen anzuzünden
Revolutionsgarden warnen vor Angriffen auf den Energiesektor und die Häfen des Landes. Die Kommandozentrale der Garden erklärte laut Nachrichtenagentur Tasnim, der Iran werde im Fall des geringsten Angriffs die Öl- und Gasvorkommen der Region, an denen die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Verbündeten ein berechtigtes Interesse haben, in Brand setzen und zerstören. Bereits am Mittwoch hatte Teheran Vergeltungsschläge für Angriffe auf Häfen angekündigt.
Sollte eine entsprechende US-Drohung umgesetzt werden, wäre nach seinen Worten kein Hafen oder Wirtschaftszentrum im Persischen Golf sicher, sagte Armeesprecher Abolfazl Shekarchi. Nach den Worten seines Sicherheitschefs Ali Larijani so lange gegen Angriffe verteidigen, bis die USA ihre "schwere Fehlkalkulation" bereuten, einen Krieg gegen die Islamische Republik begonnen zu haben.
"Einen Krieg zu beginnen ist zwar leicht, aber er lässt sich nicht mit ein paar Tweets gewinnen", erklärte Larijani im Onlinedienst X mit Blick auf US-Präsident Donald Trump. Der Iran werde "nicht nachlassen", bis die USA ihr Vorgehen bereuten.
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Israel hat Kontrollposten der Basij-Miliz in Teheran angegriffen
Nach eigenen Angaben flog die israelische Armee Angriffe gegen Kontrollposten der Basij-Miliz in Teheran. "In den vergangenen 24 Stunden (...) hat die israelische Luftwaffe Straßensperren und Basij-Mitglieder ins Visier genommen", teilten die israelischen Streitkräfte am Donnerstag mit. Diese hatten laut eigenen Angaben beobachtet, dass die Miliz kürzlich Straßensperren in verschiedenen Teilen der iranischen Hauptstadt errichtet hatte.
Die israelische Armee warf der Basij-Miliz vor, für die "größten Akte der Repression" gegen die regierungskritischen Proteste im Iran verantwortlich zu sein. Bei der Basij-Miliz handelt es sich um eine Organisation von mehreren Millionen Freiwilligen, die überwiegend jüngeren Alters sind. Die Miliz ist organisatorisch mit den iranischen Revolutionsgarden verknüpft.
Bei der Niederschlagung der Massenproteste gegen die iranische Führung zu Jahresbeginn hatten die Basij-Miliz und die Revolutionsgarden eine zentrale Rolle gespielt. Dabei wurden Tausende Demonstranten getötet.
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Revolutionsgarden: Straße von Hormus bleibt geschlossen
Die iranischen Revolutionsgarden halten an der Blockade der Straße von Hormus fest. Die Kommandozentrale erklärte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur FARS, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsführers Mojtaba Khamenei folge. Das iranische Außenministerium verlangte seinerseits, Schiffe müssten sich bei der Durchfahrt mit der Marine des Landes abstimmen, wie die Nachrichtenagentur Mehr meldet. Die USA und Israel seien für die Unsicherheit in der Region verantwortlich, was sich auf den Schiffsverkehr auswirke.
Die Kommandozentrale der Garden teilte laut FARS weiter mit, dass alle Tanker und Schiffe, die im Persischen Golf und in der Straße von Hormus unterwegs seien, zu ihrer eigenen Sicherheit die iranischen Vorschriften beachten müssten.
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USA erlauben Verkauf von russischem Öl
Angesichts stark angestiegener Energiepreise erlaubt die US-Regierung vorübergehend den Verkauf von russischem Erdöl. Das US-Finanzministerium erteilte am Donnerstag eine Lizenz, die den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten, die vor dem 12. März um 0.01 Uhr auf Schiffe verladen wurden, bis zum 11. April erlaubt.
US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, die Genehmigung solle "die globale Reichweite des bestehenden Vorrats erhöhen". Die Maßnahme sei "eng gefasst" und "kurzfristig". Sie werde der russischen Regierung keinen "signifikanten finanziellen Vorteil verschaffen, da der Großteil ihrer Energieeinnahmen aus Steuern stammt, die am Förderort erhoben werden", erklärte der US-Finanzminister.
Am Mittwoch hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch erklärt, die G7-Staaten, denen die USA angehören, hätte eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen.
Seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar wurde die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, vom iranischen Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wird von Teherans Revolutionsgarden kontrolliert. Das ließ die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
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Französischer Soldat im Irak getötet
Bei einem Angriff auf im Irak stationierte französische Truppen ist ein Soldat getötet worden. Weitere Militärangehörige wurden bei dem Angriff in der nördlichen Region Erbil verletzt, teilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit. Nach vorigen Angaben des Verteidigungsministeriums handelte es sich um einen Drohnenangriff, bei dem sechs französische Soldaten verletzt wurden. Diese seien an Ausbildungsmaßnahmen zur Terrorismusbekämpfung mit irakischen Partnern beteiligt gewesen.
Nach Angaben des Gouverneurs von Erbil waren an dem Angriff zwei Drohnen beteiligt, schrieb die Zeitung Le Parisien. Der Angriff erfolgte demnach auf einem Stützpunkt etwa 40 Kilometer südwestlich von Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan im Irak. Wer hinter dem Angriff steckte, blieb zunächst unklar.
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USA haben Munition für Jahre verbraucht
Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge seit Beginn des Krieges mit dem Iran Munitionsvorräte für "Jahre" verbraucht. Zu den schnell zur Neige gehenden Waffen zählten auch moderne Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Insider.
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USA melden Verlust von Tankflugzeug im Irak
Die US-Streitkräfte haben im Krieg mit dem Iran nach eigenen Angaben ein Tankflugzeug verloren. "Der Vorfall hat sich in verbündetem Luftraum ereignet", teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) auf X mit. Er sei weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen.
Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe erklärte jedoch, sie habe die KC-135 im Westirak abgeschossen. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilt mit, der Abschuss sei "zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes" erfolgt. Centcom hatte berichtet, dass zwei Flugzeuge an dem Vorfall beteiligt waren. Eines sei sicher gelandet, das andere vom Typ KC-135 sei im Westen des Iraks "runtergekommen".
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