Trump widerspricht Iran: Unterzeichnen Abkommen am Sonntag
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen.
- Seit 8. April gilt eine Waffenruhe.
- Beide Seiten drohen im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit härteren Kämpfen.
- Seit Inkrafttreten der Feuerpause kam es mehrfach zu gegenseitigem Beschuss, zuletzt erst in der Nacht auf Donnerstag. Irans Militär reagierte auf neue US-Angriffe nach eigenen Angaben mit der kompletten Sperrung der Straße von Hormus sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait.
- Die USA und der Iran haben sich dem Vermittler Pakistan zufolge über ein Abkommen verständigt. CNN hat ein paar Eckpunkte des Abkommens aufgelistet. So sieht der Entwurf etwa ein Ende der US-Sanktionen vor.
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Iran-Krieg
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Iran werde keine Gelder erhalten
Trump betonte in einem Post auf Truth Social, dass der Iran in diesem ersten Schritt keine Gelder erhalten werde. Zu gegebener Zeit, wenn sich alles beruhigt habe, werde man in den Iran gehen und die verschütteten Uran-Vorräte des Irans bergen. Diese sollten dann verdünnt und vernichtet werden - "ob im Iran oder den in den Vereinigten Staaten".
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Was für ein Hin und Her
Ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Krieges soll US-Präsident Donald Trump zufolge bereits am Sonntag unterzeichnet werden. "Das Abkommen soll morgen unterzeichnet werden, und unmittelbar nach der Unterzeichnung ist die Straße von Hormus für alle geöffnet", erklärte Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social.
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Iran will Gebühren für Straße von Hormus
Der Iran will für zunächst nicht näher beschriebene Dienstleistungen in der Straße von Hormus künftig Gebühren erheben. Schritte zur Gewährleistung eines sicheren Schiffsverkehrs in der Meerenge dienten der nationalen Sicherheit und dem weltweiten Gemeinwohl, erklärt das Außenministerium der Nachrichtenagentur FARS zufolge. Zudem fordert das Ministerium ein Ende der ausländischen Militärpräsenz in der Region und bezeichnet die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder als festen Bestandteil eines geplanten Abkommens mit den USA.
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"In den nächsten ein bis zwei Tagen ist keine Reise geplant"
Der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghaie sieht die Möglichkeit einer ersten Übereinkunft über ein Rahmenabkommen mit den USA in den kommenden Tagen. "Wir waren noch nie so nah an einer Einigung, und es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Absichtserklärung in den kommenden Tagen finalisiert wird", sagte er am Samstag. Gleichzeitig wies Baghaie Berichte über eine bevorstehende Reise iranischer Offizieller nach Genf oder Islamabad zurück. "In den nächsten ein bis zwei Tagen ist keine Reise geplant", sagte er demnach weiter.
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Israel fliegt nach Evakuierungsanordnung erneut Angriffe im Libanon
Israels Armee hat erneut Angriffe auf Ziele der Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon geflogen. Die libanesische Armee meldete am Samstag israelische Angriffe nahe Nabatije. Zuvor hatte Israels Armeesprecher Avichay Adraee die Bewohner von 24 Ortschaften in der Umgebung und im Norden der Stadt zur "sofortigen" Evakuierung aufgerufen. Der libanesische Präsident Joseph Aoun rief die Bevölkerung unterdessen zur Einheit auf. "Für Ihre Sicherheit sollten Sie sich in das Gebiet nördlich des Sahrani-Flusses begeben", erklärte Armeesprecher Andraee auf Arabisch in Onlinediensten. Die israelische Armee werde "mit aller Härte vorgehen". -
Teheran schließt Unterzeichnung von Friedensabkommen am Sonntag aus
Laut Irans Außenministerium wird die Vereinbarung nicht wie zuvor berichtet am Sonntag signiert. Eine Unterzeichnung in den kommenden Tagen könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, hieß es laut staatlichen Medien.
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Iran-Deal voraussichtlich innerhalb von 24 Stunden
Im Krieg zwischen den USA und dem Iran schürt der Vermittler Pakistan weiter Hoffnungen auf den baldigen Abschluss eines Abkommens. "Da mit der Finalisierung voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden zu rechnen ist, bereitet sich Pakistan auf die elektronische Unterzeichnung des Friedensabkommens unmittelbar danach vor", schrieb Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif am Samstag auf der Online-Plattform X.
"Wir sind einem Friedensabkommen näher als je zuvor", erklärte Sharif. "Wir sind zuversichtlich, dass dieses historische Friedensabkommen eine solide Grundlage für dauerhaften Frieden bilden wird." Auch bereite man sich auf Gespräche auf technischer Ebene in der kommenden Woche vor.
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Teheran plant Beisetzung von Khamenei am 9. Juli
Die Trauerfeierlichkeiten für das getötete religiöse und politische Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, sollen staatlichen Medien zufolge am 4. Juli in Teheran beginnen. Sie enden demnach am 9. Juli mit seiner Beisetzung in Mashhad, dem Heimatort Khameneis. Er war im Februar bei den ersten Angriffen der USA und Israels auf den Iran getötet worden. Er stand mehr als drei Jahrzehnte an der Spitze der Islamischen Republik.
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Israel ordnet Evakuierung von 20 Orten im Süden an
Die israelische Armee hat die Bewohner von 20 Städten und Dörfern im Südlibanon zur Evakuierung aufgefordert. Zugleich meldete die Armee mehrere Drohnenangriffe der libanesischen Hisbollah-Miliz auf Nordisrael seit dem Freitagabend. Armeesprecher Avichay Adraee erklärte auf der Onlineplattform X, die Bewohner sollten ihre Häuser zu ihrer eigenen Sicherheit unverzüglich verlassen und sich nördlich des Flusses Sahrani begeben.
Wer sich in der Nähe von Hisbollah-Kämpfern, deren Einrichtungen und Kampfmitteln aufhalte, bringe sein Leben in Gefahr, ergänzte der Sprecher. Wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen sind, war zunächst unklar.
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US-Militär meldet neue Angriffe
Wie schwierig die Lage weiterhin ist, zeigt ein neuer Zwischenfall in der Straße von Hormus. Das US-Militär meldete am frühen Morgen erneut mehrere Drohnenangriffe des Irans auf Handelsschiffe in der Meerenge am Persischen Golf. "Die US-Streitkräfte haben sie alle in den letzten Stunden abgeschossen, während der Schiffsverkehr durch die Meerenge ungehindert weiterfließt", teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit.
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Stellungnahme Araqchi
Irans Außenminister Abbas Araqchi sagte im staatlichen Fernsehen, die Absichtserklärung mit den USA sei noch nicht unterzeichnet und es könne noch Änderungen geben. Geplant sei ein Ende des Krieges an allen Fronten inklusive des Libanon. Teil der Vereinbarung sei auch ein Ende der US-Blockade gegen den Iran und die Wiederöffnung der Straße von Hormuz. Fragen des iranischen Atomprogramms würden erst zu einem späteren Zeitpunkt behandelt. Der Iran sei der Gewinner des Krieges mit den USA, fügte Araqchi hinzu. Das Land gehe aus dem Krieg gestärkt hervor.
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Islamabad bestätigt: "endgültiger, einvernehmlich abgestimmter Text"
"Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, einvernehmlich abgestimmter Text des Friedensabkommens vorliegt", erklärte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif am Freitag. Ein US-Regierungsvertreter sagte, Washington gehe zu "80 bis 85 Prozent" von der Unterzeichnung eines Friedensabkommens in den kommenden Tagen aus.
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Unterzeichnung laut Insider am Sonntag möglich
Insidern zufolge könnten die USA und der Iran das Abkommen zur Beendigung des Krieges am Sonntag unterzeichnen. Als wahrscheinlichster Ort für das Treffen gelte Genf, sagte ein westlicher Insider am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. US-Vizepräsident JD Vance und der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf sollen demnach die Vereinbarung unterschreiben.
Trotz der diplomatischen Fortschritte blieben die Spannungen in der Region hoch. Der Iran beharrt offenbar auf einer Einstellung der Kämpfe im Libanon, wo Israel gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz vorgeht. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hatte zuvor mitgeteilt, Israel sei in keiner Weise an einer Vereinbarung beteiligt.
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Verabredung zu Nuklearmaterial
US-Kreisen zufolge sollen in den Verhandlungen Verabredungen zum iranischen Nuklearmaterial getroffen worden sein. Laut den Kreisen soll bisher Einvernehmen darüber bestehen, dass iranisches Nuklearmaterial zerstört und abtransportiert wird. Zudem soll das Atomprogramm Irans abgebaut werden. Darüber hinaus soll kein Geld Irans freigegeben werden, bis das Land seine Gegenleistung erbracht habe. Außerdem soll die Straße von Hormuz geöffnet werden. Der Iran soll auch keine terroristischen Gruppen finanzieren. In welchen zeitlichen Schritten diese angepeilten Ziele erreicht werden sollen, blieb unklar. -
USA und Iran einigen sich auf Friedensvereinbarung
Die USA und der Iran haben sich dem Vermittler Pakistan zufolge über ein Abkommen verständigt. „Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, von allen Seiten abgestimmter Text des Friedensabkommens erreicht wurde“, schrieb Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif auf X.
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Stellungnahme des iranischen Außenministers Araqchi
Nachdem US-Präsident Donald Trump am Donnerstag ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht gestellt hat, spricht auch Teheran von einem möglichen bevorstehenden Verhandlungsabschluss. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi schrieb am Freitag auf X: "Die Absichtserklärung von Islamabad stand noch nie so kurz vor dem Abschluss". "Bis zur endgültigen Fertigstellung sollten sich die Medien mit Spekulationen über ihren Inhalt zurückhalten", ergänzte er.
Einzelheiten würden der Öffentlichkeit zu gegebener Zeit mitgeteilt. Ein entsprechender Text sei überwiegend finalisiert, sagte auch der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei. Das berichtete die staatliche Agentur IRNA am Donnerstagabend in einem TV-Programm. Zugleich drückte Baghaei erneut fehlendes Vertrauen Teherans in Washington aus. Das Problem sei, dass die US-Seite ihre Positionen immer wieder verändere, sagte Baghaei demnach weiter. Daraufhin berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim in der Nacht auf Freitag, das Abkommen sei bisher nicht endgültig bestätigt. Es handle sich um einen 14 Punkte umfassenden Text.
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"ABSOLUT INAKZEPTABEL"
US-Präsident Trump schießt rund um eine Einigung mit dem Iran weiter gegen dessen Vertreter: Es handle sich um sehr ehrlose Menschen, mit denen man nicht in gutem Glauben verhandeln könne. Die Aussagen würden nicht das widerspiegeln, worauf sich beide Seiten tatsächlich geeinigt hätten. "Sie sollten sich besser zusammenreißen - und zwar SCHNELL!", drohte er.
Der US-Präsident schrieb außerdem von einem angeblich abgewehrten versuchten Drohnenangriff des Iran auf indische Schiffe, als diese in der vergangenen Nacht die Straße von Hormus verlassen hätten - das sei "ABSOLUT INAKZEPTABEL".
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US-Vertreter: Iran bekomme Vermögenswerte nur gegen Gegenleistungen
Ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran basiert einem hochrangigen US-Regierungsvertreter zufolge auf Gegenleistungen. Der Iran werde keine seiner eingefrorenen Vermögenswerte erhalten, bevor die Regierung in Teheran ihren Teil der Vereinbarung erfüllt habe, sagt der US-Vertreter.
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Trump dementiert Irans Angaben zu Abkommen
US-Präsident Donald Trump hat Äußerungen aus dem Iran über angebliche Inhalte einer Vereinbarung mit den USA zurückgewiesen. Was dort gesagt worden sei, einschließlich der „schwachen und erbärmlichen Erklärung“ über eine Einigung, habe keinerlei Bezug zur Wahrheit, schrieb Trump am Freitag auf seiner Online-Plattform Truth Social. Es handele sich um sehr ehrlose Menschen, mit denen man nicht in gutem Glauben verhandeln könne. Zuvor waren iranische Äußerungen zu dem Entwurf einer Grundsatzvereinbarung mit den USA an die Öffentlichkeit gelangt, die laut Trump jedoch nicht das widerspiegeln, worauf sich beide Seiten tatsächlich geeinigt hätten.
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Auch Vermittlerstaat Pakistan spricht von Erfolgen
Am Freitag sprach dann auch der Vermittlerstaat Pakistan von Erfolgen. Außenminister Ishaq Dar und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas äußerten nach einem Telefonat ihre Hoffnung auf eine "anhaltende Verständigung und friedliche Lösung" zwischen den Kriegsparteien, wie Dars Ministerium auf X schrieb. Dialog und Diplomatie sei der einzige Weg für langfristigen Frieden, hieß es weiter. Über Islamabad waren in den vergangenen Wochen immer wieder Nachrichten zwischen den Kriegsparteien ausgetauscht worden. Im April hatten sie sich auch in der pakistanischen Hauptstadt getroffen.
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Unterzeichnung laut Insider am Sonntag möglich
Insidern zufolge könnten die USA und der Iran das Abkommen zur Beendigung des Krieges am Sonntag unterzeichnen. Als wahrscheinlichster Ort für das Treffen gelte Genf, sagte ein westlicher Insider am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei es, den Text bis Samstag fertigzustellen. US-Vizepräsident JD Vance und der iranische Parlamentspräsident Mohammed Baqer Qalibaf sollen demnach die Vereinbarung unterschreiben.
Trotz der diplomatischen Fortschritte blieben die Spannungen in der Region hoch. Der Iran beharrt offenbar auf einer Einstellung der Kämpfe im Libanon, wo Israel gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz vorgeht. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu teilte mit, Israel sei in keiner Weise an einer Vereinbarung beteiligt.
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Auch iranische Agentur berichtet über Deal-Details
Ein Entwurf für die Rahmenvereinbarung sieht der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge eine Aufhebung von US-Sanktionen und die Öffnung der Straße von Hormuz vor. Die Absichtserklärung beinhalte zudem den Abzug von US-Streitkräften aus der Region um den Iran sowie ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen, berichtete die Agentur weiter. Darüber hinaus sollten die Sanktionen gegen die iranische Öl-Industrie aufgehoben und eingefrorene Gelder der Islamischen Republik freigegeben werden.
Die abschließenden Verhandlungen sollen sich demnach auf das iranische Atomprogramm und wirtschaftliche Fragen konzentrieren, während das iranische Raketenprogramm ausgeklammert bleibe. Eine Stellungnahme aus Washington lag zunächst nicht vor.
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Iran-Hoffnung hebt ATX auf Rekordhoch
Die Aussicht auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran hat dem ATX am Freitag zu einem neuen Rekordhoch verholfen. Am späten Vormittag stieg der österreichische Leitindex um 3,19 Prozent auf 6.266,57 Punkte. Für den ATX Prime ging es um 3,12 Prozent auf 3.089,77 Zähler hinauf. Auch im europäischen Umfeld stiegen die Kurse an, der Brent-Ölpreis fiel zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mitte März.
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CNN: Eckpunkte des potenziellen US-Iran-Deals "Islamabad Agreement"
Der interimistische Deal zwischen den USA und dem Iran soll den Waffenstillstand verlängern, die Straße von Hormus wieder öffnen und den Weg für Atomgespräche mit dem Iran ebnen, berichtet CNN unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit betrauten Diplomaten. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim umfasse der Text 14 Punkte.
Die von CNN berichteten Eckpunkte sind:
- Eine 60-tägige Waffenruhe an „allen Fronten“ – inklusive Libanon, und zwar ab der Unterzeichnung
- Die Straße von Hormus werde sofort geöffnet, ohne dass der Iran Gebühren für das Passieren der Straße einheben dürfe. Die Öffnung sichere den freien Verkehr für Energie und kommerzielle Güter. Der Verkehr durch die Straße von Hormus solle binnen 30 Tagen Vorkriegsniveau erreichen.
- US-Blockade iranischer Häfen und ein Teil der US-Sanktionen würden aufgehoben, "abhängig vom Fortschritt der Vereinbarung und der fortgesetzten Zusammenarbeit in gutem Glauben“ – wobei kein konkretes Datum für die Aufhebung der Sanktionen festgelegt wird.
- Der Verhandlungsabschluss "befriedige alle US-Vorgaben für das Atom-Thema"
- Der Deal soll "Islamabad Agreement" heißen
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Abschluss beim G7-Gipfel steht im Raum
Die deutsche Bundesregierung sieht Insidern zufolge die Chance auf eine Verständigung zwischen den USA und Iran. „Hier haben die letzten Tage Fortschritte gebracht“, heißt es in deutschen Regierungskreisen. Bei der diplomatischen Arbeit könne sich Präsident Trump weiter auf die deutsche Unterstützung verlassen. In den entscheidenden Punkten seien sich die G7-Staats- und Regierungschefs einig, die sich ab Montag zu einem Gipfel im französischen Evian treffen. Iran dürfe sich nicht nuklear bewaffnen und die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus müsse wieder gewährleistet werden. „Das wird sich nur am Verhandlungstisch erreichen lassen.“
Laut dem US-Sender Bloomberg könnte rund um den G7-Gipfel zu einem Abschluss eines Friedensdeals kommen.
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Iran: Deal-Entwurf sieht Ende der US-Sanktionen vor
Ein Entwurf für eine Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran sieht der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge eine Aufhebung von US-Sanktionen und die Öffnung der Straße von Hormus vor. Die Absichtserklärung beinhalte zudem den Abzug von US-Streitkräften aus der Region um den Iran sowie ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen, berichtet die Agentur weiter. Darüber hinaus sollten die Sanktionen gegen die iranische Öl-Industrie aufgehoben und eingefrorene Gelder der Islamischen Republik freigegeben werden. Die abschließenden Verhandlungen sollen sich demnach auf das iranische Atomprogramm und wirtschaftliche Fragen konzentrieren, während das iranische Raketenprogramm ausgeklammert bleibe. Der Entwurf müsse jedoch noch von den zuständigen Regierungsstellen finalisiert werden. Eine Stellungnahme aus Washington lag zunächst nicht vor.
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Iran: Verhandlungstext für Abkommen überwiegend finalisiert
Nachdem US-Präsident Donald Trump am Donnerstag ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht gestellt hat, spricht auch die Islamische Republik von einem möglichen bevorstehenden Verhandlungsabschluss. Ein entsprechender Text sei überwiegend finalisiert, sagte der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghaei nach Angaben der staatlichen Agentur IRNA am Donnerstagabend in einem TV-Programm. Zugleich drückte Baghaei erneut fehlendes Vertrauen Teherans in Washington aus.
Das Problem sei, dass die US-Seite ihre Positionen immer wieder verändere, sagte Baghaei demnach weiter. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete in der Nacht auf Freitag, das Abkommen sei bisher nicht endgültig bestätigt. Es handle sich um einen 14 Punkte umfassenden Text.
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Israels Regierung: Haben Trumps Zusicherung
Die israelische Regierung hat nach eigenen Angaben von Washington die Zusicherung bekommen, dass die Sicherheitsinteressen des jüdischen Staates bei einem späteren endgültigen Abkommen mit der Islamischen Republik berücksichtigt werden. Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte mit, Trump habe versprochen, dass ein Deal die Entfernung des vom Iran angereicherten Urans sowie den Abbau seiner Anlagen zur Urananreicherung umfassen werde.
Trump habe Netanjahu auch zugesichert, dass eine endgültige Vereinbarung auch Irans Raketenherstellung einschränken sowie die Unterstützung des Erzfeinds für dessen Stellvertreter in der Region beenden werde. Gemeint sind damit unter anderem die palästinensische Terrororganisation Hamas sowie die libanesische Hisbollah-Miliz.
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Zum 39. Mal: Trump sieht Iran-Deal zum Greifen nah
US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran zur Beilegung des Krieges in Aussicht gestellt. "Wir haben gerade eine großartige Einigung im Krieg mit dem Iran erzielt", behauptete Trump im Weißen Haus. Die Dokumente sollten in Kürze fertiggestellt und vielleicht schon an diesem Wochenende in Europa unterzeichnet werden.
Aus dem Iran kam jedoch prompt ein Dementi. Bisher sei kein Text finalisiert worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, unter Berufung auf eine mit dem Verhandlungsteam verbundene Quelle. Ranghohe iranische Politiker äußerten sich zunächst nicht zu Trumps Einlassungen.
Der Republikaner hatte schon mehrere Male behauptet, eine Einigung auf einen Deal mit dem Iran sei nahe - der US-Fernsehsender CNN zählte genau 39 Mal.
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Laut Trump Einigung am Wochenende möglich
US-Präsident Donald Trump hat eine baldige Einigung mit dem Iran angekündigt - wie schon mehrere Male zuvor in den vergangenen Wochen. Ein Abschluss sei in den kommenden Tagen möglich. Vielleicht geschehe dies über das Wochenende und wahrscheinlich in Europa. Er werde mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sprechen. Vizepräsident JD Vance werde bei der Unterzeichnung zugegen sein. Die Straße von Hormuz werde geöffnet werden, sobald die USA unterschrieben hätten.
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Teheran dementiert Verhandlungserfolg
"Es wurde kein Text für eine Vereinbarung gebilligt", berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf Verhandlungskreise. Trump hatte zuvor verlautbart, dass abschließende Punkte von allen beteiligten Parteien genehmigt worden seien, darunter die Vereinigten Staaten, Israel, Saudi-Arabien, die VAE (Vereinigte Arabische Emirate), Katar, die Türkei, Pakistan, Bahrain, Kuwait, Jordanien, Ägypten und andere.
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Trump bläst angekündigte Angriffe ab
US-Präsident Donald Trump hat die für Donnerstagabend angekündigten schweren Angriffe auf den Iran abgesagt. Der Republikaner begründete das auf der Plattform Truth Social mit Gesprächen, die die höchste Ebene der iranischen Führung erreicht hätten. Nach Trumps Darstellung sind Verhandlungen über eine Befriedung des Konflikts einem Durchbruch nahe. Er schrieb, dass Gespräche und endgültige Punkte im Detail von allen beteiligten Parteien gebilligt worden seien.
Darunter seien die Vereinigten Staaten, Israel, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, die Türkei, Pakistan, Bahrain, Kuwait, Jordanien, Ägypten und andere. Trump stellte sogar eine Unterzeichnung in Aussicht - Zeitpunkt und Ort würden in Kürze bekanntgegeben. Am Aktienmarkt legten die Kurse im Zuge der Ankündigung zu.
Seit Wochen gab es Bemühungen um ein Rahmenabkommen über ein Ende des Krieges. Ein mögliches Abkommen würde voraussichtlich zunächst vertiefte Verhandlungen bedeuten. Zuletzt gab es keine Anhaltspunkte dafür, dass es bedeutende Annäherungen in den Hauptkonfliktpunkten zwischen den USA und dem Iran gab.
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Iran-Krieg befeuert Inflation
Nach Beginn der Angriffe der USA und von Israel auf den Iran sind die Energiepreise stark gestiegen. Die Europäische Zentralbank will verhindern, dass es wieder zu einem Inflationsschub kommt wie 2022, als Russlands Invasion in der Ukraine die Teuerungsrate auf zeitweilig über zehn Prozent steigen ließ - und erhöhte erstmals seit 2023 den Leitzins. Mehr dazu hier:
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Welche Gründe nennt Trump für neue Angriffe?
Für die Kämpfe zwischen den USA und dem Iran in den vergangenen Nächten hat US-Präsident Donald Trump zwei Gründe angegeben. Einerseits spricht Trump davon, der Iran habe einen US-Kampfhubschrauber abgeschossen. Dafür hätten die USA in der Nacht auf Mittwoch Vergeltung gesucht. Der Iran hat den Hubschrauber-Abschuss bisher nicht offiziell bestätigt, er reagierte zunächst mit Raketenbeschuss in der Region.
Am Mittwoch sagte Trump, er wolle den militärischen Druck auf Teheran aufrechterhalten, da die iranische Führung "zu lange mit den Verhandlungen brauche". In der Nacht auf Donnerstag griff das US-Militär nach eigenen Angaben an verschiedenen Orten im Iran militärische Überwachungs- und Kommunikationsanlagen sowie Anlagen der Luftabwehr an. Aus dem Iran gab es zudem Berichte über Explosionen nahe der Hauptstadt Teheran.
Das iranische Militär reagierte nach eigenen Angaben mit einer kompletten Sperrung der Straße von Hormuz sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait.
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Keine Militäroperation könne den Iran zwingen
Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz meint, ohne eine baldige Einigung sei eine weitere Eskalation wahrscheinlich. "Doch eine Eskalation allein wird kaum zu nennenswerten Zugeständnissen seitens des Irans führen", schrieb er auf X. Letztendlich werde keine Militäroperation, "ob begrenzt oder umfangreich, kurz oder lang, den Iran dazu zwingen, ein Abkommen zu den Bedingungen der USA zu akzeptieren".
Wenn Trump wirklich ein Abkommen wolle, müsse er zumindest auf einige der Kernforderungen des Irans eingehen, schrieb Citrinowicz. "Wenn er dazu nicht bereit ist, muss er sich auf eine langwierige Konfrontation anstelle einer Verhandlungslösung einstellen."
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Moskau ruft zu Zurückhaltung auf
Der Kreml ruft die USA und den Iran zur Zurückhaltung und zur Fortsetzung der Verhandlungen zur Beendigung ihres Krieges auf. Angesichts gegenseitiger Angriffe und Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einer weiteren Eskalation droht der Konflikt erneut voll zu entflammen. Ein Anfang April vereinbarter brüchiger Waffenstillstand hatte die Kämpfe vorübergehend unterbrochen.
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Drei Seeleute bei US-Militäreinsatz gestorben
Bei einem US-Militäreinsatz zur Festsetzung eines Tankers vor der Küste des Oman sind drei indische Seeleute ums Leben gekommen. Dies bestätigt der indische Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal. Es sind die ersten gemeldeten Todesfälle seit Beginn der US-Blockade gegen Schiffe mit Verbindungen zum Iran am 13. April. Im Zuge dieser Einsätze haben die USA acht Schiffe manövrierunfähig gemacht und mehr als 100 weitere abgedrängt.
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Meloni: Neue EU-Sanktionen gegen den Iran
Die Europäische Union sollte nach Ansicht der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu neuen Sanktionen gegen den Iran bereit sein, falls das Land nicht zu einer Beilegung der Krise im Nahen Osten beiträgt. Wenn Teheran den falschen Weg weiterverfolge, müsse die EU bereit sein, den Druck durch neue gezielte Maßnahmen zu erhöhen, erklärt Meloni vor dem Parlament.
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Jordanien: 20 iranische Raketen abgefangen
Jordanien hat nach eigenen Angaben in der Nacht 20 aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgefangen. Dabei seien Trümmer herabgefallen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf das Militär. Es habe aber weder Verletzte noch Sachschaden gegeben. Das Militär beobachte die regionale Sicherheitslage fortlaufend, hieß es weiter. Verletzungen des jordanischen Luftraums würden nicht toleriert.
In der Nacht beschossen sich das US-Militär und der Iran erneut gegenseitig. Im Osten Jordaniens hat das US-Militär an einem Stützpunkt unter anderem Kampfflugzeuge stationiert. Neben Jordanien meldeten auch die Golfstaaten Bahrain und Kuwait in der Nacht iranischen Beschuss.
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Straße von Hormus: Tanker in Brand
Vor der Küste des Oman ist auf einem Tanker ein Brand ausgebrochen. Im Maschinenraum sei sein Feuer ausgebrochen, berichtete die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf lokale Behörden. Ob der Brand durch einen Angriff verursacht wurde, war zunächst unklar. Die Behörden ermittelten weiter, hieß es.
Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar wurden mehrfach Schiffe in der Straße von Hormus und angrenzenden Gewässern angegriffen. Der Iran hatte kurz nach Kriegsbeginn durch Drohungen und Angriffe auf Schiffe den Verkehr in der Meerenge weitgehend zum Erliegen gebracht. Aber auch die USA haben im Zuge ihrer Seeblockade des Irans mehrmals Schiffe dort beschossen und so manövrierunfähig gemacht.
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Iran-USA: Verhandlungen laufen weiter
Die Verhandlungen über ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran sind trotz der gegenseitigen Luftangriffe weiterhin auf Kurs, wie der Fernsehsender CNN unter Berufung auf einen Diplomaten berichtet.
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Angriff auf Bahrain: Kind verletzt
Bei iranischen Angriffen auf den Golfstaat Bahrain ist nach Behördenangaben ein elfjähriges Mädchen leicht verletzt worden. Das Innenministerium sprach von einem „verbrecherischen iranischen“ Angriff.
In der Stadt Hammad sowie in der Hauptstadt Manama seien darüber hinaus mehrere Fahrzeuge in Brand geraten und Wohnhäuser beschädigt worden. Ursache seien herabfallende Trümmerteile gewesen, die nach der Abwehr und Zerstörung iranischer Drohnen niedergegangen seien.Die USA und der Iran hatten sich in der Nacht in der Golfregion erneut heftig gegenseitig beschossen. In dem Zuge gerieten auch Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss.
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Hegseth: Wollen Krieg nicht wieder anfangen
Das Regionalkommando des US-Militärs begründete die erneuten nächtlichen Bombardierungen im Iran mit dem Verhalten Teherans. "Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans", schrieb Centcom auf X. Dabei sprach das US-Militär wie bereits in der vorherigen Nacht von "Selbstverteidigungsschlägen". US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte, es gehe nicht darum, wieder mit dem Krieg anzufangen. Vielmehr wolle man dadurch die Bedingungen für eine Vereinbarung mit dem Iran schaffen.
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"Werden sie in Grund und Boden bomben": Neue Gefechte zwischen Iran und USA
Die USA und der Iran haben sich in der zweiten Nacht in Folge heftig gegenseitig beschossen. Irans Militär reagierte auf neue US-Angriffe nach eigenen Angaben mit der kompletten Sperrung der Straße von Hormus sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait.
Sollte Teheran kein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterzeichnen, "werden wir sie in Grund und Boden bomben", drohte US-Präsident Trump.
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"Geheime Mission" in Straße von Hormus
Das US-Militär hat laut Donald Trump Öltanker und andere Handelsschiffe in "geheimer Mission" dabei unterstützt, die Straße von Hormus zu durchqueren. Er habe dies im Vormonat angeordnet, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social, ohne genauere Angaben zur Unterstützung zu machen. Trump schrieb weiter, dass mehr als 200 Handelsschiffe die Meerenge sicher durchquert hätten. Eine unabhängige Bestätigung für seine Angaben gab es vorerst nicht.
"Heute freue ich mich, bekannt zu geben, dass diese Bemühungen dazu geführt haben, dass mehr als 100 MILLIONEN Barrel Öl die Straße durchquert haben und auf den freien Markt gelangt sind." Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wurden im vergangenen Jahr im Schnitt 20 Millionen Barrel an Rohöl und Ölprodukten pro Tag durch die Meerenge transportiert.
Zuvor hatte der US-Präsident im Weißen Haus bereits vor Reportern vage von dem US-Vorgehen gesprochen und gesagt, dass er nun darüber rede, weil der Iran es herausgefunden habe. "Dieser überaus erfolgreiche Einsatz ist darauf zurückzuführen, dass die VEREINIGTEN STAATEN von AMERIKA die Straße von Hormus KONTROLLIEREN – NICHT der Iran", behauptete Trump auf Truth Social.
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Delegation für diplomatische Gespräche in Teheran
Unterdessen traf eine katarische Delegation für diplomatische Gespräche in Teheran ein. Wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA berichtete, soll bei dem Besuch über Bemühungen für ein dauerhaftes Ende des Kriegs gesprochen werden. Wer der Delegation angehört und mit wem sich die Katarer treffen wollen, wurde zunächst nicht genannt.
Der Golfstaat Katar gehört neben Pakistan und dem Oman zu den wichtigen Vermittlern zwischen den Konfliktparteien im Iran-Krieg. Seit Wochen verhandeln die Kriegsparteien über ein dauerhaftes Ende des Konflikts, bisher ohne Durchbruch.
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"Haben zu lange gebraucht"
"Sie haben zu lange gebraucht, um einen für sie großartigen Deal auszuhandeln, jetzt müssen sie die Konsequenzen tragen!", schrieb US-Präsident Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social mit Blick auf die sich seit Wochen hinziehenden Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zwischen den beiden Ländern. Zugleich erklärte er einmal mehr Irans Militär für weitgehend besiegt.
Die iranischen Streitkräfte seien "ein einziges Chaos", schrieb er. Große Teile davon, etwa die Marine und Luftwaffe, existierten nicht mehr. "Sie wurden vollständig besiegt", schrieb Trump weiter, "der Tyrann des Nahen Ostens ist TOT!!!".
Ein iranischer Militärsprecher sagt als Reaktion auf Trump, der Iran habe bereits gezeigt, dass er auf Drohungen angemessen reagieren werde.
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US-Militär greift Tanker wegen iranischen Öls an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Der Maschinenraum des unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau fahrenden Schiffes "Settebello" sei beschossen worden, nachdem sich die Besatzung den Anweisungen der Streitkräfte widersetzt habe, teilte am Mittwoch das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (CENTCOM) auf der Plattform X mit.
Indien bestellt Insidern zufolge einen hochrangigen US-Diplomaten wegen eines Angriffs auf einen Tanker vor der Küste Omans ein. Indien habe beim stellvertretenden US-Botschafter Jason Meeks scharf protestiert, sagen zwei Personen mit Kenntnis des Vorgangs. Nach dem Angriff würden drei Inder noch vermisst. Ob es sich bei dem Tanker, vom dem CENTCOM berichtete, um das gleiche Schiff handelt, auf das Indien bei seinem Protest Bezug nahm, blieb zunächst offen. Auch ist unklar, warum die USA gegen das dann von ihnen beschossene Schiff vorgingen.
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Trump will "noch heute" erneut angreifen
US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch angekündigt, es werde "noch heute" weitere Angriffe auf den Iran geben. Dabei werde man den Iran "sehr hart" treffen, sagte er vor Reportern. Er werde aber nicht sagen, ob dabei auch Brücken und Kraftwerke "ausgeschaltet" würden. Trump sagte weiter, ein "Deal" mit dem Iran sei fertig ausgehandelt und der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffe zu besitzen.
Ob das stimmt, blieb zunächst offen. Stunden zuvor hatte Trump noch gesagt, er sei kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen.
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