Medien: Iranische Delegation soll Pakistan verlassen haben + US-Vertreter noch Samstag in Islamabad erwartet
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen.
- Für Montag wären Friedensverhandlungen in Islamabad geplant gewesen, der Iran sagte neue Friedensgespräche jedoch ab. Am Freitagabend wird Irans Außenminister Abbas Araqchi für Gespräche mit den USA in Pakistan erwartet.
- US-Präsident Trump hat dem Iran mehr Zeit für eine Verhandlungslösung gegeben und die Feuerpause einseitig verlängert.
- In Teheran herrscht großes Misstrauen gegenüber der Regierung in Washington. Weiter ist unklar, ob es zu weiteren Gesprächen kommen wird.
- Der Iran bekräftigte einmal mehr, dass die US-Seeblockade ein Verstoß gegen die Feuerpause sei.
- Der neue oberste iranische Führer Mojtaba Khamenei ist laut einem US-Medienbericht schwer verletzt, geistig aber klar.
- Israel ist laut Verteidigungsminister Katz "bereit, den Krieg gegen den Iran wieder aufzunehmen".
- Die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wird laut US-Präsident Donald Trump um drei Wochen verlängert. Die Hisbollah lässt noch offen, ob sie sich daran halten wird.
- Die USA erwägen laut einem Insider einen Ausschluss Spaniens aus der NATO wegen mangelnder Hilfe im Iran-Krieg.
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Iran-Krieg
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Medien: Iranische Delegation soll aus Pakistan ausgeflogen sein
Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll zwei regierungsnahe Quellen bestätigt haben, dass die iranische Delegation am Samstag bereits abgereist sei. Zuvor soll der iranische Außenminister Abbas Araghchi das iranische Positionspapier für die Verhandlungen mit den USA dem Vermittler Pakistan übergeben haben.
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Präsident Pezeshkian ruft Bevölkerung zum Stromsparen auf
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat die Bevölkerung angesichts massiver Versorgungsengpässe zum Stromsparen aufgerufen. Laut der Nachrichtenagentur Mehr sagte Pezeshkian, der Konsum müsse eingeschränkt werden. "Zu Hause sollten statt zehn Lampen nur zwei eingeschaltet sein - was spricht dagegen?" Pezeshkian begründete die Krise primär mit militärischen Angriffen der USA und Israels auf die nationale Infrastruktur sowie einer "Belagerung".
Damit bezieht er sich auf die US-Blockade iranischer Häfen. Eine unabhängige Schadensbilanz zu den behaupteten Treffern an Energieanlagen liegt jedoch bisher nicht vor.
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Wenig Andrang bei Kommunalwahlen in Palästinensergebieten
Erstmals seit dem Gazakrieg haben die Menschen im Westjordanland und in einem zentralen Teil des Gazastreifens in Kommunalwahlen ihre Bürgermeister und Gemeinderäte neu bestimmt. Die Wahlbeteiligung war zunächst niedrig: Samstagmittag hatte laut Wahlkommission knapp jeder vierte Berechtigte seine Stimme abgegeben. Im von Israel besetzten Westjordanland waren fast 1,5 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen, wie die zentrale Wahlkommission in Ramallah mitteilte.
In Deir el-Balah im Gazastreifen waren 70.000 Menschen an die Urnen gerufen. Die Kandidaten der meisten Wahllisten standen der säkular-nationalistischen Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas nahe oder waren unabhängig. Die im Gazastreifen regierende und mit der Fatah im Westjordanland rivalisierende Hamas hatte keine Wahllisten aufgestellt.
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Deutschland verlegt Minenjagdboot ins Mittelmeer
Das Minenjagdboot „Fulda“ der Deutschen Marine soll samt Besatzung in den kommenden Tagen ins Mittelmeer verlegt werden. „Damit erfolgt eine Vorausstationierung für eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einem multinationalen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus“, teilte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums mit. Durch diesen Schritt werde Zeit gespart, um die Fähigkeiten der „Fulda“ schnell in den Einsatz zu bringen, sobald die durch die deutsche Bundesregierung dafür bestimmten Voraussetzungen erfüllt seien.
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Iranisches Positionspapier in Islamabad übergeben, kein Treffen mit US-Vertretern
Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi hat Insidern zufolge dem Vermittler Pakistan in Islamabad die Forderungen der Teheraner Führung in den Verhandlungen mit den USA übermittelt. Dabei habe er auch iranische Vorbehalte gegen Forderungen der USA übermittelt, sagt ein an den Gesprächen beteiligter pakistanischer Insider am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Aragtschi war am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt eingetroffen, wo bereits vor zwei Wochen eine erste Verhandlungsrunde über ein Kriegsende stattgefunden hat. Iranischen Angaben zufolge ist aber diesmal kein direktes Treffen mit US-Vertretern geplant. Für die US-Regierung sollen der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Samstag nach Islamabad reisen.
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Erste Auslandsflüge starten wieder in Teheran
Der internationale Flughafen in Teheran hat Auslandsflüge wieder aufgenommen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna und der Staatssender Irib bestätigten den Abflug der ersten Maschinen vom Imam-Khomeini-Flughafen nach Istanbul (Türkei), Maskat (Oman) und Medina (Saudi-Arabien). Insbesondere die Verbindung nach Medina ermöglicht gläubigen Muslimen wieder die Pilgerreise in die heilige Stadt Mekka.
Trotz der Öffnung meiden europäische Fluggesellschaften wie die AUA-Mutter Lufthansa Group den iranischen Luftraum weiterhin. Als Gründe werden die instabile Lage im Nahen Osten und eine erhöhte Gefährdung der zivilen Luftfahrt angegeben.
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Erneute Hinrichtung im Iran
Im Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad und Gewalt bei landesweiten Protesten hingerichtet worden. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim meldet, der Iraner Erfan Kiani sei Samstag in der Früh gehängt worden, nachdem der Oberste Gerichtshof das Todesurteil bestätigt habe.
Kiani wurde den Angaben zufolge vorgeworfen, als "angeheuerter Schläger des Mossad" in der zentraliranischen Stadt Isfahan öffentliches und privates Eigentum zerstört und in Brand gesetzt zu haben. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten in diesem Jahr. In den vergangenen Wochen wurden im Iran immer wieder Menschen unter ähnlichen Vorwürfen exekutiert.
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Iran meldet große Raketenreserven trotz Schäden
Der Iran verfügt nach Darstellung des Verteidigungsministeriums weiterhin über einen erheblichen Teil seiner Raketenkapazitäten, die im bisherigen Konfliktverlauf mit den USA und Israel nicht zum Einsatz kamen. Wie Ministeriumssprecher, General Reza Talaie-Nik, laut der Nachrichtenagentur Tasnim weiter erklärte, setzt die heimische Rüstungsindustrie ihre Arbeit trotz der Schäden an einigen Produktionszentren sowohl sichtbar als auch unsichtbar fort.
Die Produktionslinien seien über das Land verteilt. Demnach arbeiten rund 900 Unternehmen mit den Streitkräften und dem Verteidigungsministerium zusammen. Talaie-Nik gab an, dass der Iran derzeit mehr als 1.000 Waffentypen, darunter Raketen, Drohnen und militärische Ausrüstungen, im Land herstelle.
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Irans Außenminister beginnt Krisendiplomatie in Pakistan
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hat in Pakistan Gespräche für eine Beilegung des Konflikts mit den USA aufgenommen. Laut Angaben des Staatssenders Irib traf sich Araqchi in Islamabad mit dem pakistanischen Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Vermittlungen spielt. Araqchi übergab Insidern zufolge Pakistan die Forderungen der Teheraner Führung in den Verhandlungen.
Dabei habe er auch iranische Vorbehalte gegen Forderungen der USA übermittelt, sagte ein an den Gesprächen beteiligter pakistanischer Insider am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Araqchi war am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt eingetroffen, wo bereits vor zwei Wochen eine erste Verhandlungsrunde über ein Kriegsende stattgefunden hat.
Iranischen Angaben zufolge ist aber diesmal kein direktes Treffen mit US-Vertretern geplant. Für die US-Regierung sollen der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Samstag nach Islamabad reisen.
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Unklare Lage bei Verhandlungen um Iran-Konflikt
Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs zeichnen sich schwierige diplomatische Gespräche in Pakistan ab. Das Weiße Haus kündigte eine Reise der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu Verhandlungen nach Islamabad an. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi traf bereits am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt ein. Die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim wies Berichte über Verhandlungen jedoch umgehend zurück.
Auch eine angebliche Bitte des Irans um ein persönliches Treffen, von der US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt sprach, bezeichnete Tasnim als falsch. Unklar bleibt damit, ob die Konfliktparteien direkt verhandeln oder lediglich Botschaften über pakistanische Vermittler austauschen.
Außenminister Araqchi betonte auf der Plattform X, er wolle sich lediglich mit den pakistanischen Partnern abstimmen. Aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlautete, der iranische Chefdiplomat plane, einen Gegenvorschlag für die Verhandlungen mit den USA zu erörtern. Laut Tasnim will der Außenminister die Standpunkte des Irans für ein Kriegsende darlegen.
Experten argwöhnen jedoch, dass der Minister gar nicht den nötigen Handlungsspielraum habe. Es wird vermutet, dass die einflussreichen Revolutionsgarden die Verhandlungslinie in Teheran maßgeblich bestimmen. Sie haben nach Einschätzung vieler Iran-Kenner derzeit das Sagen in Teheran.
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US-Gesandte fliegen zu Iran-Gesprächen nach Pakistan
Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner fliegen am Samstag zu erneuten Gesprächen über ein mögliches Ende des Iran-Kriegs nach Pakistan. Wie die Sprecherin des Weißen Haus, Karoline Leavitt, am Freitag im Sender Fox News sagte, sollen Witkoff und Kushner in Pakistan mit iranischen Unterhändlern zusammentreffen.
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Hegseth: Beratungen in Europa über Marineeinsatz sind "dumm"
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die europäischen Beratungen über einen Marineeinsatz zur Absicherung der Straße von Hormuz als "dumm" bezeichnet. "Das sind noch keine ernsthaften Bemühungen", sagte er am Freitag auf einer Pressekonferenz über die Gespräche von vergangener Woche. Hegseth monierte, dass die Europäer darüber geredet hätten, "vielleicht irgendwann etwas zu unternehmen, wenn alles erledigt ist".
Der Minister griff damit die anhaltende Kritik von US-Präsident Donald Trump auf, der mehrfach von den europäischen Verbündeten deutlich mehr Engagement bei der Sicherung der Straße von Hormuz gefordert hatte.
In seinem Statement ging Hegseth nicht auf das Planungstreffen ein, bei dem sich seit Mittwoch Militärs aus 30 Ländern im britischen Militärhauptquartier Northwood in London getroffen hatten. Großbritannien und Frankreich wollen einen neutralen Marineeinsatz organisieren, der sich klar von den Kriegsparteien abgrenzt, um Handelsschiffe zu begleiten und zu sichern. Deutschland erwägt einen Beitrag zur Minenräumung und Seeaufklärung.
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Lieferengpässe bedrohen medizinische Versorgung
Im Iran droht nach den Angriffen der USA und Israels eine schwere Krise in der medizinischen Versorgung. Zwar gelte eine Waffenruhe, aber die Folgen der wochenlangen Bombardierung würden wohl noch monate- oder jahrelang die Versorgung der Bevölkerung beeinträchtigen. Das sagte Cristhian Cortez Cardoza am Freitag in Genf, stellvertretender Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika bei der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC).
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Irans Außenminister für US-Gespräche in Pakistan erwartet
Irans Außenminister Abbas Araqchi wird Freitagabend für Gespräche mit den USA in Islamabad erwartet. Er wird von einer kleinen Verhandlungsdelegation begleitet, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter von Pakistans Regierung. Es sollten voraussichtlich Gespräche mit den USA geführt werden. Eine Verhandlungsgruppe der USA für Logistik und Sicherheit sei bereits in der pakistanischen Hauptstadt. Zuvor hatte Araqchi mit Pakistans Armeechef Munir und Außenminister Dar telefoniert.
Bei dem Telefonat seien regionale Entwicklungen und die Waffenruhe zwischen USA und dem Iran besprochen worden. Das meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA.
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UNO-Büro sieht Hinweise auf Kriegsverbrechen im Libanon
Das UNO-Menschenrechtsbüro sieht Anzeichen für israelische Kriegsverbrechen im Libanon. Das Büro habe zahlreiche tödliche Angriffe auf Gesundheitspersonal und Journalisten dokumentiert, sagte Sprecher Thameen Al-Kheetan in Genf. Am Mittwoch habe israelisches Militär nach Berichten Sanitäter bei Hilfeleistungen behindert, nachdem ein Journalist bei einem Angriff getötet und ein Fotograf verletzt worden war. Israel sagte in der Vergangenheit, es ziele nicht auf Journalisten ab.
"Medizinisches Personal, sei es militärisch oder zivil, sowie andere Zivilisten, darunter auch Journalisten, genießen nach dem humanitären Völkerrecht Schutz. Sie gezielt anzugreifen, würde ein Kriegsverbrechen darstellen", sagte der Sprecher.
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Iran-Krieg verknappt Aluminium
Der Irankrieg und die Blockade der Straße von Hormuz bringen Deutschlands Aluminiummarkt unter Druck: Lieferengpässe, Preisrekorde und drohende Produktionsausfälle treffen Autobauer, Bauwirtschaft und Zulieferer. In der gesamten EU fehlen aktuell fast 25 Prozent der Aluminium-Importe, denn nicht nur aus den Golfstaaten kommt weniger Aluminium. Eine schnelle Erholung erwartet niemand.
Betroffene rechnen damit, dass es mindestens ein Jahr dauert, bis die Liefermengen aus dem Golf wieder das Vorkrisenniveau erreichen.
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Kuwait meldet Drohnenangriff aus dem Irak auf Grenzposten
Der Golfstaat Kuwait hat Drohnenangriffe aus dem benachbarten Irak auf zwei Grenzposten gemeldet. Bei den Angriffen an der nördlichen Grenze zum Irak seien zwei mit Sprengstoff beladene Drohnen eingesetzt worden, teilte die kuwaitische Armee am Freitag im Onlinedienst X mit. Verletzt worden sei niemand, es sei aber Sachschaden entstanden.
Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hatte Teheran als Vergeltung für die Luftangriffe der USA und Israels auch Ziele in mehreren Golfstaaten, darunter Kuwait, ins Visier genommen. Zudem griffen pro-iranische Milizen "feindliche Stützpunkte" im Irak und in anderen Ländern der Region an. Nach Angaben der Golfstaaten hielten diese Attacken auch nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA an. Seit Kriegsbeginn gab es allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten über 2.000 Drohnen- und Raketenangriffe.
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Israelischer Angriff nach Verlängerung der Waffenruhe
Nach Verlängerung der Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah im Libanon hat die israelische Armee nach eigenen Angaben zwei Mitglieder der Miliz getötet. Beide seien bei einem Angriff auf ein Haus im Ort Tulin im Südlibanon am Freitag ums Leben gekommen, hieß es aus libanesischen Sicherheitskreisen. US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag eine dreiwöchige Verlängerung der Waffenruhe verkündet. Israel dürfe sich aber gegen Angriffe verteidigen.
Israels Militär teilte am Vormittag mit, der Angriff sei als Reaktion auf Raketenbeschuss der Hisbollah-Miliz erfolgt. Die israelische Armee sagte, sie habe militärische Anlagen der Miliz in Tulin sowie in einem weiteren südlibanesischen Ort ins Visier genommen. Die Hisbollah habe diese für Angriffe genutzt. Israel darf sich laut der aktuellen Waffenruhe-Vereinbarung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe verteidigen.
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Energieagentur erwartet angespannten LNG-Markt bis Ende 2027
Der Iran-Krieg wird sich nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) noch lange spürbar auf den Weltmarkt für Flüssigerdgas (LNG) auswirken. Kurzfristige Versorgungsausfälle und verhinderte Investitionen am Golf "könnten zwischen 2026 und 2030 zu einem kumulativen Verlust von rund 120 Milliarden Kubikmetern an LNG-Lieferungen führen", erklärte die in Paris ansässige Organisation am Freitag.
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"Nicht für uns da": USA prüfen NATO-Rauswurf von Spanien
Die USA erwägen laut einem Insider einen Ausschluss Spaniens aus der NATO wegen mangelnder Hilfe im Iran-Krieg. Von einem US-Austritt ist derzeit nicht die Rede.
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Iranischer Außenminister telefonierte mit Vermittlern
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hat am Freitag mit pakistanischen Vermittlern telefoniert. In separaten Gesprächen mit Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, und Außenminister Ishaq Dar seien „regionale Entwicklungen und Themen in Verbindung mit der Waffenruhe“ besprochen worden. Das meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA.
US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag einseitig die Waffenruhe im Iran-Krieg ohne klares Ende verlängert. Kurz zuvor hatte der Iran einer Teilnahme an weiteren Verhandlungen mit den USA in Pakistan eine Absage erteilt. Pakistan vermittelt im seit Ende Februar geführten Krieg Israels und der USA gegen den Iran. Verhandler der Konfliktparteien hatten sich bereits einmal in Islamabad für eine erste Gesprächsrunde getroffen. Diese war ohne Ergebnis geendet.
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Israel tötet zwei Hisbollah-Mitglieder
Nach der Verlängerung der Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah hat die israelische Armee in der Nacht im Südlibanon zwei Mitglieder der Miliz getötet. Beide seien bei einem Angriff auf ein Haus in dem Ort Tulin ums Leben gekommen, hieß es aus libanesischen Sicherheitskreisen. Israels Militär teilte am Vormittag mit, der Angriff sei als Reaktion auf Raketenbeschuss der vom Iran unterstützten Hisbollah erfolgt.
Die israelische Armee sagte, sie habe militärische Anlagen der Miliz in Tulin sowie in einem weiteren südlibanesischen Ort ins Visier genommen. Die Hisbollah habe diese für Angriffe genutzt. Israel darf sich laut der aktuellen Waffenruhe-Vereinbarung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe verteidigen. Die libanesische Regierung ist keine aktive Kriegspartei in dem aktuellen Konflikt. Sie will den Einfluss der Hisbollah im Land eindämmen. Die Hisbollah ist gegen die Verhandlungen mit Israel. Im Libanon reagierten die Menschen Augenzeugen zufolge mit einer vorsichtigen Erleichterung auf die Ankündigung der Waffenruhe-Verlängerung. Viele fürchten demnach, dass sich beide Seiten nicht an das Abkommen halten könnten.
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Irankrieg kommt New Yorks Oper teuer zu stehen
Der Irankrieg kommt nun auch New Yorks Oper, eine der wichtigsten der Welt, teuer zu stehen. Die von Finanzsorgen geplagte Institution hat zuletzt auf ungewöhnliche Geldgeber gesetzt bzw. setzen müssen. Der größte davon hat nun eine Zusage über bis zu 200 Millionen Dollar für die Metropolitan Opera zurückgezogen.
Denn Saudi-Arabien wird die eigentlich versprochenen Gelder nun für den eigenen Wiederaufbau verwenden, berichtet die New York Times.
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Iraner seit 56 Tagen vom Internet abgeschnitten
Die Iranerinnen und Iraner sind inzwischen den 56. Tag in Folge vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen. Die Sperre halte bereits seit 1.320 Stunden an, teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks auf der Plattform X mit. Demnach handelt es sich um die bisher längste landesweite Internetsperre in einer sonst "vernetzten Gesellschaft".
Mit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar hatte die Regierung in Teheran den Zugang zum weltweiten Internet weitgehend gesperrt. Die 90 Millionen Iraner können seitdem nur auf ein eingeschränktes internes Netzwerk zugreifen, in dem lediglich staatlich genehmigte Inhalte zur Verfügung stehen. Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats dagegen nutzt das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X - also auf Portalen, die eigentlich gesperrt sind.
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Ölpreise steigen weiter
Die Ölpreise sind am Freitag nach bereits kräftigen Anstiegen im Verlauf der Woche weiter gestiegen. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 107,25 US-Dollar. Das waren 2,07 Prozent mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni stieg um 1,99 Prozent auf 97,76 Dollar.
"An den Energiemärkten bleibt die Entwicklung im Nahen Osten das entscheidende Thema", sagte Rohstoffexpertin Barbara Lambrecht von der Commerzbank. Solange sich keine Öffnung der Straße von Hormuz abzeichnet, dürfte der Preis für Rohöl der Sorte Brent ihrer Einschätzung nach über 100 Dollar verharren.
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Papst leo XIV.: US-Angriffe haben viele Unschuldige getötet
Papst Leo XIV. hat sich erneut kritisch über das militärischen Vorgehen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump im Nahen Osten geäußert: "Wenn wir bestimmte Situationen sehen, antworten wir gleich mit dem Einsatz von Gewalt, Krieg und Angriff. Dann haben wir gesehen, dass viele Unschuldige getötet wurden."
Leo XIV. fuhr fort mit den Worten: "Die Frage ist nicht, ob es einen Regimewechsel (im Iran) gibt. Die Frage ist, wie wir die Werte, an die wir glauben, voranbringen können, ohne dass wir so viele unschuldige Menschen töten." Mit Blick auf die derzeitigen Verhandlungen und Drohungen zwischen den USA und dem Iran sagte der Papst, die Situation sei "offensichtlich sehr komplex"; man wisse nicht, wohin sich die Dinge entwickeln. Es sei "eine chaotische Situation entstanden".
Der Papst zeigte sich tief beeindruckt von Briefen, die ihm die Familien der Kinder geschickt hätten, die am ersten Tag des Angriffs gestorben seien. Am 28. Februar waren bei einem offenbar versehentlichen Luftangriff der USA auf eine Schule im südiranischen Minab mehr als 150 Kinder getötet worden. In den Briefen gehe es um den Verlust von Kindern.
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Goldman Sachs: Ölproduktion wird nach Hormus-Öffnung rasch anziehen
Nach einer vollständigen Öffnung der Straße von Hormus dürfte sich die Ölproduktion am Golf laut der US-Großbank Goldman Sachs innerhalb weniger Monate größtenteils erholen. Im April seien wegen des Iran-Konflikts rund 14,5 Millionen Barrel pro Tag oder 57 Prozent der Vorkriegsmenge vom Netz genommen worden, heißt es in einer Analyse der US-Investmentbank. Dabei handle es sich vor allem um Vorsichtsmaßnahmen und nicht um physische Schäden an den Ölfeldern.
Eine Erholung könnte jedoch durch logistische Engpässe gebremst werden, da die verfügbare Tankerkapazität in der Region um die Hälfte gesunken sei. Zudem könnten Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Förderung schneller wieder hochfahren als der Iran und der Irak.
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Rubio: Iranische Nationalmannschaft willkommen
Die US-Regierung hat sich von einem aus den USA kommenden Vorschlag distanziert, wonach das Nationalteam Italiens anstelle des Iran an der im Sommer unter anderem in den USA stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen soll. Niemand "aus den USA hat ihnen gesagt, dass sie nicht kommen können", sagte US-Außenminister Marco Rubio mit Blick auf die iranische Nationalmannschaft am Donnerstag vor Journalisten im Oval Office.
Rubio warnte jedoch, die USA könnten Mitgliedern der iranischen Delegation die Einreise verweigern, sollten sie Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben, die von Washington und mehreren anderen Regierungen als Terrororganisation eingestuft werden. "Das Problem mit dem Iran wären nicht die Athleten, sondern einige der anderen Personen, die sie mitbringen wollten, von denen manche Verbindungen zu den IRGC haben", sagte der US-Außenminister. "Wir könnten sie möglicherweise nicht ins Land lassen, aber nicht die Athleten selbst", fügte er hinzu. US-Präsident Donald Trump äußerte sich ähnlich. "Wir wollen die Spieler nicht bestrafen", erklärte er.
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Trump schließt Atomwaffen-Einsatz gegen Iran aus
US-Präsident Donald Trump hat den Einsatz einer Atomwaffe gegen den Iran ausgeschlossen. "Nein, ich würde sie nicht einsetzen", sagte Trump am Donnerstag vor Journalisten im Weißen Haus. "Warum sollte ich eine Atomwaffe einsetzen, wenn wir sie auf ganz konventionelle Weise auch ohne dezimiert haben?", fügte Trump hinzu. "Eine Atombombe sollte niemals von irgendjemandem eingesetzt werden dürfen", stellte der US-Präsident klar.
Trump hatte am 7. April mit einer drastischen Drohung gegen den Iran für große Empörung gesorgt: "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben und niemals wieder zum Leben erweckt werden", warnte Trump. Vizepräsident JD Vance wiederum sagte, die USA hätten im Konflikt mit dem Iran "Werkzeuge im Kasten, deren Einsatz wir bisher noch nicht beschlossen haben." Das Weiße Haus bestritt daraufhin, dass Vance dem Iran mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht habe. Kurz darauf stimmten Washington und Teheran einer zweiwöchigen Waffenruhe zu, die Trump am Dienstag auf unbestimmte Zeit verlängerte.
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Drohnen über Teheran
Die iranische Agentur Fars zitierte einen ihrer Reporter mit den Worten, die Aktivierung der Luftabwehr sei darauf zurückzuführen gewesen, dass an verschiedenen Orten im Iran kleine Drohnen am Himmel entdeckt worden seien. Zuvor war von mehreren Explosionen die Rede gewesen.
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Dritter US-Flugzeugträger in Nahost-Region eingetroffen
Fast zwei Monate nach Beginn des Iran-Kriegs haben die USA einen dritten Flugzeugträger in die Region verlegt. Die "USS George H.W. Bush" habe im Indischen Ozean den Verantwortungsbereich des für den Nahen Osten zuständigen US-Zentralkommandos Centcom erreicht, teilte Centcom am Donnerstag im Onlinedienst X mit und veröffentlichte ein Foto des Flugzeugträgers mit zahlreichen Kampfflugzeugen an Deck.
Zuvor hatten die USA bereits die Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" und "USS Abraham Lincoln" in die Region verlegt.
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Israel bereit für Wiederaufnahme des Iran-Kriegs
Israel ist laut Verteidigungsminister Israel Katz „bereit, den Krieg gegen den Iran wieder aufzunehmen“. Israel warte auf grünes Licht aus den USA, sagte er nach Angaben seines Büros vom Abend bei einer Lagebeurteilung. Die Ziele seien bereits festgelegt. Es gehe vor allem darum, „die Chamenei-Dynastie“ endgültig zu zerschlagen, wichtige Energie- und Stromanlagen sowie die nationale wirtschaftliche Infrastruktur zu zerstören. -
Israel greift den Iran im Moment nicht an
Laut Sicherheitskreisen -
Bericht über Explosionen in Teheran - Luftabwehrsystem aktiviert
Die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtet, in Teilen der Hauptstadt Teheran seien Luftabwehrsysteme zu hören. Diese gingen gegen „feindliche Ziele“ vor. Zuvor hatte die Agentur Nour News berichtet, in Teheran seien Luftabwehr-Systeme aktiviert worden. Details dazu wurden nicht genannt. Am Ölmarkt zogen die Preise in Folge der Nachricht an. Zuletzt hatten manche Beobachter spekuliert, die USA könnten ungeachtet der Feuerpause einen Überraschungsangriff auf den Iran starten.
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Libanesen ersetzen von Israel bereitgestellte Jesus-Figur
Einwohner eines Dorfes im Südlibanon sind nicht zufrieden gewesen mit einer von Israels Armee bereitgestellten Jesus-Figur, die eine von einem israelischen Soldaten beschädigte Statue ersetzen sollte. Die von der Armee gebrachte Figur habe anders ausgesehen als die beschädigte, sagten Einwohner von Debel der Deutschen Presse-Agentur. Sie sei deshalb durch eine neue ersetzt worden.
Auf einem von der israelischen Zeitung "Jerusalem Post" veröffentlichten Bild ist zu sehen, dass die neue Statue der beschädigten ähnlich sieht. Sie zeigt Jesus Christus am Kreuz und ist farblich einem echten Menschen nachempfunden. Die von Israels Armee besorgte wiederum zeigte Jesus als goldene Figur am Kreuz.
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NYT: Khamenei schwer verletzt - aber "klar im Kopf"
Der neue oberste iranische Führer Mojtaba Khamenei ist laut einem US-Medienbericht schwer verletzt, geistig aber klar. Die "New York Times" (NYT) berichtete am Donnerstag unter Berufung auf ungenannte iranische Regierungsvertreter, Khamenei habe aufgrund der Verletzungen, die er bei einem US-israelischen Angriff Ende Februar erlitten habe, die Entscheidungsgewalt "zumindest für den Augenblick" in die Hände von Generälen der Revolutionsgarden gelegt.
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Libanon möchte auch künftig Präsenz von UN-Blauhelmen
Der UNO-Sicherheitsrat hat im Vorjahr das Aus für die Friedensmission mit Ende 2026 beschlossen. Der Libanon möchte auch nach dem Ende des Mandats der Friedensmission eine weitere Präsenz von UNO-Blauhelmen. Das sagte der Leiter der UNO-Hauptabteilung für Friedenssicherungseinsätze, Jean-Pierre Lacroix, in Genf. Der Weltsicherheitsrat in New York habe eine Prüfung der Optionen in Auftrag gegeben. Das Ergebnis werde bis 1. Juni vorgelegt.
Das Gastland, Libanon, "hat sehr klargemacht, dass sie eine UNO-Präsenz behalten wollen, nicht unbedingt identisch zu UNIFIL", sagte Lacroix. "Wir sind gerade dabei, die Optionen auszuloten." Wie groß eine neue Truppe sein könnte und was genau ihr Mandat sein könnte, sei Teil dieser Arbeit. Die Entscheidung über eine neue Blauhelm-Mission müsste der Weltsicherheitsrat fällen.
Lacroix betont, dass die Entwaffnung der Hisbollah Aufgabe der libanesischen Behörden sei und UNIFIL dabei nur unterstützen könne. Die Zwangsentwaffnung einer Gruppe, die nicht entwaffnet werden wolle, sei per Definition Krieg. Das sei nicht Aufgabe von UNO-Blauhelmen.
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Kinder unter den Opfern
Drei weitere Personen, darunter ein Rettungshelfer, wurden den örtlichen Gesundheitsbehörden zufolge bei einem separaten Angriff in Maghazi im Zentrum des Gazastreifens getötet. Vom israelischen Militär lag zu diesem Angriff zunächst keine Stellungnahme vor. Erst am Mittwoch waren nach palästinensischen Angaben bei einem israelischen Luftangriff nahe einer Moschee in Beit Lahiya im nördlichen Gazastreifen fünf Palästinenser getötet worden, darunter drei Kinder.
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4 Tote bei israelischem Angriff
Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen trotz geltender Waffenruhe sind nach palästinensischen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Eine Person sei bei einem Angriff in Khan Younis im Süden des Küstengebiets ums Leben gekommen, sagten örtliche Sanitäter. Weitere Menschen seien verletzt worden. Das israelische Militär teilte mit, es habe auf Kämpfer gezielt, die Munition transportiert hätten. Diese hätten eine Bedrohung für israelische Soldaten dargestellt.
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Suche nach Seeminen
Im Kampf gegen Seeminen in der Straße von Hormus verschärfte Trump am Donnerstag sein Vorgehen. Er wies die Marine seines Landes an, alle Schiffe zu beschießen und zu versenken, die Minen in der Meerenge ausbringen würden, wie er in den sozialen Medien mitteilte. Minensuchboote würden nun noch intensiver die Seestraße von Sprengkörpern säubern. Vor einer Woche hatte Trump noch erklärt, dass die angeblich in der Straße von Hormus verteilten iranischen Seeminen bereits allesamt geborgen seien - oder noch entfernt werden würden.
Experten gehen von mehreren Dutzend Minen aus, die der Iran vor etwa einem Monat südlich der iranischen Hoheitsgewässer verteilt haben soll - auch wenn Teheran einen solchen Einsatz nie bestätigt hat. "Weder die Iraner noch die USA - und auch sonst niemand - weiß derzeit genau, wo sich diese Minen befinden", sagte Sicherheitsforscher Andreas Krieg vom Londoner King's College dem Sender Al Jazeera.
Rund 30 Länder bereiten sich auf einen möglichen Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus nach Ende der Kampfhandlungen vor. London und Paris wollen einen neutralen Marineeinsatz organisieren, der sich klar von den Kriegsparteien abgrenzt, um Handelsschiffe zu begleiten und zu sichern. Deutschland erwägt einen Beitrag zur Minenräumung und Seeaufklärung.
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Trump: Meerenge "dichtgemacht"
US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben am Donnerstag im Indischen Ozean ein Schiff mit iranischem Öl an Bord aufgebracht. Das Schiff "M/T Majestic X" sei sanktioniert und staatenlos gewesen. Am Mittwoch hatte der Iran nach eigenen Angaben zwei Frachtschiffe gekapert. Trotz der US-Seeblockade sollen 34 sanktionierte Tanker oder Tanker mit Verbindungen zum Iran die Straße von Hormus durchquert haben. US-Präsident Trump sagte hingegen, die Meerenge sei "dichtgemacht".
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Schah-Sohn in Berlin mit roter Flüssigkeit attackiert
Der iranische Oppositionspolitiker Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, sei bei einem Auftritt in Berlin mit Tomatensoße bespritzt worden, gab sein Team bekannt. Die Polizei berichtete, der festgenommene Mann sei der Polizei bisher nicht bekannt. Gegen ihn werde wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung von Personen des politischen Lebens ermittelt. "Unsere Einsatzkräfte wurden sensibilisiert und die Sicherheitsmaßnahmen für den Gast nochmal angepasst", erklärte die Polizei.
Rund 1.000 Unterstützerinnen und Unterstützer demonstrierten am Donnerstag vor dem Berliner Reichstagsgebäude für einen Machtwechsel. Viele schwenkten Fahnen mit dem Emblem der 1979 gestürzten Monarchie, dem Löwen und der Sonne. Insgesamt waren 800 Beamte im Einsatz. Auch Gegner Pahlavis wollten auf die Straße gehen.
Pahlavi sagte bei einer Pressekonferenz, die Menschen im Iran wollten, dass "die Monster" an der Staatsspitze nicht an der Macht blieben. Sie hätten Blut an den Händen. Zudem seien keine Pragmatiker oder Reformer Teil des Regimes.
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Straße von Hormus: Tauziehen um Frachtschiffe geht weiter
US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben am Donnerstag im Indischen Ozean ein Schiff mit iranischem Öl an Bord aufgebracht. Das Pentagon beschrieb das Schiff "M/T Majestic X" als sanktioniert und staatenlos. Am Mittwoch hatten iranische Streitkräfte nach eigenen Angaben zwei Frachtschiffe gekapert. Trotz der US-Seeblockade sollen im April 34 sanktionierte Tanker oder Tanker mit Verbindungen zum Iran die Straße von Hormus durchquert haben.
Das iranische Staatsfernsehen veröffentlichte am Donnerstag ein Video, das die Erstürmung von zwei Frachtschiffen durch iranische Streitkräfte zeigt. Darin sind maskierte Soldaten zu sehen, die in einem grauen Schnellboot an das Frachtschiff "MSC Francesca" heranfahren. Anschließend klettern sie über eine Strickleiter auf das Schiff hoch und springen mit gezückten Gewehren an Bord. Das mit dramatischer Musik unterlegte Video zeigt zudem ein weiteres Schiff, die "Epaminondas". Der Iran erklärte, beide Schiffe am Mittwoch gekapert zu haben. Der Iran warf den Schiffen vor, die Meerenge ohne Genehmigung durchquert haben zu wollen.
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UNO: Krieg stürzt über 30 Millionen Menschen in Armut
Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran wird nach Einschätzung der Vereinten Nationen weltweit über 30 Millionen Menschen in die Armut treiben. Grund dafür seien vor allem Engpässe bei Kraftstoff und Düngemitteln, sagte der Chef des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP), Alexander De Croo. Die Blockade von Frachtschiffen in der Straße von Hormus im Zuge des Kriegs habe die landwirtschaftliche Produktivität bereits verringert.
Dies dürfte laut De Croo die Ernteerträge belasten. "Die Ernährungsunsicherheit wird in einigen Monaten ihren Höhepunkt erreichen - und man kann nicht viel dagegen tun", sagte er. Selbst bei einem sofortigen Ende der Kämpfe seien die Auswirkungen spürbar und würden die Menschen in die Armut zurückdrängen.
Ein Großteil der weltweit eingesetzten Düngemittel wird im Nahen Osten produziert. Ein Drittel des globalen Angebots wird durch die Straße von Hormus verschifft, über deren Kontrolle der Iran und die USA streiten. Bereits Anfang des Monats hatten die Weltbank, der Internationale Währungsfonds (IWF) und das Welternährungsprogramm (WFP) der UNO davor gewarnt, dass der Krieg die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben werde. Die Krise habe zudem etwa 0,5 bis 0,8 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung vernichtet, sagte De Croo.
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Teheran meldet erste Einnahmen aus Maut für Straße von Hormus
Teheran hat laut einem hochrangigen Vertreter erstmals Einnahmen aus seinen für die Durchfahrt der blockierten Seestraße von Hormus erhobenen Gebühren erhalten.
"Die ersten Einnahmen aus den Mautgebühren für die Straße von Hormus wurden auf das Konto der Zentralbank eingezahlt", erklärte Vize-Parlamentspräsident Hamid-Reza Haji Babaee laut der Nachrichtenagentur Tasnim am Donnerstag. Weitere iranische Medien meldeten dieselbe Erklärung, ohne jedoch weitere Details zu nennen.
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Iran-Krieg befeuert den Solarboom in Europa
Der Krieg im Iran hat eine globale Energiekrise mit rasant gestiegenen Preisen für Öl, Gas und Strom ausgelöst. Für Hausbesitzer in ganz Europa ist dies zu einem Weckruf geworden. Um den explodierenden Kosten zu entkommen, setzen immer mehr von ihnen auf eine eigene Energiequelle auf dem Dach: die Solaranlage. In Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden hat sich die Nachfrage nach solchen Anlagen seit Kriegsbeginn teils mehr als verdoppelt. -
Sohn des Schahs Pahlavi ist sich Unterstützung im Iran sicher
Der im Exil in den USA lebende Sohn des früheren Schahs, Mohammad Reza Pahlavi, sagt in Berlin, dass er sich der Unterstützung der Menschen im Iran sicher sei. Millionen von Menschen auf den Straßen Irans hätten seinen Namen gerufen. „Sie vertrauen mir“, sagt er. Man müsse nur mit Iranern sprechen, um das zu verstehen.
Bei einer Pressekonferenz in Berlin kritisiert er zudem die deutsche Bundesregierung dafür, dass sie nicht mit ihm sprechen möchte. Dies sei „eine Schande“, sagt Pahlavi. Demokratische Regierungen sollten „mit den Menschen sprechen, die die Stimme der Stimmenlosen“ seien, betont er. Stattdessen lasse sich die Bundesregierung vom Regime in Teheran erpressen und spreche nicht mit ihm. Pahlavi ruft in der Pressekonferenz mehrfach dazu auf, das klerikale System der Islamischen Republik zu stürzen. „Das Regime war nie so brüchig wie jetzt“, sagt er. „Es ist eine verwundete Bestie.“
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Französische Blauhelme im Libanon getötet: Paris spricht von Kriegsverbrechen
Nach dem tödlichen Angriff auf Soldaten der UNO-Friedensmission UNIFIL im Libanon spricht Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot von einem Kriegsverbrechen. Blauhelme, die im Gelände bestens identifizierbar seien, so anzugreifen, stelle nicht nur ein Kriegsverbrechen dar, sondern sei auch ein Übergriff auf die gesamte internationale Gemeinschaft, sagte Barrot am Donnerstag im Sender France Info. Denn die internationale Gemeinschaft gebe den UNO-Soldaten ihr Mandat.
Infolge des Angriffs am Samstag waren zwei französische Soldaten gestorben. Zwei weitere wurden verletzt. Die Soldaten waren nach Angaben von UNIFIL unter Beschuss geraten, als sie Sprengsätze an einer Straße im Süden beseitigten. Einer ersten Einschätzung von UNIFIL zufolge waren Kämpfer der Israel bekämpfenden, vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz für den Angriff verantwortlich.
Israels Armee teilte ebenfalls mit, nach israelischen Geheimdienstinformationen hätten Hisbollah-Kämpfer das Feuer eröffnet. Damit sollte offenbar auch ein möglicher Verdacht gegen Israel bei dem tödlichen Angriff ausgeräumt werden. Die Hisbollah wies am Wochenende hingegen jegliche Verantwortung für den Vorfall von sich. Das libanesische Außenministerium versprach eine gründliche Untersuchung des Vorfalls durch die libanesischen Behörden.
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