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Israel: Koalition legt Gesetzentwurf für vorgezogene Neuwahlen vor + Vance: Fortschritte bei Verhandlungen

Alle aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg live.
Israel: Koalition legt Gesetzentwurf für vorgezogene Neuwahlen vor + Vance: Fortschritte bei Verhandlungen
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Iran-Krieg

  • |Julia Deutsch

    Die Regierungskoalition in Israel hat einen Antrag auf Auflösung des Parlaments gestellt und damit den Weg für vorgezogene Neuwahlen geebnet. 

  • |Julia Deutsch

    Vance: Fortschritte bei Verhandlungen mit Teheran

    Bei den Verhandlungen mit dem Iran über ein Ende des Krieges geht es nach Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance voran. "Die grundlegende Frage ist, ob wir genug Fortschritte machen, um die rote Linie des Präsidenten einzuhalten", sagte Vance am Mittwoch vor Journalisten im Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump müsse darauf vertrauen können, dass Sicherheitsvorkehrungen ergriffen werden, damit der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangt.

  • |Julia Deutsch

    Netanjahu besuchte während Iran-Kriegs heimlich Emirate

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach Angaben seines Büros während des Iran-Kriegs heimlich die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besucht. Netanjahu habe sich dort mit dem Präsidenten Mohammed bin Sajid getroffen, hieß es in der Mitteilung. Der Besuch habe zu "einem historischen Durchbruch in den Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten" geführt.

    Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Es gab bereits Berichte über frühere geheime Besuche Netanjahus in dem Golfstaat und offizielle Telefonate zwischen den beiden.

  • |Amina Beganovic

    Israel verstärkt Angriffe im Gazastreifen nach Feuerpause im Iran

    Israel hat seine Angriffe im Gazastreifen in den vergangenen fünf Wochen deutlich ausgeweitet. Seit dem Ende der gemeinsamen Bombardements mit den USA auf den Iran am 8. April seien in dem Palästinensergebiet 120 Menschen getötet worden, teilte das dortige Gesundheitsministerium mit. Dies seien 20 Prozent mehr als in den fünf Wochen zuvor. Der Konfliktbeobachter ACLED verzeichnete im April zudem 35 Prozent mehr israelische Angriffe als im März.

    Die Zunahme der Luftschläge ist ein weiteres Zeichen für den ins Stocken geratenen Plan von US-Präsident Donald Trump, der ein Ende des Krieges und den Wiederaufbau vorsieht. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Gründen für die Eskalation.

  • |Patrick Resch

    Helfer: Täglich vier Kinder getötet oder verletzt

    Das Inkrafttreten einer Waffenruhe im Libanon vor rund einem Monat hat das Land für Kinder nach Einschätzung einer Hilfsorganisation nicht sicherer gemacht. Jeden Tag seien im Durchschnitt mehr als vier Kinder getötet oder verletzt worden, teilte die Kinderhilfsorganisation "Save the Children" mit. Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich Mitte April auf die Waffenruhe geeinigt. Es kommt jedoch weiterhin zu Angriffen zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz.

    Insbesondere im Libanon werden dabei weiter täglich Menschen getötet. Allein seit Inkrafttreten der Feuerpause wurden nach Behördenangaben insgesamt fast 400 Menschen getötet.

    "Die Angriffe auf die Zivilbevölkerung haben nicht aufgehört - sie wurden einfach unter einem anderen Namen fortgesetzt", sagte Nora Ingdal, Länderdirektorin von "Save the Children" im Libanon. Mitarbeiter berichteten demnach, dass sich die Luftangriffe in einigen Gebieten intensiver anfühlten als je zuvor.

  • |Patrick Resch

    Israels Armee beginnt neue Angriffe im Südlibanon

    Israels Militär hat eigenen Angaben zufolge trotz aktuell herrschender Waffenruhe neue Angriffe auf Ziele der Hisbollah in mehreren Gegenden im Südlibanon begonnen. Die israelische Armee nehme dabei "Terrorinfrastruktur der Hisbollah" ins Visier, teilte sie Mittwochvormittag mit. Details wurden zunächst nicht genannt. Zuvor hatte Israels Armee die Bewohner mehrerer Orte im Süden des Nachbarlandes aufgerufen, diese zu verlassen, um dort gegen die Hisbollah vorzugehen.

    Solche Fluchtaufforderungen gibt Israels Militär immer wieder vor anstehenden Angriffen heraus. Im Libanon wurden unterdessen mehrere israelische Angriffe im Süden des Landes gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von zahlreichen Angriffen in mehreren Gebieten im Süden und auch nahe der Küstenstadt Tyrus.

  • |Patrick Resch

    Globale Ölvorräte sinken stärker als befürchtet

    Das weltweite Ölangebot dürfte aufgrund des Iran-Krieges stärker sinken als bisher angenommen. Die US-Energieinformationsbehörde (EIA) geht davon aus, dass die Straße von Hormuz bis Ende Mai faktisch geschlossen bleibt. Zudem schätzt die Behörde, dass im April im gesamten Nahen Osten rund 10,5 Millionen Barrel Rohöl pro Tag (bpd) ausgefallen sind. Daher erwartet die EIA für dieses Jahr einen Rückgang des globalen Ölangebots um 2,6 Millionen Barrel pro Tag.

    Zuvor war die Behörde von einem Minus von rund 300.000 Barrel pro Tag ausgegangen, zeigt ein aktueller Bericht. Für die Sorte Brent erwartet die EIA im Mai und Juni einen Durchschnittspreis von etwa 106 Dollar (90,31 Euro) pro Barrel. Im vierten Quartal soll der Preis auf durchschnittlich 89 Dollar sinken, sobald sich die Produktion im Nahen Osten zu erholen beginnt.

  • |Patrick Resch

    Weitere Hinrichtung im Iran nach Spionagevorwürfen

    Inmitten einer Serie täglicher Hinrichtungen hat die iranische Justiz abermals ein Todesurteil nach Spionagevorwürfen vollstreckt. Ehsan Afrashteh, ein IT-Experte, sei am Mittwoch in der Früh durch Erhängen hingerichtet worden, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Mizan. Irans Justiz hatte ihm Zusammenarbeit mit dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad zur Last gelegt.

    Afrashteh wurde nach Informationen des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mit Sitz in den USA 2024 festgenommen, als er aus der Türkei zurück in seine Heimat reiste. Demnach verbrachte er die ersten Monate danach im berüchtigten Evin-Gefängnis in der Hauptstadt Teheran zunächst in Isolationshaft.

    Der studierte Bauingenieur habe als IT-Experte unter anderem im Bereich Cybersicherheit gearbeitet, berichtete die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Norwegen. In der Türkei sei ihm bewusst geworden, dass ausländische Geheimdienste ihn ausnutzten, berichtete die Organisation unter Berufung auf Aussagen eines Mithäftlings.

  • |Patrick Resch

    Erdbeben erschüttert Irans Hauptstadt Teheran

    Ein Erdbeben der Stärke 4,3 bis 4,6 erschütterte Dienstagnacht die iranische Hauptstadt Teheran. Bisher wurden keine Schäden oder Verletzte gemeldet.

  • |Patrick Resch

    Sorgen der US-Bürger im Iran-Krieg spielen für Trump keine Rolle

    US-Präsident Trump betonte, dass die wirtschaftlichen Sorgen der Amerikaner bei seinen Entscheidungen zum Iran-Krieg keine Rolle spielen.

  • |Patrick Resch

    China ruft Pakistan zu mehr Vermittlungsbemühungen auf

    Kurz vor dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in China und dort geplanten Gesprächen über den Iran-Krieg hat die Führung in Peking Pakistan zu stärkeren Vermittlungsbemühungen aufgerufen. Islamabad solle Fragen im Zusammenhang mit einer möglichen Öffnung der Straße von Hormuz "angemessen" behandeln, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua Außenminister Wang Yi am Mittwoch. Wang telefonierte laut Xinhua mit seinem pakistanischen Kollegen Ishaq Dar.

    Dabei forderte er Pakistan demnach auf, die Vermittlungsbemühungen zwischen Washington und Teheran im Iran-Krieg zu "intensivieren". China werde Pakistan weiterhin dabei "unterstützen" und "einen Beitrag zu diesem Ziel leisten", sagte Wang laut Xinhua.

  • |Patrick Resch

    Straße von Hormuz: Australien will sich an Militärmission beteiligen

    Australien will sich an einer möglichen "multinationalen Militärmission" unter Führung Frankreichs und Großbritanniens zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz beteiligen. Eine solche Militärmission könne die diplomatischen Bemühungen und deeskalierende Maßnahmen "ergänzen", sagte Verteidigungsminister Richard Marles am Mittwoch nach Beratungen von rund 40 Ländern. Es handle sich zugleich um ein Bekenntnis zur Sicherheit des weltweiten Handels.

    Zur Unterstützung einer "unabhängigen und strikt defensiven" Mission werde Australien ein Aufklärungsflugzeug vom Typ Wedgetail E-7A beisteuern, das bereits in der Region stationiert ist, um die Vereinigten Arabischen Emirate vor Drohnenangriffen des Iran zu schützen, fügte Marles hinzu.

  • |Patrick Resch

    Medien: Teheran besitzt noch Großteil seines Raketenarsenals

    Der Iran verfügt US-Medienberichten zufolge immer noch über den Großteil seiner Bestände an mobilen Abschussrampen und Raketen. Die "New York Times" berichtet über Erkenntnisse von US-Geheimdiensten, wonach der Iran noch jeweils etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie des Raketenarsenals habe, das er vor dem Krieg hatte. Die Zeitung beruft sich dabei auf Personen, die mit den Geheimdiensterkenntnissen von Anfang dieses Monats vertraut sind.

    Demnach habe der Iran auch wieder Zugang zum Großteil seiner unterirdischen Raketenlager, heißt es. Die "Washington Post" hatte bereits vergangene Woche über eine US-Geheimdienstanalyse berichtet und ähnliche Zahlen genannt. Der Iran verfüge noch über etwa 75 Prozent seiner Vorkriegsbestände an mobilen Abschussrampen sowie etwa 70 Prozent seiner Raketen, zitierte die Zeitung einen US-Beamten. Dieser verwies demnach auch auf Hinweise, dass die iranische Führung in der Lage gewesen sei, fast alle ihrer unterirdischen Lagerstätten wieder in Betrieb zu nehmen, einige beschädigte Raketen zu reparieren sowie einige neue Raketen fertigzustellen.

  • |Patrick Resch

    13 Tote bei neuen israelischen Angriffen im Südlibanon

    Bei neuen israelischen Angriffen auf Ziele im Süden des Libanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut 13 Menschen getötet und 16 weitere verletzt worden. Allein bei einem Angriff auf Nabatijeh seien fünf Menschen getötet worden, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Mittwochfrüh wurde eine stark befahrene Autobahn zwischen Beirut und dem Südlibanon von einem israelischen Luftangriff getroffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur NNA mitteilte.

    Der Angriff auf die Autobahn habe sich nahe der Ortschaft Jiyeh ereignet, rund 20 Kilometer südlich von Beirut. Am Samstag waren bereits zwei Autos bei Angriffen in der Region getroffen worden.

    Bei den Angriffen am Vortag wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Shebshit vier Menschen getötet, darunter ein Soldat und ein syrischer Staatsangehöriger. In Bint Jbeil seien vier Zivilisten getötet worden, darunter ein Kind.

    Die libanesische Armee hatte zuvor den Tod eines Soldaten bekannt gegeben, der bei einem israelischen Angriff in Shebshit getötet worden sei. Israels Streitkräfte hatten zuletzt ihre Angriffe auf Ziele der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon verstärkt.

  • |Diana Dauer

    Grüne kritisieren fehlende Maßnahmen für Energieunabhängigkeit

    Grünen-Chefin Leonore Gewessler hat die Budgetpläne der Bundesregierung scharf kritisiert. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag sprach sie von einem "Raub an der Zukunft" und bemängelte fehlende Maßnahmen im Energie- und Klimabereich. "Monatelang haben wir gehört, wie gefährlich unsere Abhängigkeit von Öl und Gas ist", sagt sie mit Bezug auf die Iran-Krise. Die Regierung aber fördere Diesel und verteuere E-Autos. Zugleich würden Förderungen für den Heizungstausch auslaufen

  • |Diana Dauer

    US-Botschafter bestätigt Schutz der Emirate durch Iron Dome

    Der US-Botschafter in Israel hat den Einsatz des israelischen Raketenabwehrsystems Iron Dome in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) während des jüngsten Iran-Kriegs bestätigt. Israel habe dem Golfstaat Batterien von Iron Dome (Eisenkuppel) geschickt sowie Soldaten, die bei der Bedienung geholfen hätten, sagte Botschafter Mike Huckabee bei einer Konferenz der Universität Tel Aviv.

    Die Vereinigten Arabischen Emirate waren nach Angaben der israelischen Denkfabrik INSS während des Kriegs neben Israel am meisten von iranischen Raketen- und Drohnenangriffen betroffen. Das Portal Axios hatte zuerst über den Einsatz der israelischen Raketenabwehr in den Emiraten zum Schutz vor iranischen Geschossen berichtet. Die Zusammenarbeit zwischen Israel und den Emiraten in den Bereichen Militär, Sicherheit und Nachrichtendienste habe während des Kriegs einen neuen Höhepunkt erreicht.

  • |Diana Dauer

    Trump nennt iranische Forderungen "Müll"

    US-Präsident Donald Trump wies die jüngsten Forderungen aus Teheran als "Müll" zurück und warnte, die seit Anfang April geltende Waffenruhe werde nur noch künstlich am Leben gehalten. Der Iran drohte unterdessen mit einer Anreicherung seines Urans auf einen waffentauglichen Reinheitsgrad.

    Die Regierung in Teheran dringt unter anderem auf ein Ende der Kämpfe an allen Fronten - einschließlich des Libanons, wo der US-Verbündete Israel gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz vorgeht. Zudem pocht der Iran auf die Souveränität über die Straße von Hormus, verlangt Reparationen für Kriegsschäden und ein Ende der US-Seeblockade.

    Trump reagierte harsch auf den Forderungskatalog aus Teheran: "Ich würde sie (die Waffenruhe) im Moment als äußerst brüchig bezeichnen, nachdem ich diesen Müll gelesen habe, den sie uns geschickt haben", sagte er vor Journalisten. "Ich habe es nicht einmal zu Ende gelesen."

  • |Diana Dauer

    Teheran droht mit Urananreicherung auf 90 Prozent

    Der Iran droht damit, bei einem erneuten Angriff sein Uran auf einen atomwaffentauglichen Reinheitsgrad anzureichern. "Eine der Optionen des Irans im Falle eines weiteren Angriffs könnte die Anreicherung von Uran auf 90 Prozent sein", schrieb der Abgeordnete Ebrahim Resaei, der Sprecher des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik ist, auf der Online-Plattform X. "Wir werden dies im Parlament prüfen."

    Die USA und Israel haben den Iran am 28. Februar mit dem erklärten Ziel angegriffen, die Islamische Republik daran zu hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Derzeit besteht eine Waffenruhe.

  • |Diana Dauer

    Iran: Mann hingerichtet

    Im Iran ist ein Mann wegen bewaffneten Aufruhrs hingerichtet worden. Abdoljalil Shahbakhsh habe der militanten sunnitischen Organisation Ansar al-Furqan angehört, die in der südöstlichen Provinz Sistan und Baluchestan aktiv sei, meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag. Der Mann sei wegen bewaffneten Aufruhrs gegen die Sicherheitskräfte und Mitgliedschaft in einer Terrorvereinigung verurteilt worden. Das Oberste Gericht habe das Todesurteil bestätigt.

    Die Baluchen sind eine ethnische und religiöse Minderheit im Iran, der überwiegend vom schiitischen Islam geprägt ist. Sie leben im Südosten des Iran und in Teilen der Nachbarländer Afghanistan und Pakistan. Sistan und Baluchestan ist eine der ärmsten Provinzen im Iran.

  • |Diana Dauer

    US gibt 53 Millionen Barrel Öl aus Strategischer Erdölreserve frei

    Das US-Energieministerium gab am Montag die Freigabe von 53,3 Millionen Barrel Öl aus der Strategischen Erdölreserve bekannt. Die Mengen sollen als Darlehen an Energieunternehmen vergeben werden, um die Ölpreise nach dem US-israelischen Krieg mit dem Iran zu stabilisieren.

    Die Freigabe ist Teil einer größeren US-Zusage, insgesamt 172 Millionen Barrel auf den Weltmarkt zu bringen. Diese Zusage wurde im März im Rahmen einer Initiative der Internationalen Energieagentur mit mehr als 30 Ländern angekündigt und sollte etwa 400 Millionen Barrel Öl zusätzlich auf den Weltmarkt bringen.

    Die Schließung der Straße von Hormus durch den Iran, über die vor dem Konflikt 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gaslieferungen transportiert wurden, hat die Ölpreise steigen lassen und den Inflationsdruck erhöht. Die Rohölpreise stiegen seit Kriegsbeginn um rund 45 Prozent beziehungsweise etwa 30 Dollar pro Barrel.

    Bisher wurden laut Energieministerium etwa 35 Millionen Barrel aus der Reserve auf den Markt gebracht.

    Die strategische Erdölreserve der USA ist die weltweit größte Notfallreserve für Rohöl und wird seit 1975 von der US-Regierung unterhalten, um die Wirtschaft vor schweren Lieferstörungen zu schützen.

  • |Diana Dauer

    Israelischer Angriff im Südlibanon: Sechs Tote, sieben Verletzte

    Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Haus im Süden des Libanon wurden laut der libanesischen Nachrichtenagentur am Dienstag sechs Menschen getötet und sieben verletzt.Der Angriff ereignete sich am Montagabend in der Stadt Kfardounine. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in der Stadt Tyros gebracht.

    Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah tauschen trotz eines Waffenstillstandsabkommens weiterhin Feuer aus. Beide Seiten werfen sich wiederholt Verstöße gegen die Vereinbarung vor.Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden seit dem 2. März durch israelische Angriffe insgesamt 2.869 Menschen getötet und 8.730 verletzt.

  • |Stefan Berndl

    USA erhöhen Druck auf Iran mit weiteren Sanktionen

    Die US-Regierung verschärft den ökonomischen Druck auf den Iran weiter. Sie verhängte Sanktionen gegen mehrere Personen und Unternehmen, darunter Firmen mit Sitz in Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Die USA werfen ihnen vor, den Verkauf und den Transport iranischen Öls durch die iranischen Revolutionsgarden nach China unterstützt zu haben.

    Die Revolutionsgarden nutzten Tarnfirmen, "um ihre Rolle bei den Ölverkäufen zu verschleiern und die Einnahmen an das iranische Regime weiterzuleiten", hieß es. Die USA arbeiten demnach weiter daran, der Führung der Islamischen Republik die Mittel für ihre Waffenprogramme, terroristischen Stellvertreter und nuklearen Ambitionen zu entziehen, betonte US-Finanzminister Scott Bessent.

  • |Patrick Resch

    US-Bürger vermissen klare Ziele im Iran-Krieg

    Zwei Drittel der US-Bürger werfen Trump einer Umfrage zufolge vor, die Ziele des Iran-Krieges nicht klar dargelegt zu haben. Dies geht aus einer am Montag abgeschlossenen Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos hervor. Rund 63 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass die gestiegenen Energiekosten ihre Haushaltskasse belasten. Bei einer Umfrage Mitte März lag der Anteil noch bei 55 Prozent. Der Ende Februar mit US-israelischen Luftangriffen begonnene Konflikt hat die Benzinpreise in den USA um rund 50 Prozent in die Höhe getrieben.

    Die Unzufriedenheit über die hohen Benzinpreise könnte für Trumps Republikaner bei den Kongresswahlen im November zum Problem werden. Der Erhebung zufolge machen 65 Prozent der Wähler sie für die Preissteigerungen verantwortlich, 27 Prozent geben den Demokraten die Schuld. Trumps Zustimmungswerte erholten sich laut der Umfrage zwar leicht auf 36 Prozent, nachdem sie Ende April mit 34 Prozent den tiefsten Stand seiner aktuellen Amtsperiode erreicht hatten. Sie liegen damit jedoch weiter unter den 47 Prozent, mit denen er im Jänner 2025 in seine zweite Amtszeit gestartet war.

  • |Patrick Resch

    Treffen der Verteidigungsminister zu Hormuz-Einsatz

    Großbritannien und Frankreich veranstalten am Dienstag eine Videokonferenz zur Absicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz. Über 40 Staaten sollen an dem Treffen teilnehmen. Dabei werden militärische Beiträge zur Wiedereröffnung und Sicherung der Straße von Hormuz besprochen, sobald die Umstände dies zulassen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) ist nicht unter den Teilnehmenden.

    Der britische Verteidigungsminister John Healey wird gemeinsam mit seiner französischen Amtskollegin Catherine Vautrin den Vorsitz bei dem Treffen führen. Mitte April hatte ein zweitägiges Treffen von Militärvertretern in London stattgefunden. Großbritannien und Frankreich hatten sich bei dem Treffen zu einer militärischen Sicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz bereit erklärt. Zahlreiche weitere Länder hatten den Briten und Franzosen dabei ihre Unterstützung zugesichert.

  • |Patrick Resch

    Diplomatische Bemühungen stocken

    In dem seit über zwei Monaten dauernden Krieg mit dem Iran waren die diplomatischen Bemühungen um ein Friedensabkommen zuletzt ins Stocken geraten. Eine zweite Runde direkter Verhandlungen in Pakistan ist trotz mehrerer Versuche bisher nicht zustande gekommen.

    Wie das Portal "Axios" unter Berufung auf US-Beamte berichtet, will Trump noch heute das weitere Vorgehen besprechen. Neben Vizepräsident JD Vance sollen demnach auch der Sondergesandte Steve Witkoff, CIA-Chef John Ratcliffe, Verteidigungsminister Pete Hegseth, Außenminister Marco Rubio und Generalstabschef Dan Caine an dem Treffen teilnehmen.

  • |Patrick Resch

    Trump: Waffenruhe hängt am seidenen Faden

    Die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran hängt laut US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der "dämliche Vorschlag" Teherans zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. Aufgrund dessen sei die Waffenruhe "so schwach wie nie". Trump sagte, der Iran habe sich zunächst bereit erklärt, dass die USA das angereicherte Uran außer Landes schafften. "Aber sie haben ihre Meinung geändert". Dennoch sei eine diplomatische Lösung weiterhin möglich.

    Der Iran wies einem Bericht zufolge Trumps Aussagen zurück. Das Verhandlungsteam habe nicht zugestimmt, das hoch angereicherte Uran außer Landes zu schaffen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Auch Berichte darüber, dass Iran einem Stopp der Urananreicherung für 15 Jahre zugestimmt hätte, seien laut Tasnim gelogen. Derartige Informationen seien "psychologische Kriegsführung", schrieb die Agentur, die Irans mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. Der Iran hatte nach eigenen Angaben in seiner Antwort auf einen Vorschlag der USA für eine Beendigung des Krieges ein Ende der Kämpfe in der gesamten Region und eine Freigabe seiner im Ausland eingefrorenen Vermögenswerte gefordert.

  • |Patrick Resch

    US-Militärflugzeuge blockieren Flugbetrieb

    Der Leiter der zivilen Luftfahrtbehörde in Israel ist laut einem Medienbericht der Meinung, dass die starke Präsenz von US-Militärflugzeugen am Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv den Flugbetrieb beeinträchtigt. Schmuel Sakai erklärte laut der israelischen Wirtschaftszeitung "Calcalist", Ben Gurion habe sich de facto in einen US-Militärflughafen verwandelt. Die vielen US-Militärflugzeuge behinderten die israelischen Fluggesellschaften.

    Sie verzögerten auch die Rückkehr von internationalen Fluggesellschaften, die wegen des Iran-Kriegs ihre Israel-Flüge gestoppt hatten. Dieser Zustand könne die Flugpreise vor den Sommerferien erheblich in die Höhe treiben, warnte er dem Bericht zufolge in einem Brief an Transportministerin Miri Regev.

  • |Daniela Wahl

    Video: Trump nennt Forderungen Irans "völlig inakzeptabel"

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  • |Diana Dauer

    Ölpreise zieht wieder an

    Öl hat sich zum Start in die Woche wegen der wieder zunehmenden Spannungen bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten weiter verteuert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 103,8 US-Dollar (88,26 Euro) und damit um 2,5 Prozent mehr. Im frühen Handel ging es zeitweise bis auf fast 106 Dollar nach oben.

    Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls um rund 2,5 Prozent auf 97,80 Dollar. Bereits am Freitag hatte der Ölpreis angezogen, nachdem er am Donnerstag wegen der Hoffnung auf eine Lösung des Nahost-Krieges bis auf 96 Dollar gefallen war.

  • |Diana Dauer

    Iran findet eigene Forderungen "legitim" und "großzügig"

    Der Iran bezeichnet seinen Vorschlag zur Beendigung des Krieges mit den USA und zur Öffnung der Straße von Hormus als legitim und großzügig. Die USA hielten dagegen an unvernünftigen und einseitigen Forderungen fest, sagt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei. Zu den Forderungen Teherans gehörten ein Ende des Krieges, die Aufhebung der US-Blockade und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte. Die sichere Durchfahrt durch die Meerenge sowie die Herstellung der Sicherheit in der Region und im Libanon seien Teil dieses Angebots.

  • |Diana Dauer

    Trump: Iran-Antwort gefällt mir nicht

    Teheran hatte seine Antwort auf den US-Vorschlag für ein Abkommen über eine Beendigung des Krieges nach Berichten iranischer Staatsmedien über den Vermittler Pakistan an Washington übermittelt. US-Präsident Trump wies die Antwort aber bereits "vollkommen inakzeptabel" zurück. "Sie gefällt mir nicht", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Angaben zum Inhalt des Schreibens machte er nicht.

    Trump sagte dem Nachrichtenportal Axios, er werde Irans unangemessene Replik zurückweisen. Er ließ offen, ob er die Verhandlungen fortsetzen will.

  • |Diana Dauer

    Iran richtet angeblichen US-Spion hin

    Der Iran hat einen Mann wegen angeblicher Spionage für die USA und Israel hingerichtet. Das Justizportal Misan meldet, er habe in einer wissenschaftlichen Einrichtung für Satellitentechnik gearbeitet und geheime Informationen an ausländische Geheimdienste weitergegeben. Der Organisation Iran Human Rights Society zufolge ist der 29-jährige Raumfahrt-Ingenieur 2025 festgenommen und zu einem Geständnis gezwungen worden

  • |Diana Dauer

    Ölpreis wieder höher

    Öl hat sich zum Start in die Woche wegen der wieder zunehmenden Spannungen bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten weiter verteuert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli stieg im frühen Handel um etwas mehr als vier Prozent auf 105,76 Dollar (89,92 Euro).

    Bereits Ende vergangener Woche hatte der Ölpreis angezogen, nachdem er am Donnerstag wegen der Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Nahost-Kriegs bis auf 96 Dollar gefallen war.

  • |Diana Dauer

    Iran lehnt US-Vorschlag ab

    Der US-Vorschlag für ein Ende des Kriegs in Nahost ist von der Führung in Teheran zurückgewiesen worden. Der Plan wurde von iranischen Staatsmedien wie eine Aufforderung zur Kapitulation Teherans aufgenommen. Dagegen betone der vom Iran vorgelegte Plan ein Ende des Kriegs an allen Fronten sowie die Notwendigkeit, dass die USA Kriegsreparationen zahlen müssten, kommentierte unter anderem der regierungstreue Sender Press TV.

  • |Maximilian Fally

    Teheran droht Paris und London mit "entschiedener Antwort"

    Die iranische Regierung hat Großbritannien und Frankreich mit einer "entschiedenen und sofortigen Antwort" gedroht, falls deren Kriegsschiffe in der Straße von Hormuz aktiv werden. "Wir erinnern sie daran, dass sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten allein die Islamische Republik Iran in der Straße für Sicherheit sorgen kann und sie keinem Land erlauben wird, sich in diese Dinge einzumischen", erklärte Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi am Sonntag im Onlinedienst X.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron betonte unterdessen, seine Regierung habe "nie" einen Einsatz von Kriegsschiffen in der Straße von Hormuz geplant, sondern eine "mit dem Iran abgestimmte" Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Meerenge.

  • |Maximilian Fally

    Netanyahu: Krieg ist noch nicht beendet

    Der Iran-Krieg ist nach Ansicht des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu noch nicht beendet. "Er ist noch nicht vorbei, denn es gibt immer noch Nuklearmaterial, angereichertes Uran, das aus dem Iran entfernt werden muss", sagte er in der CBS-Sendung "60 Minutes" laut einer veröffentlichten Vorschau. Netanyahu erklärte weiter, dass auch noch Uran-Anreicherungsanlagen demontiert werden müssten.

  • |Maximilian Fally

    Israel errichtete Stützpunkt in irakischer Wüste

    Israel hat zu Beginn des Krieges gegen den Iran einen provisorischen Stützpunkt in der irakischen Wüste errichtet. Dafür sei eine unter dem früheren Machthaber Saddam Hussein erbaute und seit Langem aufgegebene Start- und Landebahn in der Najaf-Wüste genutzt worden, bestätigten irakische Sicherheitsvertreter der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag einen Bericht des "Wall Street Journal". Der israelische Einsatz erfolgte demnach "in Koordination mit den USA".

    Inzwischen seien keine israelischen Soldaten mehr vor Ort. Wie lange die israelischen Streitkräfte auf dem Stützpunkt waren oder welchen Auftrag sie hatten, blieb unklar.

  • |Maximilian Fally

    Trump: Bekommen iranisches Uran "irgendwann"

    US-Präsident Donald Trump hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die Vereinigten Staaten "irgendwann" das angereicherte Uran des Iran sichern würden. "Nun, wir werden das irgendwann bekommen, zusammen mit allem, was wir wollen", sagte er in einem Interview der Sendung "Full Measure". Das Material stehe "unter Beobachtung" der USA, behauptete Trump weiter. "Wenn sich jemand dem Ort nähert, werden wir davon erfahren, und wir werden ihn in die Luft jagen."

  • |Maximilian Fally

    Teheran übermittelt Antwort auf US-Vorschlag

    Der Iran hat eine Antwort auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges an den Vermittler Pakistan weitergegeben. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am Sonntag. Zum genauen Inhalt wurde nichts mitgeteilt. Gemäß dem vorgeschlagenen Plan würden sich die Verhandlungen in dieser Phase auf die Beendigung des Krieges in der Region konzentrieren, hieß es lediglich.

    Irans Regierung hatte vor wenigen Tagen mitgeteilt, man prüfe einen Vorschlag aus den USA. Dabei handelt es sich um eine 14 Punkte umfassende Absichtserklärung. Deren Ziel ist es unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden.

    Diskutiert werden Medienberichten zufolge auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormuz. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über Irans umstrittenes Atomprogramm geschaffen werden.

  • |Patrick Resch

    Auch wenn der Krieg im Iran endet, wird der Hunger bleiben

    Selbst wenn die Straße von Hormus sofort geöffnet würde, dauert es Monate, bis Hilfslieferungen normal laufen. Zeit, die Millionen Notleidende nicht haben, warnt der Chef des UN-Welternährungsprogramms.

  • |Patrick Resch

    Kuwait meldet Beschuss mit "feindlichen Drohnen"

    Trotz geltender Waffenruhe ist der kleine Golfstaat Kuwait von mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Die Streitkräfte hätten dort am Sonntag früh "mehrere feindliche Drohnen" im eigenen Luftraum entdeckt und darauf reagiert, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit. Mehr Details wurden nicht genannt. Außenministerin Beate-Meinl Reisinger (NEOS) betonte unterdessen, Wien stehe erneut als Ort für Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm bereit.

  • |Patrick Resch

    Frachter vor Katar von Projektil getroffen

    Ein Frachter ist vor der Küste Katars von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Der Vorfall habe sich etwa 40 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Doha ereignet, teilte die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO am Sonntag mit. Es sei ein kleines Feuer an Bord ausgebrochen, das jedoch gelöscht worden sei. Dem Kapitän zufolge gab es weder Verletzte noch Umweltschäden.

    Die Behörden untersuchten nun die Herkunft des Projektils, hieß es weiter. Schiffe in der Region seien zur Vorsicht aufgerufen worden.

  • |Patrick Resch

    Russland will Uran aus dem Iran einlagern

    Russland ist nach den Worten von Präsident Wladimir Putin bereit, angereichertes Uran aus dem Iran abzutransportieren und einzulagern. Das sagte Putin bei einer außerordentlichen Pressekonferenz nach den Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Ursprünglich habe dazu Einigkeit bestanden, doch hätten die USA plötzlich ihre Haltung verschärft.

    Der Kremlchef sagte, dass Russland bereits einmal im Jahr 2015 angereichertes Uran aus dem Iran abtransportiert habe. Der Iran habe Russland vertraut, "und das nicht ohne Grund". Moskau sei bereit, "diese Erfahrung zu wiederholen". Er sagte, dass alle Konfliktparteien - der Iran, die USA und Israel - damit einverstanden gewesen seien. "Doch dann verschärften die Vereinigten Staaten ihre Position und forderten den Abtransport ausschließlich auf das Gebiet der USA. Daraufhin verschärfte der Iran seine Position."

  • |Patrick Resch

    Acht Tote bei israelischen Angriffen auf Libanon

    Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums am Samstag mindestens acht Menschen getötet worden. Unter den Opfern sei ein Mädchen, teilte das Ministerium mit. Bei Angriffen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz auf israelische Soldaten wurden nach Armeeangaben drei Reservisten verletzt. Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit drei Wochen eine Waffenruhe, die von der Hisbollah aber nicht anerkannt wird.

  • |Amina Beganovic

    Parlament tagt aus Sicherheitsgründen online

    Die Plenarsitzung des iranischen Parlaments wird aus Sicherheitsgründen erstmals als Videokonferenz abgehalten. Ein Parlamentssprecher erklärte laut Nachrichtenportal Tabnak, die für Sonntag angesetzte öffentliche Sitzung finde "aufgrund der aktuellen Lage" online statt. Im Mittelpunkt stünden die jüngsten Preissteigerungen nach dem Krieg, die zu einer zentralen Sorge der Bevölkerung geworden seien, so der Sprecher.

    Die letzte öffentliche Sitzung des Parlaments hatte Mitte Februar stattgefunden. Nachdem mit Beginn des Kriegs mit den USA und Israel am 28. Februar mehrere iranische Offizielle ermordet worden waren, setzte auch das Parlament aus Sicherheitsgründen seine öffentlichen Sitzungen aus.

  • |Amina Beganovic

    London entsendet Schiff für Einsatz in Straße von Hormus

    Großbritannien hat einen Zerstörer für einen möglichen Einsatz zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus entsandt. Die "HMS Dragon" werde in Position gebracht, um an einer von Großbritannien und Frankreich geführten Mission teilzunehmen, sobald die Feindseligkeiten zwischen dem Iran und israelisch-amerikanischen Streitkräften enden, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums in London.

    Das Schiff war zuletzt im östlichen Mittelmeer im Einsatz, nachdem ein britischer Luftwaffenstützpunkt in Zypern von einer Drohne iranischer Bauart getroffen worden war. Unter Führung Frankreichs und Großbritanniens bereitet ein internationales Bündnis einen möglichen Marineeinsatz nach einem Ende der Kampfhandlungen vor. Derzeit laufen diplomatische Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts - für den Fall eines Scheiterns haben die USA und Israel weitere Angriffe auf den Iran angedroht.

  • |Manuel Simbürger

    Israel meldet 85 Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon

    Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben innerhalb von 24 Stunden 85 Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Dazu gehörten Waffenlager, Abschussrampen sowie weitere militärische Infrastruktur. Die Armee begründete den Einsatz mit der Abwehr von Bedrohungen für israelische Zivilisten und Soldaten im Südlibanon. In der Bekaa-Ebene sei eine unterirdische Anlage zerstört worden, die von der Hisbollah zur Herstellung von Waffen genutzt worden sein soll, hieß es.

    Außerdem griffen israelische Kräfte Kämpfer der Hisbollah-Miliz im Südlibanon an. Die Armee wirft der Hisbollah vor, in den vergangenen Tagen mehrere Raketen auf Soldaten im Südlibanon abgefeuert zu haben. Es habe keine Verletzten gegeben. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Dem Beschuss der Hisbollah vorausgegangen war ein israelischer Angriff in den südlichen Vororten Beiruts, bei dem der Kommandant der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan getötet wurde.

  • |Manuel Simbürger

    Neue Sanktionen treffen chinesische Firmen

    Wenige Tage vor dem geplanten Treffen von Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping treffen neue Iran-Sanktionen der USA auch mehrere chinesische Unternehmen. Sie hätten eine Rolle bei der Beschaffung von Waffen sowie Bauteilen für das iranische Drohnen- und Raketenprogramm gespielt, teilte das US-Finanzministerium mit. Weitere betroffene Unternehmen kommen unter anderem aus Belarus und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

    Die Unterstützung aus China für den Iran ist ein Spannungspunkt im Verhältnis zwischen Washington und Peking. So sind etwa chinesische Raffinerien ein führender Käufer von Erdöl aus dem Iran. Das Iran-Thema dürfte neben dem Handelskonflikt eine wichtige Rolle bei dem für kommende Woche angesetzten Treffen von Trump und Xi in Peking spielen.

  • |Diana Dauer

    Internetsperre dauert nun schon 70 Tage an

    Die Iraner sind inzwischen den 70. Tag in Folge vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen. Die Sperre halte bereits seit 1.656 Stunden an, teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks auf der Plattform X mit. Mit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar hatte die Regierung in Teheran den Zugang zum weltweiten Internet weitgehend gesperrt. Seitdem steht nur ein eingeschränktes Netzwerk mit staatlich genehmigten Inhalten zur Verfügung.

    Für viele Iraner sind seither lokale Apps die einzige Möglichkeit zur internetbasierten Kommunikation. Regierungsstellen drängen ihre Angestellten mittlerweile dazu, diese lokalen Alternativen für Arbeitszwecke zu installieren. Häufig bieten sie die einzige Möglichkeit für Kontakt zu Angehörigen im Ausland. Viele Menschen misstrauen diesen iranischen Apps jedoch aus Angst vor Überwachung.

    Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats nutzt jedoch das globale Internet ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X - also auf Portalen, die eigentlich gesperrt sind.

  • |Diana Dauer

    Tote bei Angriffen im Südlibanon, Hisbollah feuerte auf Israel

    Trotz geltender Waffenruhe hat die Hisbollah erneut am Freitag Raketen auf Nordisrael gefeuert. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete vier Tote und mehrere Verletzte bei einem israelischen Angriff im Südlibanon. Israels Armee äußerte sich dazu zunächst nicht auf Anfrage.

    In Nordisrael gab es am frühen Nachmittag in mehreren Orten Raketenalarm. Ein Geschoss sei abgefangen worden, weitere seien auf offenes Gelände gestürzt, teilte das israelische Militär mit. Israels Armee hatte mit dem Beschuss aus dem Nachbarland gerechnet und zuvor mitgeteilt, dass sie sich darauf vorbereite. Dem Beschuss vorausgegangen war ein israelischer Angriff in den südlichen Vororten Beiruts, bei dem der Kommandant der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan getötet wurde.

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